Neuer Torwart für Krakow
Eine neue Saison steht vor der Tür und mit ihr gibt es natürlich auch ein paar Veränderungen im Verein KS Cracovia zu vermelden.
Nach der letzten, recht ernüchternden Saison, soll es dieses Jahr wieder etwas nach oben gehen. Ein klares Tabellenziel besteht zwar nicht aber Trainer Wesenberg weiß, wo er den Hebel bei seiner Mannschaft ansetzen muss: "Wir haben in der Vorbereitung ausschließlich Zweikämpfe trainiert. Es geht darum die katastrophale Gegentor-Statistik der letzten Saison in allen Wettbewerben zu verbessern. Wir müssen mehr Zweikämpfe gewinnen und mehr auf Qualität setzen."
Deshalb hat Cracovia in der Winterpause auch ordentlich eingekauft und mit Willy Peng die größte Schwachstelle im Tor vor die Tür gesetzt. Der 38-jährige beendet seine Karriere bei Yang Dong in Vietnam. Mit dem erst 31-Jährigen Engländer Fly Catcher hofft man einen guten Nachfolger gefunden zu haben. Und Gottfried Hoeneß ist ja auch noch da. Man kann gespannt sein wer sich am Ende durchsetzt.
Doch ein Problem stellt sich bereits vor Saisonbeginn heraus. Durch die zahlreichen Zweikampf-Sessions gibt es bereits zahlreiche Verletzte zu beklagen. So fallen augenblicklich 2 Spieler mit Schienbeinbruch und 3 Spieler mit Achillessehnenrissen längerfristig aus. Der Kader der Krakauer umfasst damit augenblicklich nur 14 Spieler.
Doch einen Fehlstart kann sich Trainer Wesenberg nicht leisten. Noch so eine Grottensaison und sein Kopf hängt in der Schlinge.
Auf ein Neues
Es geht mal wieder los: Eine neue Ekstraklasa-Saison steht vor der Tür. Und Experten prophezeien die vielleicht spannendste Spielzeit aller Zeiten. Denn nach dem bereits sehr engen Zieleinlauf der Spitzengruppe in der Spielzeit 2011/2 entschied 2011/3 am Ende gar nur das Torverhältnis über die Vergabe der Meisterschaft - zugunsten von Zaglebie Lubin und seinem Coach Floyd. Logisch, dass der Titelverteidiger auch für die Saison 2012/1 von den meisten Fachleuten wieder zum Favoritenkreis gezählt wird.
Floyd dazu: "Ich freue mich total, dass es wieder losgeht - denn in dieser Liga zu spielen macht einfach unglaublich viel Spaß. Wir haben eine sehr erfolgreiche Saison mit dem Gewinn der Meisterschaft und dem Erreichen des Halbfinales in der Champions League hinter uns. Das zu wiederholen oder gar noch zu toppen wird naturgemäß sehr sehr schwer werden. Es mag sein, dass wir von vielen erneut zum Favoritenkreis auf den Titel gezählt werden - aber wer gehört da in dieser starken Liga eigentlich nicht dazu? Dementsprechend macht es meiner Meinung nach auch wenig Sinn, vor Saisonbeginn ein konkretes Ziel auszugeben. Wir versuchen wie immer das für uns maximal Mögliche zu erreichen - am Ende wird man dann schon sehen, was dabei herausgekommen ist."
Lubin startet die Saison mit einem Heimspiel gegen
Górnik Leczna, gefolgt von Duellen mit
Arka Gdynia (A) und
Wisla Kraków (H).
Auf gehts zur nächsten Runde...
Nach einer langen Winterpause, mit hart gefrorenen Plätzen, eiskalten Winden und langen dunklen Nächten, in denen nur der Wodka die geschundene polnische Seele bei Laune halten konnte, kriechen die Spieler nun so langsam aus ihren Löchern und nähern sich dem Trainingsgelände. Und das tut auch Not, denn bei dem Ein oder Anderem haben sich bereits einige Polster auf den Hüften angelagert. Dahin zielt auch gleich die erste Trainingseinheit von FLorian Görlitz, denn es galt den Platz vom Schnee zu befreien und mittels Schweißtropfen aufzutauen. Nachdem diese Aufgabe erfolgreich abgeschlossen war, folgten noch ein paar Laufeinheiten, um für eine weitere schwere Saison in einer der stärksten Ligen Europas gerüstet zu sein und um auch international wieder auf Punktejagd zu gehen. Bislang wurden sogar schon 20 Dauerkarten verkauft, was von einem leicht verwirrten Vereinspräsidenten vor der Presse als Erfolg verkauft wurde. Realistisch betrachtet liegt das wohl aber an den arktischen Temperaturen und daran, dass die Vorverkaufsstellen bis Anfang dieser Woche noch zugefroren waren. Nun geht es aber los, die Vorfreude ist groß und die Flaggen werden wieder an den Häusern gehisst.
Los gehts...
Es geht wieder los in Polen. Die Ekstraklasa öffnet ihre Türen und es wird direkt wieder spannend. Es gibt lediglich einen trainerlosen Verein, Polonia Warschau. Jagiellonia Bialystok ist direkt wieder gefordert, spielt man doch gleich 2 Mal auswärts und 1 Mal zu Hause. Trainer Rabbit will seinen zweiten Platz der Vorsaison verteidigen. Auch hofft er, dass mal eine internationaler Titel hinzukommt. Lediglich 2 Pokalsiege, in dem Remes Puchar Polski, kann Trainer Rabbit bislang vorzeigen. Er kann allerdings mit einem erneut gutem Abschneiden in der Liga den Trned fortsetzen, den er in den letzten Jahren gezeigt hat. Er hat seit seinem Beitreten für Furore gesorgt, auch wenn dies letztes Jahr leider nicht zum Titel gereicht hat. Lediglich das Torverhältnis hat über den Titel entschieden. Trainer Rabbit hat hierbei den Kürzeren gezogen. Aber eine Saison ist lang und es kann viel passieren, sodass wir mit Spannung auf den ersten Zat schauen.
Gelungener Start für Arka
Am vergangenen ZAT hat man in Nordpolen seine Pflicht getan und die 6 geforderten Punkte eingefahren. Auch wenn es erst einmal schön aussieht ganz oben an der Tabelle zu stehen ist jeder in Gdynia Realist genug zu wissen das dies nicht lang so bleiben wird. Namenhafte Teams blieben wegen zwei Auswärtsspielen hinten an und werden mit ihrem Erfolg nicht lange warten lassen.
