Ich glaub es geht schon wieder los...
"... wie soll man denn auf diesem Untergrund Fußball spielen?", fragt sich Chefcoach Wesenberg dieser Tage in Krakau. Der Boden ist gefroren, der harte Schnee reißt die Knöchel der Spieler auf, der Ball springt nicht dahin wo er soll. Und trotzdem soll am heutigen Abend die Saison beginnen. "Nun, wir müssen uns anpassen", schlägt der Kapitän der Rot-Weißen vor. Doch wie soll das bewerkstelligt werden. Nochmal der Trainer: "Wir werden mit langen Bällen agieren. Vorn haben wir mit Neuzugang Hercúle Baumlong einen echten Hünen verpflichten können." Und tatsächlich, der 34-jährige Franzose misst 2,09 Meter und kam ablösefrei von AS St.Etienne. Polnisch spricht er zwar nicht aber seine Aufgabe kennt er trotzdem ganz genau. "Centre - Tete - Goal". So könnte es gehen, vor allem bei dieser Witterung.
Es warten zum Auftakt Odra, Arka und Leczna. Ein schweres Programm für die Nummer 1 in Krakau aber als Vizemeister sollten doch 6 Punkte drin sein, oder etwa nicht?!
"Am Ball bleiben"
So, oder so ähnlich sollte das Motto für die Gelb- Blauen wohl diese Saison lauten. Viel hat man nach der vergangenen verkorksten Saison in Nordpolen nicht zu erwarten. Verzockt hat sich auch Manager Ullrich Kolkowicz, welcher sich diese Saison nicht mehr in einem Vereinsshirt zeigen darf. Er wurde wegen Manipulation am Fussballwetten- Markt nach einem Verfahren beurlaubt. Doch an eine Rückkehr des Managers glaubt in Gdynia keiner. Im Lager der ersten Mannschaft schweigt man zu diesem Thema, wird da etwa noch mehr verschwiegen? Sind noch mehr Männer, vielleicht sogar Spieler in diesen Skandal verwickelt? Trifft dies auch andere Mannschaften der polnischen Liga? Fragen über Fragen, aber Antworten werden wohl erst im Laufe der Saison folgen. Wir hoffen trotzdem auf viel Spannung, tolle und torreiche Spiele und möge der Beste gewinnen.
4. Platz
Jagiellonia Bialystok hat sich endgültig im oberen Feld der polnischen Ekstraklasa etabliert. Mit dem 4. Platz im letzten Jahr hat Trainer Rabbit zwar nicht sein "Meisterstück" abgeliefert, aber der Druck war schon enorm gewesen, da man zuvor die Champions - League gewonnen hat. Nun wurde sich grundlegend verstärkt, was man an namenhaften Personen wie dem neuen Manager Felix Gamat sieht. Dieser war auch schon sehr aktiv auf dem Transfermarkt. So lotste er unter anderem den Superstar aus Madagaskar, Ebron Lee Morrison noch Bialystok. Außerdem zog er den Dänen Tomas Diesson an Land und holte Robert Gaysowski aus Leczna. Im Training wurde viel an der Grundlagenausdauer und dem Spielsystem gearbeitet. Trainer Rabbit will in diesem Jahr noch flexibler werden und somit unausrechenbarer, indem er verschiedene Spielsysteme hat einstudieren lassen. Mal schauen, ob das klappt...
Ziele!
Waehrend man in Lubin schon gruebelt, was man noch alles gewinnen soll --- frei nach dem Motto: 'Es ist so einsam an der Spitze' --- ist man bei Slask Wroclaw hochmotiviert --- bis in die Haarspitzen sozusagen. Auf dem Transfermarkt hat man sich zurueckgehalten. Das knappe Budget laesst keine grossen Spruenge zu. Ein sofortiger Wechsel von Robert Lewandowski hat sich an der zu hohen Abloeseforderung von Borussia Dortmund zerschlagen. Dazu Fred Glichter: "Wir koennen warten. Der Spieler will unbedingt zu uns. 2014 ist er ja sowieso abloesefrei."
Diese Saison fordert die Vereinsfuehrung mindestens einen Titel: genug Auswahl an noch nicht gewonnenen Trophaeen gibt es ja: Meisterschaft, Pokal, UEFA-Cup. Der Trainer ist optimistisch mit seiner Mannschaft auf so vielen Hochzeiten tanzen zu koennen, und das obwohl sich die Zusammenarbeit mit einem hochkaraetigen spanischen Sportmediziner in letzter Sekunde zerschlagen hat.
Ziele?
Der Beginn der Saison 2013/1 nähert sich, die Ekstraklasa steht wieder in den Startlöchern:
Odra hat einen neuen Coach,
Polonia Warszawa ist zurück in der Liga, und ganz Polen freut sich auf den Startschuss zur neuen Spielzeit. Mit dabei ist natürlich auch wieder Zaglebie Lubin, amtierender polnischer Doublegewinner.
Lubin-Coach Floyd wirkt vor Saisonstart jedoch seltsam nachdenklich, fast schon philosophisch. Floyd: "Saisons unmittelbar nach einer Meisterschaft, erst recht nach einem Doublesieg, sind immer relativ undankbare Angelegenheiten. Was man in der vorherigen Spielzeit ereicht hat, lässt sich national nicht toppen und man ist für den Rest der Liga sowieso erstmal
der Gejagte. Was bleibt? Vielleicht der Europapokal. Vielleicht legen wir 2013/1 mit Lubin den Fokus eher aufs internationale Geschäft, eher auf die Champions League."
Den großen Henkelpott hat Lubin schon seit Jahren im Visier, mehrmals ist man kurz vorm Ziel gescheitert - im Viertelfinale, Halbfinale oder als unterlegener Finalist. Es ist der letzte Pokal, der in der Vereinsvitrine noch fehlt - nachdem man zig nationale Titel geholt und auch die Europa League schon gewonnen hat. Der traditionsreiche Blochin-Pokal wird seit der totalen Dominanz Zaglebies in den Jahren 2010 und 2011 schon gar nicht mehr ausgetragen. Irgendwo schiene es also verständlich, wenn in Lubin mittlerweile vor allem die "Mission CL" Priorität hätte.
Nur - was bleibt abseits dessen? Manche wollen eine gewisse Amtsmüdigkeit Floyds erkannt haben, Andere meinen, er sei motiviert wie nie zuvor.
So oder so startet die neue Saison erst einmal mit einem ganz normalen Liga-ZAT - Lubins Gegner dabei heißen
Wisla Kraków (A), Polonia Warszawa (H) und
Slask Wroclaw (H).
Punkte gegen den Abstieg sammeln
Ein neuer Trainer in schlesischen Wodzislaw und direkt neue motivation. Der finanziell angeschlagene Verein holte den unbekannten Trainer Arek . Der 33 jahre junge Trainer hat das Trainingslager in Antalya geführt und den Kader ausgemistet und verjüngt. In dieser Saison will man genug Punkte gegen den Abstieg holen und eine schlagfertige Truppe formen.
Man will die Zuschauer wieder begeistern und zusammenhalt demonstrieren. Das erste Spiel ist direkt ausverkauft .
Odra Wodzislaw ist ein schlesischer Traditionsverein und man möchte wieder eine Festung werden aber das geht nur mit der unterstützung der Zuschauer. Arek steht vor einer schweren Aufgabe aber er kann hier ohne Druck etwas aufbauen und das Team in die richtige Bahn lenken. Ganz Wodzislaw ist gespannt auf den Saisonstart .
erste Punkte eingefahren
Nach dem ersten ZAT konnten die Nordpolen die ersten sechs Punkte einfahren. Auch wenn mehr drin gewesen wäre, hatte man vorallem mit Cracovia Kraków so seine Probleme. Im Verein diskutiert man lautstark über die Bespielbarkeit des Rasens und legte erstmal Einspruch gegen das Spiel ein. Wie das Urteil ausfallen wird steht jedoch in den Sternen, rechnet man doch damit, dass Wesenberg die Verbandschefs schmiert.
Am kommenden ZAT ist man erneut gespannt, was das Wetter so hergibt. Knetel Zerrovska rechnet jedoch mit dem Schlimmsten und ließ ihre Mannen in den letzten Tagen in einer Schneehalle trainieren, die Torhüter bekamen Spezialtraining auf dem Eis mit großen Eishockeygrößen. Das das nicht die ein oder andere Verletzung mit sich bringt bleibt für die Gelb- Blauen zu hoffen.
