Ich glaub es geht schon wieder los ...
... dieses und etliche andere Lieder hört man zur Zeit aus den zahlreichen Kehlen der Fans vorm Stadion in Gdynia. Die Fans sind heiß, genau wie das Wetter was in Nordpolen momentan herrscht. Will sich doch der ein oder andere Spieler noch eine Auszeit nehmen wurde spätestens in dieser Woche klar, dass der Ligaalltag näher ist als man sich das vielleicht wünscht. Knetel Zerrovska lässt verkünden, dass sie ihre Mannen noch nicht zu hundert Prozent fit hat. "Da fahren einige noch in den Urlaub oder meinen ihre Zeit für andere Dinge lieber zu nutzen, da musste ich sie erstmal darauf aufmerksam machen, welche Teams in der kommenden Saison am Start sind" so der einzig weibliche Charakter der polnischen Liga. Da wurden etliche Trainer von nicht ganz namenlosen Teams reanimiert und hoffen nun auf ihren zweiten Frühling. "Aber gerade die dürfen wir nicht unterschätzen" so Zerrovska weiter. Und deswegen stand diese Woche vor dem ersten ZAT für die Nordlichter nebene dem normalen 5 Tagesprogramm noch 4 Stundenläufe an, damit man zumindest versuchen kann über die Kondition zu kommen.
Schauen wir gespannt auf den morgigen ZAT.
Riesen Rummel
Einiges hat sich getan in der polnischen Liga und wie es immer so ist, gibt es positives und negatives zu berichten. Positiv ist zweifellos die Strukturreform und somit die Umstellung der Liga auf nur noch 10 Teams. Positiv ist auch, dass durch starke internationale Auftritte nun 5 der 10 Teams am Ende die Möglichkeit haben werden, ihrerseits auf Punktejagd zu gehen und davon gleich 3 in der Champions League. Wer nun aber glaubt, es sei einfacher geworden, einen dieser begehrten Plätze zu belegen, der irrt. Denn die Leistungsdichte ist hoch. War man in der letzten Saison fast für einen der vorderen Ränge gesetzt, wird es wohl diese Saison einen harten Kampf geben. In Leczna begrüßt man den frischen Wind, den OnVODKAi in die Liga gebracht hat und der ambitionierte Trainer wie den isländischen Meister Hennes in die Liga gelockt hat. Negativ ist allerdings der Rummel zu bewerten, der um die beiden Rückkehrer Norb und SVKOWEGER gemacht wird. Versuchte sich der Ex- Trainer von ND Hit Gorica in der gemeinsamen Gruppe im Europapokal vergangene Saison noch mit Erinnerungen an alte Zeiten die Schützenhilfe von Leczna zu erschleimen, werden plötzlich wieder große Worte geschwungen und gegen die, der polnischen Liga auch in schwierigen Zeiten treuen, Trainer geschossen. "Bei Lech werden jetzt Dinge als neu verkauft, die bei Leczna schon zum Standard gehören. So ist es bei Gornik schon seit Jahren möglich Wunderkerzen im Familienblock kontrolliert abbrennen zu lassen", so Florian Görlitz auf die Frage nach der Erlaubnis von Pyrotechnik bei Lech Poznan. Fakt ist, die Liga hat nun zwei Chaoten mehr.
...
in krakau tut sich was. nachdem das team in der letzten saison die schlechteste spielzeit beendete und nur durch die reform in der liga verbleiben konnte, stellte der vorstand am letzten wochenende den neuen trainer der mannschaft vor. es ist niemand geringeres als norb, welcher schon vor längerer zeit in der polnischen liga fungierte. in der pk meinte er: " es ist mir eine ehre bei diesem verein die leitung übernehmen zu dürfen. nachdem ich eine längere zeit von der bildfläche verschwunden war, freue ich mich über diese neue aufgabe. das team hat einen umbruch hinter sich und man muss sehen wie sich die jungs in der sison zusammenfinden.riesen sprünge darf man natürlich jetzt noch nicht erwarten. auch das mein langjähriger freund svkoweger wieder in der liga aktiv ist, zeigt nur die attraktivität dieser klasse." auf die frage ob sein erneutes engagement mit svkoweger zu tun hätte, grinste der trainer nur. "sicherlich, aber auch die wurstköpfe von diesem anderen verein aus unserer stadt wieder zu sehen, ist eine großartige sache- ist da eigentlich immernoch dieser alte mann in der trainerzone aktiv bzw. eher inaktiv. ich hoffe das man den treppenlift reparieren konnte, sodass der kerl wenigstens das stadioninnere am wochenende erreichen kann."
schon am ersten zat kommt es zum derby und die polnischen gazetas sind jetzt schon mit nettigkeiten gespickt.
wir sind gespannt
Neue Herausforderung!
Puh, das wird hart! Hennes68 wechselt in einer Nacht- und Nebelaktion vom ambitionierten isländischen IBV, den er in der Vorsaison noch zum Meister gemacht hat in die polnische Ekstraklasa!
Hierfür gibt Henne68 auf der PK folgendes bekannt:
In der islandischen Liga war in letzter Zeit nicht mehr wirklich was los. Zudem suchte ich einen Traditionsverein mit aussprechbaren Namen. Außerdem mag ich Polen sehr gern. Ujnd auch das finanzielle Angebot schien einfach außerordentlich. Leider wurde mir erst später klar, das es sich bei den Zahlen um Zlotys handelte.Nun bin ich aberschon mal hier.
Mein erster Eindruck von der Mannschaft? Die reinste Katastrophe! Körperlich muß die Truppe erstmal auf Vordermann gebracht werden.
Unter diesen Bedingungen wird es schwer einen der vorderen Plätze zu ergattern! Zumal die Konkurrenz heiß wie Frittenfett zu sein scheint!
Juchu, wir haben wieder einen Hassgegner,...
... dass sind die ******** Posener. :D Ach, und Wisla ist ja auch wieder da, Hallo ihr Bauern! ;) Wie Kanonenschläge gingen diese Meldungen auf die polnische Liga nieder. Mit SVKoweger und Norb kehren zwei alte Haudegen nach Polen zurück. Dazu besetzt mit Hennes ein weiterer Top-Trainer die offene Stelle bei Legia.Durch die Verkleinerung der Liga ist nun nur noch ein Verein trainerlos, dass ich das noch erleben darf. :) Vor allem das Comeback von SVKoweger hatte sich ja bereits längere Zeit angedeutet. Nachdem er ewig in Belchawurst mehr oder weniger der Konkurrenz hinterher hinkte, versuchte er im slowenischen Gorica für Aufsehen zu sorgen. Doch auch das wollte nicht so recht gelingen. Warum ihn der polnischen Vorzeigeclub Lech Poznan nun verpflichtete, weiß kein Mensch. Trainer Wesenberg hat jedenfalls vorsorglich das gesamte Stadiongelände in Milliardenhöhe versichern lassen. "Sollte jemand hier auf die Idee kommen unsere Hütte abzufackeln, verdienen wir uns ne Goldene Nase", so der Cracovia-Trainer grinsend. Und zu der Frage nach seiner Opatruppe: "Wir haben unser Team inzwischen radikal verjüngt, mit einem Durchschnittsalter von nur noch 34 Jahren, ist es das jüngste Cracovia-Team unter meiner Regentschaft." Stammtorwart ist inzwischen der Ex-Lecznaer Gottfried Hoeneß, der den inzwischen doch etwas senilen Willy Peng im Tor abgelöst hat. Sein Bruder Uni Hoeneß ist Torwart bei der 2.Mannschaft. Na dann kanns ja losgehen, auf feurige Spiele und ein gutes internationales Jahr.
Back to the Roots...
... er ist wieder da... SVKOWEGER ist zurück in Polen und wird ab sofort die Geschicke von Lech Poznan leiten.
Über Ziele will der Trainer noch nicht reden... die Konkurrenz ist sehr stark...das Internationale Geschäft zu erreichen wird sehr schwer...
Fakt ist das SVKOWEGER wieder heiß ist auf die Liga in Polen... was ihn so richtig erwartet ist für ihn noch unklar... neue strukturen in der liga und im pokal lassen einiges erwarten... So stellte er auch erstmal die Fragen in der ersten Pressekonferenz. "Spielt der Wesenberg noch mit seiner Rentnertruppe? Hat Leczna jetzt eigentlich Fans? Wer zum Teufel ist Knetel? Ist der Verbandschef wieder so leicht mit Alkohol zu bestechen? Welche Liga braucht Odra Wodzislaw? usw.
Also der Kuschelkurs in Polen scheint vorbei... vorbei also die Zeit in der man sich nur Honig ums Maul geschmiert hat und sich über die Ergebnisse andere Mannschaften im Internationalen Geschäft gefreut hat . Er freut sich auch das Norb wieder zurück gekommen ist... und dann auch noch bei Wisla... norb und Wesenberg waren ja sowieso schon nicht so dicke... aber jetzt auch noch Wisla - Cracovia... da kommt wieder Feuer in die Sache...
Apropo Feuer: Lech hat mit sofortiger Wirkung alle Stadionverbote aufgehoben und Pyrotechnik im Stadion wieder genehmigt. Sollte der Verband sinnlose Strafen aussprechen dann wird der Verein diese zu 80 % übernehmen.
Poznan hat ein harten Startprogramm.. gleich 2 Auswärtsspiele sind zu bestreiten. Man wird auf den neuen Trainer in Warschau treffen... und auf das noch trainerlose Team aus Lodz... Jaga muss in die blaue Hölle nach Posen.. dieses Spiel ist seit 2 Tagen ausverkauft... noch nie war in Posen so ein Andrang. Jaga bekommt 2000 Karten zugesprochen... SVKOWEGER meinte aber das er keinem Fan von Jaga rät nach Posen zu kommen...
The Nightmare is back!