"Wir haben für diese Saison keine konkreten Ziele, außer über diese Serie einen neuen Trainer zu finden" so die polnische Trainerin überraschend in einer Pressokonferenz. Die Gründe hatte sie nicht genannt, dennoch sieht man ihr diese ganz deutlich an. Knetel spricht sich auch ganz offen über die Suche nach einer NachfolgerIN aus. "Die Liga benötigt eine Weiblichkeit, sonst gibt es hier doch nur noch Krieg und Schlachten in den Vereinen. Ein bisschen weibliches Flair würde die Liga sicher gut verkraften." Noch ist allerdings niemand in Aussicht und man wird sich gedulden müssen, was weiterhin passiert. "Ich werde mein Team weiter treiben ohne Ende, ich hoffe das ich sie diese Saison noch zu einem kleinen Erfolg bringen kann und sie nicht sang- und klanglos mit mir untergehen" so die Trainerin abschließend.
Gelungener Auftakt
Zaglebie Lubin ist gut in die neue Ekstraklasa-Saison gestartet: Am ersten ZAT gelangen dem Team von Coach Floyd zwei Heimsiege gegen
Górnik Leczna (4:0) und
Wisla Kraków (4:3). Lediglich
Arka Gdynia musste man sich auswärts geschlagen geben (0:4). Damit belegt Zaglebie aktuell den zweiten Tabellenplatz hinter ebenjener Mannschaft von Gdynia.
Floyd: "Wir sind zufrieden damit, wie wir aus den Startlöchern gekommen sind. Das Wichtigste ist zunächst ja immer, sich zuhause keine Punktverluste zu leisten. Das ist uns gellungen und darauf wollen wir in den kommenden Spielen aufbauen."
Als nächstes geht es für Lubin gegen
Odra Wodzislaw (A),
Legia Warszawa (H) sowie Pokalsieger
Jagiellonia Bialystok (A).
Abstiegskampf??
Der erste ZAT ist gespielt und in Leczna sieht man lange Gesichter. Die Erwartungen der Fans wurden rüde gebremst denn nach nur einem Sieg in 3 Spielen ist man Letzter in der Tabelle. Die Rote Laterne hat Leczna wohl noch nie getragen, in der Vereinshistorie, doch man wird sich damit abfinden müssen, nun mit viel Körpereinsatz und Kampf auf Punktejagd zu gehen und sich die nötigen Punkte zu sichern, um spätestens am Ende der Hinrunde nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tuen zu haben. Das wird allerdings schwer genug, schaut man sich die nächsten Spiele an. Da geht es nämlich gegen die alten Weggefährten aus Krakau, Thomas Wesenberg, und Norb. Aber Leczna ist hochmotiviert, die maximale Punkteausbeute zu holen.
Zat 2
Der erste Zat ist rum. Wie fällt nun die Bilanz aus?
Jagiellonia Bialystok gewann sein Heimspiel souverän und verlor beide
Auswärtsspiele. Nun belegt man den siebten Platz. Nun am 2. Zat spielt man auswärts
gegen Lech Poznan, zu Hause gegen Polonia Warszawa, den trainerlosen Verein und
noch einmal zu Hause gegen Zagliebe Lubin, den in den letzten Saisons
erfolgreichsten polnischen Manager. Mal sehen, wohin der Weg führt für Trainer
Rabbit. Auf jeden Fall hat man noch gute Reserven, aber es wird eine lange und
schwierige Saison, denn man spielt auf 3 Hochzeiten. Man spielt im Remes Puchar
Polski, auch wenn es hier erst später los geht, dann spielt man in der Champions
League, was eine Premiere für Trainer Rabbit und seinen Verein ist und man
spielt in der Ekstraklasa, der polnischen Liga. Man will versuchen auf allen 3
Hochzeiten gut abzuschneiden.
Im Soll
Der zweite ZAT der Saison 2012/1 liegt hinter uns und erneut konnte sich Meister Zaglebie Lubin daheim schadlos halten:
Legia Warszawa wurde souverän mit 4:0 besiegt. Auswärts musste sich das Team von Coach Floyd allerdings zweimal geschlagen geben - gegen
Odra Wodzislaw (0:2) und
Jagiellonia Bialystok (2:4).
Folglich ging es für Lubin in der Tabelle etwas abwärts; von zuvor Platz 2 ist Zaglebie nun erst einmal auf Rang 6 zurückgefallen. Übermäßig Bedeutung beimessen sollte man dem zu diesem frühen Saisonzeitpunkt allerdings natürlich nicht - schließlich liegt die gesamte Liga - mit Ausnahme von Aufsteiger
Polonia Warszawa - noch sehr eng beisammen.
Floyd: "Die Leistung, die meine Mannschaft bisher zeigt, ist in Ordnung, die Ergebnisse entsprechen unseren Erwartungen. Viel mehr gibt es dazu im Moment eigentlich nicht zu sagen. Wir werden weiterarbeiten und konzentriert die nächsten Spiele angehen."
Am kommenden ZAT stehen für Lubin Partien gegen
Cracovia Kraków (H),
Polonia Warszawa (A) und
Lech Poznan (H) auf dem Programm.
Bisher ganz ok
In Krakau ist man bescheiden geworden. Nach der letzten Saison, in der man insgesamt schwach abschnitt, freut man sich nun aktuell über Rang 2 in der Liga. Leider sind erst 2 Spieltage rum.
"Wir wissen natürlich auch, dass das aktuelle Bild eine Momentaufnahme ist", so Trainer Wesenberg auf der PK vor dem 3.ZAT.
Eins scheint jetzt aber schon sicher. Der neue Goalie, Fly Catcher, scheint eine echte Verstärkung zu sein. Der Engländer entschärfte schon 4 100prozentige Bälle. Nur in der Straufraumbeherrschung hat er noch Reserven. "Er hat einen sehr unkonventionellen Stil beim Rauslaufen aber für einen Engländer ist er wirklich ein guter Keeper", so Ersatztorwart Gottfried Hoeneß anerkennend.
