Start
Es geht wieder los in der polnischen Ekstraklasa und zum Saisonstart möchten die alteingesessenen Trainer vor allem den neuen, alten Ligaleiter begrüßen... Kai Onvod... auch unter dem Nick "onVODKAi" bekannt. Zur Begrüßung gab es mit den anwesenden Trainern der Liga auch gleich mal ein paar Begrüßungsgetränke. Auch gab es erste Mauscheleien. Worum es bei den Gespräch mit dem als latent korrupt geltenden Onvod ging, ist nicht sicher. Man kann aber davon ausgehen, dass sich einige Trainer bereits jetzt die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb gesichert haben.Auch Cracovia Krakau möchte dann einen dieser Plätze belegen. Die älteste Mannschaft der Liga, mit einem Altersdurchschnitt von 34,6 Jahren, hat in der Vorbereitung hart gearbeitet und strebt mindestens Platz 5 an.Zum Start geht es im Derby gegen Wisla. Danach empfängt man Bytom und reist dann nach Gdynia, wo Trainerin Knetel wieder das Zepter schwingt.
Neue Saison neues Glück?
Was man in dieser Saison von Arka erwarten kann ist wohl komplett fraglich. Nachdem es in den letzten Jahren für die Gelb- Blauen immer weiter bergab ging, hat man in der vergangenen Saison das wohl schlechteste Ergebnis in der Geschichte des Vereins erreicht. Nachdem Knetel Zerrovska in der vergangenen Serie eine Jugendmannschaft übernahm war einfach nicht genügend Zeit und Muße sich um die Erwachsenenmannschaft zu kümmern. Ob dies der einzige Grund gewesen sein kann wird sich diese Saison zeigen. Die Trainerin wird sich nun wieder ganz dem ersten Team widmen und auch die Vorbereitung lief besser als es letzte Saison der Fall war. "Ich habe mich wieder um Verstärkung bemüht, mit Stolpowski und Simulatski habe ich zwei Spitzen Stürmer verflichten können, welche im Team schon jetzt viel leisten" so die vielversprechenden Worte der nordpolnischen Trainerin. Bleibt also abzuwarten ob den Worten Taten folgen werden, am kommenden ZAT werden es die ersten Ergebnisse zeigen.
Alles wieder auf Null
Die Saison 2011/1 steht vor der Tür und mit ihr in Polen in vielerlei Hinsicht ein Neuanfang.
Auch Zaglebie Lubin fängt wieder bei Null an, die Erfolge der vergangen Saison zählen nun nichts mehr.
Das weiß auch Coach Floyd: "Wir haben letzte Saison zwei Titel geholt (Meisterschaft und Oleg-Blochin-Pokal), haben zudem im Pokal das Halbfinale und in der Europa League das Viertelfinale erreicht. So eine Bilanz noch zu toppen ist natürlich verdammt schwierig. Wenn wir erneut annähernd so erfolgreich sein könnten, wäre das ein Riesenerfolg."
Die Saison verspricht jedenfalls lang und anstregend zu werden, ist Zaglebie doch erneut in vier Wettbewerben vertreten. Als erstes geht es dabei in der nationalen Meiterschaft los, wo man als Titelverteidiger sicher der Gejagte sein wird. Floyd: "Wie schwierig die Saison unmittelbar nach einer Meisterschaft ist, haben wir ja nach unserem ersten Titelgewinn zu spüren bekommen. Wir hoffen, dass wir daraus die richtigen Lehren gezogen haben, um es diesmal besser zu machen. Ziel ist ein Platz unter den ersten Vier."
Zum Auftakt geht es für Lubin gegen
Arka Gdynia (A),
Piast Gliwice (H) sowie
Polonia Warszawa (A).
Start
Es geht wieder los in Polen! Mit neuer Seite, neuem Design,
neuen Gegnern und alten Bekannten! Trainer Rabbit zumindest freut sich auf eine
spannende und hoffentlich erfolgreiche Saison! Der Europapokal geht auch bald
los für Jagiellonia Bialystok und auch hier will Trainer Rabbit weit kommen,
denn in der Fünf – Jahreswertung sieht es zur Zeit relativ gut aus und man will
durch weitere erfolgreiche Saisons den polnischen Vereinen weitere Startplätze
sichern, sodass die Liga attraktiver wird. Hierzu sind alle Manager und Trainer
gefragt, denn mit vielen kleinen Verbesserungen wird die Liga wieder
attraktiver werden! Trainer Rabbit erhofft sich deshalb für die nächste Saison:
Erstens sportlichen Erfolg in allen Wettbewerben und zweitens einen
Trainerzuwachs in Polen, sodass die Liga wieder attraktiver wird!
test
test
Onvod denkt über Ligareform nach
Neue Besen kehren gut. Dieses Sprichwort scheint auch auf den neuen (alten) Verbandspräsidenten Kai Onvod zuzutreffen. Kaum hat er das Ruder beim PZPN wieder übernommen, sind positive Entwicklungen in der Liga spürbar. Neben einer neuen Internetpräsentation, scheint es nun auch an grundlegende Änderungen in der Ligastruktur zu gehen. Vorrangige Überlegung ist dabei die Verkleinerung der Liga auf maximal 12 Teams.In der vergangenen Woche tagte dazu der Verband. Nun soll es noch einmal ein (feucht-fröhliches) Treffen Ondods mit den verbliebenen 6 Liga-Trainern geben. Ein Vorteil der Verkleinerung könnte sein, dass die Liga wieder für andere Trainer wieder interessanter wird weil weniger NMR-Teams dabei sind. Auch würden Kosten in Höhe von 3 Millionen pro Jahr eingespart werden. Wohin diese 3 Millionen letztlich wandern, weiß man beim Verband zwar noch nicht "... aber wir werden schon eine Verwendung dafür finden", so Onvod mit einem Grinsen auf einer Pressekonferenz. Auch im Lager von Cracovia spricht man sich für eine Ligareform zur neuen Saison aus: "Wir brauchen aus genannten Gründen einfach weniger Teams in der Liga, um auf Dauer in Europa ganz vorn mitspielen zu können", so Trainer Wesenberg.
ganz oben
Zwar hat Arka nach dem vergangenen Spieltag die Ehre ganz oben in der Tabelle zu stehen, doch wissen alle, welche die polnische Liga kennen, dass dies noch gar nichts zu bedeuten hat. Zwar freute man sich schon etwas als man diese Nachrich im Radio hörte doch Euphorie sollte dies allemal nicht auslöden. "Wir stehen nach dem Absturz in der letzten Saison ziemlich ausgelaugt da. Wir haben einen Ruf verloren, den wir uns jetzt erst wieder zurück erarbeiten müssen. Das dies sicherlich ein Prozess von mehreren Jahren ist, ist auch mir klar." Trainerin Knetel Zerrovska weiter: "Wir werden einfach Vollgas geben, wenn das am Ende nicht reicht, dann warten wir eben noch ein Jahr." An diesem ZAT muss Arka zwei Mal auswärts ran.
