Was nun, Herr Wesenberg?
Polen oder Krakau? Diese Frage stellt sich aktuell für Trainer Wesenberg. Nachdem er sich doch etwas überraschend mit der polnischen Nationalmannschaft für das WM-Turnier 2016 qualifiziert hat, hat der Coach nun eine Doppelbelastung zu verkraften, denn das Turnier in Frankreich ist noch im vollen Gange. "Deshalb musste nun der reaktivierte Co-Trainer Uni Hoeneß den Job bei Cracovia auf unbestimmte Zeit übernehmen. Doch Hoeneß ist inzwischen über 70 Jahre alt und zeigt schon leichte kongnitive Auffälligkeiten. Zum Beispiel kennt er nicht mal die Namen aller Spieler. So verlaß er auf der Abschluss-PK seine geplante Aufstellung für das erste Heimspiel, bis ihn die Pressevertreter darauf aufmerksam machten, dass die meisten Spieler schon seit 3 Jahren nicht mehr im Verein spielen. Hoeneß kratzte sich daraufhin am Kopf und bemerkte, dass er seine Aufstellung auch freilich nicht verraten würde.
Coach Wesenberg bekommt von alledem nichts mit. Er sonnt sich derweil am Golf von Biscaya und lässt es sich gut gehen, während sein polnischer Co-Trainer Ewald L. das Team trainiert.
Der Ball rollt
in Zabrze hatte man eine gute Vorbereitung und die meisten Testspiele konnten gewonnen werden dennoch ist man nicht ganz zufrieden. Der Trainer sprach davon dass es noch im taktischen Bereich Verbesserungs Bedarf gibt den die jungen Spieler die dazu gekommen sind müssen noch viel lernen.Der Spielplan ist direkt ein Kracher den es stehen schwere Auswärtsspiele auf dem programm. Dennoch will man gut in die Saison starten den ein guter Saisonstart ist wichtig für die Moral und motivation. Das Heimspiel gegen Cracovia ist bereits Ausferkauft
Saisonstart 2016/2
Es geht wieder los: Nur noch zwei Tage bis zum ersten ZAT der Ekstraklasa-Saison 2016/2. Mit dabei ist selbstverständlich auch wieder Zaglebie Lubin. Das Team von Coach Floyd geht als amtierender polnischer Vizemeister in die neue Spielzeit und will auch dieses Mal wieder vorne mitspielen.
Floyd: "Die Pause nach dem Ende der letzten Saison war diesmal vegleichsweise lang. Und sie hat gutgetan. Es war Zeit, sich mal gründlich zu erholen, den Kopf frei zu bekommen - und nun fiebern hier in Lubin auch wieder alle dem Startschuss der Liga entgegen. Wir sind hungrig darauf, dass es jetzt wieder losgeht und wollen Woche für Woche Topleistungen auf den Platz bringen, um das uns maximal Mögliche aus der Spielzeit herausholen."
Los geht die Saison für Zaglebie mit Spielen gegen
Arka Gdynia (A),
PGE GKS Belchatów (H) und
Cracovia Kraków (A).
Heute der Bohlen, morgen in Polen
Das hatte sich der sibirische Anthroposh und Menschenfreund Dimitry Utschkov sicherlich nicht so vorgestellt. Eigentlich war fest vorgehen, dass sein Vortrag der sowjetischen Nationalhyme auf dem Akkordeon locker für einen Durchmarsch bei DSDS reichen würde. Doch statt eines sibirischen Tigers entschied sich das lauwarme und spießige deutsche Publikum dann doch für Kevin Prince Boateng. Und wären dieser in Kürze für Freibier und ein karges Salär über hessische Schützenfeste ziehen darf, steht ein Utschkov mal wieder ohne Job da. Wie gut, dass zumindest der alte und rostige Draht nach Polen noch irgendwie funktioniert. Eine Lada Niva mit Zentralverriegelung, drei Kisten Wodka von Onkel Gubor aus Transnistrien und ein arragiertes Treffen mit zwei weißrussischen Nachwuchsakademikerinnen... und schwupp-di-wupp... befindet sich Dimitry Utschkov schon auf der Trainerbank von Legia Warschau in Polen wieder. Schade nur, dass der neue Coach bis dato keinerlei Erfahrung im Profigeschäft vorweisen kann und sich auch nicht sonderlich für Fussball interessiert. Aber solche Kleinigkeiten fechten einen Utschkov nicht an: "Hat mich gefragt Präsident, ob ich kennen Guardiala. Haben ich gesagt: Ja, haben ich noch im März Guardiala auf Grab von Schwiergermutter Ljobuwa gepflanzt."