Auch Catcher scheint sich im schönen Krakau wohl zu fühlen. "Es macht sehr viel Spaß mit den Jungs, ich habe hier schon sehr viele Freunde gefunden. Vor allem die Pyro-Aktionen vor und während des Spiels sind klasse", so der Neuzugang im feinsten British English.
Ob er auch weiter seine Leistung zeigen kann, wird sich zeigen. Die Sportowy Krakau drückt jedenfalls die Daumen.
Spannende Saison
Der Manager Rabbsion ließ unter der Woche verlauten, dass diese Saison ganz eng werden wird. Sowohl in der Ekstraklasa als auch im Remes Puchar Polski erwartet er einen ähnlich spannenden Ausgang, wie die Entscheidung im letzten Jahr über Meisterschaft und Vizemeisterschaft. Hier wurde Jagiellonia Bialystok Vizemeister mit der selben Punktzahl wie der amtierende Meister. Ob Jagiellonia Bialystok bei einem Titel etwas mitreden wird, kann und will der Manager noch nicht sagen. Es wäre natürlich ein Traum, wird er zitiert. Aber die Saison ist noch lang und schließlich gibt es dieses Jahr auch noch die Premiere in der Champions - League. Aber im Moment zeigt die Mannschaft von Trainer Rabbit ein konstantes Bild und sammelt fleißig Punkte, auch wenn man noch nicht sagen kann, wem wie lange die Reserven reichen werden. Auf jeden Fall will man git abhscneiden, denn es werden im Kalenderjahr 2012 nur noch 2 Saisons gespielt, was die Chancen auf einen Titel zwangsläufig senkt. Es bleibt noch abzuwarten, ob es eine WM geben wird.
Achterbahn
Ein munteres Auf und Ab durchlaufen einige Teams momentan in der Liga. Das zeigt, wie eng die Liga ist und wie schnell sich der Platz in der Tabelle momentan ändern kann. Bestes Beispiel sind die Teams Zaglebie Lubin und Gornik Leczna. Am vergangenen Spieltag noch 6. schoss sich Lubin unter Trainer Floyd in dieser Woche mit 3 beeindruckend sicheren Siegen an die Spitze und führt die Tabelle nun mit 18 Punkten an. Trotzdem, bis Rang 6 sind es nur 3 Punkte also ein Sieg.
Am kommenden Spieltag trifft Lubin auf das Team aus Leczna, was in dieser Saison eine ähnliche Achterbahnfahrt hinter sich hat. Nach einem letzten Platz nach dem ersten SPieltag, konnten sich die Ostpolen mit 3 Siegen in Folge auf Rang 1 der Tabelle schießen. Diesen räumte Gornik allerdings postwendend wieder um sich auf Rang 5 der Tabelle einzunisten. Nun wird es interessant, wie die Tabelle nach dem nächsten ZAT aussehen wird. Lubin trifft auf Leczna, was zeigen wird, in welche Richtung der Fahrstuhl für die beiden Teams in dieser Woche fährt. Des Weiteren misst sich Leczna Auswärts mit Bialystok und zu Hause mit Arka Gdynia.
Skandal
"Was macht die Sekretärin da?" so wurde Trainer Rabbit in der "Rheinischne Post" zitiert. Er soll fassungslos in der Geschäftstelle von Jagiellonia Bialystok gestanden haben. Die Sekretärin hatte gerade den Ordner in der Hand, in der die Vorverträge für die nächste Saison waren und stand vor dem Aktenvernichter. Dieser war zudem noch halbvoll. Geistesgegenwärtig stellte sich Trainer Rabbit vor die Sekretärin und hielt sie dabei auf, noch mehr Verträge zu vernichten. Und plötzlich zog diese ein Messer und bedrohte den Trainer, aber zum Glück war der A-Jugend-Spieler Tamazs Hanteluer zur Stelle und gemeinsam konnten die beiden die Sekretärin überwältigen. Nachdem diese durch die Polizei abgeführt wurde, stellte sich heraus, dass sie nur Verträge von einem Spieler vernichtet hatte und zwar dem Topstürmer vom Ligakonkurrenten Zagliebe Lubin. Somit hat der Verein nun nichts mehr in der Hand. Der Spieler erklärte gestern, dass er keinen Vorvertrag in Bialystok unterschrieben habe. Zusätzlich wurden Fotos in der Wohnung der Sekretärin gefunden, die ihn eindeutig mit dieser in Verbindung bringen. Es ist also klar, wer der Drahtzieher der Aktion war. Der STürmer hatte es sich anders überlegt und nun versucht, den Vorvertrag zu vernichten. Dies gelang ihm auch. Unmittelbar nach der Aktion erklärte der Präsident von Bialystok, dass er so einen Spieler eh nicht haben wolle und dass er im direkten Duell lieber doppelte Schienbeinschützer tragen solle.
So schnell kann's gehen
Ein absolut perfekter ZAT liegt hinter Zaglebie Lubin: In den vergangenen drei Spielen konnte das Team von Coach Floyd drei klare Siege (4:0 gegen
Cracovia Kraków, 4:1 bei
Polonia Warszawa, 4:0 gegen
Lech Poznan) einfahren. Dadurch gelang den Lubinern in der Tabelle wieder ein großer Satz nach vorne und sogar die Eroberung der Tabellenführung nach einem Viertel der Saison.
Floyd: "Das, was meine Mannschaft da gezeigt hat, war richtig guter Fußball. Hut ab! Darüber freuen wir uns natürlich, wissen aber auch, dass das lediglich eine Momentaufnahme ist und wir noch rein gar nichts erreicht haben. Die Saison ist noch sehr lang, wir dürfen kein bisschen nachlassen, sonst rutschen wir in der Tabelle auch ganz schnell wieder nach hinten."
Als nächstes spielt Lubin nun gegen
Górnik Leczna (A),
Arka Gdynia (H) und
Wisla Kraków (A).
Es geht voran
So langsam scheinen sich die Wogen in Leczna etwas zu glätten. Die Hinrunde nähert sich dem Ende und so zeichnet sich langsam ab, in welche RIchtung es für die einzelnen Teams gehen wird. Zwar liegt die Liga eng zusammen, doch ein Sprung von Rang 7 oder 8 an einem Spieltag scheint eher unwahrscheinlich. Gornik hat sich die Chance gewahrt vorne um die internationalen Plätze mitzuspielen und ist momentan punktgleich mit Zaglebie Lubin an der Tabellenspitze. Doch im Nacken sitzen den Ostpolen
Jagiellonia Bialystok, Odra Wodzislaw und Arka Gdynia punktgleich oder mit geringem Abstand aber alle mit einer nach oben zeigenden Formkuve. Dazu kommt, dass der nächste ZAT ein schwerer ist. Hier tritt man nämlich zweimal auswärts an.