Kick´n Rush - Taktik geht auf
Das Spielen mit langen Bällen ist so alt wie der Fußball selbst. Gerade technisch limitierte Teams greifen gern zu diesem Mittel. Der Vorteil ist, dass man immer eine Menge Spieler hinter dem Ball hat und somit auch das verteidigen einfacher wird. Zudem ist es ein gutes Mittel auf gefroren Böden.
Mit dieser positiven Erfahrung geht man bei Cracovia aus dem ersten ZAT heraus. Dieser brachte wie erhofft 6 Punkte und vor allem Neuzugang Hercúle Baumlong stach dabei positiv heraus. Der lange Franzose gewann 100% seiner Kopfbälle und verteilte die Bälle so geschickt auf seine Nebenleute. Zudem erzielt er in Wodzislaw zwei Tore nach Standards. "Dieser Transfer hat sich jetzt schon ausgezahlt", so ein zufriedener Trainer Wesenberg auf der PK. "Ich hoffe er kann dieses Niveau halten."
Am kommenden Spieltag geht es gegen Wisla, Polonia und Zaglebie. Vor allem das Derby gegen Wisla steht dabei im Fokus. Der verbotene Verein steht aktuell an der Tabellenspitze. Das geht gar nicht und soll unbedingt geändert werden.
Guter Saisonstart
Slask Wroclaw ist recht gut aus den Startloechern gekommen. Im Vergleich zur letzten Saison hat man immerhin 3 Punkte mehr nach drei Spielen auf der Habenseite. "Immer noch 3 Punkte weg vom Optimum" knurrt Trainer Fred Glichter, der erwartbar auf die Euphoriebremse drueckt. Nach mittelpraechtigen Auftritten im Europapokal steht wieder Alltag im Ligageschaeft auf dem Programm.
Die naechsten Spiele bringen jedenfalls ein machbares Programm: In Heimspielen empfaengt Wroclaw die Mannschaften von Arka Gdynia und Gornik Leczna, aktuell (noch) vor Slask in der Tabelle. Im Auswaertsspiel gehts nach Poznan, wo Lech schon wieder dem Tabellenende entgegentrudelt.
Weiterhin ist ein kleiner Erfolg am gruenen Tisch gelungen: Slask Wroclaw bekam 0.5 TK zurueck, die beim Saisonstart einfach unter den Tisch fielen. Oder sind Bestechnungsgelder von der Konkurrenz an die Ligaleitung geflossen? Nach dem Einspruch der Vereinsleitung kam wochenlang keine Antwort, erst nachdem Lech Walesa, Papst Johannes Paul II und Joszef Pilucki eingeschaltet wurden, kam Bewegung in die Affaere. Somit konnte weitere Schaden vom polnischen Fussball und ueberhaupt abgewendet werden.
Zat 2 kann kommen
Wie wird die Saison in Polen werden? Wer wird Meister der Ekstraklasa? Wer belegt einen der vorderen Plätze und sichert sich somit einen internationalen Startplatz? Wer steigt ab und wer dümpelt im Niemandsland der Tabelle umher? All diese Fragen werden in den kommenden Wochen beantwortet werden und mit jedem Zat kommt man dem Ziel ein bisschen näher. Der erste Zat bot einige Überraschungen, da sehr viele Auswärtstore und somit Auswärtssiege herausgeholt wurden. Ob diese Tendenz sich weiter durch die Saison ziehen wird, ist mehr als fraglich, denn das Torkontingent muss ja bekanntlich bis zum Ende halten. Aber dennoch ist es spannend, wenn auswärts auch angegriffen wird und nicht immer nur zu Hause gemauert wird. Aber vielleicht kann man nach dem nächsten Zat ja schon eine Tendenz der Saison erkennen. Für Trainer Rabbit ist zu hoffen, dass er die möglichen Punkte holt und sich somit weiter nach oben kämpft.
"Eine Saison ist lang - sehr lang...
...und wer da am Anfang überpacet, dem geht gegen Ende vielleicht zu früh die Luft aus" - so Coach Floyds Kommentar zur 4:5-Heimniederlage seiner Lubiner gegen
Slask Wroclaw. Großartigen Grund zu allgemeiner Unzufriedenheit gibt es in Lubin, trotz dieses Ergebnisses, nach dem ersten ZAT sowieso nicht, schließlich ist Zaglebie in den Spielen bei
Wisla Kraków (1:1) und daheim gegen Aufsteiger
Polonia Warszawa (3:0) gut aus den Startlöchern gekommen.
Und so findet sich der amtierende Doublesieger in der - noch wenig aussagekräftigen - Tabelle derzeit auf Rang 6 wieder, also mittendrin im Getümmel der polnischen Liga.
Floyd: "Man will zuhause natürlich am liebsten immer gewinnen, aber unser Saisonstart ist alles in allem ok. Gerade unser Auftritt in Kraków war schon mal nicht von schlechten Eltern. Wenn wir so konzentriert bei der Sache bleiben, werden wir auch weiterhin gut in diese Spielzeit hineinfinden."
Lubin spielt als nächstes gegen
Lech Poznan (A),
Jagiellonia Bialystok (H) und
Cracovia Kraków (A).
Krakauer Derby endet Unentschieden - Einspruch von Arka abgewiesen
Es war nicht das Wunschergebnis von Cracovia-Trainer Wesenberg, aber immerhin wurde durch das Unentschieden gegen Wisla der Abstand nach vorn nicht größer. "Zudem hat das Wisla unglaublich Körner gekostet, die kriechen jetzt schon am Boden", so der Coach über das Team seines Kollegen Mr.Monkey. "Außerdem muss unser Blick eh nach hinten gehen. Hinter uns stehen unglaublich starke Teams und alle drängen mit Macht nach vorn", so der Fußballlehrer weiter.
Zu diesen Teams zählt auch Arka, die am letzten ZAT geschlagen werden konnten. Arka-Trainerin Knetel echauffierte sich zwar über die 10 Zentimeter dicke Eisschicht auf dem Rasen, das Spiel fand aber trotzdem statt. Dazu der Verbandschef Rudi R.: "In Polen fallen keine Spiele wegen solcher Lapalien aus. Wir sind ja hier nicht in Schland. Zudem konnte Trainer Wesenberg eindeutig nachweisen, dass die Rasenheizung kaputt sei." Böse Zungen behaupten zwar Wesenberg hätte die Heizung einfach ausgeschaltet um den technisch starken Spielern keine Möglichkeit für ihr Spiel zu geben, beweisen konnte dies allerdings keiner.
Der Einspruch der Nordpolen wurde also abewiesen. Arka kann aber noch in Revision gehen. Dazu dürfte allerdings das Geld fehlen.
Geht doch
So Trainer Fred Glichter nach dem sechsten Spieltag. " Wir wollten uns oben festsetzen - das ist uns gelungen". Nicht ganz so rosig sehen das Fans und Vereinsspitze - das 1 : 5 gegen Gdynia liegt denen noch schwer im Magen. Da schien die Mannschaft gedanklich schon wieder beim Europa Cup zu sein. In den folgenden Spieler wurde zwar gewonnen - ueberzeugend sieht anders aus: 1 : 0 zuhause (!) gegen Leczna, ein Zitter- Gluecks- und Duselsiegen in Pozan (2 : 1). In den naechsten Spielen soll deshalb aus einer vielbeinigen Abwehr erfrischend nach vorne gespielt werden.
Aus dem Europacup gibts auch eine erste Erfolgsmeldung: Slask Wroclaw hat die Quali- Runde ueberstanden. Mit Glueck zwar, aber das braucht man - gerade im Europapokal. Der Schwung aus diesem Erfolg muss nun in Siege in der Liga umgemuenzt werden.
Im Soll
"Heimspiel gewonnen, das ist das Wichtigste" - so die Quintessenz von Coach Floyds Kommentar zum zurückliegenden ZAT seiner Lubiner Mannschaft.
Gegen
Jagiellonia Bialystok gelang Zaglebie im heimischen Stadion ein klarer 4:0-Erfolg. Auswärts musste man sich
Lech Poznan (0:1) und
Cracovia Kraków (0:2) geschlagen geben.
In der Tabelle verliert man dadurch einen Platz und findet sich nun erst einmal auf Rang 7 wieder. "Alles im grünen Bereich" - sagt Floyd: "Wir liegen punktemäßig ungefähr da, wo wir es uns vorgestellt haben und konzentrieren uns voll auf die kommenden Aufgaben".