Heute der Bohlen, morgen in Polen
Das hatte sich der sibirische Anthroposh und Menschenfreund Dimitry Utschkov sicherlich nicht so vorgestellt. Eigentlich war fest vorgehen, dass sein Vortrag der sowjetischen Nationalhyme auf dem Akkordeon locker für einen Durchmarsch bei DSDS reichen würde. Doch statt eines sibirischen Tigers entschied sich das lauwarme und spießige deutsche Publikum dann doch für Kevin Prince Boateng. Und während dieser in Kürze für Freibier und ein karges Salär über hessische Schützenfeste ziehen darf, steht ein Utschkov mal wieder ohne Job da. Wie gut, dass zumindest der alte und rostige Draht nach Polen noch irgendwie funktioniert. Eine Lada Niva mit Zentralverriegelung, drei Kisten Wodka von Onkel Gubor aus Transnistrien und ein arragiertes Treffen mit zwei weißrussischen Nachwuchsakademikerinnen... und schwupp-di-wupp... befindet sich Dimitry Utschkov schon auf der Trainerbank von Legia Warschau in Polen wieder. Schade nur, dass der neue Coach bis dato keinerlei Erfahrung im Profigeschäft vorweisen kann und sich auch nicht sonderlich für Fussball interessiert. Aber solche Kleinigkeiten fechten einen Utschkov nicht an: "Hat mich gefragt Präsident, ob ich kennen Guardiala. Haben ich gesagt: Ja, haben ich noch im März Guardiala auf Grab von Schwiergermutter Ljubowa gepflanzt."
Herzlich willkommen in der Ekstraklasa
Nach der überaus erfolgreichen vergangenen Saison geht Wisla Kraków guter Dinge in die neue Saison. Die Glückwünsche von Trainer Arek von Górnik Zabrze wurden dankend entgegen genommen. Die Verteidigung der Meisterschaft wurde von Trainer Christian J. Schmidt jedoch nicht als Saisonziel ausgegeben. Man möchte auch diese neue Saison um die Meisterschaft spielen, doch am Ende soll die beste Mannschaft den Titel erstreiten.
Mit Bedauern wurde die Entlassung von Trainer Kai bei Lechia Gdansk zur Kenntnis genommen, spielt die Mannschaft doch in der Qualifikation zur Champions League. Verstärkt wurde die Liga durch die Neuverpflichtung von Trainer Dimitry Utschkov bei Legia Waszawa, den man herzlichst begrüßt. Ein neue Trainer wird sicherlich das Ligageschehen positiv beeinflussen und für mehr Spannung sorgen.
Und die polnische Liga ist eine der stärksten Ligen in Europa, auch wenn Polen in der Fünf-Jahres-Wertung für die Saison 2016-3 vermutlich zurückfallen wird, da die Punkte aus der sehr erfolgreichen Saison 2014-3 wegfallen werden. Dies ist für Wisla Kraków Ansporn genug, in der neuen Saison in der Champions League anzugreifen, um wichtige Punkte zu holen. Doch zunächst freut man sich in Krakau auf den baldigen Saisonstart und wünscht allen Trainerkollegen einen guten Start.
Fronleichnahm
Ja, auch im katholischen Polen ist morgen Feiertag: Fronleichnam. Doch auf den Ligabetrieb hat das keine Auswirkung: Der zweite ZAT findet wie geplant am Abend statt. Damit die Fußballer von Wisla Kraków trotzdem den freien Tag mit Ihrer Familie genießen können, wurde das Training am Donnerstag Morgen abgesagt. Die Spieler und ihre Familien haben damit die Möglichkeit, nach dem Besuch der Fronleichnahmsprozession und der Feier der heiligen Messe unter freiem Himmel den freien Tag bis 14 Uhr gemeinsam zu genießen, bevor sich die Spieler versammeln, um zu den nächsten Spielen auswärts bei Zaglebie Lubin und bei PGE GKS Belchatów anzutreten. Zuhause wartet noch Arka Gdynia.
Auch Christian J. Schmidt, der Trainer von Wisla Kraków, wird morgen an der Fronleichnamsprozession teilnehmen. Ein bischen göttlicher Segen kann für die nächsten Spiele nicht schaden. Der Saisonstart ist grundsätzlich geglückt, wenngleich das Unentschieden zuhause gegen den Aufsteiger Ruch Corzów nicht eingeplant war. Den Neuling hat Wisla Kraków doch unterschätzt. Aber mit sieben Punkten belegt das Team von Trainer Schmidt Platz 1 in der Ekstraklasa, eine Momentaufnahme, die schon nach dem nächsten ZAT überholt sein kann.
Gelungener Auftakt
Zaglebie Lubin ist gut aus den Startlöchern in die neue Ekstraklasa-Saison 2016/2 gekommen: Am Auftakt-ZAT gewann das Team von Coach Floyd daheim gegen
PGE GKS Belchatów (2:1) und auch auswärts bei
Cracovia Kraków (4:1). Lediglich im Spiel bei
Arka Gdynia musste man sich geschlagen geben (0:3). Damit belegen die Lubiner nach den ersten drei Spieltagen mit sechs Punkten Tabellenplatz 3.