Auftakt
Eine traurige Zeit in Polen geht zu Ende mit der Rückkehr des alt
bewehrten Ligaleiters KaiOnvod. Korruption und der Ultragedanke hatten
während der Abwesenheit von Onvod unter der harten Hand des Vertreters
nur wenig Chancen und so war der Alltag in Polen trist und langweilig
geworden. Aus einigen Lagern hörte man schon Gedanken über Rücktritte,
sodass wohl auch die letzten Vereine der Liga den Rücken hätten kehren
können. Doch gerade rechtzeitig geht der onVODKAi mit dem Staubwedel
durch die Liga und siehe da, sie erstrahlt in neuem Glanz. Die Seite
ist erstklassik aufgearbeitet, klar stukturiert und Statistiken machen
wieder Lust auf Rekordjagt zu gehen. Die Seite ist besser denn je und
so bleibt zu hoffen, dass auch andere Trainer sich in das nun schöne
Polen verlaufen. Denn eine Liga braucht Leben. Doch was soll man mehr
tun, die Voraussetzungen sind geschaffen und die polnischen Teams
werben für die Liga durch ihre guten europäischen Auftritte.
So kanns weitergehen
So lauteten die Worte von Trainer Rabbit nach den ersten 3 Spieltagen. 2 Siege und 1 Niederlage. So sah die Bilanz aus. Und somit belegt man zur Zeit den 6. Platz. Aber der Führende hat auch nur 6 Punkte, sodass sich die Situation nach dem nächsten Zat schon drastisch geändert haben kann. Einer 2 zu 0 Niederlage bei Gornik Zabrze folgte ein 3 zu 1 Sieg gegen Lodzki KS und ein 1 zu 0 Sieg gegen Lech Poznan. Man hat somit ein positives Torverhältnis von 4 zu 3. Am kommenden Zat spielt man gegen Lechia Gdansk (auswärts), Odra Wodzislaw (zu Hause) und Gornik Leczna (auswärts). So spielt man in dieser Woche, sowohl im Pokal, als auch in der Liga gegen Gornik Leczna. Es bleibt abzuwarten, ob man die eigenen Erwartungen in Bialystok erfüllen kann und sich weiter oben in der Spitzengruppe festsetzen kann.
Gelungener Auftakt
Titelverteidiger Zaglebie Lubin ist gut in die neue Spielzeit der Ekstraklasa gestartet: Am 1. ZAT sicherte sich das Team von Coach Floyd sechs von neun möglichen Punkten und rangiert damit in der (noch relativ wenig aussagekräftigen) Tabelle zunächst auf Platz 3.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
[sub]1. Arka Gdynia 4 : 0 Zaglebie Lubin
2. Zaglebie Lubin 3 : 0 Piast Gliwice
3. Polonia Warszawa 2 : 4 Zaglebie Lubin[/sub]
Floyd: "Die Auftaktniederlage bei Arka ist natürlich schade, aber verkraftbar. Das ist auch alles andere als eine schlechte Mannschaft, dort kann man verlieren. Wichtig war, dass wir danach gegen Piast Gliwice den Weg in die Erfolgsspur gefunden haben und dann in Warschau direkt den ersten Auswärtssieg der Saison feiern konnten. Das gibt uns Selbstvertrauen und schon einmal ein gutes Punktefundament für nächsten Spieltage."
Als nächstes stehen für Zaglebie nun die Duelle gegen
Korona Kielce (H),
Górnik Zabrze (A) und
Lódzki KS (H) an.
Cracovia stellt Antrag auf Legalisierung von Pyrotechnik im Stadion
Wie bereits die Überschrift verrät, hat Cracovia Krakau beim Verband einen Antrag auf die Legalisierung von Pyro-Technik im Cracovia-Stadion gestellt. Trainer Wesenberg dazu: "Es sollte eigentlich für einen polnischen Verein eine Selbstverständlichkeit sein, seinen Fans zu erlauben Pyrotechnik jeglicher Art im Stadion abzubrennen, wenn es denn kontrolliert passiert." Früher gab es damit ja auch keine Probleme aber seitdem feststeht, dass Polen und die Ukraine die EM 2012 autragen werden, sind die Maßregelungen gegenüber den Fans stark angewachsen. Dagegen will Cracovia nun vorgehen und erhofft sich auch von anderen Teams Unterstützung. Auch Verbandspräsident Onvod soll bereits ein paar Stiegen Vodka überreicht bekommen haben um ein gutes Wort für die Rot-Weißen einzulegen. Ob es am Ende etwas bringt wird sich in den nächsten Wochen zeigen.
Überraschung
Ein wenig überrascht ist man in Leczna über den ersten Platz in der Liga und damit mal wieder einer Tabellenführung nach langer Zeit. Doch beschweren will man sich natürlich nicht, sondern genießt die Freude, könnte sie doch recht schnell zu Ende sein. Denn das erkämpfen des Spitzenranges hat auch Kraft gekostet und ihn zu halten kostet erfahrungsgemäß noch etwas mehr. Dazu kommt, das einige der Verfolgerteams eine bessere Kondition aufweisen, diese aber auch erstmal gewinnbringend einsetzen müssen. Am nächsten SPieltag empfängt man Odra Wodzislaw mit Trainer ethangreen die derzeit den letzten Tabellenplatz bekleiden. Dass dies kein Dauerzustand ist und man diese Truppe nicht unterschätzen darf, dessen ist man sich in Ostpolen bewusst, was für einen weitern schweren ZAT spricht.
Was den Zustand der Liga angeht, so sind sich wohl alle einig, dass die Verpflichtung von Onvod zum rechten Zeitpunkt, wenn nciht gar in letzter Minute kam, um die Liga vor dem entgültigen Zerfall zu bewahren. Nun kann man nur eine Verkleinerung der Liga begrüßen, um an den ZATs wieder mehr spannende Spiele und weniger Tipp- Lotterie zu erleben.