Am nächsten ZAT spielt Lubin gegen
Odra Wodzislaw (H),
Arka Gdynia (A) und
Górnik Leczna (H).
Neuer Trainer...
...neues Glück? Das wird sich schon in den nächsten Wochen zeigen, ob Tsubastian der richtige Mann, für den gerad wieder in die Ekstraklasa aufgestiegenen, Hauptstadtklub ist. Die ersten Trainingseinheiten der letzten Woche lassen darauf schließen, dass er schon nach kurzer Eingewöhnungszeit den Draht zur Mannschaft gefunden hat. So wurde sehr hart gearbeitet, um das Zeil "Klassenerhalt" zu erreichen. Darauf lässt sich auf jeden Fall aufbauen. Aus einer kompakten Defensive soll schnell umgeschaltet und nach vorne gespielt werden. Bleibt abzuwarten, was das Team in den kommenden Spielen schon umsetzen kann und woran noch vermehrt gearbeitet werden muss.
Weiter gehts...
6. Platz, viel TK, 2. Spieltag rum, alles in Ordnung. So lautet das Fazit von Trainer Rabbit. Am kommenden Zat hat man 2 Heimspiele und 1 Auswärtsspiel, sodass man zumindest den 6. Platz verteidigen möchte. Aber ob dies klappt und ob die Rechnung aufgeht, die Trainer Rabbit zu Hause am Schreibtisch aufgestellt hat, wird sich erst noch zeigen. Für Rabbit geht es um viel, denn nach einer unerfreulichen Saison letztes Jahr, will man dieses Jahr wieder für Furore sorgen. Aber es ist natürlich sehr früh um Aussagen bezüglich Tabellenplatz, Titelaspiranten, Abstiegskandidaten oder Ähnliches zu geben. So hält Trainer Rabbit sich auch in seinen Aussagen bezüglich Pflichtsiege und abgeschenkte Spiele zurück. "Man muss von Spiel zu Spiel schauen" und "Am Ende wird abgerechnet" sind die häufigsten Aussagen. Mal sehen, welche Taktik der Trainerfuchs Rabbit sich an diesem Spieltag einfallen lässt...
Cracovia pausiert
In Krakau wird man langsam übermütig. Kaum hat man die Tabellenführung vom verhassten Lokalclub übernommen, legt man eine Trainingspause im rot-weißen Lager ein. "Das haben sich die Spieler verdient", spricht Co-Trainer Front-Zecke. Doch nicht nur dass das Trainingsgelände die komplette Woche verwaist war, die Spieler trafen sich abends noch in Nachtbars auf ein paar Biere und in dunklen Hinterzimmern wurde geraucht und gepokert. "So macht das Leben Spaß", jubilierte Torwart Fly Catcher, rülpste in das Mikrofon und bestellte sich einen weiteren Teller Meeresfrüchte.
Ob diese merkwürdigen Methoden tatsächlich fruchten, wird die Zukunft zeigen. Verantworten muss sich letztlich der Trainer und wo sich dieser die Woche lang rumtrieb, ist auch noch nicht abschließend geklärt.
Gelungener Einstand
Über einen gelungenen Start bei Polonia konnte sich Coach Tsubastian nach dem vergangenen ZAT freuen. Beide Heimspiele, unter anderem gegen den damaligen Tabellenführer Wisla Krakow, konnten sicher gewonnen werden. Lediglich im Auswärtsspiel bei Gornik Leczna ließ Polonia jegliche Torgefahr vermissen und wurde mit 0:4 nach Hause geschickt. Mit der Ausbeute von 6 Punkten aus den ersten drei Partien kann Tsubastian jedoch sehr zufrieden sein. Fakt ist, dass das Polonia-Stadion zur Festung gemacht werden muss, um den Klassenerhalt zu schaffen. Hier muss der Grundstein dafür gelegt werden erstklassig zu bleiben. Geschenke wird´s hier keine geben!
Am kommenden ZAT hat Polonia schon die nächsten großen Brocken vor der Brust. Gleich zweimal muss man auswärts antreten, bleibt nur ein Heimspiel. Mal sehen, was zu holen ist. Ebenfalls steht der nächste Spieltag im Pokal an. Auch hier möchte man sich gut positionieren, um bestenfalls eine Runde weiter zu kommen.
SKANDAL
Wurde in der vergangenen Woche der Einspruch von Arka vom Verband abgelehnt, stürzen die Nordpolen direkt in der Tabelle ab. Man spricht hintenherum mittlerweile von Schiebung und Gemauschel um Cracovia Kraków wieder an die Spitze zu schieben. Sollte man sich in Gdynia doch endlich mal wieder auf das Wesentliche konzentrieren und nicht von der grottigen Spielweise ablenken. Knetel Zerrovska bekommt man in den letzten Wochen kaum noch zu Gesicht. Private Probleme werden vorgeschoben und immer wieder erscheint zum Training lediglich der Co-Trainer Schwalbinski. Ist Zerrovska am Ende, ist es die letzte Saison die halbherzig gespielt wird. Langsam fühlen sich auch die Spieler veralbert, was sie mit einer miesen Einstellung auf dem Rasen zeigen. Alles in allem scheint die Stimmung im Norden polens eiskalt zu sein und man kann nur hoffen, dass sich Spieler und Trainerin wieder zusammenraufen, damit Arka nichts mit dem Abstieg zu tun bekommt.
Neue Taktik
Spätestens seit Jakub Blaszczykowski und Robert Lewandowski ist das Spiel mit einer guten Flügelzange und einem durchsetzungsstarker Mittelstürmer sehr populär in Polen. Quasi jede Schulmannschaft und jede Hinterhofbolztruppe versuchen dieses System bestmöglich umzusetzen. Scheinbar wurde Trainer Florian Görlitz auf seinen Reisen quer durchs Land auf der Suche nach neuen, unverbrauchten Talenten in der Spielpause davon inspiriert. Und tatsächlich war er auch erfolgreich. SO brachte er 2 15- jährige und einen 17 Jährigen Offensivspieler mit nach Leczna und quartierte sie prompt im Internat ein. Die 17- jährige Stürmer erhielt sogar bereits beim 4:0 Erfolg bei Wisla Krakau in den letzten 10 MInuten seine erste Chance und konnte sich mit dem Tor zum 4:0 belohnen. "Ich wollte mal sehen, wie er sich unter Wettkampfbedingungen macht, da er mir im Training immer sehr gut gefällt. Ich muss sagen, ich bin beeindruckt und glaube, wir haben hier ein echtes Goldstück an Land gezogen", kommentierte Florian Görlitz den Einsatz seines jungen Schützlings nach dem Spiel. In Leczna ist man nun hoffnungsvoll, dass sich auch die anderen Talente gut entwickeln.
Sprung nach vorne
Zaglebie Lubin hat erstmals in dieser Saison sechs Punkte an einem einzelnen ZAT geholt: In den Heimspielen gegen
Odra Wodzislaw (3:0) und
Górnik Leczna (5:0) konnte die Mannschaft von Coach Floyd zwei deutliche Siege einfahren. Auswärts gab es ein 0:3 bei
Arka Gdynia.
In der Tabelle konnte sich Zaglebie dadurch wieder von Platz 7 auf Rang 6 verbessern. Aber auch und vor allem punktemäßig ist man den Teams der ersten Tabellenhälfte ein deutliches Stück näher gekommen.
Floyd: "Zuhause haben wir uns mittlerweile gut stabilisiert. Das ist positiv und auch wichtig, denn die Punkte die man im heimischen Stadion holt sind letztlich die Basis für alls weitere. Auswärts geht sicher noch mehr, daran wollen und werden wir arbeiten."
Weiter geht es für die Lubiner nun mit Duellen gegen
Wisla Kraków (H),
Polonia Warszawa (A) sowie
Slask Wroclaw (A).
3. Platz
Den dritten Platz eroberte Jagiellonia Bialystok um Trainer Rabbit am letzten Spieltag. Nun sieht die Tabelle eher nach dem Geschmack des Trainers aus. Auch wenn noch zwei Mannschaften vor ihm stehen, will er weiter angreifen, was sein relativ hohes Tk auch beweist. Er geht mit viel Taktik an die derzeitigen Spiele heran, was bisher belohnt wurde. So konnte ein ganz wichtiger 3 zu 2 Heimsieg gegen Slask Wroclaw gefeiert werden, sowie ein ungefährdeter 3 zu 0 Sieg gegen Odra Wodzislaw. Lediglich auswärts musste man die 3 zu vergebenden Punkte dem Gegner überlassen. Man liegt nun nur noch 1 Punkt hinter dem derzeitigen Tabellenführer Cracovia Krakow. Mal sehen, was nach dem nächsten Spieltag zu Buche steht. Wird die Liga weiterhin so eng beisammen sein? Oder wird sich langsam ein Verein an der Spitze absetezn? Und auch der Tabellenletzte hat mit 3 Siegen sie Möglichkeit ins internationale Geschäft zu kommen? Mal sehen, wann und inwiefern sich die Tabelle ein wenig entzerren wird?