Nicht nur, dass man zum unangenehmen Trainer Thomas Wesenberg nach Krakau reist, zu Hause empfängt man auch die Chaoten von Wisla Krakau. Allerdings wird gemunkelt, das der Verein in schweren Geldproblemen stecken soll, und so um die Mitfahrgelegenheit im Bus von Gornik auf dem WEg aus Krakau nach Leczna gebeten haben soll, da das letzte Geld für die Spielergehälter ded letzten Monats ausgegeben werden musste.
Tabellenführung verteidigt
Trotz zweier Niederlagen konnte sich Zaglebie Lubin am vierten ZAT an der Spitze der polnischen Ekstraklasa behaupten: Ein 4:0-Heimsieg über
Arka Gdynia reichte aus, um trotz der beiden 0:1-Pleiten bei
Górnik Leczna und
Wisla Kraków weiterhin auf Tabellenplatz 1 zu bleiben. Der Vorsprung auf die Verfolger ist freilich kleiner geworden; nur noch das Torverhältnis trennt Lubin vom zweitplatzierten Leczna und
Jagiellonia Bialystok auf Platz 3.
Lubins Coach Floyd: "Der Tabellenplatz an sich interessiert uns momentan nur sekundär - schließlich liegt die gesamte Liga noch sehr eng beisammen und die Platzierungen werden im Wochenrhythmus ordentlich durcheinandergewirbelt. Viel wichtiger sind unsere Leistungen und Ergebnisse - und da bin ich mit meiner Mannschaft in den Heimspielen durchaus sehr zufrieden, auswärts besitzen wir aber definitiv noch Steigerungspotential. Daran müssen und werden wir arbeiten."
Am nächsten ZAT spielt Zaglebie gegen
Odra Wodzislaw (H),
Legia Warszawa (A) und Bialystok (H).
Fazit Ekstraklasa
Trainer Rabbit legte an diesem Wochenende, bei dem er zwei Heimspiele und ein Auswärtsspiel bestreitet, ein Fazit der Ekstraklasa vor. Hier stellt er einige Thesen zur Strukturveränderung vor zwei Saisons auf und festigt seine Meinung, dass diese sich gelohnt hat. Er verweist dabei auf die aktuelle Tabelle, wo sich jeden Spieltag eine neue Konstellation einstellt und viele Mannschaften um den Titel mitspielen. Dies war auch letzte Saison so, als die beiden ersten Mannschaften punktgleich waren. Diese Saison dauert zwar noich etwas, aber Trainer Rabbit stellt fest, egal wo seine Mannschaft landen wird, es eine erfolgreiche ist, weil sie spannend ist und man sich keine Ausrutscher erlauben darf. Und lieber eine spannende schlechte Saison, als eine langweilige gute Saison. Aber nun freut er sich auf die Spiele des Wochenendes. Dies ist gleichzeitig der letzte Zat der Hinrunde. Mal sehen wer Herbstmeister wird.
Es brodelt
Nachdem diese Saison sportlich bislang relativ rund läuft, kommt nun von anderer Seite Unruhe in den Verein. Seit einigen Jahren investiert eine Energiebrause gezielt kleinere Summen in den Verein, offiziell zur Jugendförderung. Diese Art der UNterstützung gefällt allerdings nciht allen. So haben sich in zwischen einige Fangruppierungen zusammengeschlossen und organisiert und machen ihrem Unmut Luft. Es schwelt ein Brand unter dem Mantel des Schweigens, den Präsident Vertu Schkoski lange über der Sache hielt, um die Beziehungen zum Sponsor nícht zu strapazieren. Doch nun kam es im Spiel gegen Wisla Krakow zum offenen Eklat. So wurden durch die Fans Plakate, Werbebanner und Werbebanden mutwillig demontiert und zerstört. Nun beraten der Verein, der Verband und Vertreter des klebrigen Gesöffs, wie man dem Problem am besten Herr werden könnte. Lösungsansätze erstrecken sich von personalisierten Ticketverkäufen bis hin zu Geisterspielen.
Erste Heimniederlage
Zaglebie Lubins Serie ist leider gerissen: Im achten Heimspiel der laufenden Saison musste die Mannschaft von Coach Floyd mit einem 1:4 gegen
Jagiellonia Bialystok erstmals eine Niederlage vor eigenem Publikum einstcken. Darüber hinaus gab es am zurückliegenden ZAT ein 1:0 gegen
Odra Wodzislaw sowie ein 0:1 bei
Legia Warszawa.
Folglich hat Lubin auch erst einmal die Tabellenführung verloren und ist aktuell auf Platz 4 zurückgefallen.
Floyd: "Die Niederlage gegen Bialystok tut natürlich weh und wirft uns ein Stück weit zurück. Aber es hilft nichts, sich jetzt lange darüber zu ärgern. Die nächsten Spiele stehen bereits wieder vor der Tür, und wir müssen nach vorne schauen und uns konzentriert auf sie vorbereiten, um es wieder besser zu machen als in zwei der letzten drei Begegnungen."
Zum Abschluss der Hinrunde spielt Lubin am nächsten ZAT gegen
Cracovia Kraków (A),
Polonia Warszawa (H) und
Lech Poznan (A).
Hinrundenbilanz
Die Hinrunde der Ekstraklasa 2012/1 ist Geschichte und zum Abschluss musste Zaglebie Lubin noch einmal zwei Niederlagen einstecken: Sowohl bei
Cracovia Kraków (0:5) als auch bei
Lech Poznan (0:3) war die Mannschaft von Coach Floyd klar unterlegen. Lediglich das Heimspiel gegen
Polonia Warszawa konnte gewonnen werden (3:2). Damit fiel Lubin in der Tabelle weiter zurück und rangiert nach der ersten Hälfte der Saison mit einer ausgeglichenen Bilanz von neun Siegen und neun Niederlagen auf Platz 5.
