Vor der Saison
"Welchen Monat haben wir?", fragten die meisten Cracovia-Spieler am gestrigen 10.Juni 2013. "Geht die Saison schon wieder los?"
Cracovia-Trainer Wesenberg war soeben in das Vereinsheim gekommen um den Spielern mitzuteilen, dass mal wieder trainiert werden sollte. Seit 5 Wochen hat man im Lager der Rot-Weißen durchgefeiert. Der Gewinn des Doubles gab dazu auch allen Anlass und die Spieler ließen richtig die Sau raus. Es wurde getrunken, getanzt und in einer Nacht- und Nebelaktion wurde das Stadion von Stadtrivale Wisla in rot-weißen Farben angemalt. "Die Spieler haben sich das verdient", so der Coach, "allerdings müssen wir sehen, dass wir wenigstens noch die drei Tage bis zum Saisonstart nutzen um etwas zu trainieren."
Doch wenn man sich die leblosen Körper der Spieler auf den Tischen und Bänken des Vereinsheims so ansieht, kann man fast nicht glauben dass diese Leute bis zum ersten Spiel ausnüchtern. "Unser Problem ist die neu eingeführte Promillegrenze des PZPN. Danach sind Spieler mit mehr als 0,5 Promille nicht spielberechtigt. Trainer dürfen zum Glück einen Pegel von 1,2 Promille haben. Da wird Kollege Onvod aber aufatmen", so ein schmunzelnder Wesenberg zu den Journalisten.
Man wird sehen welche Spieler am Ende auf dem Feld stehen. Der Trainer wird jedenfalls bereit sein!
Das typische Gerede vom Klassenerhalt
Danzig - Nach dem Aufstieg will man sich nicht Illusionen hingeben. Der Klassenerhalt wird als Zielvorgabe ausgegeben. Der ein oder andere Sieg im Derby soll als Bonus mitgenommen werden. So zumindest die offiziellen Angaben des Vereins..
Nach dem Wiederaufstieg hat man sich bei Lechia ein wenig was vorgenommen. Trainer Kai soll es richten. Nachdem man seine mehr oder weniger trinkfeste Verhandlungssicherheit bereits beim Verband beobachten durfte, soll er sich nun beim Aufsteiger auf Vereinsebene beweisen. "Zubrówka" soll man bereits im Büro reichlich bestellt haben.
Der Klassenerhalt soll es laut Managemant sein. Der Verein will sich über der roten Linie halten und nur beweisen, dass man die Klasse halten kann. Hinter vorgehaltener Hand will man natürlich mehr. Es sollen internationale Startplätze her, soll sich Trainer und Manager in Personalunion gewünscht haben. Dass man damit auch Siege gegen die Konkurrenz aus der Nachbarschaft in Gdynia braucht, ist vollkommen klar.
Geld soll her. Und das ist in Europa fast auf den Straßen zu finden. Die Mannschaft steht unter Druck. Ob sie damit umgehen kann, wird man in den nächsten Tagen feststellen. Mit Wroclaw, Gdynia und Lubin hat man nicht unbedingt den einfachsten Start.
Es geht los...
Ich glaub es geht schon wieder los... So lautet das Motto des ersten Zats. Mal sehen, ob alle Vereine rechtzeitig aus dem "Sommerschlaf" rauskommen und an das Setzen denken! Trainer Rabbit, so könnt ihr euch gewiss sein, wird das Setzen nicht vergessen. Aber wie er setzt, das bleibt wie immer ein gut gehütetes Geheimnis, denn er ist ein Taktikfuchs und lässt sich nur sehr ungern in die Karten schauen. Wie ist seine Strategie für diese Saison? Auf diese Frage, sagte er uns: "Wir sin in drei Wettbewerben vertreten und wollen wie immer unser bestes geben und möglichst lange in allen drei Wettbewerben vertreten sein. Unsere Mannschaft hat in der Pause hart gearbeitet und ist sowohl taktisch, spielerisch, physisch als auch psychisch auf einem guten Weg eine erfolgreiche Saison zu spielen!" Dies klingt wie immer sehr nach Geheimniskrämerei, aber leider ließ sich der Trainer nicht mehr entlocken. Jagiellonia Bialystok startet mit einem Heimspiel und 2 Auswärtsspielen. Mal sehen, wie die Tabelle nach dem ersten Zat aussieht...
Startschuss
Es geht wieder los: Die Saison 2013/2 der Ekstraklasa steht vor der Tür.
Lubin-Coach Floyd zeigt sich vor Beginn der Spielzeit gut gelaunt und optimistisch und betont, inhaltlich nicht viel an seiner Tätigkeit ändern zu wollen: "Wir haben eine richtig gute Saison 2013/1 gespielt. Dass wir dann am Ende in der Liga noch bis auf Platz 6 heruntergereicht wurden, wird dieser Leistung leider nicht ganz gerecht. Aber sowas kommt vor. Mit der Rolle des gejagten Doublesiegers muss sich von nun an die
Cracovia herumschlagen. Wir hier bei Zaglebie freuen uns auf 2013/2 und werden wieder in allen drei Wettbewerben angreifen und Vollgas geben."
Zum Auftakt spielt Lubin gegen
Arka Gdynia (A),
Lech Poznan (H) und
Lechia Gdansk (A).
"Ich glaub es geht schon wieder los...
das kann doch wohl nicht wahr sein." So wird Trainer SVKOWEGER in einem Interview zitiert. Denn wie in den Jahren zuvor bleibt die große Baustelle die Verteidigung. In 3 Spielen fängt sich Lech Poznan 9 Buden ein. Zum Vergleich, der aktuelle Meister bekommt keins... unfassbar. Langsam resigniert SVKOWEGER hinsichtlich dieser Bilanz. "Mit der Verteidigung muss man am Ende froh sein, wenn man die Klasse hält." Früher gab man sich da eher noch kämpferisch... doch mit der Zeit würde dies sowieso keiner mehr ernst nehmen. Also... in Poznan werden erstmal kleinere Brötchen gebacken...vom internationalen Geschäft kann keine Rede mehr sein.
Unspektakulär...
...war der Auftakt der neuen Ekstraklasa-Saison aus Lubiner Sicht: Ein 4:0-Heimsieg gegen
Lech Poznan, dazu zwei Auswärtsniederlagen gegen
Gdynia (0:1) und
Gdansk (0:3). Soweit so erwartbar. In der Tabelle rangiert Zaglebie damit nach dem ersten ZAT auf Platz 7.
Floyd: "Alles im grünen Bereich. Wichtig war in erster Linie mal, die drei Punkte im Heimspiel gegen Poznan einzufahren. Das sollte uns Sicherheit für die kommenden Heimspiele geben. An den Resultaten in der Fremde lässt sich arbeiten."
Als nächstes spielt Lubin nun gegen den amtierenden Doublesieger
Cracovia Kraków (H),
Jagiellonia Bialystok (A) sowie
Wisla Kraków (H).
Heimsieg
Ein Heimsieg sollte es werden für das Team von Trainer Rabbit. 2 Auswärtsniederlagen, aber das alles ist Makulatur, wenn man bedenkt, dass lediglich der erste Zat gespielt wurde. Die Tabelle wird noch des Öfteren im Laufe der Saison durcheinander gewürfelt werden, da ist sicher, dennoch erweisen sich wichtige Siege und schmerzhafte Niederlagen zu Beginn einer Saison zu einer Nadel, die man im Rücken hat und die man die ganze Saison mit sich herumträgt. Man muss versuchen, wenn man in einer so starken Liga Meister werden will, oder auch nur die internationalen Plätze erreichen will, das Optimum aus jedem Spiel herauszuuiehen. Aber welche Taktik ist hier die Richtige? Diese Frage stellen sich Woche für Woche wahrscheinlich alle Trainer. Und diese Taktik ändert sich auch jede Woche wieder, somit bleibt es von Spieltag zu Spieltag spannend und die Saison läuft unaufhörlich weiter. Mal schauen, wie es weitergeht...
Guter Start
Slask Wroclaw hat nicht nur einen guten Saisonstart hingelegt (das hat ja mittlerweile Tradition), sondern ist nach 6 Spieltagen erstmalig Tabellenfuehrer der polnischen Eliteliga! Damit wurde ein weisser Fleck in der Vereinsstatistik getilgt, der Management, Trainer und Fans gleichermassen gewurmt hat. Nun gilt es, sich oben festzusetzen. Leider hat es bei Slask auch Tradition, dass nach einem guten Zat wieder das Abgleiten Richtung Mittelfeld folgt. In den naechsten Spielen wird sich also zeigen, wohin die Reise geht: Ins Mittelfeld oder ganz nach oben ?
Die Konkurrenz indessen scheint schon nervoes zu werden: Bei Lech Poznan und Cracovia Krakow liegen die Nerven mehr als blank, auch Gornik Leczna hat sich schon maechtig blamiert: die ersten Spieltage wurden glatt verpasst, weil dem Mannschaftsbus die Raeder geklaut wurden.
Wesenberg mit ganz dünnen Nervenkostüm...
.. anders ist die Stellungnahme des Trainers von Cracovia nicht zu erklären. Kaum gibt es ein paar Gegentore versucht Wesenberg die Schuld anderen in die Schuhe zu schieben. Von 1 auf 8 ging es in der Tabelle runter, die Meisterschaft wird schon abgehakt und das nach 6 Spielen.. der amtierende Meister hat ein Problem.
In Poznan versucht man aus dem geringen Potential der Mannschaft so viel wie möglich zu machen. "Diese Saison wird eine Übergangssaison, wir werden versuchen den Klassenerhalt so schnell wie möglich zu schaffen, der Rest ist Zugabe". Aufgrund der vermasselten Teilnahme am internationalen Geschäft konnte SVKOWEGER keine großen Namen verpflichten... im Gegenteil, einige Spieler verließen den Verein. Nun versucht man aus der eigenen Jugend Talente in die erste Mannschaft zu integrieren. Dies ist ein langer Prozess, was aber allen beteiligten in Poznan bekannt ist. Auch die Fans haben sich mit dieser Rolle einigermaßen abgefunden.
Poznan soll kein Leczna werden, ein Verein, der einfach durch die Übernahme finanzkräftiger Sponsoren auf einmal oben mitspielen kann. Mit Cracovia will man sich schon garnicht vergleichen, ein Verein alter Legionäre die alle schon in verschiedensten Ländern der Welt gespielt und betrogen haben. Gegen 7 Spieler von Cracovia wird im Moment ermittelt, wegen Betrugs, Bestechung und Geldwäsche. Da sie aber in Polen leben und nicht in den Ländern in denen gegen sie ermittelt wird, haben sie eine Chance auf freiem Fuß zu bleiben. Diese Regelung hat vor 5 Jahren ein alter bekannter eingeführt... Kai, damals Ligaleiter, versuchte größeren Schaden von der polnischen Liga abzuhalten. Schon damals wurden gegen einige Spieler der polnischen Extraklasa ermittelt, 80 Prozent davon aus Krakau, der rest kam vom ominösen Arek Opara... dieser wurde immerhin damals aus der Liga geschmissen... was wird aus Wesenberg? "Der neue Ligaleiter sollte ganz genau hinschauen und die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft abwarten, dann muss eine Entscheidung fallen", so Trainer SVKOWEGER. In Polen nichts neues...