Boombastisch
So nennt Trainer Rabbit die Verpflichtungen der Trainer in der Sommerpause. "Dies ist einfach genial. Ich freue mich riesig auf die kommende Saison. Das wird ein Mordsspaß in Polen zu spielen." Die Verkleinerung der Liga hat der Liga gut getan. Dies sieht man an den "Heimkehrern", die nun gute Chancen haben international zu spielen. Für Trainer Rabbit geht es darum, seinen Vorjahresplatz zu verteidigen, damit Trainer Rabbit vielleicht auch mal in den Genuss kommt, in der Champions - League zu spielen. Aber generell muss man sagen, dass sich Polen - international sind sie gut aufgestellt die letzten Jahre - nun auch wieder national fängt. Ein freier Trainer ist in Ordnung. Auch der Pokal hat einen neuen Anstrich bekommen. Also bleibt abzuwarten, wer von der Verkleinerung profitiert und wer nicht?! Es geht auch nun schon in der kommenden Woche los. Rabbit trifft auf Lech Poznan, Lodski KS und Arka Gdynia.
Von der Krisen- zur Boomliga?
Die Saison 2011/2 steht vor der Tür und in Polen ist vieles neu - und vieles geht aufwärts. Die Liga wurde nach dem Motto "Qualität statt Quantität" von 16 auf 10 Teams verkleinert, auch der Pokal bekam einen neuen Modus. Mit SVKOWEGER und norb kehren zwei altbekannte Gesichter zurück, Hennes68 wechselt vom isländischen Vizemeister IBV Vestmannaeyjar nach Polen. Auch die alteingesessenen Trainer sind heiß auf die neue Spielzeit, denn u.a. spiegelt sich der gestiegene internationale Stellenwert der Liga in einem zusätzlichen Champions League-Platz für Polen wider.
Zaglebie Lubin mit Coach Floyd ist 2011/2 nicht mehr als amtierender Meister und Gejagter unterwegs, diese Rolle kommt diesmal
Górnik Leczna zu.
Befragt zu den Saisonzielen äußerte sich Floyd vor dem Saisonstart wie folgt: "Wir wollen für uns das Maximale rausholen. Was das ist, wird man im Laufe der Saison sehen. Die Saison wird jedenfalls eine große Herausforderung, denn die Konkurrenz innerhalb der Liga ist noch einmal stärker geworden."
Lubin startet mit Spielen gegen
Lódzki KS (A),
Arka Gdynia (H) und
Cracovia Kraków (A) in die neue Spielzeit.
Zurückhaltung oder Offensive??
Momentan ist sich wohl keiner der polnischen Trainer so richtig bewusst wie die Saison laufen wird. Bleiben einige doch skeptisch ob dieses Konzept den aufgeht freuen sich die Pokerfreunde darauf nun endlich noch mehr zu taktieren. "Ich mache mir weder etwas aus Vorhersagen, noch wage ich mir irgendein Ziel festzulegen" so Zerrovska. Hat sie doch diese Saison ein ähnliches Team wie in der vergangenen und mittlerweile kennt man sich eben. "Zudem nun mittlerweile alle Teams mit einem Trainer an ihrer Seite antreten, sollte die Saison von Spannung nicht zu übertreffen sein" so die Trainerin weiter. Momentan fallen jedoch die Trainingseinheiten aufgrund der Unwetter im Norden des Landes öfter aus, oder werden in die Halle verlegt, dennoch zeigen sich alle recht zuverlässig für den kommenden ZAT. Wir schauen also gespannt auf den Ausgang der Spiele.
2. Runde
Das Debut bei Lech Poznan ist SVKOWEGER teilweise gelungen...
das 1-0 zu Hause gegen Jaga war ein guter Start in diese Saison.
Jeder Spieler und sogar der Trainer liefen mit einer Bengale aufs Feld... die Stadionbeleuchtung wurde kurz ausgeschalten und so leuchteten aucuh auf den Rängen ungefähr 400 Bengalen im ganzen Rund... das dies wohl erst der Anfang ist in dieser Saison sollte jedem klar sein.Auswärts konnte man auf dem Feld leider nicht so überzeugen wie auf den Rängen... Gegen den Club aus der Haupstadt ging man mit 3-0 unter... lediglich die 3000 mitgereisten Fans wussten zu begeistern, welche leider erst zur 2. Halbzeit ins Stadion gelassen wurden... Einen Eingang öffnete die Ochrona von Legia ... reine Schikane.. SVKOWEGER fordert eine Untersuchung des Verbandes zu diesem Thema! Vorallem da alle 3 Tore in der 1. Halbzeit fielen... mit der Unterstützung der Fans gelang dann zumindestens ein 0-0 in der 2. Halbzeit.
Beim damals noch Trainerlosen Team von LKS führte man insgesamt 3 mal und musste sich am Ende doch nur mit einem Unentschieden zufrieden geben... Sehr Schade ... 2500 Fans waren mit in Lodz.. mehr waren nicht zugelassen.
Nun hat man 2 Heimspiele zu bewältigen und vor allem ein Spiel das alle elektrisiert.. Craxa - Lech ... die Vorfreude ist riesig .. Lech hätte gern 5000 Karten bekommen... Craxa stellt ganze 800 zur Verfügung... eine Frechheit... deswegen sind alle Fans von Lech dazu aufgerufen auch ohne Ticket nach Krakau zu fahren! " Solche Schikanen lassen sich unsere Fans nicht bieten... mal sehen wie gut ihr wirklich versichert seid..." wurde SVKOWEGER zitiert.
Eins steht fest es wird ein richtig interessanter Spieltag für Lech!
Es wird heiß
Die Saison hat gerade erst begonnen und schon steht das erste Klopperspiel an. Lech Poznan kommt mit seinem hoch motivierten Trainer + Fans nach Krakau, zum einzig wahren Verein in der Weichselstadt - Cracovia Krakau. Die Rot-Weißen mit Trainer Wesenberg haben bereits im Vorfeld der Saison das Cracovia-Stadion für viele Millionen versichern lassen. Dies dürfte gegen die Chaoten aus Poznan auch nötig sein. Sollte Posen oder irgend ein anderer Verein das Stadion zerlegen, kassiert Cracovia für seine marode Heimstätte eine Entschädigung im hohen achtstelligen Bereich. Allerdings scheint die Versicherung die Krakauer übers Ohr gehauen zu haben, da dieser Betrag im Fall der Fälle wohl nicht in Euro, sondern in Zloty ausgezahlt wird. Bei den Krakauern wollte man sich zu diesem Thema nicht äußern.Apropos Versicherung: Die hätte auch Wisla am vergangene ZAT gut gebrauchen können. Cracovia-Fans bauten nach der 3:0 Niederlage beim Erzrivalen einige Sitzschalen im Stadion ab. Desweiteren ist der Zaun am Auswärtsblock nicht mehr als solcher zu erkennen. Die Strafe des Verbandes steht noch aus, man hofft auf ein mildes Urteil, da die letzten Jahren (auch aufgrund mangelnder Konkurrenz in der Stadt) wenig vorgefallen ist.
Ein neuer Quälix?
Die Vorbereitung stand ganz im Zeichen des Konditionsaufbau. In den ersten Spielen hat somit die Spritzigkeit gefehlt. Aber ohne Grundlagen kann man nicht in die Saison gehen. kurzerhand wurde ein künstlicher Berg geschaffen. Einer der Spieler murmelte noch: Das hab ich doch schon mal gesehen. Wie hieß das Kaff? Wolfsburg? Seit Tagen gibt es jedoch keine Stellungnahmen mehr. Die meisten Spieler leiden unter Atemnot.
Trainer Hennes stand in der Vorwoche kommentarlos am Fuße des Bergs und nahm die Zeiten.
Diese Woche haben wir wieder ballorientiert gearbeitet. Medizinbälle sind ja auch Bälle....
Ob das für die nächsten Spiele schon Wirkung zeigt? Bisher haben wir uns noch nicht groß mit den Gegnern befasst. Ich hatte schon genug mit den eigenen Spielern zu tun, so gab Hennes auf der PK zu Protokoll.
Zat 2
Erfreulicherweise ist die Lga nun komplett. An diesem Zat haben nun alle Vereine einen Trainer. Hier stellen sich natürlich einige Frahen, wie: Warum ist Polen jetzt so beliebt? Liegt es an dem guten, weil konstantem, internationalen Abschneiden der polnischen Vereine und den damit verbudnenen Startplätzen? Eine weitere wichtige Frage ist: Soll die Liga nun über eine Vergrößerung nachdenken? Hier sagt Trainer Rabbit ganz klar "Nein"! Er sagt, dass die Trainer erst einmal konstant einen Verein trainieren sollen. Man will nicht wieder ein Debakel erleben, wie es zuletzt war, dass die Liga extrem unattraktiv wird. Also erst einmal 2 - 3 Saisons spielen und wenn dann immer noch alle Vereine einen Trainer haben, dann kann man über eine Vergrößerung nachdenken. Aber auch erstmal nur um 2 - 4 Vereine. Aber nun will man sich in Bialystok erst einmal auf die kommenden Spiele konzentrieren. Heim gegen Cracovia und Gornik Leczna und auswärts bei Odra.
Wogen geglättet??
Ein Spieltag ist gespielt und bislang halten sich die Trainer mit ihren Auswertungen in Polen sehr zurück. Bei Cracovia sagte Trainer Wesenberg nach der Niederlage gegen Leczna die PK gar ab. Und auch sonst bleibt es still. Wisen die Trainer nicht, wie sie den Saisonstart einschätzen sollen oder ist das nur die Ruhe vor dem Sturm? Wollen die Teams nach einem furiosen Rauschen im Blätterwald vor Saisonstart nun die Lage ein bisschen beruhigen oder gar die Gegner in trügerischer Sicherheit wiegen? Fakt ist, der Modus in dieser Saison ist für alle neu und anspruchsvoll. Er bringt eine enorme SPannung mit sich und keiner kann wohl vorhersagen, wer damit am Ende am Besten umgegangen sein wird. 4 Spiele gegen jedes Team sind eine ganz andere Herausforderung und bieten wesentlich mehr Spielraum für Revanchen und takische Spielereien. Diese Saison wird wohl mehr als jede andere bisher eine Nervenprobe werden. Aber gerade das, macht die Saison so interessant. in Leczna freut man sich auf dieses Experiment und hat sicherheitshalber kein Saisonziel ausgegeben. Es ist einfach unberechenbar, da es keine schwachen Gegner mehr gibt.