Geht der Trend nach oben?
Scheinbar wieder etwas gefangen hat sich Knetel Zerrovska und ihre Mannen von Arka Gdynia. Zuletzt nur noch terrüttend spielend steuern sie nun kontinuierlich nach oben. Sowohl in der polnischen Liga, als auch international spielt Arka ein solides Spiel nach vorn und sichert nach hinten taktisch und vorallem motiviert ab. Das kann wohl auch daran liegen, dass sich der Co-Coach immer mehr durchsetzt und es als selbstverständlich betrachtet, dass die Trainerin nur noch zum Spiel erscheint. "Sie ist einfach privat überfordert und wir wollen ihr die Zeit geben die sie braucht, das habe ich auch an das Team herangetragen und um Verständtnis gebeten. Scheinbar freunden sie sich gerade gut damit an" so Schwalbinski gegenüber der Presse. Ob dies nur eine Eintagsfliege war, oder das Team langsam wieder Konsequenz in ihr Spiel bringt, werden wir am kommenden ZAT erfahren.
Wackelt der Trainerstuhl schon?
Wechselfehler werden Florian Görlitz in Lech Poznan vorgeworffen. Sie sollen den Ausschlag für die 3:2 Niederlage gegeben haben. 2:2 stand es in der 70. Minute des Spiels als Görlitz begann zu wechseln. Er brachte seine vermeintlichen jungen Talente um ihnen Spielpraxis zu geben und erhoffte sich neue Impulse. Doch sie erwiesen sich als noch nicht reif genug für diesen Schritt. Zu viele Fehler machten es den Hausherren leicht in einem bis dahin ausgeglichenen Spiel 3 Punkte einzufahren. Nun steht Trainer Görlitz in der Kritik das Fingerspitzengefühl verloren zu haben und in einer so frühen Phase der Saison nicht ergebnsiorientiert genug zu spielen. Das Resultat sind nun bereits 4 Punkte Rückstand auf Rang 1 und der Absturz von Platz 2 auf 6 in der Tabelle. Das kann nicht Anspruch der Ostpolen sein.
2. Platz erobert
Nun hat Trainer Rabbit einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Er hat 2 Siege eingefahren und somit den zweiten Platz erobert. Man liegt nun einen Punkt hinter Cracovia Krakow. Und nun hat man 2 schwere Auswärtsspiele zu absolvieren. Mal sehen, was bei rumkommt. Es kommt unter anderem auch an diesem Spieltag zu dem lang erwarteten Duel zweier Spitzenmannschaften der letzten beiden Jahre. Man spielt zu Hause gegen Zagliebe Lubin. 2 Auswärtsspiele und ein Heimspiel. Mal sehen, ob Jagiellonia Bialystok an diesem Spieltag Substanz verliert und Siege einfährt oder wieder nur auf Heimsiege geht und somit das meiste TK verteidigt. Jagiellonia Bialystok ist nämlich der einzige Verein, der bisher alle Heimspiele gewann und alle Auswärtsspiele verlor. Aber bekanntlich ist jede Statistik nur solange gültig, bis sie gebrochen wird. Wann und inwiefern die Taktik von Trainer Rabbit geändert wird, weiß nur er selbst...
Sprung nach vorne, Pt. 2
Zaglebie Lubin bleibt vorerst auf der Überholspur: Am zurückliegenden ZAT der Ekstraklasa gelangen der Mannschaft von Coach Floyd erneut zwei Siege.
Daheim wurde
Wisla Kraków mit 1:0 geschlagen und auswärts konnte man einen beeindruckenden 5:1-Erfolg bei
Polonia Warszawa feiern. Lediglich
Slask Wroclaw musste man sich knapp mit 0:1 geschlagen geben.
In der Tabelle klettern die Lubiner damit weiter nach oben und sind nun bereits auf Rang 4 angekommen.
Floyd: "Wir haben unseren Rhythmus mittlerweile gefunden - sowohl daheim als auch auswärts. Meine Mannschaft ist sich ihrer Stärken bewusst und schafft es derzeit, diese auch effektiv auf dem Platz einzusetzen. Genau so sollten wir diese Saison idealerweise weiter bestreiten."
Zaglebies nächste Aufgaben heißen nun
Lech Poznan (H),
Jagiellonia Bialystok (A) und
Cracovia Kraków (H).
Wesenberg wieder da - Co-Trainer mit Rippenbruch
2 Wochen lang hat man Coach Wesenberg nicht am Trainingsgelände von Cracovia gesehen. Das lag zum einen daran, dass man in Krakau aktuell eh nur 2 mal die Woche trainert (donnerstags Auslaufen und dienstags Spielbesprechung und Trainingsspiel) und zum anderen, dass sich der Trainer Urlaub genehmigt hat. "Ich habe vollstes Vertrauen in meinen Co-Trainer Front-Zecke, er macht das souverän, ich bin da überflüssig", so der Chefcoach.
Doch nun muss er zwei Wochen auf seine rechte Hand verzichten. Front-Zecke wirkte im Trainingsspiel mit und stieß prompt mit einem Spieler zusammen. Diagnose: Drei Rippen sind gebrochen - oder besser, drei Rippen haben sich gelöst - wie die Mediziner sagen. Damit muss Wesenberg nun allein die Arbeit verrichten und nächste Woche beginnt auch noch die Champions League. "Ich hoffe die Spieler halten den hohen Belastungen stand", so der besorgte Übungsleiter. Der Laktattest am gestrigen Dienstag fiel auf jeden Fall schon mal dürftig aus.
Ende der Hinrunde
Es ist eng, es ist spannend und doch scheint der Herbstmeister schon festzustehen. An die Spannung in der polnischen Liga hat man sich inzwischen gewöhnt, sie dürfte so langsam sprichwörtlich werden, denn in den letzten Jahren gab es kaum eine Saison, in der nicht wenigstens 4 Vereine bis zum Schluss sehr eng zusammenlagen und sich die Meisterschaft erst kurz vor Schluss entschied. Und das obwohl oder vielleicht gerade weil bis zu 7 von 10 Teams am Ende der Saison ohnehin die Möglichkeit haben international zu starten. In welcher anderen Liga ist die Chance wohl so hoch. Es ist wirklich verwunderlich, warum man es im Verband trotzdem nicht schafft, so seriös zu arbeiten, dass alle Vereine von einem Trainer geführt werden. Denn in so einem starken Starterfeld führt eine Trainerlosigkeit nahezu automatisch zum Abstieg, der schon so manchen Traditionsverein ereilte. Und dies zeichnet sich auch diese Saison bereits nach der Hinrunde wieder ab.
Minimum Maximum
Ganz im Zeichen der Effizienz stand aus Lubiner Sicht der zurückliegende Ekstraklasa-ZAT:
Lech Poznan und Tabellenführer
Cracovia Kraków konnten im heimischen Stadion jeweils mit 1:0 besiegt werden. Mit minimalem Aufwand wurde in diesen zwei Spielen also die Maximalausbeute von sechs Punkten eingefahren. Die Auswärtsniederlage bei
Bialystok (0:4) fällt dadurch bei der Gesamtbetrachtung des ZATs nur mehr wenig ins Gewicht - zumal Zaglebie sich in der Tabelle erneut verbessern konnte: Von Platz 4 ging es hoch auf Rang 2.
Coach Floyd: "Man kann nicht jedes Mal ein Feuerwerk abbrennen. Solche Erfolge und die damit verbundenen Punkte sind in der Endabrechnung mindestens genauso wichtig wie unser 5:1-Auswärtssieg von letzter Woche. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft - auf dass wir die nächsten Partien genauso konzentriert bestreiten!"
Am letzten ZAT der Hinrunde stehen für Lubin Spiele gegen
Odra Wodzislaw (A),
Arka Gdynia (H) und
Górnik Leczna (A) auf dem Programm.