Jubel brandet auf...
... in der polnischen Ekstraklasa.
- Endlich hat Cracovia ein paar Gegentore gefressen, endlich haben sie mal einen auf die Fresse bekommen! -
"Das ist der Stellenwert den wir uns über Jahre erarbeitet haben", so Trainer Wesenberg vor der anwesenden Journalie. "Ich kann verstehen, dass insbesondere der Kollege SVKoweger schon wieder ne nasse Buxe bekommen hat, nach dem ersten Spieltag. Schließlich will der junge Mann nicht schon wieder im Niemansland der Tabelle landen." Und das Rumgejammere über die örtliche Journalie zeigte Wirkung. Die Gegner traten allesamt hochmotiviert auf und schenkten Cracovia 13 Stück ein. Damit haben die Krakauer jetzt mehr Gegentore als die "Schießbude" Poznan. Das ist beunruhigend aber man wird sehen ob es ein Ausrutscher oder ein Trend ist.
Fakt ist eins, die Titelverteidigung dürfte diese Saison kein Thema sein. ;)
Punktlandung
Nach dem erfolgreichen Start in die aktuelle Saison bleibt Arka weiterhin kritisch, zu tief sind die Wunden der Misserfolge in den letzten Serien, sowie die schlechten Vorbereitungsspiele gegen Namenlose Teams. "Wir haben mit Ach und Krach den ersten ZAT überlebt. Mit lediglich zwei Heimtoren ist man zwar billig davon gekommen, aber die Saison ist noch lang, zu Haifutter wollen wir nicht werden" so die polnische Trainerin Zerrovska. Die Gelb-Blauen haben auch sonst noch einige personelle Probleme nach den ersten Spieltagen. Zwei wichtige Spielmacher fallen weg und man muss sehen ob und wenn ja wer das kompensieren soll. Die Nordpolen machen jedoch momentan Lust auf mehr und es gibt etliche Fans, die sich wieder etwas mehr Contenance für ihren Verein wünschen. Wie konstant dieser mit seiner ersten Mannschaft sein wird, werden wir am nächsten ZAT sehen.
Trainingslager
Ein Trainingslager der besonderen Art absolvierten die Spieler des Vereins Jagiellonia Bialystok die letzten 2 Tage. Den höchsten Tk Wert, viele taktische Möglichkeiten, aber ein noch nicht ganz homogen funktionierendes Team machten diese Maßnahme nötig, sagte Trainer Rabbit den Pressevertretern. So wurde Rafting gemacht, Paintball gespielt, gebowlt, viel getrunken und viel gefeiert. Ein Tag verbrachten die Jungs in der Diskothek Skala und den anderen Tag in einer Scheune. Hier feierten viele Leute ausgelassen und die Stimmung war sehr gut, sodass das Team Spaß hatte und durch diese Maßnahmen, die den Verein 7500 Euro kosteten, sich hoffentlich auszahlen werden und einen entsprechenden Tabellenplatz als Resultat haben. Aber ob man sich sozusagen Erfolg kaufen kann, oder ob man durch solche Maßnahmen ein nicht funktionierendes Team eher noch in Lager spaltet, wird sich am Ende der Saison bei der Abrechnung zeigen...
Krakau geht gleich doppelt unter...
...und zwar in Lubin. Am zweiten ZAT der Ekstraklasa mussten sowohl Doublesieger
Cracovia (0:5) als auch dessen Stadtrivale
Wisla (1:5) auswärts gegen Coach Floyds Zaglebie deutliche Niederlagen einstecken. Zwischen diesen beiden Spielen kassierten wiederum die Lubiner selber eine klare Niederlage in der Fremde (0:4 bei
Jagiellonia Bialystok). In der Tabelle konnte Lubin sich durch die sechs gewonnenen Punkte spürbar verbessern - von Platz 7 ging es hoch bis immerhin auf Rang 4.
Floyd: "Das was wir da in den beiden letzten Heimspielen gezeigt haben, war allerfeinster Vollgasfußball. Großes Kompliment an meine Mannschaft dafür. An unseren Leistungen auswärts arbeiten wir dagegen nach wie vor noch..."
Am kommenden ZAT warten nun
Polonia Warszawa (A),
Slask Wroclaw (H) und
Górnik Leczna (A) auf Floyds Mannschaft.
Wie gewonnen
so zerronnen. So kann man zumindest die letzten Spieltage aus Fred Glichters Sicht zusammenfassen. Nach einem kurzen Aufenthalt an der Spitze gehts fuer Slask Wroclaw wieder Richtung Mittelmass. Unbeachtet von den Querelen der Konkurrenz (Dopinggeruechte von Cracovia Spielern, ausfllippende Coaches, Alkoholprobleme diverser Trainer) macht sich auch in Wroclaw die Krise breit. Da hilft es auch nicht, dass der Europapokal noch nicht laeuft, mit dem man das Gegurke in der Liga irgendwie haette kompensieren koenen. Nun gibt es fuer Fred Glichters Mannschaft nur eine Devise: Irgendwie in die Winterpause zu kommen. Auch die naechsten drei Spieltage halten zwei Auswaertsspiele bereit. Damit auch traditionell eher wenig Moeglichkeiten zu punkten. Trotzdem hat sich der Vorstand darauf geeinigt, dass so schnell wie moeglich vierzig Punkte erreicht werden sollen.
SVKoweger schwärzt an
Kaum meldet sich Poznan-Trainer SVKoweger mal zu Wort, gibt es verbal auf die Mütze. Auf feinstem BILD-Zeitungs-Niveau setzt er Gerüchte in die Welt und schwärzt gegnerische Trainer an. Dabei schien die dunkle Vergangenheit der Liga längst unter einen großen Teppich gekehrt worden zu sein.
Ein Opfer von Kowegers Entgleisungen: Cracovia-Trainer Wesenberg.
Dieser soll in Bestechungsaffären mit dem damaligen Ligaleiter und heutigen Trainer Kai Onvod, genannt onVODKAi, verwickelt gewesen sein. Doch Wesenberg wehrt sich wehement: "Nur weil der Kollege aus Poznan eine leere Pokalvitrine hat, braucht er nicht mit dem Finger auf mich zu zeigen. Auch seine Anschuldigungen in Richtung meiner Spieler sind haltlos", schrie der Trainer.
Weiter wollte sich der Übungsleiter nicht äußern. Kein gutes Zeichen. Auch die vielen roten Flecken am Hals und im Gesicht sprechen ihre eigene Sprache. Hat der international erfahrene Coach wirklich etwas zu verbergen, oder denkt er gerade darüber nach, wie er mit seinem Team endlich mal unter 10 Gegentoren pro ZAT bleibt? Die Zukunft wird Licht ins Dunkel bringen.
Arka ganz oben - geht es noch schlimmer?
Gdansk - Während es für Lechia garnicht so übel aussieht, zeigen sich die Fans eher ungehalten darüber, dass man hinter dem Konkurrenten aus Gdynia steht. Dass der ewige Rivale auch noch die Tabelle anführt macht es nicht einfacher für die Anhänger.
Zwar konnte man das direkte Duell für sich entscheiden, doch in der Tabelle spiegelt sich das überhaupt nicht wieder. Ein weiteres Mal ist Lechia hinter Arka, was nur die ruhigsten Fans schlafen lässt.
Objektiv betrachtet ist man gut dabei. Management und Trainerstab zeigten sich zufrieden, dass man immerhin nicht die rote Laterne inne hat. Ob dies jedoch auch zum Ende der Saison so sein wird, lässt sich noch nicht vorhersagen.
"Das spannendste an diesem Wochenende wird sein zu sehen, wie sich Lech und Cracovia bekriegen", gab Trainer Kai zu Protokoll. "Wir werden weiter unser Programm abspulen und hoffen am Ende auf die richtigen Ergebnisse."
Direkte Auswirkungen dürfte dieses Spiel auch für Lechia haben, da sich beide Konkurrenten die Punkte teilen könnten und somit weiter hinter Gdansk bleiben würden. Entsprechend gespannt schaut man nach Poznan.
Mit zwei Auswärtsspielen dürfte es jedoch kaum besser für Trainer Kai und seine Mannen am Ende aussehen, zumal Poznan und Leczna zweimal im heimischen Stadion spielen werden und sicherlich ihre Chance zu nutzen wissen.
Läuft.
Zaglebie Lubin bleibt weiterhin auf Kurs - zumindest daheim:
Slask Wroclaw wurde von Floyds Team am vergangenen ZAT im Lubiner Stadion mit 3:2 besiegt. Auswärts dagegen gab es für Zaglebie erneut nichts zu holen: 0:4 gegen
Polonia Warszawa und 0:1 gegen
Górnik Leczna lauteten hier die Ergebnisse. In der Tabelle rutschten die Lubiner dadurch wieder ein wenig ab und und finden sich nunmehr erst einmal nur noch auf Platz 6 statt auf Rang 4 wieder.
Floyd: "Die ganze Liga ist dieses Mal nochmal ein Stückchen ausgeglichener und das Niveau nochmal ein Stückchen höher als sie es in den ganzen letzten Jahren eh schon waren. Das macht es dann natürlich auch schwerer, auswärts zu punkten. Aber wir bleiben da dran und solange wir zuhause auch weiterhin so souverän auftreten wie bisher, ist für uns alles zumindest im grünen Bereich. Außerdem: Alle anderen Vereine haben ja genauso mit der Auswärtsproblematik zu kämpfen..."
Die nächsten auf Zaglebie wartenden Aufgaben sind:
Arka Gdynia (H),
Lech Poznan (A),
Lechia Gdansk (H).
So langsam
So langsam nimmt die Liga Fahrt auf. So langsam nimmt Jagiellonia Bilystok Fahrt auf. 2 Auswärtssiege an einem Zat und 3 weitere Versuche sprechen eine deutliche Sprache und zwar, dass die Liga so langsam erwacht und Fahrt aufnimmt. Jagiellonia Bialystok ist ebenfalls in der Saison angekommen und fuhr weitere 6 Punkte ein, wobei jedoch ein Angriff erfolgreich abgewehrt werden konnte. Nun belegt man den dritten Tabellenplatz und kann somit de facto zufrieden sein. Im Pokal greift man erst in der nächsten Runde ein und somit bliebt die volle Konzentration auf der Liga, da auch der internationale Wettbewerb noch nicht gestartet ist. Am nächsten Spieltag spielt man 2 Mal zu Hause gegen die beiden besser platzierten Mannschaften und einmal auswärts. Es wird interessant sein, wenn der Dritte der Liga gegen den Zweiten und gegen den Ersten spielt, denn eine Mannschaft lässt auf jeden Fall Punkte und somit könnte ein Vakuum entstehen, was wieder andere Mannschaften füllen werden. Es wird also ein spannender Zat werden...
Keine Chance...
...haben derzeit Gästeteams in Lubin: Auch
Arka Gdynia und
Lechia Gdansk mussten bei Zaglebie herbe Niederlagen hinnehmen (jeweils 0:5). Auswärts unterlag Floyds Team dagegen
Lech Poznan mit 0:4. In der Tabelle konnten sich die Lubiner damit wieder von Platz 6 auf 5 verbessern - nach wie vor liegt die gesamte Ekstraklasa aber punktemäßig relativ dicht beisammen.