Ordentlicher Auftakt
Mit sechs Punkten aus den ersten drei Spielen ist Zaglebie Lubin in die neue Saison der Ekstraklasa gestartet: Neben einem 1:0 gegen
Arka Gdynia konnte sich Coach Floyd über ein 4:1 bei
Lódzki KS freuen. Lediglich Vizemeister
Cracovia Kraków mussten sich die Lubiner auswärts mit 0:2 geschlagen geben.
Damit rangiert Zaglebie nach dem ersten ZAT auf Rang 4 der - noch wenig aussagekräftigen - Tabelle.
Floyd: "Wir sind mit unserem Start in die Saison zufrieden. Zwei Siege zu Beginn sind eine gute Ausgangsposition für die kommenden schweren Aufgaben. Es zeigt sich allerdings auch bereits jetzt, dass die Liga diese Saison leistungsmäßig noch enger zusammengerückt ist."
Lubin spielt am nächsten ZAT nun gegen
Odra Wodzislaw (H), Meister
Górnik Leczna (A) sowie
Wisla Kraków (H).
Trainer in Erklärungsnot
Wir schreiben den 31. 05. 2011: Trainer Rabbit erscheint nicht zum Training. Die Spieler scheinen nix zu wissen, denn sie sind noch immer in der Kabine. Nun, nach 15 Minuten verteilt der Kapitän die Leibchen und nach einem kleinen Aufwärm - Programm geht die Spielerei los. Es ist ungewüöhnlich, dass nur gespielt wird. Keine Laufwege und auch keine Spielzüge werden einstudiert. Aber die große Frage, um die es sich dreht ist: Wo ist der Trainer? Der gesamte Trainerstab ist nicht aufzufinden. Und auch vom Präsidium keine Spur. Nach dem 60 - minütigen Training, stellt sich der Kapitän den Fragen der Reporter ud hat leider nix zu berichten. Das gesamte Team hat keine Ahnung, was los ist. Man will sich aber dennoch auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Ob wir hierfür allerdings eine Erklärung bekommen, bleibt fraglich...
Stagnation
Nach einem durchaus geglückten Saisonstart verlief ZAT 2 für Zaglebie Lubin weitaus weniger erfreulich: Nach einem 1:2 daheim gegen
Odra Wodzislaw musste man sich auch Meister
Górnik Leczna auswärts knapp mit 0:1 geschlagen geben. Lediglich gegen
Wisla Kraków gelang dem Team von Coach Floyd ein 3:0-Sieg.
In der Tabelle befindet sich Zaglebie dennoch weiterhin auf Rang 4, hat aber punktemäßig den Rückstand auf die Spitze vergrößert und Vorsprung auf die nachfolgenden Teams verloren.
Floyd: "Mit dem Verlauf der letzten Spiele können wir natürlich insgesamt nicht zufrieden sein. Dadurch haben wir uns die gute Ausgangsposition, die wir uns am 1. ZAT erarbeitet hatten, bereits wieder selbst zunichte gemacht. Das muss in den kommenden Spielen wieder besser werden."
Lubin trifft als nächstes daheim auf
Legia Warszawa und
Lech Poznan, unterbrochen vom Auswärtsspiel bei
Jagiellonia Bialystok. Allesamt Teams, die in der Tabelle derzeit knapp hinter Zaglebie rangieren.
zu viel Pulver verschossen
Mit dem zweitwenigsten TK (47,4) reiht sich Arka an diesem ZAT auf Platz zwei der Ligatabelle ein. Doch was dies in der noch so frischen Saison zu bedeuten hat weiß jeder, nichts. Dennoch zeigt sich Knetel Zerrovska recht zufrieden, hat man doch in Nordpolen ein undankbares Startprogramm mit gleich zwei ZAT´s in doppelter Auswärtsfahrt. "Da sind die Männer einfach platt, wenn sie ständig nur hin und her fahren müssen" so die Trainerin. Dafür konnten Sie jedoch einen deutlichen Sieg gegen Lech Pozna einfahren. "Auch wenn der Rückkehrer sich alle Mühe gegeben hat, haben wir ihm einfach keine Chance gegeben. Wir sind uns alle im Klaren, dass die Saison gerade gegen diese Truppe nicht mehr leit wird, aber ein Tageserfolg ist auch ersteinmal ein Erfolg und der Rest wird sich zeigen" so die Trainerin abschließend. Wir sind gespannt ob Arka auch am kommenden ZAT wieder für eine Überraschung sorgen wird.
Co-Trainer verlässt das Schiff
Wie eine Bombe schlug die Meldung im Verein ein: Co-Trainer St.Anislawski verlässt Cracovia Krakau und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Red Bull Leipzig nach Deutschland. Als Grund nannte er die sportliche Perspektive des 4.Ligisten. Aha! Vermittelt wurde St.Anislawsi wohl von Leczna-Trainer Florian Görlitz, der ja bekanntlich nocht immer heiße Drähte zu den "Roten Bullen" haben soll. Für Görlitz dürfte auch ein kleines Handgeld rausgesprungen sein.Die Enttäuschung im Krakauer Umfeld ist natürlich groß, St.Anislawski hat über Jahre die Drecksarbeit im Verein gemacht. Die vielen Erfolge wären ohne ihn nicht möglich gewesen. Auch Chefcoach Wesenberg hat davon profitiert. Nachfolger soll nun Ex-Torwart Willy Peng werden, der dann in Doppelfunktion als Co- und Torwarttrainer fungieren soll. Peng scheint zwar geistig nicht mehr der Fitteste zu sein, aber für diesen Job sollte es noch reichen. Neues gibt es auch aus der Liga zu berichten:Im mit Spannung erwarteten Spiel zwischen Cracovia und Lech (1:0) blieb es überraschenderweise ruhig. Der Cracovia-Sponsor "Achsenbruch und Söhne" hatte dafür gesorgt, dass nur sehr wenige Auswärtsfans (75 Autofahrer + 40 Umland-Kutten) den Weg nach Krakau fanden. Immerhin war die Firma für die Wartung des Lech-Sonderzuges verantwortlich, stellte aber vor Fahrtantritt keine Mägel fest. Böse Zungen behaupten, dass sogar noch ein paar Schrauben gelockert wurden. Naja, durchatmen jedenfalls im Cracovia-Lager, das Stadion steht noch und der etwas undurchsichtige Versicherungsvertrag musste (noch) nicht greifen.
Die Euphorie schon verflogen?
6 Spiele sind nun in der Liga absolviert und für Lech scheint es dieses Jahr um den Klassenerhalt zu gehen. SVKOWEGER hatte zwar schon vor der Saison angekündigt das es sehr schwer ist überhaupt eine Zielstellung für diese Saison festzulegen, doch Klassenerhalt war sicher nicht sein erster Gedanke. Froh muss man wohl sein das LKS die größten Probleme in der Liga hat und ohne Trainer dasteht... wenn LKS sicher allerdings wieder fangen sollte muss wohl auch Lech deutlich mehr zeigen um die Klasse zu halten.
Ausgerechnet Arka sorgte im 2. Heimspiel dafür das der Mythos der blauen Festung schon Geschichte ist. 1:4 wurde die Mannschaft auseinandergenommen... doch SVKOWEGER gibt sich gelassen... man sieht sich diese Saison ja noch 3 mal... Arka steht da ganz oben auf unserer Liste der Rache. Auch die 1-0 Niederlage in Krakau bei Craxa tut da natürlich doppelt weh... vor allem für die Fans war es ein Rabenschwarzer Tag... so reisten wie angekündigt rund 1500 Lech Fans nach Krakau, allerdings wurden sie schon auf halber Strecke ausgebremst, da der Zug kaputt ging. Ausgerechnet einer der Hauptsponsoren von Craxa ist verantwortlich für die Wartung dieser Züge... angeblich wurden vor der Abfahrt keine Mängel festgestellt. Fest steht das dieser Zug schon seit Jahren nicht mehr im öffentlichen Verkehr eingesetzt wird.. warum ausgerechnet bei diesem Sonderzug... dies gilt es nun zu klären.
Es scheint als versuche man in Polen so gut es geht die Lech fans zu boykottieren.
Die Krönung dann noch die Mitteilung die eben hereinkam... Leczna lässt keine Auswärtsfans von Lech Poznan zu... angeblich wegen Umbauarbeiten... SVKOWEGER steht gerade in Verhandlungen mit Leczna einen anderen Block zur Verfügung zu stellen.. bisher hielt es Florian Görlitz noch nicht für nötig zu antworten. Die Lechfans haben schon angekündigt defintiv nach Leczna zu reisen und sich notfalls auch für die Heimtribüne mit Karten einzudecken... ob das das Ziel sein kann für Florian Görlitz muss er nun selber wissen!
Am 8. Spieltag kommt es dann zum wiedersehen mit Trainer norb... die Fans allerdings sehen das eher sekeptisch... "Lech und Wisla sind normal keine Freunde... daran wird auch das Verhältnis der beiden Trainer nichts ändern"... so einer der führenden Köpfe der Hools aus Poznan.
In das neue Stadion in Lubin wird man wohl mit 2500 Leuten anreisen dürfen... mal sehen ob es sich Floyd vielleicht unter der Wochen noch anders überlegt... man muss ja mitlerweile mit allem rechnen.
gibts doch gar nicht
... doch in Polen. 5 Spiele gingen an diesem Spieltag mit 1:0 für das Heimteam aus. Doch das diese Taktik riskant ist, mussten mindestens genau so viele Trainer erfahren. Denn es gab auch einige Auswärtssiege zu verzeichnen. Den zweiten Spieltag nutzten die Trainer als Experimentierphase, die einen erfolgreicher, die anderen weniger. Für Leczna lief es eher mäßig. Zwar konnte man daheim mit 1:0 gewinnen, doch auswärts verlor man gleich zwei mal ebenfalls mit 1:0. "Das grämt mich natürlich, ich hätte gerne noch 3 Punkte mehr geholt", so Trainer Gürlitz. Das ging wohl einigen so. Wie zum Beispiel Lech Poznan, die ihr Heimspiel mit 1:4 verloren. Der ambitionierte Trainer SVKOWEGER bekam einen Schuss vor den Bug, doch einen angeschlagenen Boxer sollte man bekanntlich nicht unterschätzen. Und so ist wohl nach der bitteren 1:0 Niederlage von Lech Poznan bei Cracovia Krakow mit einigem zu rechnen von den Blau Weißen.