Wieder zweimal gewonnen; einen Tabellenplatz geklettert
Auch der 2. ZAT der neuen Saison ist für Zaglebie Lubin erfreulich verlaufen: Genau wie zum Auftakt konnte das Team von Coach Floyd zwei Siege in drei Spielen einfahren - diesmal allerdings beide zuhause.
Die Ergebnisse im Überblick:
[sup]4. Zaglebie Lubin 3 : 0 Korona Kielce
5. Górnik Zabrze 2 : 0 Zaglebie Lubin
6. Zaglebie Lubin 3 : 0 Lódzki KS[/sup]
Somit hat Zaglebie nach sechs Spieltagen 12 Punkte auf dem Konto - dies bedeutet Platz 2 in der Tabelle, punktgleich mit Spitzenreiter
Górnik Leczna.
Floyd: "Ich bin natürlich zufrieden mit meiner Mannschaft, die an den guten Auftakt angeknüpft hat. Speziell daheim läuft es für uns in dieser Saison bisher prima. Auswärts können wir uns hier und da noch steigern, aber daran werden wir arbeiten."
Die nächsten Gegner Zaglebies sind
Jagiellonia Bialystok (A),
Lechia Gdansk (H) und
Odra Wodzislaw (A).
So lala...
12 Platz! Nur 3 Punkte! So lautet die Ausgangslage nach den letzten 3 Spielen. Dies ist deprimierend und enttäuschend, da sind sich die Fans von Jagiellonia Bialystok einig. Nun hat man aber 2 Heimspiele und ein Auswärtsspiel am kommenden Zat und will nun punkten und den Weg in das obere Tabellendrittel wieder in Angriff nehmen. Ein Aspekt, der Aufatmen lässt ist, dass man punktgleich mit dem 5. ist. Dieser Platz wird zur Zeit von Arka Gdynia belegt. Hoffen wir, dass man nach den nächsten 3 Spielen ein wenig nach oben klettern konnte in der Tabelle. Hier spielt man gegen Zaglebie Lubin, Legia Warszawa und Cracovia Crakow. Ein anderer Aspekt, der die Liga zur Zeit in Atem hält, ist der, dass die Liga verkleinert werden soll. Hier gibt es geteilte Meinungen zu. Zu oberst sollte aber stehen, dass Mitglieder aufgenommen werden sollen, damit die Liga attraktiv bleibt. Man stelle sich zum Beispiel mal vor, es gibt nur noch 7 aktive Vereine. Macht man dann eine Liga mit 8 Mannschaften???
Erster Härtetest
Nachdem es bisher in der Saison nicht schlecht läuft, kommt es nun wohl zum ersten Härtetest der Saison. Gornik Leczna trifft im bislang schwersten ZAT auswärts auf Zaglebie Lubin, die derzeit den 3. Tabellenplatz bekleiden und auf Cracovia die unter Trainer Wesenberg schon immer für einen heißen Tanz zu haben waren. "Cracovia steht zwar derzeit nur auf Rang 12 der Tabelle, doch das sagt über das Leistungsvermögen der Opas, wie die Truppe von ihrem Trainer liebevoll genannt wird, wenig aus. Denn durchihre Erfahrung können die Jungs jederzeit für eine Überraschung gut sein. Außerdem freue ich mich besonders auf die Partie, da es nach dem großen Trainerschwund eine der letzten verbliebenen Duelle der Traditionstrainer ist", so Görlitz. Das birgt natürlich auch die Gefahr, dass man sich sehr gut kennt, was nun wieder umgekehrte Psychologie zu Anwendung kommen lassen könnte, oder eben gerade nicht. Wie man sieht ist sich die Fachpresse noch uneins, die Quote steht zumindest 1,90:1,90 für dieses Spiel und Florian Görlitz soll sein halbes Privatvermögen in diese Wette investiert haben. Die Frage ist, auf wen hat er gesetzt?
Langsam wirds besser
Trainer Rabbit kam strahlend aus der Kabine an diesem Montag. Kurz vor dem Auslaufen seines Teams gab er bekannt, dass er mit der Ausbeute von 6 Punkten aus den letzten 3 Partien sehr zufrieden ist. Nun steht sein Team auf dem 4. Tabellenplatz und hat noch gute Chancen weiter nach oben zu klettern. Rabbit hatte sein Team konstant aufgestellt, wodurch seinem Team 2 3 zu 0 Siege gelangen. Gegen Cracovia Crakow und Zagliebe Lubin. Somit schloss man punktetechnsich zu diesen auf und ist lediglich hinter ihnen aufgrund des Torverhältnisses. Am nächsten Spieltag spielt man nun gegen Arka Gdynia, Polonia Bytom und Wisla Krakow. nach diesem Zat wird man sehen, ob sich der Trend in Bialystok fortsetzt und man weiter nach oben klettern kann. Es bleibt also spannend in Polen, zumindest was die ersten Plätze betrifft. Trainer Rabbit ist frohen Mutes.
Gut gekämpft und doch verloren
Am 3. ZAT stand die Neuauflage eines der brisantesten Spiele der vergangenen Saison an:
Odra Wodzislaw gegen
Zaglebie Lubin. Am vorletzten ZAT 2010/3 hatte Lubin in einem furiosen Spiel mit 6:3 bei Meisterschaftskonkurrent Odra gewonnen und damit den vorentscheidenden Schritt zum Titel getan. Odra hatte Lubin danach nichts mehr entgegenzusetzen und fiel sogar noch auf Rang 3 hinter die
Cracovia zurück. Nun wollte Wodzislaw also Revanche für diese bittere Niederlage nehmen - und es gelang: In einem rassigen Spiel agierten beide Teams auf Augenhöhe, doch Odra setzte sich letztlich knapp mit 3:2 durch. Ein Dämpfer für die an sich gut in die Saison gestartete Mannschaft von Floyd, die darüber hinaus an diesem ZAT noch eine weitere Auswärtsniederlage bei
Jagiellonia Bialystok einstecken musste. Lediglich daheim gegen
Lechia Gdansk gelang ein Sieg.
In der Tabelle ist Lubin dadurch wieder vom zweiten auf den dritten Platz zurückgefallen.