Floyd: "Wenn wir diese Leistungen im heimischen Stadion die ganze Saison über aufrechterhalten könnten, wäre das geradezu sensationell. Punkte und Siege zuhause bilden schließlich die Basis für alles andere. Auswärts haben wir nach wie vor Steigerungspotential."
Nun geht es für Zaglebie gegen Meister
Cracovia Kraków (A),
Jagiellonia Bialystok (H) und
Wisla Kraków (A).
Von Polileaks, Red Bull bis zu Schiedsrichtern
Gdansk - Von einem handfesten Skandal liest man immer wieder in den Zeitungen aus dem Westen Polens. Doch im Norden ist das einzige Thema das Derby, welches Arka für sich entschieden hat. Lechias Vorstand wollte die Anschuldigungen gegen seinen Trainer nicht kommentieren.
Welchen besseren Moment gab es, als Trainer Kai gleich nach der Pleite beim Derby gegen Gdynia auf die Anschuldigungen des Trainers aus Poznan anzusprechen. Das dachte sich wohl auch ein Zeitungsreporter aus der Stadt der blauen Unruhestifter.
Doch für Polileaks hatte der Trainer nur ein Abwinken übrig. "Wir können nicht alles kommentieren, was sich Trainer SVKOWEGER ausdenkt, um seine unzufriedenstellende Position in der Tabelle zu kaschieren", so der PR-Berater des Vereins. "Haben sie noch weitere Fragen, die den Sport betreffen..?" Doch es sollte keine weitere kommen. In Poznan interessiert man sich halt doch weniger für das Derby.
Wie schon zu beginn geschrieben, hatte dieses Arka für sich entschieden, obwohl die Mannen von Trainer Kai engagiert zu Werke gingen. 4:2 hieß es dann doch relativ deutlich zum Ende des Spiels hin. Die Vormachtstellung von Trainerin Knetel Zerrovska kann so nicht angegriffen werden.
Wie erwartet muss sich somit Gdansk mit dem vorletzten Platz begnügen. Zwar sieht die Mannschaft noch relativ fit aus, scheint aber noch nicht eingespielt zu sein. "Wir müssen unsere theoretische Leistungsfähigkeit noch in Punkte ummünzen. Aber wir glauben an das Team", kommentierte Trainer Kai, während er sein Red Bull trank.
Ab der nächsten Woche soll alles besser werden. Dass dies damit zu tun hat, dass man einen Besuch bei der Schiedsrichtervereinigung einplane beim Auswärtsspiel in Warschau, wird heftig dementiert. Man wolle nur ein paar Verbandsmitarbeitern "Hallo" sagen, die ihre Anstellung dem ehemaligen Verbandspräsidenten (Anm.d.Red.: Kai Onvod) zu verdanken haben. Kein Grund für Spekulationen...
Zeit den Teppich zu lüften...
... findet man zumindest in Poznan. Der Rest der Liga hüllt sich in Schweigen. Da wäre der Trainer von Lacha Gdansk,Kai, der damals Ligaleiter war und für ein paar Flaschen Vodka fast alles durchgehen ließ. Oder Florian Görlitz, nicht direkt in den Manipulationsskandal verwickelt, aber dennoch einer der betrogenen. Andere Trainer, wie zum Beispiel Norb, sind nicht mehr in der Liga vertreten. Wesenberg, einer der beschuldigten, versucht SVKOWEGER anzugreifen um damit der Aufmerksamkeit zu entgehen. Doch was will SVKOWEGER eigentlich aufdecken. Auf Polileaks stehen erst einmal nur Vermutungen. So sei Trainer SVKOWEGER bereit zu einem Interview und bringt die nötigen Beweise für seine Enthüllungen gleich mit. Doch über den Zeitpunkt ist noch nichts wirklich bekannt. Auch was veröffentlicht wird, ist unklar. Experten gehen davon aus das enge Verknüpfungen des damaligen Ligaleiter zu einigen Trainern aufgedeckt werden könnten. Unter Anderem könnte erklärt werden, warum Trainer SVKOWEGER damals nach Skandinavien wechselte, obwohl es dafür keine besonderen Gründe gab. SVKOWEGER kam erst wieder nach Polen als Kai als Ligaleiter nicht mehr da war. Komisch ist ebenfalls, dass jegliche Gewalt aus den Stadien beseitigt werden konnte... auch dies geschah erst nach dem Wechsel von SVKOWEGER. In den polnischen Stadien geht kaum noch etwas, viele Fans sind gegangen, es gibt keine organisierten Auswärtsfahrten mehr, keine Pyro, keine Choreos... jegliche Fankultur wurde im Keim erstickt, seitdem SVKOWEGER nicht mehr da ist.
Man darf gespannt sein, was in den nächsten Wochen alles ans Tageslicht kommt, vielleicht wird es in Polen nie mehr so wie es einmal war...
Ärgerlich
Ärgerlich, das war das weiverbreiteste Wort in ganz Bialystok am letzten Spieltag. 5 Tore geschossen und doch nicht gewonnen. Na klar rechnete man mit einem Angriff von Wisla, aber dass der so hoch ausfallen würde, damit konnte man ja nicht rechnen. So dachte man ein gestärkter Angriff mit 5 Toren sollte schon reichen, um zum Erfolg zu kommen. Aber Pustekuchen. So musste man sich lediglich mit einem Punkt zufrieden geben. Das Auswärtsspiel verlor man, wie erwartet und das zweite Heimspiel wurde klar und deutlich mit 5 Toren Unterschied gewonnen. So büßt man nun einen Platz ein und belegt den, immer noch starken, vierten Tabellenplatz. Die Saison ist noch lang und die Herbstmeisterschaft ist immer noch in greifbare Nähe gerückt. Aber trotzdem ist es ärgerlich und Trainer Rabbit wird, so kennen wir ihn, alles daran setzen, dass dies nicht noch einmal vorkommt.
Wesenberg setzt sich ins Ausland ab
Die Gerüchteküche in Polen brodelt. Es ist von Korruption, Enthüllungen und Polileaks die Rede. Jeder meint etwas mehr zu wissen als der andere... Nur Fakten fehlen bisher. Vor allem Poznan-Trainer SVKoweger schwang sich im Stile von Georges Danton zum "Revoluzzer" auf und versprach alle Missetaten der Kollegen aufzudecken. Doch bisher schweigt der selbsternannte "Saubermann der Liga" beharrlich. Weiß er doch nicht so viel wie er vorgibt zu wissen, oder wird er gar erpresst und ist so zum Schweigen verdammt?! Am Ende droht ihm womöglich dasselbe Schicksal wie Danton?! Die Zukunft wird wohl Licht ins Dunkel bringen.
Fakt ist, dass Cracovia-Trainer Wesenberg bereits kalte Füße bekommen zu haben scheint, anders ist seine Nacht-und-Nebel-Flucht ins Ausland nicht zu erklären. Über den Pressesprecher des Vereins Kryztof Medionowski ließ er zwar verlauten er habe Bildungsurlaub genommen, glauben tut ihm das aber kaum jemand. Was für eine Fußball-Weiterbildung sollte auch schon auf den Fidschi-Inseln stattfinden. Vielmehr will er wohl die Entwicklungen in der polnischen Liga von weitem beobachten, eh er wieder einreist.
Das Training übernimmt bis auf weiteres also mal wieder Co-Trainer Front-Zecke .
Mies
Trainer Rabbit hat sich nach dem letzten Zat gar nicht mehr eingekriegt. Da hat er seine Mannschaft offensiv ausgerichtet und es ist dennoch nichts zählbares hängen geblieben. Wird das nun seine Marschroute werden? Oder wird er sich durch die Misserfolge beeindrucken lassen und wieder defensiv agieren? Diese Fragen werden wahrscheinlich am nächsten Zat, bzw. am Ende der Saison beantwortet werden. Dennoch bedeutet dieser Spieltag für Rabbit, dass auch er nun einen miseraben Spieltag in seiner Karriere hat. Dies soll sich allerdings nach eigenen Angaben und nach Angaben des Vereins nicht wiederholen und erst recht nicht in dieser Saison, denn dann könnte es wirklich eng werden mit dem internationalen Geschäft. Da startet man erst später, sodass die Doppelbelastung keine Entschuldigung für die Leistungen sein kann... Aber auch hier gab es unerfreuliches. Denn ein polnischer Vertreter hatte einen NMR, sodass die gesamte polnische Liga darunter leidet; dies sollte unterlassen werden...
Die Rote Laterne
Gdansk - Es ist wieder soweit. Lechia hat es bis ans Ende der Tabelle geschafft. Der Aufsteiger ist wie erwartet in aktuer Abstiegsnot. Hoffnung macht die Tatsache, dass die Punktabstände zu den oberen Plätzen gering sind.
So kann es nicht weitergehen. Das ist allen beteiligten klar. Der Aufsteiger aus dem hohen Norden kann sich einfach nicht aus der Abtiegsregion verabschieden. Die Ansprüche der Vereinsführung dagegen wollen einfach nicht mit den sportlich gezeigten Leistungen sinken.
"Wir werden uns verstärken müssen." Mehr war auf der PK nicht zu hören. Doch es stellt sich die Frage, woher das Geld kommen soll. Gerüchte kamen auf, dass Red Bull einen weiteren Versuch starten sollte, nachdem die Übernahme anderer Vereine vor Jahren nicht gelungen ist. Doch in Gdansk wehrt man sich. Es sollen ebenfalls ein paar Wodka-Hersteller auf der Wunschliste der Kooperationspartner stehen. Auf Nachfrage gab es jedoch keine weiteren Informationen seitens der Vereinsführung.
"Die Spieler brennen noch", so Trainer Kai. "Wir werden uns nicht von diesem letzten Platz demotivieren lassen. Den Aufstieg haben wir uns hart erarbeitet und damit das Recht, in der höchsten polnischen Klasse zu spielen. Wir wollen beweisen, dass wir drin bleiben können."
Mehr als Durchhalteparolen sollten das nicht sein. Erste Treffen mit Trainer Kai soll es bereits in Swinoujscie gegeben haben. Verlässt der Kapitän das sinkende Schiff zuerst?
Immer noch
gruesst Slask Wroclaw als Tabellenfuehrer der polnischen Extraklasse. "Da oben wollen wir jetzt auch bleiben" - so gibt Trainer Fred Glichter die Marschroute vor. Allerdings beginnen jetzt die Spiele der Wahrheit: nacheinander muss Glichters Truppe gegen Wisla Krakow (Vierter, Auswaerts), Zaglebie Lubin (Dritter, Heimspiel), und Arka Gdynia (Zweiter, Heimspiel) ran. Schwere wenn nicht sogar knueppelharte Spiele werden erwartet. Nicht weniger als 6 Punkte werden von Fans, Management und sonstigen Desinteressierten verlangt. Glichter verspricht dann auch Kampf um jeden Grashalm, Rennen bis zum Abwinken, und Graetschen, dass die Fetzen fliegen. Langweilig wird es jedenfalls nicht werden.