Das dichte Mittelfeld
Die Ekstrasklasa präsentiert sich derzeit als Dreiklassengesellschaft: Ganz oben
Leczna und
Odra im Kopf-an-Kopf-Rennen, ganz unten
Lódzki KS als abgeschlagener Abstiegskandidat Nr. 1. Und dazwischen das große und eng beieinanderliegende Mittelfeld, an dessen Spitze momentan Zaglebie Lubin auf Platz 3 steht. Die Lubiner konnten am zurückliegenden ZAT mit zwei klaren Heimsiegen gegen
Legia Warszawa (4:1) und
Lech Poznan (4:0) wieder in die Spur finden. Auswärts gab es ein 0:1 bei
Jagiellonia Bialystok.
Coach Floyd: "Es war wichtig, dass wir gerade zuhause ein Signal setzen und alle sechs Punkte in Lubin halten konnten. Dadurch sind wir in der Tabelle wieder einen Platz nach oben geklettert, was aber wenig Aussagekraft hat, so eng wie die Teams derzeit beieinander liegen. Wir sind punktgleich mit dem Sechstplatzierten...es heißt also, am Ball zu bleiben und in den nächsten Spielen nicht nachzulassen, sonst können wir ganz schnell nach hinten durchgereicht werden.“
Als nächstes tritt Zaglebie gegen
Lódzki KS (H),
Arka Gdynia (A) und
Cracovia Kraków (H) an.
Liga Alltag
Der Alltag holt Trainer Rabbit nun langsam ein. Platz 7. Dies ist die Bilanz. Dies ist sehr unerfreulich, konnte man doch die letzten Jahre stets oben mitspielen und somit einen internationalen Startplatz ergattern. Aber dieses Jahr ist die Konkurrenz größer und somit auch der Druck. Aber der Spaß spielt auch eine wichtige Rolle und deshalb ist Trainer Rabbit mit dem Druck und der Konkurrenz zufrieden. Man merkt derzeit, dass man sich in Polen nichts schenkt. Hier werden die Punkte auswärts mitgenommen, sodass jeder kleine Fehler hart bestraft wird. Der einzige Verein, der zu Recht auf dem letzten Tabellenplatz steht, ist Lodzki KS. Der trainerlose Verein bestreitet am kommenden Zat ein Heimspiel gegen die Mannen von Trainer Rabbit. In Bialystok hofft man natürlich, dass diese ihr Punktekonto in dem Spiel nicht aufbessern können. Auf jeden Fall bleibt die Liga spannend...
Krakau in Leczna
Die alte Freundschaft zwischen Leczna und Cracovia scheint langsam zu zerbröseln. Ein Hauptgrund scheinen die immer noch sehr engen Kontakte Gorniks zu Red Bull Leipzig zu sein. Der Brause-Verein biedert sich dem polnischen Klub immer wieder an und Leczna scheint nicht abgeneigt. Im Gegenteil, sie schenken sogar dem neuen RB-Trainer St. Anislawsi eine Dauerkarte. Das dafür der ein oder andere Vorteil für die Ostpolen raus springt, scheint außer Frage zu stehen. Auch Leihgeschäfte mit Spielern werden diskutiert und eine Fanfreundschaft soll es in Zukunft auch zwischen beiden Fanlagern geben. Eine Gemeinsamkeit scheint ja vorhanden, beide verfügen nicht gerade über die Masse an Fans, so macht ein Zusammenschluß schon Sinn.
Wohin das noch führt, wird sich zeigen. Die Cracovia-Fans freuen sich jedenfalls auf das Wiedersehen mit ihrem Ex-Co-Trainer in Leczna. Etliche Doppelhalter und Plakate mit Spruchbänder sind vorbereitet.
Und auch auf die Problematik im Auswärtsblock haben sich die Rot-Weißen vorbereitet. Sie haben sich mit Karten für die Haupttribüne eingedeckt. Dort schallt es eh besser und zu St. Aniswalski ist der Weg auch nicht so weit. :D
St.Anislawski in Leczna gesichtet
Ein Viertel der Saison ist gespielt und es scheint gut auszusehen für Gornik Leczna. Doch Florian Görlitz sieht die Sache etwas nüchterner. "Es ist immernoch alles offen. In dieser Liga kann man sich einfach nicht sicher sein. Der neue Modus und die vielen Begegnungen gegen die selben Teams machen die Saison so spannend."
Einen Höhepunkt der Saison gab es bereits am vergangenen ZAT. Der 1:0 Heimsieg gegen Lech Poznan wurde von den Fans bereits wie der Gewinn der Meisterschaft gefeiert. Und auch vor dem Spiel gab es schon ein Happy End. Obwohl der Auswärtsblock unerwartet zur Entfernung des Unkrautbewuchses der Tribüne geschlossen wurde, stellte Gornik Leczna nach kurzen Verhandlungen Leczna großzügig 250 Karten zur Verfügung. Die Poznan- Fans bekamen ein besonders schönes Plätzchen. Auf einer nahegelegenen Anhöhe knapp 500 Meter außerhalb des Stadions, die einen Blick auf Teile des Spielfeldes erlaubt, wurde kurzer Hand ohne Aufpreis eine Tribüne für die Gäste errichtet und selbst ein Red Bull Stand wurde zur Verfügung gestellt. Das nennt man echte Gastfreundschaft.
Dieses Wochenende steht gleich der nächste Kracher an. Man empfängt Cracovia in Ostpolen. Bis zu diesem Spiel ist der Gästeblock wieder freigegeben. Zwar wird St.Anislawski leider nicht mehr auf der Bank der Rot- Weißen sitzen, doch man munkelt er habe eine Dauerkarte in einer der 5 VIP- Logen des Stadions bekommen und wird sich das Spiel wohl auf Einladung von Florian Görlitz anschauen.
Wesenberg und Peng in der Kritik
Nach etlichen Niederlagen in den letzten Wochen und dem Absturz auf Platz 9 in der Liga, steht Cracovia-Trainer Wesenberg und sein neuer aber schon etwas seniler Co-Trainer Willy Peng in der Kritik. Der Abgang des alten Co-Trainer und heimlichen Chefcoaches St. Anislawski scheint doch nicht so leicht zu kompensieren sein.
Gerade Co-Trainer Peng sorgt immer wieder für Wirbel. Er scheint mit der Doppelfunktion als Co- und Torwarttrainer überhaupt nicht zurecht zu kommen. In der letzten Woche soll er beobachtet worden sein, wie er mit den Feldspielern Torwartübungen gemacht hat. Außerdem sollen die Torwärte den Torabschluss geübt haben.
Da Trainer Wesenberg selten bei den Trainingseinheiten weilt und lieber Spieler auf Gran Canaria scoutet, findet er sein Team jedes Wochenende desolater vor.
Auch hat dieses ungewöhnliche Programm die Verletztenliste lang werden lassen.
Man wird sich was einfallen lassen müssen in Krakau, so kann es jedenfalls nicht weiter gehen.
Ruhig ist es geworden um Lech Poznan...
... was vor allem daran liegt das SVKOWEGER seit 2 Wochen keine Interviews mehr gibt. Doch was sind die Gründe für diese Verschwiegenheit?. Fakt ist Platz 8 nach 12 Spieltagen ist nicht wirklich das was man sich erhofft hat. Viele dachten wohl das mit SVKOWEGER wieder Wind in diesen großartigen Verein kommt, doch bisher eher pustekuchen. Zwar stehen die Fans immernoch wie eine Wand hinter dem Team doch wie lange schauen sie sich dieses gegraupel noch an? Zu Hause hat man schon ein mal verloren und Auswärts gab es bisher keinen Sieg. 16 Punkte wurden gerade einmal geholt...die Spitze der Liga scheint schon weggezogen... Nach LKS bekommt man die meisten Gegentore.. schießt zudem auch mit die wenigsten Tore... eine verkorkste Situation.Das einzige tröstende scheint zu sein, dass man sogar noch vor Cracovia steht... trotz des jüngsten Teams aller zeiten will es bei Wesenberg noch überhaupt nicht laufen. vielleicht sollte man doch wieder auf routinierte 40 jährige setzen als auf 32 jährige Jungdspunde.
Befragt wurde SVKOWEGER auch zum Red Bull Leipzig und Red Bull Leczna Thema... auf eine Antwort muss man wohl noch warten... zu eklig scheint das Thema zu sein, als darauf antworten zu wollen.
Fakt ist das der Name Gornik Leczna ab der Saison 2011/3 wohl Geschichte ist... Red Bull Leczna wird man heißen, die Vereinsfarben werden geändert in blau weiß und man wird ein neues Stadion für 60.000 Menschen bauen. Der Zuschauerschnitt bei Heimspielen beträgt übrigens im Moment 600. Und da sind die 200 Freikarten pro Heimspiel und die Auswärtsfans (180 zugelassen) schon eingerechnet...