Floyd: "Wir hatten natürlich nicht erwartet, in Wodzislaw wieder so ein Spiel wie letzte Saison abzuliefern, aber verlieren wollten wir natürlich nicht. Schade, dass es letztlich knapp nicht zu etwas Zählbarem gereicht hat. Aber gut, nun gilt es, den 3. ZAT abzuhaken und sich auf die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren. Die werden auch nicht einfach."
Gemeint sind damit die beiden Heimspiele gegen
Górnik Leczna und
Lech Poznan sowie die Auswärtspartie bei
Legia Warszawa.
Show must go on
Momentan läuft es eher schlecht als recht für die Nordpolen aus Gdynia. Immer weiter rutschen sie wie bereits letzt Saison in der Tabelle nach unten und die änfänglichen Bemühungen und der Hype um die Truppe scheinen verflogen. "Wir retten uns gerade in jedem Spiel so über die Zeit. Teilweise sieht das was meine Mannschaft hier anbietet wie Dienst nach Anweisung. Da sieht man kein Schmakes, keinen Willen, da ist klar das die Rufe nach Entlassung immer lauter werden." Äußert sich die Trainerin in einer Pressekonferenz am Abend. Die Zeichen stehen also denkbar schlecht für die Gelb-Blauen und nach einer langen Erfolgsgeschichte der Mannschaft mit Knetel Zerrovska scheint ein Abgang nun immer wahrscheinlicher. Oder alles nur drücken auf die Tränendrüse? Nach dem kommenden ZAT in Pokal und Liga wissen wir alle vielleicht etwas mehr.
Es läuft nicht schlecht
Wer hätte das gedacht, LEczna steht immernoch auf Rang 1 der Tabelle. Doch nach dem Vorbild von Borussia Dortmund will man in Ostpolen nur von Spiel zu Spiel denken, denn man weiß, wie schnell es vorbei sein kann mit der Herrlichkeit. Ein schlechter ZAT, einmal verzockt und man hängt hinterher. Dieses Risiko ist um so höher, führt man sich vor Augen, dass einige der Verfolger mit einer erheblichen Kraftreserve lauern und man den ersten Tabellenplatz nur auf Grund des Torverhältnisses verteidigen konnte. Außerdem stehen viele schwere Spiel an. Sowohl im Pokal als auch in der Europa League warten harte Brocken und man ist noch guter Dinge, in den Wettbewerben zu verbleiben. Doch auch für die Liga muss man sich immerwieder motivieren. Nach einer Hinrunde mit mehr Heimspielen als Auswärtsspielen wird es schwer für die Rückrunde, die Leistung zu bestätigen. Doch man will sich auf die Heimstärke besinnen und sich so als Hauotziel für das internationale GEschäft qualifizieren. Am kommenden ZAT stehen also 2 Heimsiege gegen Wisla Krakow und Arka Gdynia an.
Stagnation
Auf und ab - oder besser gesagt: ab und auf - ging es am 4. ZAT für Zaglebie Lubin: Die Mannschaft von Coach Floyd lieferte in drei Spielen drei äußerst unterschiedliche Leistungen ab. Angefangen mit der enttäuschenden 1:4-Heimniederlage gegen Tabellenführer
Górnik Leczna über den knappen 2:1-Erfolg gegen
Lech Poznan bis hin zum überzeugenden 4:2 bei
Legia Warszawa war die einzige Konstante an diesem ZAT die Inkonstanz.
So tritt Lubin dann auch in der Tabelle derzeit auf der Stelle - man liegt nach nunmehr 12 Spielen weiterhin auf Platz 3, drei Punkte hinter Tabellenführer Leczna.
Floyd: "Der einzige wirkliche Wermutstropfen an diesem ZAT ist die deutliche Niederlage gegen Leczna - der ist dafür allerdings ein recht großer. Es ist schade, dass sich die Mannschaft nicht auch in diesem Spiel für die guten Leistungen der letzten Zeit belohnen konnte. Die beiden anschließenden Siege geben jedoch Anlass zur Freude und zur Zuversicht; wir haben uns sehr schnell wieder aufgerappelt. Nun gilt es, diesen Schwung mit in die letzten drei Spiele der Hinrunde zu nehmen, um auch diese möglichst positiv zu gestalten."
In diesen drei Spielen trifft Zaglebie nun auf Vizemeister
Cracovia Kraków (H),
Wisla Kraków (A) sowie
Polonia Bytom (H).
Vize
Wenn jetzt Ende wäre, wäre man in Bialystok froh, denn dann hätte man das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte erreicht. Im Moment steht man auf einem sensationellen 2. Platz in der Ekstraklasa. Man hat nun schon 24 Punkte und es ist nur noch ein Zat und dann ist die erste Halbserie um. Mal sehen, wo man dann steht. Auf jeden Fall hat man eine gute Ausgangsposition, um in den nächsten Spielen nochmal anzugreifen. Am nächsten Zat spielt man gegen 3 trainerlose Teams. Dies ist nicht zu unterschätzen, aber wie wir Trainer Rabbit kennen, wird er sein Team gut einstellen. Ein wichtiger SIeg war der gegen Arka Gdynia am letzten Zat, bei denen man auswärts 5 zu 3 gewinnen konnte. Ebenso gewann man 4 zu 0 gegen Wisla Krakow und 3 zu 0 gegen Polonia Bytom. Am kommenden Zat spielt man nun gegen Piast Gliwice, Polonia Warszawa und Korona Kielce.
Onvod zieht um
Wie über Twitter zu lesen war, packt der polnische Verbandschef Kai Onvod gerade seine 7 Sachen und zieht um. Warum er dies tut und wohin es ihn verschlägt, ist unklar. Nur eines ist sicher: Sein Vorrat an Vodkaflaschen dürfte in einem 7einhalb-Tonner-LKW kaum unterkommen. Besondere Angst scheint er aber um seinen PC zu haben. Verständlich, immerhin sind auf diesem Gerät Daten, die ihn wohl lebenslänglich hinter "polnische Gardinen" bringen würden. Und auch die witzigen Würfelkombination, mit denen er Ergebnisse und Auslosungen ermittelt, würden verloren gehen. Es wäre ein herber Schlag für ihn und den ganzen polnischen Verband."Wir drücken ihm natürlich die Daumen, dass alles gut geht. Immerhin ist er unser Zugpferd und dafür verantwortlich, dass doch immer mal wieder was für uns Trainer abfällt", so Trainer Wesenberg mit einem Augenzwinkern. "Nur das HSV-Trikot sollte er langsam ablegen, es ist Zeit auf die gute Seite hinüberzuwechseln", konnte sich der Cracovia-Coach einen weiteren Scherz nicht verkneifen.