Entspannt kann Slask Wroclaw jedenfalls mit den angekuendigten Poli-Leaks Enthuellungen umgehen: Damals waren wir noch nicht in der Ekstraklasa. Die Bestechungen in der dritten Liga hat niemand mitgekriegt. Gedopt wird ausserdem nur, wenns keiner merkt.
Minimum Maximum
Zwei Siege konnte Zaglebie Lubin am vergangenen ZAT der Ekstraklasa einfahren. Beide mit je einem Tor Differenz, und doch hätten beide unterschiedlicher nicht sein können: Dem überaus spektakulären 6:5 daheim gegen
Jagiellonia Bialystok folgte ein eher minimalistisches 2:1 bei
Wisla Kraków - die ersten Auswärtspunkte für Lubin 2013/2. Der Knoten in der Fremde scheint endlich geplatzt. Beim amtierenden Doublesieger
Cracovia musste man sich diesmal allerdings trotzdem erst einmal noch mit 0:1 geschlagen geben.
In der Tabelle konnte sich Zaglebie von 5 auf 3 verbessern.
Floyd: "Solche Schützenfeste wie das gegen Bialystok kann man als Coach eigentlich erst nach dem Schlusspfiff so richtig genießen - wenn das Ergebnis dann endlich feststeht, und man weiß, dass einem letztlich vorne eine Kiste mehr gelungen ist als man hinten kassieren musste. Bis dahin, bevor das Ergebnis feststeht, ist es mehr Zittern und Unsicherheit, ob das denn am Ende auch wirklich gut geht. Mindestens genauso freut mich aber, dass wir gegen Wisla endlich mal unsere ersten Auswärtspunkte holen konnten. Ich denke, auch in der Fremde sind wir da jetzt auf einem guten Weg."
Kommende Woche spielt Lubin gegen
Polonia Warszawa (H),
Slask Wroclaw(A) und
Górnik Leczna (H).
Alles ruhig
in Wroclaw. Die juengsten Enthuellungen ueber die nicht so junge Vergangenheit der polnischen Liga tangiert Fred Glichters Mannschaft nur peripher. Auch die neusten Dopingenthuellungen koennen keine Erschuetterungen hervorrufen. Mit breiter Brust und als Tabellenfuehrer und Hochsommer- Meister geht Glichters Truppe in die Rueckrunde. Jetzt gilt es die Spannung hochzuhalten und den Kopf freizubekommen, um so den Druck aus den Fusszehen zu kriegen. Fred Glichter hat alle Haende voll zu tun seine Jungs vor dem Abheben zu bewahren und fuer Erdung zu sorgen: Extra dafuer wurde ein Lastwagen voll Medizinbaelle angefordert. Fuer die naechsten Spiele wird man hochkonzentriert arbeiten muessen. Schliesslich soll aus den Spielen gegen Cracovia (H), Polonia (A), und Jagiellonia (H) mindestens 8 Punkte her. Nichts leichter als das :)
Trainer Rabbit im Fokus
Diese Woche war sehr turbulent in Bialystok. So wurde Trainer Rabbit an einem Tag mit seiner Affäre gesehen, wie er ein Lokal besuchte und anschließend ein Hotel. Die Ausreden, dass es um einen Spielerkauf und geknüpfte Sponsorenverträge geht, glaubte niemand, sodass sich Trainer Rabbit dazu entschloss zu seiner Affäre zu stehen, was eine öffentliche Diskussion nach sich zog. Aber fern ab des Trubels machte der Präsident einen Königstransfer fest, der durch eine Klausel im Vertrag von Heinz Mücktran erst möglich war. So war dieser Spieler lange verletzt und konnte deswegen zu einem Champions - League - Sieger wechseln. Und da Bialystok dies schon einmal war, konnte der Spieler nun kommen. Man wird jetzt schauen müssen, wie schnell der Spieler sich integriert und wie die Mannschaft ihn aufnehmen wird und ob der Trainer sich auf Fußball besinnt und so das Potenzial des Spielers ausschöpfen kann...
Erste Reaktionen
Noch immer verharrt Cracovia-Trainer Wesenberg auf den Fidschi-Inseln. Die Veröffentlichungen von Polileaks und ihrem Gründer SVKoweger verbreiten in Polen zunehmend Irritationen. Im ersten Teil der Saga bekam Kai Onvod sein Fett weg.
Im zweiten Teil soll nun Coach Wesenberg seinen Kopf hinhalten. Nicht genug, dass die Ohrfeige von damals noch immer schmerzt, jetzt wird ihm wohl sogar noch aus seinen Bonbons, die er wie einst Alex Ristic vor dem Spiel an die Schiedsrichter verteilte, ein Strick gedreht. Teil 2 wird es zeigen!
"SVKoweger lässt nichts aus um seinen Kollegen eine reinzuwürgen und stellt sich selbst als Retter der Nation dar", so der sichtlich wütende Cracovia-Co-Trainer Front-Zecke.
Koweger redete sich sogar so sehr in Rage, dass er nicht mal mehr wußte, in welches Land er nach seinem Ausscheiden in Polen wechselte. Es war natürlich die Balkan-Liga und nicht Norwegen. Naja, da hat er wohl mit Onvod ein Glas zuviel gehoben.
Übrigens muss auch Onvod in einer Sache widersprochen werden: Der Red Bull-Club ist Gornik Leczna. Da ist es zwar zuletzt sehr ruhig geworden, doch die Brausemafia steckt dort jedes Jahr immer noch Millionen in den Verein.
Dementi
*** Liveübertragung des TVP1 mit Kai zum Thema SVKOWEGER und seinen Enthüllungen ***
TVP1 (T): "Guten Morgen, Kai. Vielen Dank für ihr Erscheinen. Wollen wir gleich zum Thema kommen. Die neuesten Enthüllungen von Trainer SVKOWEGER sind beunruhigend. Trifft es zu, dass sie die Ausschreitungen in der Periode als Verbandschef vernachlässigt haben?"
Kai (K): "Nein. Ich kann mich zwar nicht mehr genau daran erinnern, aber bin dennoch der Meinung, dass der Verband alles mögliche gemacht hat, um Herr der Situation zu werden."
T: "Haben ihre Gedächtnislücken etwas mit dem Vodka (Anm.d.Red: Billiger Wodka?) zu tun? Schließlich müssten sie als Chef ein profundes Wissen angesammt haben über die Zustände und Reaktionen im Verband."
K: "Sie wollen doch nicht sagen, dass ich mich dafür rechtfertigen muss, wenn etwas in meinem Ressort passiert, ohne dass ich es weiß?! Ein hoher Angestellter hat in dem Fall alles erledigt. Für mich war die Sache damit ebenfalls erledigt."
T: "Was sagen sie zu den Vorwürfen, man habe nur noch schlechte Schiedsrichter zu den Spielen von Blechatów geschickt?"
K: "Auch hier habe ich keine Details gekannt. Ich habe jedoch mitgekriegt, dass sie in der Red Bull Schiedsrichterschule bestens geschult wurden. Und seien wir ehrlich.. heute machen es die Pfeifen auch nicht besser."
T: "Glauben sie nicht, dass diese Schiedsrichter nicht die Meisterschaft beeinflußt haben? Schließlich war Red Bull in aller Munde, als es um den Einstieg bei Cracovia ging."
K: "Ich habe im Verband keine Hinweise gefunden für solche Behauptungen. Von sowas höre ich zum ersten Mal aus den Medien."
T: "Was sagen sie denn zu den Vorwürfen, sie hätten SVKOWEGER aus Polen verjagt. Die Tonbandaufnahmen klangen immerhin authentisch.."
K: "Wenn sie mich fragen, ist das eine andere Person, mit der er da gesprochen hat. Das muss irgendein Fan gewesen sein, der unzufrieden war mit der Leistung des Teams und sich mit dieser Aktion einen Impuls für das Team erhofft hat."
T: "Sie haben ihn also nicht zusammen mit Trainer Norb aus der Ekstraklasa vertrieben?"
K: "Nein.. das war nicht mein Vorhaben. Er hätte jederzeit wiederkommen können."
T: "Ahja.. nun wir danken ihnen auf jeden Fall für das Interview und wünschen ihnen ein gutes Spiel. Ach noch etwas! Wie sieht es denn mit den Verhandlungen mit Red Bull zwecks Einstieg in Gdansk aus?"
K: "Kein Kommentar.. auf Wiedersehen.. ach ne.. Ich habe meine Meinung geändert.. besser kein Wiedersehen.."
*** Mehr zu diesem Thema im Teleexpress um 17 Uhr auf TVP1 ***
Erste Enthüllung..
.. nach Wochen der Ruhe wird Heute das erste Geheimnis gelüftet. Dabei geht es um die damaligen Unruhen der Fans und den spontenen Wechsel SVKOWEGER´s ins Ausland. Polileaks zieht seine Kreise und Heute wird der erste kleine Lichtstrahl in das dunkle Land im Osten Europas fallen. Es gab schon einige Spekulationen um SVKOWEGER und Polileaks. Einige hofften, dass die Einschüchterungen an den Trainer von Lech Poznan helfen um zu verhindern, dass Informationen an die Öffentlichkeit gelangen. Doch Polileaks hat nur die Fakten zusammengetragen um jetzt geballt den Polnischen Fußball zu erschüttern. Die erste Veröffentlichung beinhaltet ein paar Fakten über den Polnischen Fußball vor 3-5 Jahren. Damals hatte die polnische Liga ein großes Gewaltproblem in ihren Stadien. Die Fans der verhassten Vereine von Belchatow, Cracovia, Leczna, Legia, Wisla und Kielce bekriegten sich Woche für Woche vor und in den Stadien Polens. Die Allianz um Belchatow und Kielce waren hierbei besonders aktiv. Die beiden Trainer Norb und SVKOWEGER hatten hierbei großen Einfluss auf die Fanszenen und wurden auch immer wieder bei Ausschreitungen gesichtet. Der Verband um Kai Onvod hatte mit derartigen Problemen nicht gerechnet und zeigte Woche für Woche seine ganze Hilflosigkeit. Es wurden kaum Strafen ausgesprochen und Onvod gab sich lieber dem Vodka hin, als das Problem tatkräfitg anzupacken. Trauriger Höhepunkt stellte das Spiel Cracovia gegen Belchatow dar. Nach Provokationen der Craxa Anhänger stürmten die Fans von GKS den Rasen, um Getümmel Wesenberg und SVKOWEGER. Nach einigen Beleidigungen den Cracovia Trainers wurde es dem damaligen Trainer von Belchatow zu bunt und es setzte eine ordentliche Ohrfeige für Wesenberg. Der Verband reagierte wieder nicht... offiziell supendierte GKS Belchatow seinen eigenen Trainer für 3 Wochen. Das war aber nur die offizielle Information. Fakt ist dies: Kai Onvod, damals Ligaleiter in Polen traf SVKOWEGER zu einem klärenden Gespräch. Der angetrunken wirkende Onvod machte dem Trainer von Belchatow unmissverständlich klar, dass diese Verfehlung eine zu viel war und SVKOWEGER die Liga zu verlassen hat. SVKOWEGER nahm dies nicht ernst und verließ umgehend den Treffpunkt. Im Anschluss an dieses Gespräch wurden von dem polnischen Verband nur noch 2. und 3.klassige Schiris zu den Belchatow-Spielen geschickt. Merkwürdige Entscheidungen inklusive... (komische Elfmeter, Rote Karten usw. waren die Folge). Belchatow rutschte in der Liga nach unten. SVKOWEGER rief daraufhin bei Onvod an und bat um andere Schiedsrichterzuweisungen. In diesem Gespräch, dass SVKOWEGER mitgeschnitten hat und welches der Polnischen Zeitung vorliegt, sagt Onvod wörtlich: "Entweder du verlässt die Liga, oder ihr steigt ab!". Daraufhin sicherte SVKOWEGER dem Ligaleiter zu, nach der Saison den Verein zu verlassen um größeren Schaden von GKS Belchatow abzuwenden. SVKOWEGER dürfe wiederkommen wenn Onvod nicht mehr Ligaleiter ist.. das war der Deal und genau so kam es auch. Nach einem Jahr in Norwegen, kam SVKOWEGER wieder nach Polen zurück... Onvod war nicht mehr Ligaleiter und die Gewalt aus den polnischen Stadien fast gänzlich verschwunden. Nach Informationen von Polileaks wurde der damalige Trainer Norb von Kielce genau so behandelt und sollte die Liga verlassen... was er einige Zeit später auch tat...