Floyd: "Zuletzt zeigte unsere Formkurve leider etwas nach unten, sodass wir nicht vollkommen zufrieden auf die ersten 18 Spieltage zurückblicken können. Alles in allem bewegen wir uns aber im Rahmen des Erwarteten in einer sehr stark besetzten Liga. Wir werden unsere letzten Spiele genauestens analysieren und dann hoffentlich gestärkt in die Rückrunde gehen."
Zu Beginn dieser Rückrunde spielt Lubin zunächst erneut gegen
Cracovia Kraków (A), sowie gegen
Jagiellonia Bialystok (H) und
Polonia Warszawa (A).
Wi(e)der Red Bull!!!
In Krakau ist Ruhe eingekehrt. Alles scheint seinen geregelten Gang zu laufen, es gibt kaum Skandale zu vermelden und auch die sportliche Abteilung schiebt eine ruhige Kugel.
Da lohnt es sich doch glatt mal ein Blick in den kleinen ostpolnischen Ort Leczna zu riskieren. Dort ist nämlich zur Zeit der Teufel los. Fans attackieren Vereinsobere mit ihren eigenen Werbebanden, nämlich den von Red Bull, auf der VIP-Tribüne.
Sie protestieren gegen den Verkauf des Vereinsnamens sowie des Stadionnamens. Umgerechnet 5 Millionen Euro würden in die klammen Gornik-Kassen gespült werden, ein Schritt den das Präsidium des Vereins scheinbar als notwendig ansieht.
Die 50 aktiven Fans des Vereins sind da wohl anderer Meinung. Doch wie soll man mit dieser geringen Anzahl an Gegnern den RB-Bossen Paroli bieten? Zurzeit wird über eine Kooperation mit den Jungs von Arka aus Gedingen nachgedacht. Auch dort gab es Gerüchte über ein Einsteigen des Brausekonzerns. Die Fans dort sind also sensibilisiert und zudem auch zahlreicher vertreten als in Leczna. Eine Kooperation beide Fanlager könnte der letzte Ausweg aus dem RB-Sumpf sein.
Regen
Der Regen hat in Polen Einzug genommen. Überall, wo man hinschuat schwimmen die Plätze und die Kabinen sind überflutet. Die Ränge gleichen einer Tribüne im Schwimmbad. Die PZPN hat dennoch darauf verzichtet den kompletten 7. Spieltag abzusagen. Warum, darüber streiten sich nicht nur die Fans, sondern auch die Verantwortlichen der Klubs. Petr Sijhkurta, ei Fan von Jagiellonia Bialystok sagte gegenüber unserer Zeitung: "Ich werde mit einem Boot ins Stadion fahren. Nein im Ernst, die Lage ist so prekär, dass besonders die Zufahrtwege ins Stadion den Wassermassen nicht standhalten und wenn dann noch viele Fans ins Stadion wollen, kann es leicht zu einer Panik kommen und wir wollen das nicht und deswegen hat sich mein Fanclub "Jagos Jungs" für diesen Spieltag ein Kino gemietet und dort Pay TV eingerichtet, sodass unser Fußballnachmittag dort stattfinden wird. Weitere Zuschauer sind gerne willkommen. Der Eintritt ist kostenlos und das Bier kostet nur 10 Zloty. Wir hoffen auf einen schönen, ruhigen und erfolgreichen Nachmittag. Glück Auf Jagiellonia!"
Wieder Ausschreitungen
Wieder gab es Ausschreitungen im bislang so beschaulichen und friedlichen Leczna in Ostpolen. Beim Heimspiel gegen Legia Warschau nahmen "Fans" der Grün- Weißen die Niederlage als Vorwand für erneute Randale. Das Spiel musste in der 2. Halbzeit bereits einmal für 20 Minuten unterbrochen werden, da durch das Verbrennen von Fanartikeln, die mit dem Symbol der österreichischen Brause bedruckt waren, ein beißender dichter Rauch entstand, der ein Weiterspielen hätte zu einer Gesundheitsgefahr für die SPieler gemacht. "Dumm" nannte der Präsident diese Zwischeneinlage, denn zu diesem Zeitpunkt stand es noch Unentschieden. Doch Gornik schien durch diesen Vorfall gänzlich den Faden im Spiel verloren zu haben und verlor letztlich das erste Heimspiel der Saison. Als wäre das nicht genug, stürmten die Fans im Anschluss an den Abpfiff den Platz und zerstörten weitere Werbeutensilien der Energielimo. So wurden zum Beispiel auch die Tornetze abgerissen, auf denen das Symbol des Stieres aufgetdruckt war. Die Polizei hielt sich überraschend zurück, filmte aber die Szenen und versprach eine schnelle aAuswertung und zahlreiche Stadionverbote. Fakt ist, zum nächsten Heimspiel werden wohl nur Tickets an langjährige Vereinsmitglieder und Großspender vergeben werden, um wieder Ruhe in den Verein zu bekommen.
Rückrundenauftakt
Etwas holprig ist Zaglebie Lubin in die Rückrunde der Ekstraklasa 2012/1 gestartet: Neben einem 4:2-Sieg bei
Polonia Warszawa gelang es dem Team von Coach Floyd lediglich noch beim 4:4 daheim gegen
Jagiellonia Bialystok, etwas Zählbares einzufahren. Bei
Cracovia Kraków musste man sich mit 0:1 geschlagen geben. Dadurch rutschte Lubin in der Tabelle um einen weiteren Platz ab und befindet sich nunmehr aktuell auf Rang 6, allerdings nur drei Punkte hinter Spitzenreiter
Arka Gdynia liegend. Es geht also wieder einmal alles sehr eng zu in der polnischen Liga.
Floyd: "100%-ig zufrieden sind wir mit unserem Start in die Rückrunde sicherlich nicht; daheim gegen Bialystok wäre eigentlich mehr drin gewesen. Aber gut, dass diese Saison alles andere als leicht werden würde, war von Anfang an klar. Wir müssen einfach weiter konzentriert arbeiten, dann werden wir am Ende der Spielzeit sicherlich auch dafür belohnt werden."