Hagel und Schnee
Was macht man in Polen, wenn es tagelang schneit und der Schnee so hoch liegt, dass ganze Autos nicht mehr wiedergefunden werden? Und es zusätzlich dazu noch so hagelt, dass man denkt, es sind Kürbisse, die vom Himmel fallen? Ganze Autos werden zerstört und die Straßen weisen Schlaglöcher auf, die so breit sind, wie Autoreifen? Trainer Rabbit hat eine einfache Lösung parat. So hat er mit einer futuristisch wirkenden Firma einen Käfig entwickelt, der 8 Meter breit und 12 Meter lang ist, bei dem aus jedem 1 Quadratmeter großen Feld ein Ball herausspringen kann und in jedes beliebige Feld muss der dann so schnell wie möglich hineinbefördert werden. So leuchtet eine Lampe über dem Feld auf, aus dem der Ball 0,6 Sekunden später herauskommt und dann eine Lampe in welches Feld der Ball hineingespielt werden muss. Hiermit sollen besonders die Mittelfeldspieler die Übersicht erhalten, sich schnell in Situationen zurecht zu finden und die "richtigen" schnellen Lösungen finden. Genau diesen Roboter probiert Trainer Rabbit bei solch einem Wetter mit seinen Männern aus. Ob das was bringt, sieht man am nächsten Zat...
Halbzeitfazit
Zum Ende der Hinrunde der Ekstraklasa ist Zaglebie Lubin nochmals erneut ein erfolgreicher ZAT gelungen: Bei
Odra Wodzislaw (4:1) und daheim gegen
Arka Gdynia (4:0) spielte sich das Team von Coach Floyd zu zwei deutlichen Siegen. Das Auswärtsspiel bei
Górnik Leczna verlor man mit 0:1. In der Tabelle konnten die Lubiner durch diese sechs Punkte ihre Position halten und stehen somit zur Saisonhalbzeit also auf Platz 2, zwei Punkte hinter Spitzenreiter Leczna und jeweils punktgleich mit den Dritt- und Viertplatzierten
Bialystok und
Cracovia.
Floyd: "Uns ist ein guter Abschluss einer insgesamt guten Hinserie gelungen. Wir stehen sowohl punkte- als auch tabellenplatzmäßig wirklich sehr ordentlich da, gerade für eine Post-Titelgewinn-Saison. Damit haben wir uns eine gute Basis für die Rückrunde erarbeitet - nicht mehr und nicht weniger. Diese gilt es nun in den noch folgenden 18 Spielen zu vergolden. Oder zumindest zu versilbern."
Zaglebie startet seine Rückrunde mit Spielen gegen Odra Wodzislaw
(H), Cracovia Kraków (A) und
Wisla Kraków (H).
Wesenberg im Kreuzfeuer
Kaum trainiert Wesenberg die Mannschaft allein, prasseln die Gegentore nur so ins Gehäuse der Krakauer ein. Am letzten ZAT setzte es ein paar ordentliche Watschen. 11 Gegentore in 3 Spielen waren die Bilanz, dazu noch 8 Stück in der CL. Der Trainer muss sich erklären: Warum bloß hat er die Taktik auf ein 2-4-4 umgestellt? Die unter Co-Trainer Front-Zecke so gelobte "Ochtnung" ist völlig flöten gegangen. Wesenberg begründet seine Maßnahme trocken: "Die meisten Gegner spielen eh nur mit einem Stürmer, warum soll ich dann vier Verteidiger aufstellen?! Zudem haben wir durch die Vier-Stürmer-Taktik eine Gleichzahl im Angriff hergestellt, das macht es leichter ein Tor zu erzielen." Dumm nur, dass der Ball meist gar nicht bis nach vorn kam. Die beiden Verteidiger der Rot-Weißen waren mit dem Spielaufbau komplett überfordert und so gingen die Spiele reihenweise verloren.
Da Front-Zecke noch mindestens eine Woche ausfällt, wird sich der Cheftrainer etwas einfallen lassen müssen um seine taktischen Ideen zu verfeinern. So geht es jedenfalls nicht weiter.
Schafft es Arka in die Euro League Finalrunde??
Gespannt schaute man in den vergangenen Wochen nicht nur auf die polnische Liga, sondern auch auf das internationale Geschehen und die Teams aus Polen. Auch wenn Górnik Leczna pennt und somit die Chancen minimiert ist Polen im Gegensatz zu vielen anderen Ländern noch mit allen 7 Teams dabei. Auch die Mannen von Knetel Zerrovska zeigen sich im internationalen Wettkampf sehr zielstrebig. Die Mannschaft und mit ihr der Verein scheinen sich also gefangen zu haben und wieder am Erfolg anknüpfen zu wollen. Auch wenn es diese Saison durchaus sein kann, dass es nicht bis ganz oben reicht, freut man sich in Nordpolen über die Wiederauferstehung. Wir hoffen das mit dem Frühling auch weiter tolle Ergebnisse kommen und schauen gespannt auf die zweite Halbserie.
Schafft es Arka in die Euro League Finalrunde??
Gespannt schaute man in den vergangenen Wochen nicht nur auf die polnische Liga, sondern auch auf das internationale Geschehen und die Teams aus Polen. Auch wenn Górnik Leczna pennt und somit die Chancen minimiert ist Polen im Gegensatz zu vielen anderen Ländern noch mit allen 7 Teams dabei. Auch die Mannen von Knetel Zerrovska zeigen sich im internationalen Wettkampf sehr zielstrebig. Die Mannschaft und mit ihr der Verein scheinen sich also gefangen zu haben und wieder am Erfolg anknüpfen zu wollen. Auch wenn es diese Saison durchaus sein kann, dass es nicht bis ganz oben reicht, freut man sich in Nordpolen über die Wiederauferstehung. Wir hoffen das mit dem Frühling auch weiter tolle Ergebnisse kommen und schauen gespannt auf die zweite Halbserie.
Leczna im Tiefschlaf
Vermutlich durch einen schweren Alkoholrausch nach dem letzten Spieltag der Hinrunde stellte sich in Ostpolen eine Fehlerkette ein, die in ihren Folgen mehr als bedauerlich ist. Zum Championsleague Start sollte es für Leczna nach Tschechien zu Viktoria Pilsen gehen. Viel zu spät erschienen Teile der Mannschaft am Flughafen, wo der eigens für dieses Spiel gecharterte Maschine noch unberührt neben dem Rollfeld stand. Auch der vereinseigene Pilot hatte am Vorabend den Feierlichkeiten beigewohnt. Damit war das Flugzeug völlig eingefroren und ein Abflug undenkbar. Zusätzlich fehlten ja auch noch große Teile der Mannschaft. Die rettende Idee war die Fahrt mit dem Bus. Bei Problemloser fahrt hätte man es nach wie vor bequem zum Anpfiff nach Tschechien schaffen können. Also machte man sich auf den Weg die restlichen Spieler aus den Betten zu klingeln und brach die Anreise an. Doch mitten im Niemandsland etwa auf der halben Strecke begann der Motor zu stottern. Am Benzin konnte es nicht liegen, es war nämlich keines drin. Die kurze Überlegung alle Spieler in den Tank pinkeln zu lassen und auf den Restalkohol zu hoffen wurde schnell verworfen und so verzögerte sich die Fahrt empfindlich. Als man endlich in Pilsen ankam war das Spiel bereits abgesagt und so verloren. Am Ende des 1. Spieltags in der CHampions League stehen nun 0 Punkte für Polen und eine mehr als schlechte Ausgangsposition für ein Weiterkommen jeglicher Art. Leczna bleibt nun nur, sich in aller Form für dieses Fehlverhalten zu entschuldigen und nach vorne zu schauen.
Alles
prima. So das Zwischenfazit von Erfolgs- trainer Fred Glichter. In der Liga steht man auf einem sicheren sechsten Platz, nach oben und unten geht nicht mehr viel. Dafuer laeufts im Europa- Cup umso besser: Nach Ueberstehen der Qualifikations Phase, konnte Slask Wroclaw auch in der Play Off Runde bestehen. Nun geht es weiter: noch eine Gruppenphase ueberstehen, dann gehts in die KO- Runden - und dort ist praktisch alles moeglich. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze - sie wissen schon. Startschuss ist dann auch fuer die KO-Runden im polnischen Pokal. Waehrend man hier letzte Saison leichtfertig ausschied, um Kraefte fuer den Abstiegkampf zu sparen, soll diese Saison richtig angegriffen werden. Dummerweise hat man gleich im Viertelfinale mit Zaglebie Lubin den Titelverteidiger vor der Brust. Trainer Fred Glichter verbreitet trotzdem zaghaften Optimismus: "Das wird schon Maenner. Augen zu und durch."