Lesen sie nächste Woche:
Wie der Bonbon Skandal von Wesenbergs Cracovia wirklich aussah und welche Folgen er für die Polnische Liga hatte .
Halbzeitfazit
Die Hinrunde der Ekstraklasa 2013/2 ist beendet und Zaglebie Lubin geht auf Rang 3 in die - freilich nur kurze - Pause. Am letzten ZAT der ersten Saisonhälfte gelangen dem Team von Coach Floyd noch einmal zwei überzeugende Heimsiege (5:0 gegen
Polonia Warszawa und 4:0 gegen
Górnik Leczna). Auswärts unterlag man
Slask Wroclaw mit 0:3. Somit liegt Lubin zur Saisonhalbzeit vier Punkte hinter der Tabellenspitze, aber auch drei Punkte vor dem CL-Quali-Startplatz.
Floyd: "Wie jedes Mal, so gilt auch in dieser Saison: Die Hinrunde ist letztlich bloß die Grundlage für die Rückserie - mehr nicht. Wir hier in Lubin sind mit unser bisherigen Saison durchaus zufrieden - vor allem die Tatsache, dass wir derzeit die stärkste Heimmannschaft der Liga sind, freut uns natürlich. Mit 30 Punkten liegen wir voll im Soll und hoffen, in der zweiten Saisonhälfte an diese Leistungen aus den ersten 18 Spielen anknüpfen zu können."
Zum Rückrundenauftakt spielen die Lubiner gegen
Wisla Kraków (A),
Arka Gdynia (H) und
Lech Poznan (A).
Wesenberg schickt Strohmann - SVKoweger steht vor Wechsel zur alten Liebe
In Polen überschlagen sich zurzeit die Ereignisse. Nach Infomationen der Gazetta Wielkopolski ist der ehemalige Erfolgscoach in Polen aufgetaucht, allerdings in Form eines Doppelgängers. Dieser sollte den Wind aus den Segeln von Polileaks und Co. nehmen. Allerdings ist seine Tarnung schon am Flughafen in Warschau aufgeflogen weil er bei der Passportkontrolle unter seiner extra spezial-angefertigten Gesichtsmaske dermaßen schwitzte, dass er kollabierte und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort erkannte man das Problem der zweiten Gesichtshaut und seine Tarnung war aufgeflogen. Da man ihm bis auf einen gefälschten Pass aber nichts nachsagen konnte, wurde er zunächst auf freien Fuß gesetzt.
Es ist zu vermuten, dass sich der Strohmann nun darum bemühen wird, die angeblichen Beweise die gegen Wesenberg vorliegen, zu vernichten.
Indes gibt es interessante Neuigkeiten zur Zukunft des "Anschuldigers" SVKoweger. Wie bekannt wurde, steht er kurz vor einen Engagement bei seinem Ex-Verein GKS Belchatow. Und scheinbar ist die Sache heißer als von Koweger behauptet. Belchatow steht kurz vor dem Aufstieg in die Ekstraklasa und sollte Koweger erneut das internationale Geschäft mit Poznan verpassen, wird er wohl nicht zu halten sein. Man darf gespannt sein wie der Präsident von Lech auf diesen News reagieren wird. Es dürfte nicht leichter werden in den nächsten Wochen für den exzentrischen Coach.
Welle der Enthüllungen...
... nicht nur im Radsport... nein auch in der Polnischen Extraklasa. Nachdem letzte Woche über die Machenschaften des Trainers Kai aus seiner damaligen Ligaleiter-Zeit berichtet wurde, sollten Heute Infos über Trainer Wesenberg folgen. Der Trainer von Cracovia hat sich vorsichtshalber schon einmal ins Ausland abgesetzt und hofft so auf böse Fragen, nicht reagieren zu müssen. Polileaks wird deswegen weitere Enthüllungen bis auf weiteres nicht veröffentlichen. "Wenn die Informationen veröffentlicht werden, muss Wesenberg im Land sein, sonst bleibt er im Ausland und entzieht sich den möglichen Konsequenzen". Für Trainer Kai wurde zumindest schon einmal ein Ausreiseverbot veranlasst. Nun wird ermittelt... Polileaks hat alle Infos, Tonbänder und weitere Beweise beim Verband eingereicht. Nun liegt es am Ligaleiter über Konsequenzen nachzudenken.
Nach den Veröffentlichungen der letzten Woche gab es in der 2. Polnischen Liga wieder Auseinadersetzungen der Fans von GKS Belchatow mit der Polizei. Nach Jahren der Ruhe sind die Menschen in Belchatow aufgebracht. Nach Informationen der Polnischen Zeitung nahm die Vereinsführung von GKS Belchatow Kontakt mit SVKOWEGER auf. Demnach soll dem Trainer von Lech Poznan ein Angebot von GKS vorliegen, mit sofortiger Wirkung nach Belchatow zurückkehren zu können. Doch SVKOWEGER hat bei Lech noch einen 3 Jahresvertrag und steht im Moment recht gut in der Extraklasa da. SVKOWEGER äußerte sich folgendermaßen " Ich bin in Poznan angekommen, mein Herz hängt an GKS doch eine Rückkehr ist im Moment kein Thema. Irgendwann wird jedoch die Zeit kommen und ich werde, wenn man mich noch will, nach Belchatow wechseln." Bedingung scheint der Aufstieg in die Extraklasa zu sein. In Posen ist man über die Worte des Trainers nicht sonderlich erfreut. Gerade jetzt, wo man in der Liga wieder in ordentlichen Gewässern verkehrt, soll keine Unruhe in den Verein gebracht werden, deswegen fügte SVKOWEGER hinzu. "Ich werde meinen Vertrag auf jeden Fall erfüllen".
Rückrundenauftakt
Zaglebie Lubin ist ordentlich aus den Startlöchern in die zweite Saisonhälfte gekommen: Am ersten Rückrunden-ZAT gelang dem Team von Coach Floyd ein 1:0-Heimsieg über
Arka Gdynia. Auswärts musste man sich zweimal geschlagen geben, einmal knapp (2:3 gegen
Wisla Kraków) und einmal deutlich (0:4 gegen
Lech Poznan). In der Tabelle sind die Lubiner von Platz 3 auf 4 zurückgefallen.
Floyd: "Unsere ersten drei Rückrundenspiele verliefen soweit recht unspektakulär, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Im weiteren Saisonverlauf werden unsere Fans sicher auch noch mal den einen oder anderen spannenden Schlagabtausch erleben. Vielleicht ja schon in den kommenden Partien...gerade Cracovia hat momentan ja vermutlich einiges gutzumachen."
In diesen kommenden Partien geht es für Zaglebie gegen
Lechia Gdansk (H),
Górnik Leczna (H) und
Cracovia Kraków (A).
Mannschaft zeigt sich unbeeindruckt
Gdansk - Trotz der vielen angeblichen Enthüllungen konnte das Team um Trainer Kai die Konkurrenz mit 0 Punkten nach gen Heimat schicken. Einzig die Auswärtsbilanz bleibt erschreckend.
Während sich Trainer Kai der polnischen Presse stellen musste, waren die Spieler parallel beim Trainerin mit dem Assi. Anscheinend möchte man sich in der Mannschaft nicht sonderlich mit den Enthüllungen SVKOWEGERs beschäftigen. Zu sehr könnte dies auf dem Spielfeld ablenken.
"Wir konzentrieren uns auf unser Spiel. Wir sind nicht dafür da, um in den Zeitungen irgendwelche Gerüchte zu dementieren oder zu bestätigen. Wir sind nur dazu da, um den Fans für ihr Eintrittsgeld ein vernünftiges Spiel abzuliefern."
Das gelang der Mannschaft wenigstens zu Hause bisher einwandfrei. Nur in der Ferne will das noch nicht ganz klappen. Die wenigen Fans, die sich das noch ansehen wollen und immer wieder mit anreisen, mussten bisher mit 9 Niederlagen bei nur einem Sieg miterleben. Spaß geht anders..
Doch für einen Aufsteiger scheint man sich nicht allzu schlecht zu schlagen. Nach der roten Laterne in der letzten Woche, konnte man sich nun sogar auf den 7. Platz vorkämpfen. Dass zum letzten Platz nur ein Punkt Differenz ist, mindert ein wenig die Euphorie im Norden, zumal die Konkurrenz aus der Nachbarstadt um die Meisterschaft mitspielt.
"In der nächsten Saison planen wir noch ein paar Verbesserungen am Team", so Trainer Kai. Diesmal durfte er der Presse auch ein paar sportliche Fragen beantworten. "Voraussetzung ist jedoch, dass wir die Klasse halten können."
Sch.... Saison
Der Neuzugang konnte auch nicht die richtigen Antworten auf die Probleme finden, die zur Zeit in Bialystok herrschen. Wenigstens fängt ab dem nächsten Zat der Pokal an, sodass man wenigstens hier mal unbeschwert spielen kann. So eine verkorkste Saison wie diese wird man in Bialystok wahrscheinlich lange in Erinnerung behalten, aber noch gibt man nicht auf und gibt sich kämpferisch. Man will die Saison ordentlich zu Ende spielen und den ein oder anderen Konkurrenten für nächstes Jahr schonmal zeigen, dass auch in Bialystok noch nicht alle Lichter ausgegangen sind und dass es auch hier noch schwer sein kann die Punkte mitzunehmen. DIes wird aber kein leichtes Unterfangen, denn Spieltag für Spieltag scheint Rabbit als Trainer schlechtere Antworten auf die Fragen Taktik und Setzverhalten zu finden. Ist es Zeit für eine Ablösung und einen Wechsel?