Als nächstes spielt Lubin nun gegen
Lech Poznan (H),
Odra Wodzislaw (A) und
Wisla Kraków (H)
Trübe Stimmung
Es kam tatsächlich wie angekündigt, gerade für das traditionsreiche Spiel gegen Carcovia wurden nur Tickets an langjährige Vereinsmitglieder, Funktionäre und Behinderte verkauft. Und die Vereinführung fühlte sich bestätigt, denn zumindest im Stadion blieb es ruhig. Zwar ist inzwischen nahezu jeder freie Fleck an der Fassade mit Beschimpfungen beschmiert, doch es kam zu keinen nennenswerten Ausschreitungen. Traurig allerdings war dafür die Stimmung im Stadion. Kaum Support von den Rängen, ein kurzes Klatschen nach dem einzigen Tor der Partie und halb leere Ränge waren die Folge der Ticketpolitik. Einziger Lichtblick war eine Choreo der Rot- Weißen vor dem SPiel. Doch auch diese schienen von der angespannten Situation in Leczna deprimiert zu sein und zeigten kaum Enthusiasmus beim Support.
Das wirkte sich leider auch auf die beiden Mannschaften aus. In einem erschreckend schwachen Spiel konnten die Gastgeber durch ein Eigentor von Willy Peng, der überaschend in der Start-11 bei Cracovia stand, 3 Punkte retten. Doch für den nächsten Spieltag muss sich die Mannschaft deutlich steigern. Man erwartet den Zweitplatzierten aus Bialystok und den Tabellenletzen aus Warschau, für die es bereits um alles geht.
Wettbüro
Ein bisher noch unbekannter Spieler von Jagiellonia Bialystok wurde am Mittwoch in einem Wettbürö in Kölns Innenstadt gesichtet. Dieses Wettbüro gehört Paul Hoyzer, dem Bruder von dem Unparteiischen Robert Hoyzer, der nun in Polen pfeift. Und gerade am nächsten Wochenende pfeift er die Partie gegen Polonia Warszawa. Diese Details sagen aber alle noch nix darüber aus, wie sich Jagiellonia verhalten wird an dem Spiel. Laut Medienberichten hat der Pressesprecher von Jagiellonia direkt eine Zensur der Bilder vorgenommen, indem er seinen Vater Silv Borloscucci angerufen hat, der die gesamte polnische Presse kontrolliert und diesem den Umfang und das Ausmaß der Bilder klargemacht hat. Dieser hat dann ein Verbot von den Bildern an alle Medien weitergegeben. Mal sehen wie das Spiel ausfällt. Sollte es zu Manipulationsgedanken kommen wird sich mit Sicherheit der polnische Verband einschalten.
Onvod bei Geheimtreffen
Verbandschef Kai Onvod ist am heutigen Sonntag nicht anzutreffen. Weder persönlich noch telefonisch ist der wichtigste Mann des polnischen Fußballs zu erreichen. Offziell heißt es, er hätte an einer Familienfeier teilgenommen und evtl. ein Gläschen über den Durst getrunken. Gerade letzteres könnte man sich sehr gut vorstellen, doch diesmal scheint der Grund ein anderer zu sein. Wie die Sportowy erfuhr, trifft sich Onvod zu entscheidenen Verhandlungen mit Red Bull im österreichischen Salzburg. Dort soll es um die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen der polnischen Liga und dem klebrigen Unternehmen gehen. Durch die zahlreichen Fanproteste scheint Red Bull etwas verunsichert zu sein ob einer weiteren Kooperation mit dem PZPN. So äußerte sich Red-Bulls Werbebeauftragter Adolf Schmierfink neulich folgendermaßen: "Wir sehen uns in Polen ständigen Anfeindungen ausgesetzt, sobald wir die Stadien betreten werden wir wüst beschimpft und mit Groszy beworfen, dabei wollen wir doch nur unser tolles Produkt verkaufen und dem polnischen Fußball wieder auf die Beine helfen", wimmerte er.
Ob Onvod schlichten kann oder vielleicht sogar eine weitere Zusammenarbeit vorzeitig abbricht, wird die Zukunft zeigen.
Endspurt
So langsam trent sich die Spreu vom Weizen. Nur noch 3 Spieltage liegen vor den Teams, bis die Meisterschaft entschieden ist und ausgerechnet in dieser Phase zeigt Gornik Lezna erste Schwächen. Zwar ist die Form der Mannschaft scheinbar gut, doch es gelingt Trainer FLorian Görlitz momentan nicht, die Mannschaft so auf em Gegner einzustellen, dass sie ihre Leistung auch abrufen kann. Vielleicht hat die Revolte der Fans und der nun fehlende Support durch die strikten Einlassbeschränkungen des Vereins doch ihre Spuren in den Köpfen der Spielern hinterlassen. Denn an diesem Spieltag konnte ein wichtiges Heimspiel nicht gewonnen werden. In einem spannenden und Torreichen Spiel trennten sich Gornik Leczna und Bialystok am Ende 4:4. Die zwei verlorenen Punkte, noch dazu gegen einen direkten Konkurrenten, tun den Ostpolen richtig weh. Denn da es in der Tabelle so eng ist, rutschte das Team in den letzten 2 Spieltagen bis auf Rang 6 ab. Eine schmerzhafte Leerstunde für das noch junge Team.
Heiße Phase
Es beginnt nun die heiße Phase der Saison. Wer hier Federn lässt, muss damit rechnen, dass er bis zum Ende der Saison nicht mehr in der Luft bleibt mit dem gestutzten Federkleid und abstürzt. Trainer Rabbit und seine Mannen haben sich eine gute Ausgangslage erarbeitet, aber stehen nun vor einem schweren Zat. Sie haben 2 Auswärtsspiele und ein Heimspiel. Auswärts wird angetretene gegen Arka Gdynia und Odra Wodzislaw. Zu Hause bekommt man es mit Wisla Krakow zu tun. Mal sehen, wie Trainer Rabbit seine Mannen einstellen wird. Danach folgen noch 2 Zats, aber zur Zeit ist noch für alle Mannschaften von Platz 1 bis Platz 7, den zur Zeit Odra belegt, alles möglich. Die Mannschaften sind lediglich durch 5 Punkte getrennt. Aber dies kann nach diesem Zat schon wieder ganhz anders aussehen. Am Sonntag Abend wissen wir mehr.
Aufwärtstendenz?