Rückrundenstart
Zum Start der Rückrunde hat sich Trainerin Knetel Zerrovska noch einmal zum Saisonziel geäußert und bekennt sich, dass sie mit der Leistung ihrer Mannschaft momentan noch nicht 100 prozentig zufrieden ist. "Wir machen immer noch zu viele einfache Fehler, Standardkombinationen sitzen nicht und die Ensatzbereitschaft um den Ball zu kämpfen lässt auch zu wünschen übrig." Sicherlich wird es Arka diese Saison nicht nach oben schaffen, dass erwartet gewiss niemand. Aber dennoch zeigen sich Experten enttäuscht über die Truppe. So werden Stimmen laut, dass einige Spieler aus Berechnung nur Schongang spielen und den Verein boykottieren. Dies wendet Trainerin Zerrovska jedoch ab. "Wir wollen erfolgreich spielen und dafür tun alle Mannschaftsmitglieder ihr Bestes. Diese Unterstellung von unwissenden Fans weise ich entschieden zurück." Daran merkt man wie verbunden die Trainerin mit dem Verein ist. Ob dies jedoch zu einem Platz in der oberen Tabellenhälfte reichen wird bleibt abzuwarten.
Zwischenbilanz
Die Hinrunde der Ekstraklasa 2011/1 ist vorbei und Zaglebie Lubin beendet sie auf Platz 3. Zum Abschluss der Halbserie gelangen dem Team von Coach Floyd noch zwei Siege, ein 1:0 bei
Wisla Kraków sowie ein 3:0 daheim gegen
Polonia Bytom. Im prestigeträchtigen Spiel gegen
Cracovia Kraków kam man dagegen nicht über ein 1:1 hinaus. So behalten die Lubiner also erneut den Tabellenplatz der Vorwoche, konnten aber immerhin einen Punkt auf Tabellenführer und Herbstmeister
Górnik Leczna aufholen. Auch auf den Zweitplatzierten
Jagiellonia Bialystok konnte man Punkte gutmachen.
Coach Floyd: "Alles in allem bin ich mit unserer Hinserie zufrieden. Wir sind derzeit unter den ersten Drei platziert, liegen hinsichtlich unserer Zielsetzung also im Soll. 28 Punkte sind auch okay, zumal der Abstand nach ganz oben nicht groß ist, wir uns nach hinten aber schon ein kleines Polster aufbauen konnten. Dies soll aber nicht heißen, dass wir uns darauf auszuruhen gedenken. In der Rückserie warten noch einige harte Auswärtsspiele auf uns und hinter uns lauern Teams wie Cracovia oder
Odra Wodzislaw, die beide traditionell starke Rückserien spielen. Wir müssen also weiterhin unsere volle Leistung abrufen, um auch am Saisonende dort zu stehen, wo wir momentan sind."
Die Rückrunde beginnt für Lubin mit den Spielen gegen
Arka Gdynia (H),
Piast Gliwice (A) und
Polonia Warszawa (H).
Vize Herbstmeister
Die Herbstmeisterschaft dieses Jahr geht nicht nach Bialystok. Sie geht nach Leczna. Die Mannen um Trainer Rabbit haben 2 Punkte Rückstand und haben durch ein unnötiges Unentschieden gegen Piast Gliwice, zu Hause, an Boden verloren. Man konnte zwar 3 zu 0 in Führung gehen, konnte diesen mehr als akzeptablen Vorsprung aber nicht über die Zeit retten. Das zweite Heimspiel gegen Korona Kielce konnte man souverän mit 3 zu 0 gewinnen. Auswärts ging man mit 2 zu 0 bei Polonia Warszawa unter. Nun am kommenden Zat spielt man zu Hause gegen Gornik Zabrze und auswärts gegen Lodzki KS und Lech Poznan. Dies sind alles Computergegner, sodass das Torverhältnis wahrscheinlich nicht allzu sehr gebeutelt wird. Aber es bleibt abzuwarten. Generell befindet sich das Team auf einem guten Weg, was die Momentaufnahme mit dem 2. Platz zeigt.
Mein lieber Scholli
Wenns läuft, dann läufts bekanntlich. So ist das im Sport, wenn du unten drin stehst, springt der Ball vom Pfosten raus, stehst du oben, hast du das Glück des Tüchtigen. Zumindest bis jetzt. Die Zielvorgabe vor dem letzten ZAT durch Florian Görlitz war klar, 2 Heimsiege sollten her. Und siehe da, die Ostpolen konnten 2 Heimsiege feiern. Aber es war ein harter Kampf. Konnte man Wisla Krakow noch recht deutlich mit 3:0 schlagen, folgte gegen die im moment gebeutelten Jungs von Akrka eine echt Zitterpartie. Nach einem eher ereignislosen Spiel, in dem sich beide Mannschaften ncihts schenkten gingen die Hausherren schließlich glücklich in der 67. minute in Führung. Doch ab dann sahen sie sich förmlich einem Sturmlauf der Ostseestädter augesetzt. "Das war glaube ich bislang das spannenste Spiel der Saison", so Görlitz nach dem Abpfiff. Und wahrlich, die Fans zitterten bis zum Schlusspfiff, der einen wahren Jubelschrei im Stadion auslöste. Die Mannschaft hatte große Mühe sich den guten Offensivspiel der Gäste zu erwehren und auch der Pfosten musste das ein oder andere Mal retten. "Heute hätten wir uns über ein Unentschieden wirklich nicht beschweren können. Wir wurden geradezu hinten eingeschnürt." Doch wenn man oben steht, braucht man auch mal ein Quentchen Glück. Schaun wir mal, wie es weiter geht, wenn nun die Rückrunde beginnt.