Gerüchte, Gerüchte, Gerüchte
Nach all diesem Theater auf und abseits des Rasens meldet man sich in der Hauptstadt nun auch zu Wort. Laut Pressesprecher von Wisla hat es weder Doping- noch Bestechungsfälle in der Hauptstadt gegeben und wird es auch niemals. Egal bei welchem Verein aus Krakau. Alles andere sind Gerüchte die von Trainer und Funktionären gestreut werden die sich benachteiligt fühlen oder nur so eine Chance auf dem Rasen erhoffen. Dazu wollten sich allerdings keine sportlichen Verantwortlichen weiter äußern. Über den Wahrheitsgehalt lässt sich weiter Streiten.
Andere Gerüchte wurden von Trainer Monky aber bestätigt.
So zum Beispiel der neue Co Trainer Joseph „Jupp“ Heynckes.
Dieser übergab dem Vorstand bereits seine Spielerwunschliste, auf der unteranderem bekannte Namen wie Stürmerstar Petr Petr und Torhüter Lasse Netreinström stehen. Petr Petr genannt „Wieslikoff“ (das Wiesel) erzielte bereits 138 Tore und 1 Assist für seinen jetztigen Arbeitgeber Dynamo Doksy, von denen er für eine stattliche Summe von 1.348.078, 98 Kronen Ost in die polnische Hauptstadt wechseln wird. Bei Lasse fehlen nur noch Vertragsdetails so das Managment.
M.Monky: „ Ich denk, dass wir mit diesen Neuzugängen zuversichtlich in die restliche Saison blicken können. Vor allem Jupp mit seinen Visionen und seinen Zielen könnte eine Verstärkung darstellen.“
Bonbonskandal
Nun also doch! SVKoweger veröffentlich über Polileaks erste Details zum "Bonbonskandal". Die Angst die angeblichen Beweise vor der Veröffentlichung an den Strohmann Wesenberg zu verlieren, waren wohl doch zu groß.
Nun ist es auch raus, Wesenberg soll vor etlichen Jahren systematisch mit Lutschbonbons gedopt haben. Er hat dabei nicht nur sich selbst, sondern auch Schiris, Mitspieler und einen kleinen Jungen auf Droge gesetzt. Was dies nach sich zieht, falls sich die Gerüchte bestätigen sollten, ist klar. Wesenberg müsste in den Knast, und das wohl lebenslang.
Doch da auch SVKoweger als windiger Hund in der Szene bekannt ist, glaubt ihm diese Story wohl kaum jemand. Zudem scheint die Sache nach fast 10 Jahren langsam verjährt. Außerdem kann sich der damalige Ligaboss Kai Onvod durch seinen jahrelangen exessiven Vodkakonsum eh an kaum noch etwas erinnern.
Ähnlich abweisend liest sich auch die Stellungnahme von Trainer Wesenberg, die er per Brieftaube von den Fidschis geschickt hat. Daraus ein Auszug: "Es stimmt, dass ich damals reichlich bunte Bonbons an Schiris verteilt habe. Diese waren aber ausschließlich zur Arbeitserleichterung angedacht. Das daraus ein paar Sympathien entstanden, war ein netter Nebeneffekt. Niemand hatte vor einen Schiri zu manipulieren...
Der Kollege SVKoweger hat ja scheinbar selber reichlich von den ominösen Bonbons genascht. Ich weiß nicht wie er zu solchen Ergebnissen kommt. Zumal es meines Wissens auch noch mehr Farben gab... ähh... aber das spielt ja hier jetzt keine Rolle."
Laborberichte da...
... und die verheißen nichts Gutes für den Fussball in Polen.
Wie in jeder professionellen Sportart werden auch im Fussball stetig Blutproben genommen, um Doping im Sport zu unterbinden. Getestet wird auf alle gängigen Dopingmittel wie zum Beispiel Epo oder andere Stimulanzien. Während in anderen Sportarten immer wieder neue Skandale aufgedeckt wurden, blieb der Fussball stets "sauber". Diese Zeit ist jetzt vorbei. Laut Polileaks werden in den nächsten Tage Werte veröffentlicht die beweisen, dass im polnischen Fussball gedopt wurde. Die Anti-Doping Agentur in Polen untersuchten die Blutproben von Spielern und Trainern aus den letzten Jahren noch einmal, denn viele Mittel sind erst jetzt nachweisbar. Hierbei wurden Unstimmigkeiten in den Blutwerten des Umkreises von Cracovia Krakau festgestellt. Welche Spieler genau betroffen sind bleibt noch offen. Nach unbestätigten Informationen der Polnischen Gazeta konnte dieser Skandal nur aufgedeckt werden, da einem kleinen Jungen schlecht wurde, nachdem er von Trainer Wesenberg ein Bonbon naschte. Hier werden die parallelen klar. Damals verteilte Wesenberg Bonbons - angeblich nur an Schiris, doch der Bonbon Skandal ist nun doch größer als gedacht. Polileaks liegen insgesamt 5 Bonbons von damals vor, die nun in den Laboren überprüft wurden.
Die Bonbons sind in 5 Farben eingeteilt:
Gelb: Normale Bonbons - verschiedene Geschmackssorten - keine Auffälligkeiten
Rot: ähnlich wie Extasy, wurden vor allen bei Schiris nachgewiesen, verändert die Wahrnehmung, Menschen nehmen nur noch die Farbe Rot richtig wahr und entwickeln Sympathie für alles was in der Farbe Rot auftaucht, andere Farben sind nur grau, (Trikot von Cracvia ist Rot-Weiss)
Blau: Narkotika- dienen der Unterdrückung von Muskelschmerz - wurden bei Spielern von Cracovia gefunden (Altersschnitt der Mannschaft von Cracovia lag damals bei über 36 Jahren)
Grün: Peptidhormone - zum Beispiel EPO oder Anabolika, dient dem Muskelaufbau- wurde vor allem bei Trainer Wesenberg nachgewiesen, nach der gefangenen Ohrfeige von SVKOWEGER.
Lila: ähnlich Kokain- sorgt für Euphorie und Glückgefühl, Menschen fühlen sich unantastbar, Sorgen im Alltag sind verschwunden - wurden vor allem bei Ligaleiter Kai Onvod gefunden.
Polileaks liegen Bilder vor auf denen zu sehen ist wie Wesenberg die Pillen kauft (in einem dunklen Hinterhof in Nowa Huta), wie er mit einem Sack Bonbons in das Gebäude des PZPN geht, wie seine Spieler während der Halbzeit Bonbons nehmen und wie er vor den Spielen Bonbons an Schiris verteilt. Rausgekommen ist dies nur, weil Wesenberg statt einem gelben Bonbon, dem kleinen Jungen, ein lila Bonbon gab. Wenn diese Anschuldigungen stimmen (und das tun sie, wirklich ) werden wohl mehrere Verfahren gegen den Trainer von Cracovia eingeleitet. Unter anderem wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Hehlerei, Manipulation, Bestechung und dem Verstoß gegen das Jugendschutzgesetz. Ebenfalls fürchten muss sich der Trainer von Lechia, da ebenfalls wegen Bestechlichkeit ermitteln werden könnte.
Planungen laufen
Die PLanungen für die nächste Saison laufen bereits, obwohl diese Saison noch nicht zu Ende ist. Aber Trainer Rabbit ist schon akribisch am Arbeiten um nächstes Jahr wieder eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen zu können. Wie das gelingen soll? Es werden Spieler den Verein verlassen müssen und neue Spieler her. Genau deswegen reisen die Scouts von Jagiellonia Bialystok zur Zeit in der ganzen Welt umher und sichten Spieler und verhandeln mit Vereinen. Polen ist ein sehr erfolgreiches Land in letzter Zeit und die Milliarden, die die Oligarchen in die Clubs stecken, tragen ihren Teil dazu bei, dass es viele Spieler gibt, die gerne in diesem Land Fußball spielen würden. Indes diskutiert der Verband über eine Aufstockung der Liga. Hierzu sagte Trainer Rabbit: "Nur wenn diese Vereine Tradition besitzen und viel Geld, sollte ihnen der Aufstieg möglich gemacht werden, denn nur dann bringen sie unsere Liga weiter. Ansonsten enden sie als Kanonenfutter."
Es wird eng
Zaglebie Lubins guter Lauf in der Ekstraklasa hält an: Am zurückliegenden ZAT konnte das Team von Coach Floyd sowohl gegen
Lechia Gdansk (4:0) als auch gegen
Górnik Leczna (1:0) einen Zu-Null-Heimsieg einfahren. Auswärts unterlag man dem (noch) amtierenden Doublesieger
Cracovia Kraków mit 0:3. In der Tabelle befinden sich die Lubiner nach wie vor auf Platz 4, konnten allerdings den Abstand nach hinten vergrößern und jenen nach vorne verringern - u.a. auch weil sich Tabellenführer
Slask und Verfolger
Arka mit einem 5:5-Remis gegenseitig Punkte klauten. Slask ist nach wie vor ein gutes Stück voraus, aber aus dem Zweikampf mit
Lech um die direkte CL-Quali ist nun erst einmal ein enger Dreikampf mit Lech & Arka geworden.
Floyd: "Wir hier in Lubin sehen uns weiterhin auf einem guten Weg. Unsere Leistungen sind insgesamt stabil und ebenso punkten wir regelmäßig. 2/3 der Saison sind nun rum, und die bis hierhin sichtbare Tendenz sieht gut aus. Nun gilt es, auch im letzten Drittel weiterhin voll konzentriert zu bleiben, um möglichst an die bisherigen Leistungen und Ergebnisse anzuknüpfen."
Am kommenden ZAT spielt Zaglebie gegen
Polonia Warszawa (H),
Jagiellonia Bialystok (A) und Slask Wroclaw
(H).
Lechia konzentriert sich auf seine Leistungen
Swinemünde - Während sich das Team auf die nächsten Spiele vorbereitet, hat man Trainer Kai auf Usedom entdeckt. Der Coach soll sich von den Konfrontationen mit den Reportern erholen und alles aussitzen.
"Mir geht es wunderbar, sobald sie verschwunden sind", hörte man diese Woche nur von Lechias Trainer Kai. Man hatte ihn auf Usedom in Swinemünde entdeckt, wo er es sich in der Ostsee von den heißen Temperaturen der letzten Tage erholte. Seine Mannschaft dagegen schwitzte weiter in Gdansk. Angeblich sollte der Co-Trainer Anweisungen erhalten haben, wie er mit der Mannschaft umzugehen habe.
Dies dürfte ein guter Schachzug des Trainers sein. Nachdem nur noch wenig über seinen Part in den Enthüllungen des SVKOWEGER geschrieben wird, spekulieren bereits die ersten, dass man schon nächste Woche nicht ein Wort über diese "Skandale" mehr in den Zeitungen lesen würde. In diesem Fall hätte Kai alles erfolgreich ausgesessen.
"Wir konzentrieren uns auf den sportlichen Erfolg", ließ man von Seiten der Vereinsführung verlauten. Nachdem Lechia bereits auf Platz 6 steigen konnte, hoffen die ersten auf Gelder aus dem europäischen Topf. Die Luft würde somit immer dünner für Red Bull werden, welches bereitwillig Summen in Millionenhöhe investieren wollte.