Zaglebie Lubin hat erstmals seit dem 3. ZAT wieder sechs Punkte an einem ZAT einfahren können: Mit zwei 1:0-Erfolgen gegen
Lech Poznan und
Wisla Kraków gelangen dem Team von Coach Floyd zwei wichtige Heimsiege. Auswärts musste man sich
Odra Wodzislaw jedoch deutlich mit 0:5 geschlagen geben. In der Tabelle ging es für die Lubiner dadurch wieder um einen Platz hinauf, Zaglebie ist aktuell also Fünfter.
Floyd: "Unsere Arbeit der letzten Tage und Wochen trägt nun erste Früchte: Die beiden Heimsiege waren imminent wichtig, um den Kontakt zu den Teams vor uns zu halten. Mit unserer Leistung im Spiel gegen Odra können wir selbstverständlich nicht zufrieden sein, aber wenn wir so weiterarbeiten wie zuletzt, werden wir uns weiter stabilisieren - auch auswärts."
Am kommenden ZAT spielt Lubin nun gegen
Arka Gdynia (A),
Legia Warszawa (H) und
Górnik Leczna (H).
Weiterer Aufwärtstrend
Zaglebie Lubin konnte die guten Leistungen der Vorwoche bestätigen und am vergangenen ZAT erneut sechs von neun möglichen Punkten einfahren: In den beiden Heimspielen gegen
Legia Warszawa und
Górnik Leczna gab es jeweils einen 1:0-Sieg. Auswärts musste sich das Team von Coach Floyd dagegen
Arka Gdynia ebenfalls mit 0:1 geschlagen geben.
Damit rangiert Lubin in der Tabelle aktuell weiterhin auf Platz 5.
Floyd: "Wir sind natürlich glücklich, dass wir unsere zuletzt gezeigte gute Form erneut unter Beweis stellen konnten. Wir befinden uns auf dem richtigen Weg, und wenn es uns gelingt, dieses Niveau bis Saisonende zu halten, dann kann man am Ende sicherlich von einer aus unserer Sicht gelungenen Spielzeit reden."
Als nächstes spielt Lubin nun gegen
Cracovia Kraków (H),
Jagiellonia Bialystok (A) und
Polonia Warszawa (H).
Verhandlungen vertagt
Wer auf ein endgültiges Resultat bei den Verhandlungen zwischen Verbandschef Onvod und Red Bull gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Onvod kehrte ohne nennenswerte Infos aus Salzburg zurück. Eine Entscheidung wurde vertagt.
Wie interne Quellen berichten, war Onvod auf dem besten Weg die Zusammenarbeit mit den Österreichern endgültig auszuschließen, doch einige Gratisangebote Vodka Red Bull und 2 Kilo Mozartkugeln, brachten den Verbandschef erneut ins Grübeln. Er soll sich eine Woche Bedenkzeit erbeten haben.
Das heißt weiterzittern für finanziell klamme Vereine wie Arka und Leczna. Beide Vereine hoffen nochmal auf einen kräftigen Finanzschub durch die Zusammenarbeit mit Red Bull. Vor allem Leczna hat davon bereits in den letzten zwei Spielzeiten stark profitiert. Ein Aussteigen Red Bulls könnte die Lizenz für die nächste Saison in Gefahr bringen.
Die Entstehung der Ekstraklasa
Es war einmal in einem Land vor unserer Zeit da versammelten sich zehn Teams mit ihren Trainern, Funktionellen und Maskottchen. Sie diskutierten viele lange Tage über ein Spiel und einen Wettbewerb, den sie bis ans Ende ihrer Tage ausführen könnten. Nach Streitereien, Intrigen, Versöhnungen und Abstimmungen entschieden sich die Personen für die Ekstraklasa. Dies sollte ein Spiel und Wettbewerb sein, durch den das sinnvolle Spielen abgeschafft wird und anstelle dessen ein auf Regeln gestützter Wettbewerb stattfindet. Und so findet nun von Saison zu Saison ein Wettbewerb statt, in dem sich die Vereine mit ihren Trainern, Funktionären und Maskottchen streiten, versöhnen, Punkte klauen oder behalten. Dieser Modus findet nun schon viele lange Jahre statt und die Personen sind glücklich bis ans Ende ihrer Tage. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann streiten, versöhnen, usw sie sich noch immer in der Ekstraklasa...
Kleiner Rückschlag
Etwas bergab in der Tabelle ging es für Zaglebie Lubin nach dem drittletzten ZAT der Ekstraklasa: Das Team von Coach Floyd fiel von Platz 5 auf Rang 6 zurück, musste
Legia Warszawa passieren lassen. Grund dafür war die etwas magere Aubeute von nur vier Punkten aus den beiden Heimspielen gegen Tabellenführer
Cracovia Kraków (1:1) und
Polonia Warszawa (3:1). Außerdem gab es auswärts eine 0:5-Niederlage bei
Jagiellonia Bialystok zu verdauen.
Floyd: "Vor allem das Heimremis gegen die Cracovia ist natürlich etwas ärgerlich, da haben wir zwei Punkte liegen gelassen. Aber ok, es ist passiert und lässt sich nicht mehr ändern. Wir werden unsere aktuelle Situation und die Fehler, die wir gemacht haben, genauestens analysieren und hoffentlich für die Zukunft die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Es stehen immerhin noch sechs Spiele bis zum Saisonende an, und die gilt es maximal konzentriert anzugehen, um das maximal Mögliche herauszuholen."
Am vorletzten ZAT spielt Lubin gegen
Lech Poznan (A),
Odra Wodzislaw (H) und
Wisla Kraków (A).
Die Saison neigt sich dem Ende entgegen.
Ruhig ist es um Arka diese Saison geworden. Kaum in einer Zeitung ließt man noch von den Nordpolen. "Wir sind eben diese Saison etwas aus den Fokus geraten, da gibt es andere Teams die spektaklärer spielen als wir und durch Skandale auffallen" so die nordpolnische Trainerin. Diese will sich auch zu den Rücktrittsaussagen noch nicht endgültig äußern. "Nach der Saison ist erstmal eine Pause angesagt, ob ich wenigstens zu den Spielen zur Verfügung stehe muss ich eben erstmal sehen. Der Umfang der es bis jetzt war wird es sicherlich nicht mehr werden, aber wir werden einen Coach finden, der die Truppe weiter führt und ich mich auf das Wesentliche konzentrieren kann" die Trainerin weiter. Lange war vom Verein schon angedacht einen Metaltrainer einzustellen, jetzt wird es wohl doch eher eine volle Kraft werden. Wir dürfen gespannt sein wie sich dieses Thema weiter entwickelt, noch sind scheinbar nicht alle Messen gelesen und sich auf die letzten Spiele konzentriert. Für den Pokal wurde wohl bereits eine Übergangslösung gefunden, wie uns von der Vereinsführung berichtet wurde. Jedoch geht man auch dort auf keine Details ein.