Spitzenspiel
Mal wieder heißt es Spitzenspiel in Bialystok. Man empfängt als Zweitplatzierter den derzietigen Tabellenführer Gornik Leczna. Den derzeitigen Tabellenführer trennen lediglich 2 Punkte von Jagiellonia Bialystok und der Drittplatzierte Zagliebe Lubin lauert punktgleich. Dies könnte der lachende Dritte an diesem Spieltag sein. Aber dies wollen die beiden Vereine Jagiellonia Bialystok und Gornik Leczna mit Sicherheit abwenden. Es ist also ein spannender Zat. Es geht nun dem Ende entgegen und die Plätze werden so langsam vergeben. Es heißt also für alle Teams, Trainer, Spieler und Funktionäre noch einmal die Ärmel hochkrempeln und die nötigen Punkte holen. Trainer Rabbit freut sich, denn diese Spiele mag er laut eigener Aussage am liebsten, die eine ganze Saison auf den Kopf stellen können. Dabei heißt es Charakter zeigen. Also auf spannende Spiele und möge der Bessere, Klügere, gewinnen.<acronym title="Trainer: Florian Görlitz"> </acronym>
Zufriedenstellend
<acronym title="Trainer: Rabbit">Man kann sich dem Eindruck nicht erwehren, dass Trainer Görlitz in der Vorbereitung mit seinen Jungs einiges richtig gemacht hat. Die Rückrunde hat begonnen und immernoch steht Gornik Leczna an der Spitze. Zwar traut man es sich in Ostpolen noch nicht, das zu laut zu sagen, aber diese Saison scheint zumindest mit der Qualifikation für das internationale Geschäft zu enden. Denn die Grün- Weißen sind ncoh gut bei Kräften. Allerdings kann jeder Ausrutscher dazu führen, dass man mehrere Plätze abrutscht, denn die Verfolger sind Trainer Görlitz dicht auf den Fersen. Und an diesem ZAT kommt es auch prompt zum Duell mit dem derzeitigen Tabellen Zweiten Jagiellonia Bialystok. Unter Trainer Rabbit hat sich die Mannschaft mit einem starken 9 Punkte ZAT auf Rang 2 geschossen und verteidigt diesen nun eisern. "Ich gratuliere Rabbit auf jeden Fall zum EInzug in das Pokalfinale! Das wird sicher ein spannendes Spiel", so Trainer Görlitz mit einem Augenzwinkern. Doch vielleicht kann Bialystok ja mit einer geheimen Überraschungstaktik aufwarten, in Leczna würde man das begrüßen ;) Ein bisschen Ironie muss man den Grün WEißen beim Blick auf dieses Duell in der Liga gestatten, hat man doch das Pokalhalbfinale gegen Jagiellona verloren."Das schmerzt natürlich, sagt jedoch über das Ergebnis des Ligaspiels nichts aus", so Kapitän Stolpski.
</acronym>
Rückrundenauftakt
Eine heftige Enttäuschung gab es zum Rückrundenstart für Zaglebie Lubin zu verdauen: Im Heimspiel gegen
Arka Gdynia geriet das Team von Coch Floyd mit 1:4 unter die Räder. Zwar konnten die Lubiner sich anschließend wieder berappeln und sowohl
Piast Gliwice (4:1) als auch
Polonia Warszawa (3:0) besiegen, dennoch wirkt die deutliche Pleite zum Auftakt stimmungstechnisch noch nach.
Floyd: "Diese Niederlage ist natürlich ein Rückschlag. Zwar konnten wir unsere anderen beiden Partien am ersten Rückrunden-ZAT für uns entscheiden, aber in der Tabelle treten wir nach wie vor auf der Stelle. Wir sind auswärts das beste Team der Liga, bieten dafür aber daheim nur Durchschnitt. Daran müssen wir arbeiten, sonst wird es sehr schwierig, bis zum Saisonende unter den ersten Drei der Tabelle zu bleiben. Die Cracovia übt von hinten bereits einigen Druck aus."
Am kommenden ZAT spielt Lubin nun gegen
Korona Kielce (A),
Górnik Zabrze (H) und
Lódzki KS (A).
Der Verband tagt
Mit Spannung wird die Reform zur Ligaverkleinerung erwartet. Verbandschef Onvod hat die Entscheidung für die kommende Woche angekündigt und wohl Alle hoffen auf einen positiven Ausgang. Öfter als normal hat man Onvod deshalb mit anderen Gremien-Mitgliedern in den Kneipen des Landes tagen gesehen. Die Pfeifen und die Köpfe rauchten und der Vodka floss noch reichlicher als sonst. Onvod auf die Frage ob der starke Alkohogenuß nicht die Aufgabenbewältigung erschwere: "Bei unseren Arbeits-Treffen bleiben wir clean, wir trinken lediglich stilles Mineralwasser aus Vodkagläsern", so der noch sichtlich angetrunkene und lallende polnische Verbandschef. Wie und ob es so zu einer schnellen Entscheidung kommt, ist also äußerst fraglich.Spätestens zur neuen Saison muss das neue Konzept stehen, da sonst der Untergang der polnischen Liga droht.
Endspurt
Es geht auf die Zielgerade der Saison. Wer sich den SPielplan anschaut stellt mit Schrecken fest, die letzten drei Spieltage stehen an. Und es ist eine spannende Saison. Zwar kann man die Teams mit bezahlten Trainern fast an einer Hand abzählen, aber diese Mannschaften liefern sich einen packenden Kampf um die vordersten Plätze. Es ist eng da oben und es sind noch viele Punkte zu vergeben. Wer sich zum jetzigen Zeitpunkt sicher fühlt, unterliegt wohl einem Trugschluss. Jede Schwäche, jeder Ausrutscher würde unmittelbar den Verlust des Tabellenplatzes bedeuten. Folglich wird sich jeder wohl gut überlegen, zu welchem Zeitpunkt es klug ist, seine Stammspieler zu schonen und vielleicht auf ein Showdown am letzten Spieltag zu setzen. Für Gornik Leczna geht es an diesem Spieltag gegen Lechia Gdansk zu Hause und Lech Poznan und Odra Wodzislaw auswärts. Bei Odra wird derzeit über die Entlassung von Trainer ethangreen spekuliert, doch das Präsidium will sich erst nach dem kommenden ZAT äußern. Schade wäre es um einen langjährig engagierten Trainer in Polen.
Pokalsieg - und sonst?