Doch die Mannschaft winkt bei solchen Anfragen ab. Der Kapitän sagte uns, dass man nach der ersten Woche auf einem internationalen Startplatz nicht schon von Europa reden kann. Man sei eher froh, dass sich der Abstand zum Abstiegsplatz etwas vergrößert hat.
Abstiegsangst und schwere Beine
Jedem in Krakau ist klar was die Stunde geschlagen hat.
Abstiegskampf und zwar im Schwergewicht.
Man bekommt die meisten Gegentore der gesamten Liga und schießt die wenigsten!! In jeder normalen Liga heißt das nun mal: zum Abschied leise Servus sagen Wisla zu grabe tragen.
Aber was ist schon normal und welche Pläne hat der Trainer noch im Köcher??
Mr.Monky: "Ich hab mir was richtig gutes ausgedacht!! Wir schießen die nächsten Spiele einfach immer mehr Tore als wir bekommen!"
Un jetzt auch noch Derby...hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für die wichtigste Choreo der Sasion. Hinter vorgehaltener Hand heißt es sogar man bräuchte einen LKW für die Menge die man zünden.... korrektur hoch halten möchte! ;) Gespannt harren wir der Dinge.
Saison wird länger
Aufgrund nicht zu erwartender Schneefälle wird im Moment in Polen über eine Verlängerung der Saison diskutiert. Dies hätte zur Folge, dass manche Planungen, die sich nach dem Terminkalender richten, nicht wahrgenommen werden. Zur Zeit kann sich auch noch niemand vorstellen, dass es bei gerade mild gewordenen 20 Grad Celsius in 3 Wochen schon so kalt werden soll, dass die Plätze unbespielbar sind. Ins Gerede hat dies ein Forscher aus Lubin gebracht, der behauptet hat, dass die Plätze in 3 Wochen unbespielbar seien. Aufgrund einiger früherer gewagter Thesen und deren exaktes Eintreten hat dieser Forscher Ruhm erlangt, ob dies aber ein Indiz für die Richtigkeit ist, bleibt abzuwarten und darf angezweifelt werden. Trainer Rabbit indes dürfte solch ein Eingreifen "höherer" Gewalt wahrscheinlich nicht recht kommen, will er doch die Saison so schnell wie möglich hinter sich bringen und abhaken. Diese Saison war bei weitestem die schlechteste in der Vereinsgeschichte und soll so schnell wie möglich vorüber gehen, damit wieder neue Besen in die Mannschaft kommen, die ja bekanntlich gut kehren...
Krakau weiter trainerlos
Neben den ganzen Skandalen die sich zurzeit in der polnischen Ekstraklasa abspielen, läuft ja bekanntlich auch noch die Saison. Und die befindet sich sogar schon in ihrer Endphase. Und sie kann bei Cracovia Krakow bereits jetzt als vermurkst angesehen werden. Die Mannschaft kassiert Gegentore ohne Ende und die Stimmung im Team ist schlecht. Vor allem die ständige Abwesenheit des Trainer stößt übel auf. Seit drei Wochen weilt Wesenberg jetzt schon auf den Fidschis und laut der "Fidschi-News" liegt er dort nur am Strand anstatt nach Polen zurück zu kommen, Stellung zu beziehen und sein Team wieder zu trainieren. Co-Trainer Frontzecke ist schon jetzt mit seinen Aufgaben völlig überfordert. Er lässt viel zu offensive Spielsysteme spielen, die Automatismen funktionieren überhaupt nicht und so steht Cracovia am Abgrund. Nur vier Punkte trennen die Krakauer von ihrem Stadtrivalen Wisla und dem damit verbundenen Abstiegsplatz. Eine Niederlage im Derby am Wochenende und der Baum brennt so richtig.
Zum greifen nah
... ist der Meistertitel - so lauten zumindest die Schlagzeilen lokaler Kaese und Wurst-Blaetter. Den Vogel schoss die "Wroclawska Gazeta" mit der Schlagzeile "Slask Wroclaw im schlesischen Himmelreich" ab. Trainer Fred Glichter muss dann auch kraeftig auf die Euphoriebremse treten: Einige wichtige Spieler haben mit Muskelproblemen zu kaempfen, manche muessen fitgespritzt oder mit blauen Pillen aufgepaeppelt werden. Slask ist zwar Tabellenfuehrer, aber der Vorsprung auf den Zweiten (Lech Poznan) ist auch zwei Punkte geschmolzen, waehrend auf Platz drei Altmeister Zaglebie Lubin mit sagenhaften TK-Reserven lauert. Alles in allen also noch lange keine so klare Sache wie die Journaille das gerne herbeischreibt. In den naechsten Spielen muss tapfer weitergepunktet werden. Kein leichtes Unterfangen stehen doch dem Heimspiel gegen Polonia Warschau Auswaertspiele in Krakow (gegen Cracovia) und Bialystok an.
Höhenluft
Gdansk - Obwohl man auf einem EL-Playoff-Platz steht, möchte man sich im hohen Norden nicht der Illusion hingeben, dass dies auch die Endposition sein wird. Das Umfeld soll beruhigt werden. Die Euphoriebremse ist gefragt dieser Tage.
"Natürlich sind wir nun dort oben", kommentierte Trainer Kai die Tabellenposition, "aber wir müssen den Blick nach unten halten." Ihn interessiere demnach nicht sonderlich, dass man nur 8 Punkte hinter dem Tabellenführer stehe, sondern viel mehr, dass es nur 5 Punkte auf den Abstiegsplatz sind.
"Sehen sie.. je weiter oben wir in der Tabelle stehen, desto ernster nehmen uns die Gegner und bereiten sich intensiver auf unser Spiel vor", so der Kapitän der Truppe. "Da ist es nur logisch, dass wir damit rechnen müssen doch noch ein paar Plätze zu verlieren. Wir sind eben 'nur' der Aufsteiger."
Alles nur Tiefstapelei? Fakt ist, dass die Mannschaft ziemlich gut dasteht. Da sieht die ein oder andere Mannschaft schon mit leeren Lungen in den Startlöchern am nächsten Spieltag. Doc fehlt es der Mannschaft an Erfahrung, um diesen Platz zu halten und ins internationale Geschäft einzuziehen?
Das Team zeigte sich von dem ganzen unbeeindruckt.
Vielmehr Aufmerksamkeit nehme sowieso gerade der Trainer ein, der in seiner Zeit als Verbandspräsident wohl die falschen Bonbons genascht haben soll.
"Mir sagte man damals, dass es die neueste Entwicklung von Milka sei. Ich wollte unbedingt bei den ersten Tests dabei sein", verteidigte sich Trainer Kai. "Die Wirkung war nicht besser, als wenn ich eine ganze Tafel Schokolade esse." Kai mutmaßte schon, dass SVKOWEGER bloß Industriespionage betreiben würde und die neuesten Kreationen des Schokoladenherstellers ausplaudern würde. Entsprechende Hinweise wurden bereits an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
No risk no fun
Verkehrte Welt in Lubin: Während die Ekstraklasa geschlossen auf die Zielgerade der Saison 2013/2 einbiegt und allerorts die Vereine nochmals ihre verbliebenen Reserven mobilisieren, lässt Floyd seine Mannschaft mit angezogener Handbremse spielen. Und das sogar erfolgreich: Jeweils mit 1:0 konnten die Lubiner am vergangenen ZAT ihre beiden Heimspiele gegen
Polonia Warszawa und Tabellenführer
Slask Wroclaw gewinnen. Daneben gab es noch eine 0:4-Auswärtsniederlage gegen
Bialystok. In der Tabelle konnte Zaglebie damit Boden gutmachen und belegt nun aktuell Platz 3.
Floyd: "Man kann nicht permanent jede Woche an seine Grenzen gehen - das gilt auch und gerade in einer so starken Liga wie der polnischen. Zwischendurch braucht es auch Phasen, in denen man eben nicht ganz Vollgas gibt, und solche Phasen kann man ja auch durchaus mal antizyklisch einstreuen - und trotzdem dabei nicht ganz unerfolgreich sein. Dazu braucht man natürlich dann immer auch ein Quäntchen Glück auf seiner Seite, aber das ändert nichts daran, dass wir mit unseren jüngsten Leistungen und Ergebnissen total glücklich und zufrieden sind. Wir sind mittlerweile richtig gut dabei im Kampf um die direkte CL-Quali und aus dieser derzeitigen Ausgangslage wollen wir nun im letzten Saisonviertel möglichst viel herausholen."
Am nächsten ZAT spielt Zaglebie gegen
Wisla Kraków (H),
Arka Gdynia (A) und
Lech Poznan (H).
Wesenberg zurück in Krakau
Aufatmen bei Cracovia Krakau. Mit dem 9-Punkte-ZAT letzte Woche hat man sich endgültig aller Abstiegssorgen entledigt. Vor allem das gewonne Derby gegen Wisla sorgte für ausgelassene Stimmung bei den Cracovia-Anhängern. Damit hat man den Lokalrivalen wohl endgültig in die zweite Liga geschossen auch wenn die schönen Derbys natürlich fehlen werden.
Ein Grund für den leichten Aufwärtstrend bei Cracovia ist die Rückkehr von "Erfolgstrainer" Wesenberg. Er kam gut gebräunt aus seinem Exil auf den Fidschis zurück und stellte die Mannschaft gleich auf mehreren Positionen um. "Ich habe wieder mehr auf die erfahrenen Spieler gesetzt und den Altersdurchschnitt von 33 auf 36 Jahre hochgetrieben. In solchen schwierigen Situationen müssen die älteren Spieler vorangegehen."
Wie es mit Wesenberg jetzt weiter geht, wird man sehen. Es gibt nach SVKowegers Hetze jedenfalls massenhaft Anfeindungen gegen den Krakauer Coach. "Ich möchte vorläufig dazu nichts sagen. Wir spielen Morgen gegen seine Sinnlosmannschaft. Wir werden da sicher auf dem Spielfeld eine entsprechende Antwort geben."
8 Punkte - Gdansk atmet auf!
Gdansk - Noch 6 Spieltage sind zu absolvieren und der Abstand zum Abstiegsplatz ist für den Aufsteiger eine immer sich weiter entfernende Gefahr. Die ersten beginnen sich sicher zu fühlen und schielen bereits auf den Konkurrenten aus Gdynia.
Mit 2 Auswärtsspielen kam wie erwartet der Fall in der Liga. Das Team um Trainer Kai scheint in der Fremde noch nicht in der Ekstraklasa angekommen zu sein. Von einem Spitzenteam kann noch lange nicht die Rede sein, wenn man Auswärts keine Punkte einholen kann. Zu stark scheint noch die Konkurrenz.
Doch zum Abstiegsplatz sind es nun 8 Punkte. Ein Abstand, der einige Spieler und vor allem die Fans samt Vorstand in Ruhe wähnt. Umso leichter kann Trainer Kai seiner Arbeit nachgehen: "Es ist tatsächlich beruhigend, wenn man nicht immer wieder nach ganz unten schielen muss und bringt auch wesentlich mehr Spaß, wenn man die etablierten Mannschaften ein wenig ärgern darf."
Und das gelingt den Polen aus dem Norden anscheinend ganz ohne illegale Hilfsmittel. Kollektiv hat man sich als Team einem Test unterzogen, um jeden Zweifel von sich abperlen lassen zu können.