Ein schwacher Spieltag
..und das Rennen an der Spitze ist wieder eng. Mit zwei unkonzentrierten Spielen hat sich Gornik Leczna die Verfolger wieder unnötig nahe auf den Hals geholt. So trennen den ersten und den zweiten Platz weiterhin nur 5 Tore im Torverhältnis und bis Platz 6 ist es nur ein mikriger Punkt. So kann am nächsten Spieltag für jedes Team wieder alles passieren. Entsprechend vorsichtig aggieren viele Trainer in dieser Saison. Keiner weiß bisher so richtig, wie man mit der neuen Situaton wohl am Besten umgeht. Am nächsten ZAT empfängt man Wisla Krakow unter Trainer Norb, der nach seinem Come Back in dieser Saison bislang einen gesetzten und ruhigen Eindruck macht. In der Tabelle sieht es für ihn indess nicht schlecht aus. Der letzte Spieltag brachte ihn gar auf Rang 6 und in direkte Schlagdistanz zur Spitze. Im zweiten Heimspiel empfängt man <span style="border-collapse: collapse" class="Apple-style-span"><a style="color: black; text-decoration: none" href="team.php?id=14">Jagiellonia Bialystok</a> unter Trainer Rabbit, der mit Rang 4 ebenso ein Interesse daran haben sollte dem Spitzenreiter aus Leczna ein Bein zu stellen. Auswärts ist man bei Zaglebie Lubin zu Gast, die auf Rang 3 dem Spitzenduo am engsten im Nacken sitzen. Ein leichter ZAT sieht anders aus. Noch dazu ist das Umfeld der Ostpolen noch relativ aufgewühlt, da es am letzten Spieltag zu Hause gegen Cracovia zu Ausschreitungen auf der VIP Tribüne kam, als einige Cracovia- Anhänger versuchten sich St.aniswalski zu nähern. "Es ist schade, dass solche vermeintlichen Fans unseren Sport und ihre Vereine immer wieder in Veruf bringen", so Florian Görlitz nach dem Spiel. Des Weiteren gab er einen Partnervertrag mit RB Leipzig bekannt. Die beiden Vereine wollen in einem Testprojekt in der laufenden und kommenden Saison in der Jugendarbeit eng zusammenarbeiten. "Wir versprechen uns davon einen gewaltigen Satz nach vorne für unsere Jugendmannschaften und freuen uns auf die talentierten Jugendspieler aus Leipzig, die in der Ekstraklasa Spielpraxis sammeln werden", so Görlitz. In den Zeitungen wird derweil jedoch von einem Knebelvertrag gesprochen, denn Leczna ist gezwungen, alle Spieler von Beginn an aufzustellen, die von RB nach Polen geschickt werden. Als Gegenleistung soll das Trainingszentrum, was seiner Zeit unter Jürgen Klinsmann entstanden ist, wieder auf den neusten Stand gebracht werden. Außerdem ist wohl eine saftige Prämie für die Vereinsführung geflossen.</span>
Die dichte Spitze
Nachdem letzte Woche noch großes Gedränge im Mittelfeld der Tabelle der Ekstraklasa herrschte, hat sich nun alles an der Spitze zusammengeschoben. Grund: Sowohl Tabellenführer
Leczna als auch Verfolger
Odra Wodzislaw konnten am zurückliegenden ZAT lediglich 3 von 9 möglichen Punkten einfahren, während dahinter gleich vier Teams kräftig aufgeholt haben. Zu diesen Teams zählt auch Zaglebie Lubin, das zwei 2:0-Heimsiege gegen
Lódzki KS und
Cracovia Kraków feiern konnte. Des Weiteren gab es eine 0:1-Niederlage bei
Arka Gdynia. Damit liegt Lubin nach wie vor auf Platz 3, hat nun allerdings nur noch einen Punkt Rückstand auf Odra und Leczna.
Coach Floyd: "Die Leistungsdichte in der Liga ist diese Saison unglaublich hoch - zwischen Platz 1 und 6 liegt derzeit gerade mal ein Punkt. Wir sind natürlich froh, dass wir mit erneut zwei Heimsiegen den Aufwärtstrend der Vorwoche bestätigen konnten. Als Nächstes stehen nun aber ganz schwere Spiele gegen die beiden vor uns liegenden Teams vor der Tür. Da müssen wir voll konzentriert bei der Sache sein, wenn wir eine Chance haben wollen."
Lubin spielt am nächsten ZAT also sowohl gegen
Odra Wodzislaw (A) als auch gegen Meister
Górnik Leczna (H). Außerdem steht ein Auswärtsspiel bei
Wisla Kraków auf dem Programm.
schlappe Muskeln bei Arka
Mit einem straffen Trainingspensum hat Knetel Zerroska vergangene Woche eine neue Ära eingeleitet. "Wir müssen endlich wieder in die Puschen kommen, uns motivieren und uns Luft machen" so die Trainerin. "In den letzten Wochen kommen Themen ans Tageslicht, die mit Sport einfach nichts zu tun habe. Ich will mit meiner Mannschaft erfolgreich Fussball spielen, der Rest interessiert mich persönlich nicht wirklich" so die Nordpolin weiter. Am kommenden ZAT wird der Meister der ersten Halbserie feststehen und das wird nicht Arka sein, dass steht genauso fest. Umso härter will Zerrovska mit Ihren Männern trainieren um am Ende nicht nur auf Platz 5 zu stehen. Da muss auch der ein oder andere Muskelkater in Beinen und Armen sein, um diesem Ziel näher zu kommen.
Red Bull unterwandert die Liga
Die Zeichen stehen auf Rot in der polnischen Ekstraklasa. Nachdem Gornik Leczna mit Coach Görlitz als erster Verein auf den Red-Bull-Zug aufgesprungen ist, könnten nun weitere Vereine folgen. Bei Arka um Trainerin Knetel scheint es erste Tendenzen in diese Richtung zu geben, der Verein ist pleite und die Lizenz für die kommende Saison scheint in Gefahr.
Als nun auch noch Verbandschef Onvod seine Liebe zum roten Brausegesöff bekannt machte (Zitat: "Ohne 2 Dosen Red Bull gehe ich nicht aus dem Haus.") scheint der Weg nun immer klarar hin zu einer "Red-Bull-Liga" in Polen zu gehen.
Glücklicherweise gibt es aber immer noch gut genug Vereine, die nichts mit diesem Konzern zu tun haben wollen.
Gerade in Lubin, Warschau, Wodzislaw, Bialystok, Posen und Krakau hat man auch nicht viel Geld, doch man wirtschaftet solide oder hat andere (wenn auch nicht immer legale) Geldquellen.
Es heißt also den Kampf gegen Red Bull aufzunehmen, koste es was es wolle.
Tendenz: Sinkend!
Ein lächerliches Pünktchen in der Ferne war die Ausbeute vom Wochenende. Da hatten wir anders kalkuliert. Die Auswärtsniederlage gegen die bisher völlig indisponierte Truppe von LKS Lodz und eine grausame Niederlage auf eigenem Platz gegen Wisla Krakow bringen Legia auf den Boden der Tatsachen. Die Saison ist zwar noch lang, aber das war schon ein herber Rückschlag. Vor allem muss die Moral wieder aufgerichtet werden. Denn derzeit scheint das Selbstbewusstsein komplett dahin zu sein. Die Psychater haben derzeit mehr zu tun als die Konditionstrainer.
Mit ein bißchen Glück kommen wir wieder in die Spur, ansonsten wird halt irgendein Kopf rollen: Busfahrer, beleidigter auf der Bank sitzender Altstar oder ein Co-Trainer..Das bringt dann ein bißchen Stimmung!
Tendenz: steigend
Zaglebie Lubin ist es gelungen, den dritten Sechs-Punkte-ZAT in Folge hinzulegen. Auf eine 2:3-Niederlage bei
Odra Wodzislaw ließ die Mannschaft von Coach Floyd einen 1:0-Heimsieg gegen Meister
Górnik Leczna sowie ein 2:1 auswärts bei
Wisla Kraków folgen. Dadurch klettert Lubin in der Tabelle der Ekstraklasa ein weiteres Stück nach oben und ist nun bereits Zweiter, punktgleich mit
Jagiellonia Bialystok und nur einen Zähler hinter Tabellenführer Odra.
Floyd: "Meine Mannschaft hat den Aufwärtstrend der letzten Wochen erneut bestätigen können. In dieser starken Liga mittlerweile so konstant zu punkten, ist eine bemerkenswerte Leistung. Zum Abschluss der ersten Saisonhälfte stehen uns allerdings nun erneut zwei schwere Auswärtsspiele bevor, bei
Legia Warszawa und
Lech Poznan. Keine Zeit zum Ausruhen also, zumal zwischen diesen beiden Spielen auch noch Bialystok zu Gast bei uns in Lubin ist."
Zaglebie bekommt es also erneut mit echten Prüfsteinen zu tun.
Arka klettert nach oben
Nachdem die Nordpolen nicht ganz so erfolgreich in die Saison starteten und sich seit einigen Wochen auch noch mit Vorwürfen der finanziellen Unterstützung renommierter Marken rumschlagen musste ist nun nach der halben Saison ein erster Grat gemessen. Mit Platz drei belegt Arka momentan ein Podestplatz und kann damit sehr zufrieden sein. "Nach der Gerüchteküche von den letzten Wochen und Monaten dachte ich meine Mannen fühlen sich von den Vorwürfen überrannt, aber das Gegenteil ist der Fall, sie werden immer besser" so die polnische Erfolgstrainerin. Die Nordpolen wollen jedoch nicht zu früh feiern und sich nicht zurücklehnen. So äußert sich Mannschaftskapität Schwalbkowski sehr positiv über die momentane Verfassung der Mannschaft. "Wir sind als Team zusammengewachsen und verstehen uns nicht nur auf dem Spielfeld gut." So kann man ür Arka nur hoffen das die Stimmung nicht zu schnell wieder in die andere Richtung kippt.
Abgerutscht
Nachdem die Mannschaft von Florian Görlitz einen großen Teil der Hinrunde dominieren konnte, scheint die Luft nun raus zu sein. Andere Kräfte haben sich an die Spitze der Tabelle gesetzt und Gornik Leczna ist gar bis auf den 5. Rang abgerutscht. Haben die Gerüchte, die von den Rivalen aus Krakau und Posen vielleicht auch mit Hintergedanken gestreut werden, nun ihr Ziel erreicht? Ist Unruhe in den Verien getragen worden? Man hat fast den Eindruck. Die Spieler wirken abgelenkt, werden von der Prese nicht mehr nach sportlichen Themen sondern ausschließlich nach ihren Automarken befragt. Trotz der Rückendeckung des Verbandes will momentan nicht so richtig Ruhe einkehren.
"Ich möchte richtig stellen, dass wir keinerlei finanzielle Leistungen von wirtschaftlichen Unternehmen erhalten. Daher werden wir auch bei der in Leczna angesetzten Demo "Football is for you and me...." in der ersen Reihe mitlaufen", so Präsident Korupski. Fakt ist, bislang gibt es nur einen Kooperationsvertrag, nach dem das Trainingsgelände des Vereins auf den neusten Stand gebracht wird und ein Jugendförderzentrum eingerichtet wird. Im Gegenzug können junge Talente von Rasenball Leipzig in der polnischen Ekstraklasa Spielpraxis sammeln. "Das ist eine Zusammenarbeit wie es sie hundertfach zwischen Vereinen gibt." Die Sticheleien der angesprochenen Vereine scheinen also wirklich nur durch Missgunst, Neid und dem Willen zur Unruhestiftung begründet zu sein.