Wirrwarr in Polen
Was für ein Wirr-Warr in Polen. Der Pokal startet und die Vereine spielen verrückt. Es ist angeblich von Meuterei und Austritt die Rede. und darum geht es: Der Verbandspräsident trifft sich heimlich mit der Frau von Pavel Detchev, dem Trainer von Odra Wodzislaw und prompt bekommt Odra 3 Elfmeter zugesprochen. Blöd ist nur bei der Sache, dass das geheime Treffen nicht mehr geheim war, als die polnische Tageszeitung, der Kuriersze Polski Wind davon bekam. Prompt wurden Bilder abgedruckt, die die beiden handelnden Personen in einer eindeutigen Szenerie zeigen. Der Verband reagierte umgehende und verbot den weiteren Druck, aber schon zu viele Exemplare wurden online auf Videoplattformen verschickt, sodass diese Fotos schon im Umlauf waren. Nun wurde eine Pressekonferenz abgegeben, in der gesagt wurde, dass die beiden alte Studienfreunde sind und sich innig umarmt haben, da sie sich nach einer langen Zeit wiedergetroffen haben. Aber ib das das Publikum in Polen glaubt, wird man am kommenden Spieltag sehen, denn es werden große Proteste erwartet gegen den Verband, den Präsidenten, den Schiedsrichter und gegen Odra. Tainer Rabbit hat indes angekündigt sich erstmal nicht dazu zu äußern.
Krakau vor den Wochen der Wahrheit
Nach den katastrophalen Defensivleistungen in der letzten Woche, reagierte Coach Wesenberg nun prompt. Er ließ wieder in der alten Formation spielen und gab mit der Taktik "Lange Bälle auf Hercúle Baumlong" seinen Spielern wieder die alte Sicherheit. Und der lange Franzose machte einen guten Job. Er gewann alle seine 25 Kopfballduelle und erzielte dabei auch noch ein Tor gegen Polonia sowie das Siegtor gegen Zaglebie. Der Trainer zu seinem "Rammbock":
"Er ist sehr wichtig für uns. Im System mit 3 weiteren Stürmern an seiner Seite kam er nicht so zurecht. Er hatte vorn einfach zu wenig Platz und stolperte ständig über seine Nebenleute. Bei einer Größe von 2,09 Meter ist das natürlich auch irgendwie verständlich."
Cracovia hofft sich also wieder gefangen zu haben. Auch in der Champions League lief es zuletzt besser. Vielleicht kriegt Wesenberg doch noch die Kurve. Die nächsten Wochen werden es zeigen.
Weiter gehts
Die Saison ist im vollen Gange und neben Liga und internationalen Pokal geht es nun auch auf zum REMES Puchar Polski. "Momentan sind wir nur noch am rumreisen und die Spieler heulen mir schon die Ohren voll, dass sie ihre Familien nicht sehen" so Knetel Zerrovska im Interview. Sie selbst hat wohl gut Reden, bleibt sie selbst doch vielen der Einheiten fern und auch in den Spielen hat nun oft der Co das Amt übernommen. Ob sie auch beim REMES fern bleibt ist abzuwarten, immerhin konnten die letzten Ligaspiele mit ihr bestritten werden. Dennoch werden Stimmen der Abschiebung laut und der Wunsch, das Co Schwalbinski das Team doch gleich übernehmen soll, damit die Spieler wissen woran sie sind. Der Verein äußert sich momentan noch nicht über die Einstellung der Trainerin und die Vorhaben für die nächste Saison. Nur das sich dieses Jahr an der Trainersituation nichts ändern wird teilte der Vereinschef mit.
Schnee
Schnee über Schnee! Aber dieses Mal ist nicht das Wetter gemeint: So wurden die beiden Ergänzungsspieler Vaclav Lakras und Sdran Stoikevicov, die meistens in der Reserve in der dritten polnischen Liga, zum Einsatz kommen, in der polnischen Ausgabe der Bild am Feiertag, sozusagen in der Osterbild, mit einem Foto abgelichtet, was beide betrunken, randalierend, Zigarren rauchend und koksend zeigt. Deshalb der Schneefall in Bialystok. Die Mannschaft wurde dadurch beeindruckt und unterlag, nicht zuletrzt wegen des Trubels in ihrem Heimspiel mit 1 zu 4 und in den beiden Auswärtsspielen mit 0 zu 5 und 3 zu 2. Also stehen am Ende des Osterwochenendes 0 Punkte zu Buche, was den Tabellenrang 6 zur Folge hat. Allerdings sind es noch ein paar Spieltage und somit ist noch alles drin. Ob es dieses Jahr allerdings reichen wird, um sich international beweisen zu können, bleibt abzuwarten. Ebenfalls am nächsten Spieltag startet der Pokal.
Auf Kurs
Zaglebie Lubin hat seine zuletzt gute Form in die Rückrunde hinüberretten können: Zum Auftakt der zweiten Halbserie gelangen dem Team von Coach Floyd zwei souveräne Heimsiege gegen
Odra Wodzislaw (3:0) und
Wisla Kraków (4:0). Auswärts musste man sich
Cracovia Kraków knapp geschlagen geben (0:1). In der Tabelle rangieren die Lubiner damit weiterhin auf Rang 2, zwei Punkte hinter Tabellenführer
Leczna und punktgleich mit dem Drittplazierten Cracovia.
Floyd: "Wir sind natürlich glücklich darüber, auch zum Start der Rückserie gleich mal wieder sechs Punkte aus drei Spielen geholt zu haben. Das unterstreicht erneut, was in dieser Mannschaft steckt."
Am kommenden ZAT spielt Zaglebie nun gegen
Lech Poznan (A),
Jagiellonia Bialystok (H) und Górnik Leczna (A).
Oben mitspielen?
Lange fragt man sich schon, ob Arka bald mal wieder ganz weit oben mitspielen wird. Nach dem auf und ab der letzten Wochen wäre es dem Team von Knetel Zerrovska zu wünschen, konnte man doch in den letzten Jahren nicht so viel reißen. Immer wieder scheiterte man unkonzentriert vor Ende der Saison. Man könnte meinen, dass die Spieler einfach hochmütig werden und der ein oder andere etwas zu viel Selbstbewusstsein hat. Es bleiben nur noch wenige Spieltage, aber für die Gelb- Blauen besteht rein rechnerisch noch die Chance auf einen Platz ganz oben. 5 Punkte hinter dem Spitzenplatz ist man in Nordpolen und das Restprogramm ist auch in Ordnung. Wir schauen gespannt auf den weiteren Saisonverlauf und drücken die Daumen.
Mal kurz wieder vorn
Cracovia Krakau grüßt nach einer kurzen Schwächephase aktuell wieder von Rang 1 der Tabelle. Doch wenn man sich die Kondition der Mannschaft anschaut, weiß man, dass das wohl nicht lange so bleiben wird. "Die Spieler haben an den letzten Spieltagen unheimlich viel investiert, man muss damit rechnen, dass sie dem Aufwand irgendwann Tribut zollen müssen", so ein skeptischer Wesenberg bei der allwöchentlichen Presserunde.
Und tatsächlich scheinen die ärgsten Konkurrenten aus Lubin und Leczna einen breiteren Kader zu haben. Nun rächt es sich, dass Cracovia nur mit einem 16-Mann-Kader in die Saison gegangen ist. Man tanzt zwar noch auf drei Hochzeiten, der Kader wird dadurch aber immer poröser. Man wird sich in Krakau entscheiden müssen auf welchen Wettbewerb man nun sein Hauptaugenmerk legt, sonst steht man am Ende wieder mit leeren Händen da.
Lage: unverändert gut
Zaglebie Lubin bleibt in der Erfolgsspur: Am zurückliegenden ZAT gelangen dem Team von Coach Floyd abermals zwei Siege - ein 4:1 bei
Lech Poznan und ein 1:0 gegen
Jagiellonia Bialystok. Im Auswärtsspiel bei
Górnik Leczna musste man sich allerdings mit 0:5 geschlagen geben. In der Tabelle bleiben die Lubiner damit unverändert Zweiter, einen Punkt hinter Tabellenführer
Cracovia und einen Zähler vor dem Drittplatzierten Leczna.