Den ersten Titel der laufenden Saison hat Zaglebie Lubin bereits eingefahren: Im Finale des Puchar Polski setzte sich das Team von Coach Floyd eindrucksvoll mit 6:0 gegen
Jagiellonia Bialystok durch. In der Champions League und im Oleg-Blochin-Pokal liegen die Lubiner ebenso nach wie vor ordentlich im Rennen. Und in der Meisterschaft? Dieses "Kerngeschäft" schien Zaglebie in letzter Zeit ein wenig zu vernachlässigen, kassierte man doch kürzlich Auswärtsniederlagen bei
Korona Kielce und
Lódzki KS. Lediglich daheim gegen
Górnik Zabrze konnte man drei Punkte einfahren. So fiel Lubin auch in der Tabelle um einen Platz auf Rang 4 zurück. Neun Spieltage vor Schluss liegt man nunmehr also 5 Punkte hinter Spitzenreiter
Górnik Leczna und 6 Punkte vor
Legia Warszawa, das derzeit den ersten Nicht-Europapokalplatz belegt. Droht den Lubinern im Endspurt ein Motivationsproblem?
Floyd: "Unser Ziel ist nach wie vor, unter die ersten Drei zu kommen - und das ist auch realistisch. Wir wollen aus den abschließenden drei ZATs das Maximale herausholen. Gerade für die kommenden Heimspiele gegen Bialystok und
Odra Wodzislaw brauche ich meine Spieler nicht extra zu motivieren."
Neben diesen beiden Prestigeduellen steht für Lubin am kommenden ZAT ein Auswärtsspiel bei
Lechia Gdansk auf dem Programm.
Es wird nochmal spannend
Was wird aus der Liga? Gerüchten zufolge sollen sich die Verantwortlichen schon eingeschlossen haben, damit unbedingt eine Lösung gefunden wird. Aber für alle Unwissenden nochmal kurz die Infos: Die Liga in Polen ist dem Anschein nach nicht interessant für Neuankömmlinge. Deshalb gibt es nur wenige Trainer. Dadurch kommt sehr oft der Zufi zum Einsatz, was die anderen Trainer nervt. Nun wird schon seit längerem für eine Verkleinerung der Liga plädiert, aber wie? Hier kommt nun ein Vorschlag: Die Liga wird auf 10 Vereine gekürzt, sodass 2 absteigen. Der Pokal wird dahingehend geändert, dass es eine 6er Gruppe gibt (derzeit 6 Trainer), die alle 2 Mal gegeneinander spielen. So hat man wenigstens viele Spiele.
Ein weiteres Anliegen ist ein weiterer internationaler Startplatz, denn somit könnte der Anreiz für neue Manager, beziehungsweise Liga-Wechsler da sein, international zu spielen. Aber mal schauen, wie sich die Verbandsbosse äußern werden. Am kommenden Zat wird auf jeden Fall Fußball gespielt, was aber manchmal nebensächlich ist.
Wird es am Ende reichen?
In Gdynia schaut man gespannt auf die letzten zwei Spieltage und kann es kaum erwarten ob Knetel Zerrovska den Sprung an die Spitze langsam wieder zurück erobern kann. Lief es in der letzten Saison alles anders als optimal hat man dieses Jahr einmal wieder die Möglichkeit international mitzuspielen. Doch noch ist es bis dahin ein steiniger Weg, da doch etliche namenhafte Teams zu bespielen sind. "Wir haben diese Saison endlich wieder besser ausgesehen und ich hoffe das wir dies bis zum Ende der Saison halten können und nächstes Jahr den Angriff wieder wagen können" hört man die Trainerin der nordpolnischen Truppe doch zufrieden sagen. "Es sollte auch nicht das Maß der Dinge sein, was letzte Saison passierte. Wir müssen alle weiter daran arbeiten das Arka wieder da steht wo sie hingehören, unter den besten fünf und das sieht diese Saison doch ganz danach aus" unterstützt der Vereinsmanager Polkowicz die polnische Trainerin.
Feuerprobe
Zwar stehen noch 2 ZATs in der polnischen Ekstraklasa an, doch ein großer Schritt Richtung Meisterschaft wird für Gornik Leczna wohl am kommenden ZAT gemacht. Denn man empfängt den Tabellen Zweiten und den Dritten in Ostpolen. Zwei Siege in diesen Duellen sind essentiell um den Vorsprung zu halten. "Es wäre nach so einer Saison natürlich bitter, am Ende nicht oben zu stehen", so Görlitz, doch wenn diese Spiele verloren gehen, droht genau das. Gleiches gilt naürlich auch für Cracovia und Lubin, denn will man den Rückstand auf Leczna verkürzen hilft nur ein Sieg. Am letzten Spieltag treffen diese beiden Teams jedoch auch noch einmal aufeinander. Es ist also noch alles drin. Die anstehenden Spiele werden um so spannender, schaut man sich die Statisiken an. Die Zeitungen werfen nur noch mit Superlativen um sich, um diesen ZAT zu beschreiben. Hier treffen mit Lubin und Leczna das beste Auswärtsteam (und das zweitbeste Auswärtsteam) und das einzige bislang zu Hause ungeschlagene Team der Liga aufeinander. Im Spiel zwischen Leczna und Cracovia treffen das beste Team der Hinrunde und das beste Team der Rückrunde aufeinander. Es wird sich also einiges entscheiden!
Wieder Dritter
Auswärts läuft es für Zaglebie Lubin mittlerweile besser, doch nun scheint mehr und mehr in den Heimspielen der Wurm zu stecken: Gegen
Odra Wodzislaw setzte es am vergangenen ZAT erneut eine 1:4-Niederlage. Immerhin konnten wenigstens die Partien gegen
Jagiellonia Bialystok (1:0) und bei
Lechia Gdansk (3:2) siegreich gestaltet werden, sodass die Bilanz dieses ZATs mit sechs von neun möglichen Punkten insgesamt noch ordentlich ausfällt.
In der Tabelle konnte das Team von Coach Floyd dank des miserablen ZATs von Bialystok sogar einen Platz nach oben klettern und ist nun wieder Tabellendritter.
Floyd: "Wir sind die beste Auswärtsmannschaft der Liga, in der Heimtabelle liegen wir aber nur auf Platz 11 - das kann nicht unser Anspruch sein. Wir werden daran arbeiten, um zumindest in den letzten Heimspielen der Saison noch mal bessere Leistungen zu bieten. Insgesamt liegen wir aber im Soll: Wir befinden uns unter den ersten Drei, und bei nur einem Punkt Rückstand auf die Cracovia ist auch im Kampf um den CL-Quali-Platz noch nicht das letzte Wort gesprochen."
Als nächstes bestreitet Lubin Auswärtspartien bei
Górnik Leczna und
Lech Poznan, gefolgt vom Heimspiel gegen
Legia Warszawa.