Die ersten zufriedenen Fans freuen sich insgeheim darüber, dass man so nah dran an Rivale Arka ist. Lediglich 2 Punkte trennen die beiden Teams aus der Dreistadt.
Da Trainerin Zerrovska aber ein Heimspiel mehr in den letzten 6 Spielen hat, wird sicherlich niemand öffentlich davon sprechen, dass man das Wunder noch schaffen kann.
Ende herbeigesehnt
Steigt man sogar nach dieser verkorksten Saison noch ab? Diese Frage beschäftigt derzeit fast alle Anhänger im umfeld des polnischen Erstligisten Jagiellonia Bialystok. So wurde die schlechte Phase zu Beginn darauf geschoben, dass die Saison erstmal ins Laufen kommen muss und umso länger die Serie ging, wurden die Probleme immer größer und offensichtlicher. Man konnte seine Heimstärke nicht ausschöpfen und auch auswärts kam es nicht zu den erhofften Punktgewinnen. Aber wie sollte man sich aus dieser Abwärtsspirale befreien? Dafür gingen dem erfolgsverwöhnten Coach Rabbit die Lösungen aus, sodass alle im Umfeld von Bialystok nur hoffen können, dass die Saison gut zu Ende gespielt wird und am Ende der Klassenerhalt steht, der zwar kein ruhmreiches Kapitel wäre, der aber zumindest einen versöhnliches Ende einer katastrophalen Saison bedeuten würde...
All Eyes on Slask
Die Ekstraklasa biegt auf die Zielgerade der Saison 2013/2 ein und Zaglebie Lubin konnte auch am drittletzten ZAT seine zuletzt gezeigte gute Form bestätigen: Aus drei Spielen holte die Mannschaft von Coach Floyd die Maximalzahl von neun möglichen Punkten. Jeweils 1:0 gegen
Wisla Kraków und
Lech Poznan sowie 7:4 bei
Arka Gdynia lauteten die Ergebnisse im Einzelnen. In der Tabelle gelang den Lubinern dadurch ein Sprung von Platz 3 bis hinauf auf Rang 1, einen Punkt vor dem bisherigen Tabellenführer
Slask Wroclaw liegend. Den Coach schien jedoch erst einmal noch ein ganz anderes Ergebnis zu beschäftigen...
Floyd: "Dass wir uns im Halbfinale des Puchar Polski im Elferschießen derart nervenschwach präsentiert haben...das bedarf der Analyse und der Aufarbeitung. Dieses Ausscheiden überdeckt für den Moment doch leider erst einmal etwas den Ligaalltag. Dennoch freut mich retrospektiv in der Betrachtung der letzten Punktspiele, dass es meiner Mannschaft gelungen ist, situativ sehr flexibel zu reagieren - in Spielen, die einen eher taktisch-dsiziplinierten Ansatz erforderten, konnten wir genau dies gut auf den Platz bringen. In anderen Momenten war dagegen eher Vollgasfußball gefragt - und auch dies haben wir dann hinbekommen, wie etwa beim 7:4 bei Arka. Wir sind also sehr zufrieden mit unseren jüngsten Resultaten; die Momentaufnahme namens Tabellenführung hat für uns jedoch denkbar wenig Bedeutung. Oder, um die Situation mal aus Slasks Perspektive zu betrachten: Ich könnte mir schlimmere Konstellationen vorstellen, als zwei ZATs vor Schluss quasi gleichauf mit dem direkten Konkurrenten zu liegen, der nur noch zwei Heimspiele hat, während man selber noch über deren vier verfügt. In Sachen Meisterschaft kann der Ball, das Heft des Handelns, die Favoritenrolle - wie immer man es auch nennen will - also schwerlich bei uns liegen. Kollege Glichter hat Stand jetzt so gut wie alle Trümpfe in der Hand und dementsprechend gilt es nun abzuwarten, wie er und seine Mannschaft damit umgehen. Von daher sollte man auch die mancherorts bereits propagierten Zweikampfszenarien 'Slask vs. Zaglebie' nicht ernster nehmen als unbedingt nötig. Wir hier in Lubin tun sehr gut daran, nicht übermütig zu werden und vor allem unser primäres Ziel - die direkte Qualifikation für die Champions League - nicht aus den Augen zu verlieren."
Am vorletzten ZAT spielt Lubin gegen
Lechia Gdansk (A),
Górnik Leczna (A) und den amtierenden Doublesieger
Cracovia Kraków (H).
Abgerutscht
Die schlimmsten Alptraeume werden wahr. Vertrieben aus dem Paradies. Und das schon sechs Spieltage vor Schluss. Mit einer fabelhaften (oder besser zweifelhaften ?) Leistung zieht Zaglebie Lubin an Slask Wroclaw vorbei. Unter tatkraeftiger Mitarbeit der Gegner (hier: Wisla Krakow, Arka Gdynia und Lech Poznan) kann Zaglebie die Heimspiele 1:0 gewinnen und auswaerts unbedraengt sieben (!) Tore schiessen. Das ausgerechnet Polileaks- Lautsprecher SVKoweger - seines Zeichens Trainer von Lech - bei dieser Nummer mit dabei ist, hinterlaesst einen faden Beigeschmack. Seis drum - Fred Glichter nimmts sportlich: Jetzt muessen wir es halt genauso machen. Die Rechenabteilung hat schon ermittelt, dass, wenn man die naechsten vier Heimspiele und zwei Auswaertspiele gewinnt, man sicher Meister ist. Im Management ist man nun auf der Suche nach kreativen Loesungen (und schwarzen Kassen), um die naechsten Gegner auf Linie zu bringen. Prost!
Verfahren gegen Cracovia-Trainer eingestellt
Zum Ende der Saison scheint das Hick-Hack um den ehemaligen Erfolgstrainer von Cracovia Krakau T. Wesenberg endgültig beendet zu sein. Das Verfahren gegen ihn wurde nun vorerst aus Mangel an Beweisen eingestellt. Böse Zungen behaupten, es sei aus Krakau wieder einiges an Geld und Bonbons geflossen um den Skandal am Boden zu halten. Bewiesen werden kann allerdings nichts.
So kommt der Coach der Rot-Weißen scheinbar mit einem blauen Auge davon. Er selbst wäscht seine Hände aber in Unschuld: "Ich habe ein absolut reines Gewissen. Die Erfolge von früher sind harter Arbeit geschuldet. Ich bin froh dass SVKoweger mit seiner Anfeidnung keinen Erfolg hatte. Bonbons bekommt der aber sicherlich nicht mehr von mir."
Letzter ZAT...
und in Polen geht alles seinen gewohnten Gang. Polileaks hatte kaum Auswirkungen auf den polnischen Fussball. Trotz der Veröffentlichungen von Polileaks gab es bisher weder Ermittlungen des Verbandes, noch eine Festnahme des Trainers von Cracovia. Trainer SVKOWEGER zeigt sich schwer enttäuscht vom Verband. "Hier werden wieder mal beide Augen zugedrückt, ich habe keine Lust mehr mich mit den Problemen auseinanderzusetzen". Sportlich sieht es bei Lech recht gut aus. Man steht auf Rang 3 und die Chancen nächstes Jahr International spielen zu dürfen sind sehr hoch. Nur noch 3 Spiele muss man überstehen und die Saison kann positiv beendet werden. Die Gerüchte um einen Wechsel SVKOWEGER´s in Richtung Belchatow nehmen weiter Fahrt auf. Grundbedingung ist jedoch ein Aufstieg Belchatows in die erste Liga und eine Aufarbeitung der Statistik der letzten 6 Jahre. Doch wird der Trainer von Lech wirklich einem Startplatz im europäischen Geschäft den Rücken zuwenden? Die Fans in Poznan hoffen nicht und auch der Trainer zeigt bis jetzt noch keine Tendenzen in diese Richtung. Sollte Lech jedoch irgendwie doch noch aus den Internationalen Plätzen rutschen, wird der Verein wohl reagieren müssen. 3 Spiele also noch, in denen sich die Zukunft des Trainers entscheiden wird. Man darf weiterhin gespannt sein.
ZAT mit Beigeschmack
Irritiert zeigt man sich dieser Tage bei Zaglebie Lubin. Dabei verlief der zurückliegende ZAT für die eigene Mannschaft relativ unspektakulär: 3:0 daheim gegen
Cracovia Kraków sowie jeweils 0:3 auswärts bei
Lechia Gdansk und
Górnik Leczna lauteten die Ergebnisse. Doch weder diese Resultate noch der damit verbundene Rückfall von Platz 1 auf 2 in der Tabelle waren der Grund für das allgemeine Kopfschütteln im Zaglebie-Lager. Vielmehr war es das Geschehen auf den anderen Plätzen, das Floyd und seinen Mannen etwas verwundert zurückließ...
Floyd: "Der Kollege von
Wisla hat sich mit seinem abermaligen Nichterscheinen zu den Spielen seiner Mannschaft sicher keine neuen Freunde gemacht - außer bei
Slask vielleicht, die sich wahrscheinlich jetzt noch fragen, wie sie eigentlich zu diesen geschenkten drei Punkten gekommen sind. Oder auch nicht...denn unweigerlich kommen einem in diesem Zusammenhang auch wieder die Aussagen ins Gedächtnis, die Kollege Glichter vergangene Woche in der Presse getätigt hat. Sollte das was dort nachzulesen ist zu diesen Ereignissen dieses ZATs beigetragen haben, dann kann man nur sagen: Glückwunsch, Ziel erreicht. Zumindest in Sachen mr.monky. Die Hoffnung bleibt, dass andere Trainerkollegen, wie etwa SVKOWEGER, andere Reaktionen auf Glichters Verhalten zeigen. Aber das liegt schließlich nicht in unseren Händen. Was bleibt aus Lubiner Sicht? Zunächst einmal die Feststellung, dass unsere Titelchancen nunmehr erst recht in den Promillebereich gesunken sein dürften. Des Weiteren drei Spiele, in denen wir die direkte Qualifikation für die Champions League endgültig fix machen wollen. Und das wird nicht einfach.
Polonia ist immer ein unberechenbarer Gegner und hat uns bereits letzte Saison am Abschluss-ZAT kräftig zugesetzt. Zu einem Spiel gegen
Bialystok muss ich wohl kaum irgendetwas sagen - das sind immer Highlights. Und dann ist da noch der Abschluss gegen Slask - der große Titelshowdown wird es wohl nicht mehr, aber irgendwo ist das Spiel als eine Art Lokalderby ja auch so von gewissem Interesse, auch wenn eine traditionelle Rivalität, wie Zaglebie sie zu manch anderem Verein pflegt, fehlt. Wir wissen jedenfalls, dass uns noch drei schwierige Aufgaben erwarten und wollen zum Saisonabschluss noch einmal alles raushauen was drin ist. Und im Sinne des Fairplays hoffe ich, dass auch alle Anderen ähnlich an die Sache rangehen und sich kein Beispiel an Wisla nehmen..."
Am finalen ZAT spielt Lubin also noch gegen Polonia Warszawa
(A), Jagiellonia Bialystok (H) und Slask Wroclaw (A).