Reserven gehen aus
Der Trick in einer Saison ist es sich seine Reserven einzuteilen, damit man am Ende auch gegen schwache Gegener noch etwas entgegenzusetzen hat. Dies scheint diese Saison allen zu gelingen. Zwar ist dies erst der vorletzte Zat, aber es sieht danach aus, dass auch am nächsten Zat keine oder nur wenige sichere Siege eingefahren werden können. Aber genaueres weiß man erst nach dem nächsten Spieltag. Am letzten Spieltag musste Trainer Rabbit eine bittere 7 zu 0 Niederlage einstecken. Und dies auch noch ausgerechnet gegen den derzeitigen Tabellenführer Cracovia Krakow. Aber Rabbit wäre nicht Rabbit, wenn er jetzt aufgeben würde. Er hat noch gute Reserven und wird noch einmal alles versuchen, um eine gute Saison möglichst positiv zu Ende zu führen. Was am Ende dabei herausspringt, wird man vielleicht nach dem nächsten Spieltag eher wissen. Zum Glück spielt Jagiellonia nun noch 4 Mal zu Hause, sodass Rabbits Reserven viel Wert sind.
Krakau kurz vorm Titel
Mit diesem Wochenende beginnt die Doppelbelastung für die Jungs von Trainer Wesenberg denn die Champions League beginnt. Glücklicherweise endet sie aber auch schon nach diesem WE denn dann endet die Liga.
Also schauen wir doch einmal wer aktuell auf Rang 1 steht... huch, die Cracovia aus Krakau!
Wer hätte gedacht, dass sich die Weichselstädter noch einmal an die Tabellenspitze setzen würden. Seit gefühlten Jahrzehnten hat man keinen Titel mehr geholt und nun ist man ganz nah dran. Doch entschieden ist noch nichts, die Konkurrenz schläft nicht und schielt schon auf Ausutscher.
Am letzten ZAT könnten die Stolpersteine Wisla, Arka oder Legia heißen. Doch falls auch nach dem letzten Heimspiel gegen die Hauptstädter Cracovia Krakau auf Rang 1 stehen sollte, würde komplett die Hütte brennen im schönen Krakau. Für Fans und Verein würde ein Traum in Erfüllung gehen. Aber warten wir lieber erstmal ab, im Fußball hat man schon viel erleben können.
Finale
Es ist soweit, der letzte ZAT der Ekstraklasa-Saison 2012/1 steht an. Und am vorletzten ZAT gelang es Zaglebie Lubin noch einmal um zwei Plätze auf Rang 4 zu klettern, womit man aktuell auf Kurs Teilnahme an der Champions League-Qualifikation liegt. Bedingt ist diese Verbesserung durch zwei Siege gegen
Odra Wodzislaw (1:0) und bei
Wisla Kraków (4:3). Außerdem gelang es der Mannschaft von Coach Floyd auch, aus dem Auswärtsspiel bei
Lech Poznan einen Punkt mitzunehmen (4:4).
Floyd: "Es scheint aktuell so, als könnten wir im Endspurt wieder einmal noch den einen oder anderen Platz gutmachen. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft für die Leistung in den letzten drei Spielen. Zeit zum Ausruhen bleibt allerdings kaum, denn in den drei jetzt noch folgenden Spielen geht es um alles. Von Platz 2 bis 7 liegt alles sehr dicht beisammen und wir sind mittendrin. Da gilt es, sich voll und ganz auf die noch ausstehenden Aufgaben zu konzentrieren und nach Möglichkeit nicht auch nur den kleinsten Fehler zu machen."
Am letzten ZAT spielt Lubin gegen
Arka Gdynia (H),
Legia Warszawa (A) und
Górnik Leczna (A).
Showdown
Von Platz 2 mit Chancen auf den Gesamtsieg auf Platz 5 zurückgefallen, ist das Team von Trainer Rabbit am Letzten Spieltag. Es hagelte eine bittere 5 zu 6 Niederlage im heimischen Stadion gegen Gornik Leczna. Nun ist man aus dem Titelrennen raus, da der Abstand nun 5 Punkte auf Cracovia Krakow beträgt, aber dennoch will man sich vernünftig aus der Saison verabschieden und das Optimum rausholen. Platz 2 wäre traumhaft. Hier beträgt der Rückstand lediglich 2 Punkte. Dies ist machbar. Trainer Rabbit hofft nun auf einen starken Auftritt seines Teams am letzten Spieltag. Dieser läutet auch gleichzeitig die Pokalsaison ein. Gestartet wird an diesem Wochenede mit der Champions - League - Qualifikation, der Europa - League - Qualifikation und dem Remes Puchar Polski. Hoffen wir, dass Polen, die zur Zeit den 1.!!!!!!!!!! Tabellenplatz in der 5 - Jahreswertung inne haben, diesen verteidigen können. Auch im Remes ist für Spannung gesorgt.
Pokal
Der Pokal geht nun wieder los. Aber was passiert zur Zeit international. Im Forum häufen sich Fragen, wann es weitergeht und die Zats zögern sich immer länger hianus. Trainer Rabbit hat indes eine interessante These zu diesem Thema vorgebracht: "Die Vorherrschaft Polens steckt dem ein oder anderen Funktionär als riesiger Dorn im Auge. Diese Vorherrschaft soll dadurch unterbunden werden, dass polnische Vereine keine Lust mehr haben und nicht mehr mitspielen, sodass sie nicht ausreichend Punkte holen, um die internationale Vormachtsstellung zu behaupten." Diese These kann weder belegt noch verworfen werden und so sorgt Trainer Rabbit mal wieder für einen Skandal des polnischen Fußballs. Manche Trainer meinen, er macht das sehr geschickt, denn so zieht er die Aufmerksamkeit immer weg von seiner Mannschaft, da es jetzt wieder ein anderes Gesprächsthema geben wird. Aber auch dies lässt sich nicht beweisen...