Harte Maßnahmen
Hey, was geht ab, wir feiern die ganze Nacht... Dieses Motto verfolgen im Moment die Spieler von Jagiellonia Bialystok, was dazu führt, das man seine gute Ausgangsposition (fast) verspielt hat. Man muss nun aufpassen und zusehen, dass man sich in den letzten Spielen nicht ganz die Butter vom Brot nehmen lässt und international zum Einsatz kommt nächstes Jahr. Trainer Rabbit hat aufgrund der nächtlichen Eskapaden einiger Spieler schon Maßnahmen ergriffen. So wird ab nun vor jedem Training ein Alkoholtest gemacht. Eine weitere Androhung ist das Implantieren eines Chips mit dem der Trainer sehen kann, wo der Spieler sich zu welcher Zeit befindet. Was die Spieler davon halten, konnte nicht festgestellt werden, da ab gestern ein Redeverbot für die Spieler herrscht. Es bleibt abzuwarten wie lange und ob die Maßnahmen greifen und man am nächsten Spieltag wieder zu alter Stärke zurückfinden kann.
Oster-ZAT
Der Oster-ZAT ist gleichzeitig der letzte ZAT der Saison und damit das Grande Finale der aktuellen Ekstraklasa-Saison.Mit Arka, Lubin, Jaga, Krakau und Tabellenführer Leczna kämpfen aktuell noch 5 Teams um den begehrten Pokal in Polen.Die besten Chancen besitzt zweifelsohne die Mannschaft von Florian Görlitz aus Lezna. Mit seiner Erfahrung und dem Punktvorsprung hat er einen kleinen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Auch Jaga hat durch ein machbares Restprogramm noch Außenseiterchancen. Schwerer wird es schon für Lubin und Krakau, da sich beide noch gegenseitig bekämpfen und so Federn lassen werden. Arka hat zwar 6 Punkte Rückstand, hat aber auch noch einen Bombenrest, so dass das Team von Trainerin Knetel durchaus noch oben angreifen kann.Letztlich ist es aber auch egal wer am Ende gewinnt. Es zählen die internationalen Erfolge und die sind in der aktuellen Saison erneut zu verzeichnen. Gerade Leczna und Lubin haben hier vorbildlich gearbeit und Polen weit nach vorn gebracht. So soll es auch nächste Saison sein und mit Odra hat Polen auch noch ein starkes Team in der Hinterhand. Also dann frohe Ostern und bis zur nächsten Saison!
Rückfall
Viel investiert, doch nur wenig gewonnen hat Zaglebie Lubin am zurückliegenden ZAT der polnischen Ekstraklasa: Lediglich daheim gegen
Legia Warszawa gelang mit einem knappen 1:0 ein dreifacher Punktgewinn. Bei Spitzenreiter
Górnik Leczna musste man sich mit einem 5:5-Unentschieden zufrieden geben, bei
Lech Poznan gab's gar eine 3:4-Niederlage zu verbuchen.
So musste Lubin in der Tabelle wieder einen Platz einbüßen und fiel von Rang 3 auf 4 zurück. Drei Spieltage vor Schluss scheint die CL-Qualifikation nun in weite Ferne gerückt und selbst das Erreichen des Saisonziels, ein Platz unter den ersten Drei, ist ernsthaft in Gefahr.
Coach Floyd: "Mit den Ergebnissen des letzten ZATs können wir natürlich nicht zufrieden sein, das war für uns doch ein größerer Rückschlag. Viel Zeit für Niedergeschlagenheit bleibt aber nicht. Wir müssen nun alles daran setzen, die enttäuschenden Auswärtsspiele in Leczna und Poznan schnellstmöglich abzuhaken um aus den verbleibenden drei Spielen das Maximale rauszuholen."
Lubin spielt noch gegen
Cracovia Kraków (A),
Wisla Kraków (H) und
Polonia Bytom (A).
Fast am Ziel
Die Spielzeit geht nun stark auf das Ziel zu. Die Vereine mobilisieren ihre letzten Reserven und alle Trainer wollen für sich, ihren Verein, die Fans und für die Verantwortlichen das Beste Ergebnis rausholen. Wer allerdings wo international spielt, steht noch nicht fest. So trennen den Tabellenfünften und den Tabellenführer lediglich 6 Punkte. Außerdem kommt es an diesem Zat zu richtungweisenden Partien. So spielt zum Beispiel Cracovia Crakow gegen Zagliebe Lubin, Odra Wodzislaw gegen Arka Gdynia und Arka Gdynia gegen Gornik Leczna. Also bleibt festzuhalten, dass die Saison spannend, wie lange nicht mehr in Polen ist. Dies bedeutet aber leider keinen Trainerzuwachs, obwohl auch international wieder einige Punkte geholt wurden, auch wenn nur noch 2 Vereine vertreten sind. Diese haben aber noch gute Chancen den ein oder anderen Punkt zu holen. Leider konnte Trainer Rabbit dieses Jahr, so wie es aussieht wieder keinen Titel gewinnen. Pokal 2. Platz, Europapokal ausgeschieden und mit der Schale wird es wahrscheinlich auch nix.
Es wird eng
Ein absolutes Torfestival sah der fußballinteressierte Fachmann an diesem ZAT im Spiel Gornik Leczna gegen Zaglebie Lubin. Doch für die Fans der Ostpolen war es ein Debakel. Zwar konnte man sich offensiv immer wieder auszeichnen und glänzen, doch defensiv brachte man sich durch leichtfertige Fehler um den Lohn ihrer Arbeit. "Wir waren einfach nicht bei der Sache. Alle wollten nur nach vorne rennen und Tore machen. Das hat mir heute überhaupt nicht gefallen", so Görlitz. Am Ende nutzt dieses Unentschieden am Ehesten den lachenden Dritten aus Cracovia, Bialystok und Gdynia. Ein mächtiges Donnerwetter gab es darauf hin und nach der Nierdelage gegen Legia in der Kabine und die Ansprache schien Wirkung zu zeigen. "Die Mannschaft hat endlich begriffen, dass wir noch lange nicht durch sind." Denn im Spiel gegen Cracovia lief es schon besser. Dieses Spiel war besonders wichtig, um die Chance auf die Meisterschaft noch zu wahren. Denn Trainer Wesenberg sitzt den Ostpolen im Nacken und könnte am Ende leicht das bessere Ende für sich haben. "Wir haben uns einfach einen Fehltritt zu viel geleistet und sind nun auf ein wenig Glück angewiesen", so Görlitz.