Gemischte Gefühle zur Halbzeit
Genau die Hälfte der Ekstraklasa 2011/2 ist nun also absolviert und Zaglebie Lubin geht mit gemischten Gefühlen in die (sehr kurze) Pause: Zum Abschluss der "Hinrunde" konnte das Team von Coach Floyd einerseits zwar noch einmal einen Auswärtssieg (4:3 bei
Legia Warszawa) feiern, musste andererseits aber im Heimspiel gegen
Bialystok (1:4) einen deutlichen Dämpfer einstecken. Außerdem gab es eine 0:1-Auswärtsniederlage bei
Lech Poznan.
Dadurch verlor Zaglebie in der Tabelle zwei Plätze und rangiert nach 18 Spieltagen nun also auf Rang 4, drei Punkte hinter Tabellenführer Bialystok.
Floyd: "Alles in allem ist die Hinrunde ordentlich gelaufen, nicht mehr und nicht weniger. Wir sind in der Spitzengruppe mit dabei, allerdings nicht ganz vorne. Zudem ist in der Tabelle bis auf
Lódzki KS alles noch recht dicht beieinander, was aber aufgrund der hohen Leistungsdichte auch nicht anders zu erwarten war. Erfreulich ist natürlich Platz 1 in der Auswärtstabelle. Noch steigerungsfähig sind dagegen sicherlich unsere Auftritte vor heimischem Publikum - daran müssen und werden wir in der zweiten Saisonhälfte arbeiten."
Lubin bekommt es zum Auftakt dieser zweiten Saisonhälfte mit
Cracovia Kraków (H), Tabellenführer
Jagiellonia Bialystok (A) und
Odra Wodzislaw (A) zu tun.
Rückrundenauftakt
Optimales Aus-den-Startlöchern-Kommen sieht anders aus (4:0 gegen
Cracovia Kraków, 0:1 bei
Jagiellonia Bialystok, 2:3 bei
Odra Wodzislaw), dennoch gibt man sich in Lubin nach dem Rückrundenstart gelassen. Zu bewusst ist man sich, wie eng es einerseits nach wie vor zugeht (und wie schnell sich dementsprechend die Tabelle auch wieder ändern kann) und wie schwierig es andererseits ohnehin ist, sich in dieser qualitativ hochwertigen Liga zu behaupten.
Nach nun 21 absolvierten Spieltagen liegt Zaglebie aktuell jedenfalls auf Platz 5, punktgleich mit dem Sechstplatzierten
Wisla Kraków, aber auch nur vier Punkte hinter Spitzenreiter Bialystok.
Coach Floyd: "Natürlich sind wir mit unseren ersten Auftritten nach der kurzen Pause nicht hundertprozentig zufrieden, gerade auswärts hätte es doch der eine oder andere Punkt sein dürfen. Aber die Ansätze sehen gut aus, darauf lässt sich aufbauen. In der Ekstraklasa ist nach wie vor alles eng beisammen, und daran wird sich vermutlich auch bis zum Saisonende nicht mehr viel ändern. Wir haben nach wie vor alle Chancen, wir müssen nur am Ball bleiben und die nötige Ausdauer zeigen."
Als nächstes stehen für Lubin Spiele gegen
Arka Gdynia (H),
Lech Poznan (A) und
Górnik Leczna (H) auf dem Programm.
Bisherige Saison...
... kann man wohl getrost als bescheiden bezeichnen.
In der Liga läuft einfach nichts zusammen für Lech Poznan.
Rang 9 von 10... also mittendrin im Abstiegskampf, so hatte man sich das sicherlich nicht vorgestellt.
Klar ist die Konkurrenz in Polen riesig doch das man insgesamt keinen Fuß auf den Boden bekommt ist einfach nur enttäuschend.
Zu Hause musste man schon 3 Niederlage einstecken, dabei wollte man gerade in Poznan die nötigen Punkte einfahren um in Ruhe arbeiten zu können.
Doch genau das gelingt Woche für Woche nicht. Auswärts präsentiert man sich desolat und konnte bisher gerade mal einen Punkt verzeichnen.
Insgesamt bekommt man in 21 Spielen 43 Gegentore... die 2. meisten der gesamten Liga... und damit 22 Tore mehr als der Spitzenreiter.
Man muss sich das mal vorstellen... man bekommt pro Spiel mindestens 2 Gegentore... schießt aber nur 1 pro Spiel im Schnitt.
So lässt sich der aktuelle Tabellenstand natürlich schnell erklären.
SVKOWEGER steht der Presse für kein Interview zur Verfügung, zu viele Kämpfe sind zurzeit auszukämpfen. Zum einen der Kampf mit sich selbst, der Kampf gegen Red Bull, der Kampf gegen den Abstieg und irgendwie auch der Kampf um den Pokal, lassen den sonst sehr aufbrausenden Trainer eher ruhig und zurückhaltend werden. Vielleicht war man am Anfang der Saison doch etwas zu laut... was wohl die Gegner besonders angestachelt haben könnte... denn einer der ruhigsten Trainer der Liga... rabbid steht auf Rang 1 und ethangreen... der sich wirklich nur auf die Liga konzentriert auf Rang 2.
Was kann jetzt noch Ziel sein von Lech Poznan?
Das ist hier die Frage.. die Saison in der Liga ist im Eimer... ob man im Pokal was reißen kann bleibt doch eher zu bezweifeln... vor allem die Ko SPiele liegen dem Trainer SVKOWEGER überhaupt nicht...bleibt also nur zu hoffen das man so schnell wie möglich die Punkte gegen den Abstieg holt und den ein oder anderen Meisterfavouriten noch ein Bein stellt... um mehr kann es wohl dieses Jahr nicht mehr gehen...
Trotz übler Bilanz: Trainer bleibt!
Hektisches Treiben in den Büros von Legia! Grund ist der bisher völlig unbefriedigende Verlauf der Saison. So ganz klar sind sich die Offiziellen über die Ursache des sportlichen Niedergangs nicht. Vom Namen her muß man sich gegenüber anderen Teams nicht zu verstecken. Aber die Spiele liefen häufig gegen uns!
Dem Trainer schent das Gespür für den Gegner abhanden gekommen zu sein. Das es auswärts mal etwas auf den Deckel gibt ist nicht anders zu erwarten gewesen. Aber auch die Präsentation auf den heimischen Platz sind mitunter fürchterlich.
Die Saison scheint gelaufen zu sein. Leider sieht es auch nicht mehr gut für die EC Qualifilkation aus.
Trotz dieser missratenen Bilanz soll der Trainerstuhl noch nicht wackeln..
Dennoch wird ein neues Konzept erwartet. Insbesondere der Kader soll massiv verjüngt werden. Zudem versuchen wir noch einen Isländer für die kommende Spielzeit zu verpfichten. Dort kennt sich der Trainer noch aus. Scheinbar nur dort!
SVKoweger dreht durch
"Was war denn hier heute los", fragten sich wohl all die, die das Spiel zwischen Cracovia Krakau und Lech Poznan (5:4) gesehen haben.
Fakt ist eins: Lech-Trainer SVKoweger war nach der völlig verdienten Niederlage in Krakau mal wieder ein schlechter Verlierer.
Erst stachelte er seinen Kapitän an, Cracovia-Trainer Wesenberg mit einem Kopfstoß niederzustrecken (fernab der Kameras), doch der Ketchup... ähm das Blut an Wesenbergs Kopf war ein eindeutiger Hinweis auf eine Tätlichkeit des Lech-Kapitäns. Der Schri musste ihn einfach des Feldes verweisen und auch die Spucke im Gesicht von Wesenberg muss vom besten Torschützen der Posener gewesen sein, das ergab ein DNA-Schnelltest in den Cracovia-Katakomben.
Poznan also zurecht ab diesem Zeitpunkt mit 2 Leuten weniger.
Warum dann SVKoweger völlig durchdreht, nur weil die Teamärzte bei Wesenberg gute Arbeit geleistet hatten und ihn wieder fit bekommen haben, weiß kein Mensch. Deutlich sichtbar für alle griff er den Trainerkollegen von hinten an und schlug zu. Warum der Handabdruck, den Wesenberg dem Schiri zeigte, auf der anderen Wange war, die Koweger verschont ließ, weiß kein Mensch. Lech-Spieler wollen gesehen haben, wie sich Wesenberg noch einmal selbst geohrfeigt haben will, allerdings auf der "falschen Seite". Nunja, eine Tätlichkeit war es allemal und mit 3000 Zloty + 6 Spielen Sperre ist SVKoweger noch gut bedient.
Letztlich drehte Cracovia das Spiel noch sensationell und nutzte seine numerische Überlegeneheit spielerisch aus, nachdem auch noch der Lech-Torwart ausfiel, weil er sich aus dubiosen Gründen den Kopf stieß.
Doch diesen wichtigen 5:4-Sieg muss auch Cracovia teuer bezahlen. Der komplette Gästeblock und Teile der Haupttribüne wurden zerlegt, der Schaden wird auf 1,5 Millionen Euro geschätzt. Die Versicherung will aber nur diesen Betrag in Zloty übernehmen. Sprich, es fehlen Cracovia nun rund 1 Million Euro um das Stadion zu renovieren. Ergo, der Verein ist pleite und sucht nun händeringend nach Sponsoren. Sonst ist die Lizenz für die kommende Saison in Gefahr.
Zudem fehlen die Einnahmen der Gästefans in den kommenden Wochen.
Auch die Gelder die für Schiedsrichter und Funktionäre vorgesehen sind, fallen weg.
Es geht jetzt um die Existenz, keine Frage!
Still the Flop
... Lech Poznan macht wohl gerade alles falsch was man falsch machen kann.
In der Liga läuft absolut nichts zusammen und aufgrund der schweren Ausschreitungen der Fans in Krakau wird wohl auch der Fan nichts mehr zu lachen haben.
Aber von Anfang an...
Trainer SVKOWEGER hatte sich viel vorgenommen.. immerhin ging es gegen den Dauerrevalen Wesenberg.
4000 Fans reisten mit nach Krakau, voller Erwartungen , voller Hoffnungen, vielleicht diese verkorkste Saison wenigstens durch einen Sieg in Krakau zu retten.