Floyd: "Großes Kompliment an meine Mannschaft für die erneut sehr konzentrierten Leistungen in den letzten Begegnungen. Wir spielen derzeit wirklich konstant auf einem richtig hohen Niveau."
Als nächstes spielt Zaglebie nun gegen
Polonia Warszawa (H),
Slask Wroclaw (A) und
Arka Gdynia (A).
Aus im Pokal und runter von Platz 1
Tja, nachdem man in der Champions League nach einer Blamage am ersten ZAT faktisch bereits ausgeschieden ist, ist nun auch schon Schluss im Pokal. Einzig in der Meisterschaft hat man noch eine leise Hoffnung. Aber auch hier rutschte man auf Rang 3 ab und läuft Cracovia und Lubin nun hinterher. Einzig einen Sieg konnten die Grünen an diesem ZAT erringen. DIesen aber sehr überzeugend. Man deklassierte Zaglebie Lubin vor heimischem Publikum mit 5:0. Allerdings lief es auswärts äußerst schlecht. Nicht ein TOr konnte man erzielen, bei gleich 8 Gegentoren, die man hinnehmen musste. Also wahrlich keine Bilanz, auf die man stolz sein kann. Es gilt, nun wieder Stabilität zu finden und an die guten alten Zeiten anzuknüpfen.
Raus aus dem Pokal
Jagiellonia Bialystok ist aus dem Remes Puchar Polski ausgeschieden, ist aber weiterhin in der polnischen Liga, der Ekstraklasa, und in der Champions - League vertreten, auch wenn es hier nicht ganz so rosig aussieht. Aber in der Ekstraklasa ist noch alles möglich für das Team von Trainer Rabbit. Zwar hat man diese Saison schon viele ärgerliche Punktverluste einstreichen müssen, dennoch bleibt vieles möglich für das Team. So war es auch am letzten Spieltag, als man mit 1 zu 5 zu Hause das Fell über die Ohren gezogen bekam. Nun hat man noch 4 Spieltage, zu je 3 Spielen um aus der Situation das Beste herauszuholen. Also kann man noch 36 Punkte holen. Auch wenn dies Utopie ist, zeigt alleine diese Zahl, dass es nochmal darum geht, Kräfte zu bündeln und möglichst viele Punkte zu holen, um noch den ein oder anderen Tabellenplatz nach oben zu klettern.
Zielsprint
Die Saison geht so langsam dem Ende zu und während andere Teams nochmal zum Zielsprint ansetzen, kriechen die Jungs aus der Weichselstadt eher dem Ziel entgegen.
Am vergangenen Spieltag hat man mit zwei Heimsiegen noch einmal allles rausgeholt aber jetzt stehen schon regelmäßig Sauerstoffzelte am Trainingsplatz um die Spieler nach dem Training zu beatmen.
"Wir werden das jetzt auch in den restlichen Heimspielen so handhaben, die Zelte können auch in der Halbzeitpause genutzt werden. Wir haben dazu eine Sondergenehmigung beim Verband eingereicht", so ein erleichterter Trainer Wesenberg. "Die Spieler sind alle weit über 30, jetzt kommen auch noch die sommerlichen Temperaturen und dazu sind wir noch in 3 Wettbewerben unterwegs, wie soll das sonst funktionieren."
Keine Frage, den Rot-Weißen steht noch ein echter Kraftakt bevor. Wollen wir hoffen dass sich kein Spieler übernimmt und alle gesund bleiben.
Platz zwei
Endlich hat es Arka mal wieder in Nähe der Tabellenspitze geschafft. Das dies kein Zustand für die Ewigkeit ist, ist wohl allen Beteiligten klar. Immerhin haben die Nordpolen ein nicht ganz so einfaches Restprogramm wie einige andere Teams. Mit Kraków, Lubin, Leczna und Slask warten die vier anderen Teams der Tabellenspitze auf die Nordlichter. Eine denkbar schlechte Ausgangslage um am Ende ganz oben stehen zu können. "Wir müssen das Beste aus der Sitiation machen und schauen wo andere Teams Federn lassen" so Knetel Zerrovska. "Ich bin mir sicher, dass andere Teams auch irgendwo Punkte liegen lassen werden, es ist an uns diese einzusammeln" so die Trainerin weiter. Momentan steht neben den 3 Trainingseinheiten eine Einheit Videoanalyse an. Dort will Zerrovska den Männern zeigen, wie sie mit den Gegenspielern umzugehen haben, bald werden wir wissen wie zielführend diese Analyse sein wird und ob die Gelb-Blauen dadurch noch den ein oder anderen Glückspunkt einsacken können.
Hilfe für Poznan?
An diesem ZAT gibt es zum letzten Mal in dieser Saison ein Kräftemessen mit Lech Poznan. In diesen fast schon lieb gewonnenen Duellen wird es aber wohl nicht zimperlich zur Sache gehen, denn beide Teams haben sich noch einiges vorgenommen. Für Poznan läuft die Saison nicht wie gewünscht und so muss sich SVKOWEGER schon etwas einfallen lassen um die sicher anvisierten Plätze, die das europäische Geschäft bedeuten würden, zu erreichen. 3 Punkte fehlen da momentan und in seinem Nacken spürt SVKOWEGER schon den Atem von Polonia. Doch es wird wohl keine Schützenhilfe aus Leczna geben, denn die haben selber noch zu tun, am Ende der Saison ihre Ziele zu erreichen. Und dafür muss ein Heimsieg gegen Posen her.
Auf in den Endspurt
4:0 daheim gegen
Polonia Warszawa sowie jeweils 0:1 auswärts bei
Slask Wroclaw und
Arka Gdynia - so lauteten die Ergebnisse der vergangenen drei Spieltage aus Zaglebie Lubins Sicht. Alles in allem also ein eher unspektakulärer ZAT. In der Tabelle sind die Lubiner einen Platz zurückgefallen, liegen nunmehr also erstmal auf Rang 3. Wobei es im Klassement auch diese Saison wieder relativ eng zugeht und eigentlich nach wie vor noch alles offen ist.
Floyd: "Nun geht es in den Endspurt, die letzten neun Spieltage stehen an. Jeder spielt noch einmal gegen jeden und Stück für Stück werden die Entscheidungen um Meisterschaft, internationale Startplätze und Abstieg fallen. Wir haben uns, so denke ich, bis hierhin eine ordentliche bis gute Ausgangsposition erarbeitet. Nun gilt es, in den noch anstehenden Partien noch einmal alles zu geben was drin ist, um so am Ende das maximal Mögliche für Zaglebie rauszuholen."
Am kommenden ZAT spielt Lubin gegen
Odra Wodzislaw (A),
Cracovia Kraków (H) und
Wisla Kraków (A).
Wechselgerüchte
Die Wechselgerüchte um Trainer Rabbit verdichten sich. Nachdem er erst vor 2 Wochen in einem Cafe mit den Scheichs aus Dubai gesehen wurde, die unter anderem 3 deutsche, 4 englische und sogar 6 türkische Topklubs ihr Eigen nennen können, traf er sich diese Woche mit dem Präsidenten von Schalke 04. Laut den NRW - News ging das Gespräch über 4 Stunden und war sehr harmonisch. Es wird schon länger über einen Wechsel spekuliert, da Trainer Rabbit nicht die gewünschten Neuzugänge bekommt und sein Team in der Entwicklung seit ca. 2 - 3 Saisons stagniert. Ihm selber macht niemand einen Vorwurf, aber dem Verein, denn nach vielen Erfolgen wurde nicht ausreichend investiert und so etwas kann ein großer Trainer wie Rabbit nicht akzeptieren. Aber vielleicht trifft dieser sich auch nur mit möglichen Interessenten um den Verein zum Handeln zu zwingen...
Ligaleiter Rudisson meutert
Das hatten sich die Spieler und Funktionäre von Cracovia Krakow viel einfacher vorgestellt. Im Achtelfinale der Europa Leuague ging es zwar gegen niemand geringeren als den FC Barcelona, doch Trainer dort ist der polnische Ligaleiter Rudi Rudisson. Man war sich im Krakauer Umfeld sicher, dass der Startrainer einen etwas ruhigeren Auftritt gegen die Polen anraten würde. Doch nix da! Barcelona fegte durch beide Partien wie ein Wirbelsturm und am Ende steht eine geschwächte polnische Liga, gemeuchelt vom eigenen Ligaleiter.
"Da kassiert der extra noch einen Batzen Handgeld vor dem Spiel und stellt dann trotzdem noch seine stärksten Spieler auf", so ein zerknirschter Wesenberg auf der Presserunde nach dem Spiel. "Man muss ernsthaft überlegen wie man sowas in Zukunft vermeidet." ;-)
Es wird also schwer für die Krakauer sich wieder auf den Ligaalltag zu konzentrieren. Man darf gespannt sein ob die Tabellenführung zumindest noch dieses Wochenende hält.
Zurück auf Platz 2
Der drittletzte ZAT ist Geschichte, und für Zaglebie Lubin war es wieder einmal ein erfolgreicher: 4:2 siegte das Team von Coach Floyd bei
Odra Wodzislaw, und gar mit 4:0 wurde im heimischen Stadion Tabellenführer
Cracovia geschlagen. Gegen
Wisla Kraków musste man sich auswärts mit 0:3 geschlagen geben. In der Tabelle konnte Zaglebie damit den vor einer Woche verlorenen 2. Tabellenplatz wieder zurückerobern, ist aber derzeit punktemäßig genausoweit von Rang 1 entfernt wie von Rang 6.
Floyd: "Der Saisonendspurt ist mittlerweile in vollem Gange und wir sind durchaus gut in diese finale Phase der Spielzeit hineingekommen. Die Partien werden jetzt aber natürlich von Mal zu Mal intensiver und umkämpfter. Und die Tabellenkonstellation ist nach wie vor sehr eng. Wir dürfen kein bisschen nachlassen, wenn wir unsere gute Position bis zum Saisonende verteidigen wollen."
Am vorletzten ZAT spielt Lubin gegen
Lech Poznan (H),
Jagiellonia Bialystok (A) und
Górnik Leczna (H).
Spannung pur
Wie erwartet geht es heiß her in der Ekstraklasa, der ersten polnischen Liga. Während man in der Europa - League ein wenig hinterherhinkt, was die Termine betrifft, läuft es diese Saison in polens höchster Spielklasse reibungslos und alles funktioniert sehr gut. Nun sind noch 2 komplette Spieltage zu bestreiten, also 6 Spiele für jede Mannschaft. Also kann jeder Trainer noch 18 Punkte holen. Somit könnte rein rechnerisch noch der achte Platz die Meisterschaft feiern, denn dieser Abstand sind lediglich 17 Punkte. Wahrscheinlich ist das nach dem nächsten Spieltag nicht mehr möglich, aber dennoch wird es spannend bleiben, glaubt man den Wettbüros. Cracovia jhat sich ein wenig abgesetzt, muss aber auch noch 6 Spiele bestreiten. Trainer Rabbit konnte am letzten Zat 9 Punkte holen und somit viel Boden gut machen. Schauen wir mal, wo er nach dem nächsten Spieltag steht...
Krakau hechelt dem Ziel entgegen
Während man im Pokal noch Körner übrig zu haben scheint, jappst man in der Liga nur noch wie ein alter, reudiger Hund. Cracovia hat sich wohl doch zu stark auf dem Pokal konzentriert. Vor allem die Abwehr bereitet zurzeit Sorgen. Selbst von Schlusslicht Odra bekommt man vier Buden eingeschenkt und auch Wisla ließ es gegen den lokalrivalen ordentlich krachen. Dass man sich trotzdem durchsetzen konnte, ist mal wieder Stürmerstar Hercule Baumlong zu verdanken. Er erzielte allein 3 Treffer beim 5:4-Sieg des wahren Krakauer Vereins.
Nun geht es wohl nur noch um Schadensbegrenzung und die Hoffnung, nicht mehr von all zu vielen Teams überholt zu werden. Die Champions League sollte es auch nächstes Jahr schon sein. Ärgster Verfolger ist mal wieder Zaglebie Lubin. Floyd verfügt noch über jede Menge Reserven und wird nochmal ordentlich einen raushauen. Aber auch Wroclaw, Jaga und Gedingen sind auf Tüchfühlung.
Man darf also gespannt sein auf welchen Platz die Cracovia am Ende einläuft.
Sieht gut aus
so das Zwischenfazit von Trainer Fred Glichter vor den finalen drei Spieltagen. Zwischendurch sah es ja so aus, als wuerde Slask den Anschluss an die Europa-Cup Plaetze verlieren. Jetzt kann sogar mit ein bisschen Glueck noch der dritte Platz erreicht werden. Eine klare Steigerung zur letzten Saison ist deutlich zu erkennen, wo Slask Wroclaw gegen Ende maechtig abbaute und gerade so noch auf den sechsten Platz huepfen konnte. Ein versoehnlicher Saisonabschluss ist zum Greifen nahe, der dann auch ueber das fruehe Aussscheiden in Pokal und UEFA- Cup hinweg troesten kann.
Nun geht es noch in Heimspielen gegen Wisla Krakow und Lech Poznan, ein Auswaertsspiel bei Zaglebie Lubin wird wohl wenig Punkte abwerfen. Alles im allen war es doch eine spannende Saison, mit Luft nach oben allerdings.
Wieder neigt sich eine Saison dem Ende
Nur noch einen ZAT trennt die polnischen Mannschaften vom Saisonende. Nur noch drei Spiele in denen alle Teams noch einmal die taktischen Finessen ausspielen werden. "Wir machen uns da keine Illusionen, dass wir noch etwas reißen können, schaut euch doch mal an gegen wen wir noch spielen. Wir sind froh, wenn wir nächste Saison wieder international ran dürfen" so Knetel Zerrovska in der abschließenden Pressekonferenz. Betrachtet man den Saisonverlauf scheint Arka wieder auf dem aufsteigenden Ast zu sein. Nicht zuletzt eines der beiden letzten polnischen Teams zu sein, welches noch international spielt spricht für die gestiegene Leistung der Gelb-Blauen. "Wir stehen im Achtelfinale der Euro- League, dass ist für uns schon eine Menge, betrachtet man die letzten Saisons, in denen wir, je länger die Saison wurde, immer schwächer wurden" so die Trainerin weiter. Ganz Polen schaut erneut gespannt auf das Saisonfinale.
Feuer frei
Saisonendspurt in der Ekstraklasa - und mittendrin Zaglebie Lubin: Wahre Torfestivals gab es für die Zuschauer der vergangenen drei Spiele von Coach Floyds Mannschaft zu sehen: Zunächst schlug Zaglebie daheim
Lech Poznan mit 4:2, anschließend setzte es auswärts gegen
Jagiellonia Bialystok eine derbe 0:7-Klatsche. Selbst dies wurde dann allerdings anschließend nochmals gesteigert, denn im torreichsten Spiel der Lubiner Vereinsgeschichte trennte man sich sage und schreibe 7:7 (!) von
Górnik Leczna. In der Tabelle liegt Lubin damit vor den letzten drei Partien weiterhin auf Rang 2.
Floyd: "Je näher das Saisonende rückt, desto mehr geht es zur Sache. Das war schon immer so, und da macht dann natürlich auch die aktuelle Saison keine Ausnahme, wie man an den Ergebnissen der letzten Spieltage sieht. Auf Ähnliches kann man sich dann sicherlich auch in den noch ausstehenden Partien einstellen. Auch wir werden in den letzten drei Spielen selbstverständlich nochmal alles raushauen, was drin ist."
Am finalen ZAT spielt Lubin nun noch gegen
Polonia Warszawa (A),
Slask Wroclaw (H) und
Arka Gdynia (H).
Letzter Zat einer Saison
Was bleibt übrig? Wie lief die Saison für die einzelnen Teams? Wer wird am Ende der Saison feiern? Und wer wird mit zerknirschten Gesichtern nach Hause gehen? Dies alles sind Fragen, die nach dem kommenden Spieltag beantwortet werden. Als Absteiger der Ekstraklasa steht Odra bereits fest. Dies ist nicht überraschend, da dieser Verein vom Zufallsgenerator gesteuert wird und somit berechenbar ist. Aber weiter oben in der Tabelle geht es sehr spannend zu. So trennen die Teams zwischen Platz 5 und Platz 2 lediglich 1 Punkt. Und auch der Tabellensechste hat noch Chancen, rangiert er doch lediglich 3 Punkte hinter dem 5. Lediglich Cracovia an der Tabellenspitze ist ein wenig einsam, da er 4 Punkte vor dem Tabellenzweiten Vorsprung hat. Aber alle Leute wissen, wie schnell es im Fußball gehen kann und somit bleibt abzuwarten, inwieweit sich die Tabelle und die Mannschaften am letzten Tag noch verändern...