Los ging es wie immer... schnell lag man 2-0 zurück und die Fans wurden unruhig... in der 35 Minute musste das Spiel das erste mal unterbrochen werden... Fans zündeten Feuerwerkskörper und warfen diese auf den Rasen. Dieser wurde wohl lange nicht mehr gemäht so dass es kurz auf dem Rasen brannte... die Feuerwehr konnte dies allerdings schnell wieder löschen. Kurz vor der Halbzeit gelang dann der Anschlusstreffer zum 1-2 und die Fans waren wieder etwas entspannter. Was dann in der 2. Halbzeit passierte wird Polen wieder für einige Zeit prägen.
Lech kam aus der Pause wie ausgewechselt, schon 3 Minuten nach dem Anpfiff konnte man das 2-2 erzielen. Nachdem man weiter Druck machte gelang sogar das 3-2. Nun kannte der Gästeblock kein halten mehr... es brannte lichterloh und das Spiel musste wieder unterbrochen werden. Die Spieler wurden kurz vom Feld gewiesen und dort kam es dann zu schlimmen Szenen. Ein Spieler von Lech Poznan lief an Craxa Trainer Wesenberg vorbei, dieser provozierte indem er sein ANTI LECH Shirt zeigte. Der Spieler versuchte den Trainer zur Rede zu stellen und kam Wesenberg wohl etwas zu nah... dieser ließ sich abrupt fallen und lag nun auf dem Rasen. Der Schiri war nun völlig mit der Situation überfordert... rund 13 SPieler aus beiden Teams versammelten sich um den liegenden Wesenberg und beleidigten sich aufs übelste. Trainer SVKOWEGER war dort noch nicht in Erscheinung getreten, er versuchte seine Abwehr auf die neue taktische Situation einzustellen. Trainer Wesenberg konnte sich aus dem Tumulten lösen und lief lachend vom Feld, da mitlerweile 2 Lech Spieler mit einer Roten Karte versehen wurden. Da platzte SVKOWEGER der Kragen, er lief auf Wesenberg zu und gab ihm eine kräftige Ohrfeige. Der Craxa Trainer rannte sofort zum Schiri und zeigte ihm den Handabdruck auf seinem Gesicht. Dem Schiri blieb nichts anderen übrig und verwies SVKOWEGER aus dem Stadion.
In dem ganzen Prozederre verhielten sich die Lech Fans absolut in Ordnung, es wurde nicht weiter gezündet oder irgendetwas versucht auf das Feld zu kommen.
Das Spiel wurde dann irgendwann fortgeführt und Lech schoss das 4-2 ... da waren immerhin schon 75 Minuten gespielt. Nun rannten die Craxa Fans auf den Rasen und versuchten die Lech Spieler anzugreifen. Dabei wurde der Torhüter von Lech durch einen Steinwurf am Kopf verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei vertrieb die Fans wieder auf die Tribüne und das Spiel ging erneut weiter... Warum dieses Spiel wieder angepfiffen wurde weiß wohl nur der Schiri. Craxa nun mit 2 Mann überzahl und Lech nur mit einem Feldspieler im Tor in den letzten 10 Minuten. Ein Abseitstor, ein unberechtiger Elfmeter und ein Eigentor eines Lech Spielers später stand es 5-4 für Craxa und das Spiel wurde abgepfiffen.
Nun platzte auch den Lechfans endgültig der Geduldsfaden und sie versuchten den Platz zu stürmen um Richtung Heimblock zu gelangen... die Polizei konnte dies allerdings nach 5 Minütigen Kampf auf dem Rasen verhindern... nun wurde der komplette Gästeblock zerlegt, alles was nicht Niet und Nagelfest war wurde herausgerissen, Zäune zertreten und die kompletten Sanitären Einrichtungen auf das Feld geschmissen, auch die Provisorisch aufgebaute Verpflegungsbude wurde komplett durch einen Brand zerstört. Ausserhalb des Stadions kam es dann weiter zu stundenlangen Strassenschlachten mit der Polizei und mit Anhängern von Craxa... insgesamt wurden 75 Polizisten verletzt, 265 Fans mussten ärztlich versorgt werden und insgesamt wurden mehr als 160 Personen festgenommen. Der Sachschaden im Stadion und in der Stadt sind nocht nicht abzuschätzen.
Der Verband hat mitlerweile reagiert... SVKOWEGER wird für 6 Ligaspiele gesperrt und muss eine Geldstrafe von 300 000 Zloty zahlen. Die Lech Fans werden in dieser Saison kein Auswärtsspiel ihres Clubs mehr sehen können ... Auswärtssperre! Trainer Wesenberg erhält von Trainer SVKOWEGER nochmal 3000 Zloty Schmerzensgeld ... über einen Punktabzug von Lech wird noch entschieden...
Prost Mahlzeit... SVKOWEGER hat angekündigt sich nicht mehr über die Vorkomnisse und die noch zu spielenden Begegnungen zu äußern... er wird nur noch dem Verbandschef für klärende Gespräche zur Verfügung stehen. Er bedauert nichts, nur eins ... Wesenberg nicht noch eine geknallt zu haben...
Back on Top?
Das ist die Frage, die sich momentan stellt, wenn man sich das Auf und Ab der Ostpolen in der Tabelle anschaut. Nach Rang 5 zum Ende der Hinrunde kämpfte sich Gornik Leczna inzwischen wieder zurück auf Rang 2. Doch was dieser Tabellenplatz wert ist, wird sich wohl erst nach den nächsten Spieltagen zeigen. "Die letzten Spiele haben uns viel Kraft gekoset und nun kommen schwere Spiele gegen direkte Konkurrenten wie Bialystok, Akra oder Odra Wodzislaw und gegen Erzfeinde wie Lech Poznan, die am vergangenen ZAT gezeigt haben, wie angriffslustig sie auswärts sein können", so Görlitz. Es heißt also sich nun in den anstehenden Heimspielen zu behaupten und den 2. Platz zu sichern bzw. zu festigen. Nur dann kann das Saisonziel Championsleague Qualifikation erreicht werden.
Wieder eine unglückliche Heimniederlage
Zaglebie Lubin kommt nicht so recht vom Fleck. Das Team von Coach Floyd belegt in der Ekstraklasa weiterhin Platz 5, allerdings ist der Rückstand auf die ersten vier Teams gewachsen. Schuld daran ist eine weitere Heimniederlage (3:4 gegen
Górnik Leczna), bereits die dritte in der laufenden Saison. Des Weiteren gab es am zurückliegenden ZAT ein 5:0 gegen
Arka Gdynia sowie ein 0:3 bei
Lech Poznan zu verzeichnen.
Floyd: "Diese Heimniederlage wirft uns nun natürlich wieder ein Stück zurück, der Kontakt zur Spitze ist erst einmal abgerissen, dafür hängen die beiden Krakauer Teams jetzt wieder ganz dicht an unseren Fersen. Zeit für ein langes Nachgrübeln bleibt jedoch nicht, wir müssen uns schnell wieder aufrappeln und mit voller Konzentration in die nächsten nun anstehenden Spiele gehen. Irgendwann kehrt sicher auch wieder das momentan fehlende Quäntchen Glück zurück."
Lubin spielt als nächstes gegen
Legia Warszawa (A),
Lódzki KS (H) und
Wisla Kraków (A).
Auch die Krakauer ziehen vorbei
Die Luft scheint derzeit einfach raus zu sein bei Zaglebie Lubin: Bereits zum vierten Mal in Folge musste die Mannschaft von Coach Floyd einen ZAT mit zwei Niederlagen hinnehmen. Diesmal beide auswärts: 0:4 hieß es bei
Legia Warszawa und 2:4 bei
Wisla Kraków. Immerhin das Heimspiel gegen
Lódzki KS konnte gewonnen werden (3:0). Auch diese drei Punkte konnten jedoch ein weiteres Zurückfallen in der Tabelle nicht verhindern: Mittlerweile liegt Zaglebie nur noch auf Platz 7, sowohl die
Cracovia als auch Wisla sind an Lubin vorbeigezogen.
Floyd: "In der Tat ist es uns leider immer noch nicht gelungen, den Abwärtstrend zu stoppen. Langsam wird die Situation etwas schwierig, denn eigentlich arbeiten meine Spieler gut und gehen voll konzentriert in die Spiele. Trotzdem kommt dabei momentan einfach spürbar weniger Ertrag heraus als normalerweise. Im Grunde bleibt uns nicht viel Anderes übrig, als weiterzumachen, nicht aufzugeben und das fehlende Quäntchen Glück einfach irgendwann auch mal wieder zu erzwingen."
Als nächstes spielt Lubin gegen die Cracovia (A),
Jagiellonia Bialystok (H) und Tabellenführer
Odra Wodzislaw (H). Alles keine leichten Aufgaben.
Attacke!
Ruhig ist es geworden in Polen. Ist es die Ruhe vor dem Sturm? Man kann davon ausgehen. Alle Teams haben durchweg einen sparsamen Weg durch die Saison gefunden. 1:0-Siege standen an der Tagesordnung. Das spricht für die Qualität der Liga, die diesmal ausgeglichen ist wie noch nie.
Ein großes Kompliment an alle 10 beteiligten Teams.
Beste Chancen auf den Titel besitzt Odra, auch wenn Trainer EthanGreen dies nicht so recht wahrhaben will. Zu gönnen wäre es den Schlesiern allemal, wäre es doch der erste Titel in der Historie der Oderstädter.
Doch die Verfolger aus Gdynia und Leczna schlafen nicht, beide haben noch Teilchancen auf die "Schale".
Dahinter hofft Cracovia noch auf Zählbares. Nach einer Seuchenhinrunde konnte sich das Team von Trainer Wesenberg immerhin auf Rang 4 vorarbeiten. Doch der Schein trügt. Man hat nur noch 2 Heimspiele und 4 Hammer-Auswärtsaufgaben. Ein Euro-League-Platz wäre eine Überraschung. Diesen werden sich wohl eher die Teams auf Lubin und Bialystok einverleiben. Verdient wäre es am Ende allemal, zu unkonstant waren die Leistungen der Rot-Weißen Krakauer.
Absteigen muss wohl oder übel LKS Lodz. Man hofft aber in der Liga, dass der aktuelle Trainer, der sehr gute Arbeit in Lodz geleistet hat, den neuen Aufsteiger übernehmen kann. Mit einer schlagkräftigen Truppe wäre der Klassenerhalt im kommenden Jahr sicherlich mehr als denkbar.
Gespannt ist man auch auf die kommende Saison und ein eventuelles Einsteigen Red-Bulls in die Ekstraklasa. Hier wird wohl oder übel Verbandschef Onvod wohl das letzte Wort haben.
"Favorit auf den Titel? Wir wollen in die CL!"
Das Medieninteresse rund um Odra Wodzialaw hat in den letzten Wochen enorm zugenommen. Zahlreiche Kamerateams tummeln sich sogar bei den Trainingseinheiten auf dem Vereinsgelände der Niederschlesier.Odra's Trainer kann den Hype um sein Team noch nicht so ganz nachvollziehen. "Wir haben noch nichts erreicht, es sind noch 6 Spiele in der Saison zu absolvieren, die wir gewinnen müssen. Erst dann haben wir unsere Hausaufgaben gemacht!Wir stehen zwar momentan auf Platz 1 der Tabelle, aber erst zum Schluss wird abgerechnet. Unser Ziel ist es, im nächsten Jahr wieder in der Königsklasse zu spielen." Die nächsten Partien haben es aber in sich. Erst stehen 2 Heimspiele gegen Bialystok und dann gegen Arka Gdynia an, die sich ebenfalls noch berechtigte Hoffnungen auf den Sprung nach ganz oben machen. Und am letzten ZAT erwartet das Team von Ethangreen den ärgsten Verfolger Gornik Leczna.
Die Spieler scheinen für den finalen Showdown gerüstet und sind gewillt den größten Erfolg der Vereinsgeschichte zu erreichen.
Abwärtstrend gestoppt?
Endlich mal wieder positivere Nachrichten für Zaglebie Lubin: Am zurückliegenden ZAT der Ekstraklasa konnte das Team von Coach Floyd 6 von 9 möglichen Punkten einfahren. Gegen
Jagiellonia Bialystok (4:2) und Tabellenführer
Odra Wodzislaw (4:0) gelangen klare Heimsiege, lediglich auswärts bei der
Cracovia musste man sich geschlagen geben (0:5).
In der Tabelle konnte sich Zaglebie dadurch wieder um einen Platz auf Rang 6 verbessern und schnuppert nun sechs Spieltage vor Schluss wieder an den internationalen Plätzen (aktuell 1 Punkt Rückstand auf den Fünftplatzierten Bialystok).
Floyd: "Ich bin natürlich froh, dass uns in den beiden letzten Heimspielen solch überzeugende Auftritte gelungen sind, und hoffe, dass wir damit nun endlich die Trendwende eingeleitet haben. Schließlich steht jetzt der Schlussspurt in der Liga an und wir haben noch alle Chancen, unter die ersten Fünf zu kommen. Diese wollen wir natürlich auch nutzen und dafür werden wir in den letzten sechs Spielen alles geben."
Den Anfang des Endspurts machen für Zaglebie die nun anstehenden Partien gegen
Arka Gdynia (A),
Lech Poznan (H) und
Górnik Leczna (A).
Zieht Arka am Ende doch den Kürzeren??
Es hätte alles so gut klappen können für die Gelb-Blauen am vergangenen ZAT, doch man hatte wohl doch etwas zu hoch gepokert. Zu Beginn der Saison hätte niemand gedacht, dass es Arka überhaupt noch einmal soweit nach oben hätte schaffen können. Auch wenn man jetzt am Ende feststellen muss, dass der Titelgewinn nur reine Glückssache sein kann, freut man sich in Gdynia über den momentanen zweiten Platz. "Wir können nur hoffen nach dem letzten ZAT unter den besten 5 zu sein, damit wir auch kommende Saison wieder international spielen und in der Liga angreifen können" so die polnische Erfolgstrainerin. Doch auch sie muss sich bis zur endgültigen Deadline gedulden und kann nur ihren Meistertipp abgeben. "Ich bin gespannt, wie diese durchwachsene Saison ausgeht. Der neue Modus hat uns alle gefordert und für mächtig Spannung gesorgt. Ich hoffe das alle Trainer bei der Stange bleiben und die neue Saison genauso spannend wird. Ich freue mich drauf" beendet die Trainerin das Interview.
Endspurt
In der Ekstraklasa steht der letzte Spieltag der Saison an und die Teams scharren mit den Hufen. Fast die gesamte Lia weiß noch nicht wo sie nächstes Jahr spielen werden. Champions League, Europa League oder Dönercup?
Auch bei Cracovia hofft man noch auf eine internationale Teilnahme, doch die Chancen stehen eher bescheiden, immerhin hat man zwei Auswärtsspiele und mit die geringste Restkondition.
Ob man zur Auffrischung ein paar Dosen Red Bull zu sich nehmen wird, wie der Kollege aus Leczna, wurde Wesenberg unter der Woche gefragt? "Niemals, lieber steigen wir freiwillig ab!", so die deutliche Antwort des Krakauer Coaches.
Annäherungsversuche der Roten Bullen gab es allerdings. St.Anislawski, der inzwischen nebenberuflich so etwas wie die Öffentlichkeitsarbeit von Red Bull betreibt, war in Krakau und traf sich mit den Vereinsbossen. Doch als die Ultras davon erfuhren, stürmten die das Treffen und jagten die Rote-Brause-Fraktion aus der Stadt.
Unterstützend dazu wird es zum letzten Heimspiel gegen Lodz einige Banner und Doppelhalter zu sehen geben.
Allerdings bleibt die finanzielle Situation sehr angespannt. Qualifiziert man sich nicht für den internationalen Wettbewerb, gibt es ein Lizenzproblem. Nicht das Stanislawski doch noch seinen Deal bekommt?!
Spannung pur
So eng war es lange nicht mehr in der Ekstraklase. DDer neue Modus und die hohe Leistungsdichte liesen schon zu Beginn der Saison einen spannenden Kampf um die Meisterschaft erwarten, dass es jedoch so eng zu gehen würde und vor dem letzen Spieltag lediglich 4 Punkte zwischen Rang 1 und Rang 6 liegen würden, hätte wohl niemand geahnt. Trotzdem ist man in Leczna der Meinung, dass sich wohl nur eine Mannschaft am Ende die Meisterschale in die Luft halten wird. " Es ist keines Wegs so, dass der Kampf um die Krone in Polen noch nicht entschieden wär. Natürlich ist es eng aber mit genügend Energie für den Schlußspurt, kann es nur einen Sieger geben und der ist Grün", meinte Trainer Görlitz grinsend und offensichtlich vom Alkohol betäubt. Da hat sich wohl jemand noch nicht an Wodka- Red Bull gewöhnt... A pro pose Red Bull, diese werden wohl Gerüchten zu Folge in der kommenden Saison noch bei weiteren Teams der Liga einsteigen. Bei Cracovia soll man sich auf Grund der finanziellen Probleme und des Zustandes der Mannschaft schon einig sein, sofern das Team am Ende nicht die Qualifikation für die Champons League schafft. Und auch bei Poznan sind die Verträge bereits unterzeichnet. Wie aus zuverlässigen Quellen durchsickerte, erwirbt Red Bull 33% des Vereines und darf den Namen des Stadions bestimmen. Derzeit wird auf den Dosen der Energiebrause für Namensvorschläge geworben, die im Rahmen eines Gewinnspieles von allen Trainern der Liga eingereicht werden können.
Quo Vadis Odra?
Den letzten Spieltag wird Trainer Ethangreen von Odra Wodzislaw wohl erstmal verdauen müssen! Besonders die Last-Minute Niederlage gegen Arka Gdynia brachte den Trainer auf die Palme.Jetzt ist der Titelkampf wieder voll entbrannt. Die ersten 5 Mannschaften können sich noch ernsthafte Hoffnungen auf die Meisterschaft machen.
"Wenn wir unser Abwehrverhalten in den nächsten Spielen nicht grundlegend verbessern, können wir das internationale Geschäft in das Reich der Träume verabschieden!" so der Kapitän von Odra.
In dieser Trainingswoche wird der Trainer den Niederschlesiern fehlen, da er sich aus Studiengründen in Oswiecim befindet und erst am Sonntag zurückkehrt.
Es bleibt abzuwarten in welche Richtung Odra am letzten ZAT steuert. Auf jeden Fall kann man in den noch verbleibenden Heimspielen mit vielen Zuschauern rechnen. Und auch der Trainer ist sich sicher:"Die Fans werden unser 12. Mann!"
Spannender geht's nicht
Die Ligareform in Polen vor dem Start der Saison 2011/2 hat sich als voller Erfolg herausgestellt: Noch nie zuvor ging es im Saisonendspurt so spannend zu wie momentan. Vor dem letzten ZAT trennen die ersten sechs Teams gerade einmal 4 (!) Punkte.
Zu diesen Teams zählt auch Zaglebie Lubin, allerdings belegt die Mannschaft von Coach Floyd derzeit nur den undankbaren 6. Tabellenplatz. Folglich muss man am letzten ZAT noch mindestens eine besser platzierte Mannschaft überholen, um einen der begehrten internationalen Startplätze zu ergattern. Ein vermeintlicher Vorteil dabei könnte sein, dass man in den letzten drei Spielen gegen keinen unmittelbaren Konkurrenten mehr antreten muss (
Legia Warszawa (H),
Lódzki KS (A),
Wisla Kraków (H)), während sich die Teams auf den Plätzen 1-5 in diversen direkten Duellen gegenseitig die Punkte wegnehmen.
Floyd: "Es war von Anfang an klar, dass das Niveau der Liga diese Saison enorm steigen wird, aber dass es bis zum allerletzten ZAT derart eng zugeht, hätte wohl keiner erwartet. Für den neutralen Beobachter ist das sicherlich klasse. Wir möchten auch nächste Saison wieder international spielen, dementsprechend gehen wir unsere letzten drei Partien voll konzentriert und hochmotiviert an. Ich bin zuversichtlich, dass uns der Sprung unter die Top 5 noch gelingen wird."