Floyd: "Kompliment an meine Mannschaft: Sie hat zum Saisonstart richtig gute Leistungen gezeigt und die kniffligen Aufgaben, die sie zu bewältigen hatte, alles in Allem prima gemeistert. Mit Erfolgserlebnissen in eine neue Spielzeit zu starten tut immer gut. Nun gilt es, konzentriert weiterzuarbeiten und uns bestmöglichst auf die nächsten Partien vorbzubereiten."
Weiter geht es für Zaglebie mit Spielen gegen
Wisla Kraków (H),
Lechia Gdansk (A) und
Ruch Chorzów (H).
It's the Heraldik, stupid!
Endlich mal wieder ein Lebenszeichen von Lebenskünstler und Ästhet Dimitry Utschkov aus der polnischen Hauptstadt. Der russische Coach zeigte sich mit einigen Rahmenaspekten bei Legia drei Wochen nach seinem Amtsantritt noch immer sehr unzufrieden: "Wappen von Legia ist häßlicher als Schwiegermutter Ljubowa oder Nachrichtensprecherinnen in deutschem Fernsehen. Müssen ändern Wappen! Kann man gucken bei ZSKA Moskau, Traktor Tscheljabinsk oder Arsenal. So gehen Wappen! Ansonsten bastelt Onkel Pavel aus Ulan-Ude neues Emblem mit totes Tier, Kalaschnikow oder Mettbrötchen mit Zwiebel!" Das Anliegen des Trainers stößt erwartungsgemäß im Präsidium und bei Fans auf nur wenig Gegenliebe. Dies lässt den Schnurrbartträger aus Wolgograd aber ziemlich kalt: "Müssen nur sehen, wie Fans durch Gegend laufen. Schauen mit Jogginganzug aus Ballonseide aus wie Modern Talking vor Eisprung. Nix Ahnung von Ästhetik, selbst Bierflaschen und weibliche Begleitungen meist aus unterster Schublade gegriffen." Und während Onkel Pavel wohl schon eifrig malt, stellt sich bei Legia die Frage, wie lange man noch einen Trainer mit kapitaler Bierfahne und merkwürdigen folkloristischen Anwandlungen ertragen wird.
Tiefs
Das Wetter in Krakau, in Polen, in Europa ist grausig. Seit Tagen ist es nur am Regnen, teilweise begleitet von heftigen Gewittern, bei fast sommerlichen Temperaturen zwischen 20 bis 25 °C. Und es regnet so viel, dass in einigen Regionen innerhalb eines Tages mehr als der Regen des gesamten Monats gefallen ist. Bäche, Flüsse treten über die Ufer und die Pegel der großen Ströme steigen dramatisch an. Überschwemmungen und Verwüstungen sind die Folge. Darüber hinaus setzt die für europäische Verhältnisse extrem hohe Luftfeutigkeit den Menschen zu: Die Klamotten kleben teilweise nur so am Körper.
Lange Zeit haben die Menschen nach Regen gerufen, denn in vielen Regionen war es bisher zu trocken, was mancherorts zu einer erhöhten Waldbrandgefahr führte. Und jetzt ist der Regen dar - in Unmengen. Das Länderspiel Deutschland - Slowakei im bayerischen Augsburg wurde so zur Wasserschlacht. Im Henryk-Reyman-Stadion in Krakau - dem Stadion von Wisla Kraków - droht am nächsten ZAT eine ähnliche Situation, sollte der Regen nicht endlich aufhören. Christian J. Schmidt, der Trainer von Wisla Kraków, sieht schon die Schlagzeile im Sportteil der lokalen Ausgabe der Gazeta Wyoborcza: Spitzenspiel Wisla gegen Cracovia: eine einzige Wasserschlacht!
Punktgleich mit dem Spitzenreiter
Zaglebie Lubin hat seine gute Form vom Saisonstart bestätigen können: Am zweiten ZAT der Ekstraklasa-Spielzeit 2016/2 gelang es dem Team von Coach Floyd, durch Heimsiege gegen
Wisla Kraków (5:3) sowie
Ruch Chorzów (3:0) sechs weitere Punkte einzufahren. Auswärts musste man sich
Lechia Gdansk mit 0:1 geschlagen geben. In der Tabelle verbesserten sich die Lubiner dadurch um einen Rang und haben als nunmehr Zweitplatzierter ebenso viele Zähler auf dem Konto wie der aktuelle Tabellenführer
PGE GKS Belchatów.
Floyd: "Mein Team hat in den zurückliegenden Partien - vor allem zuhause - erneut gute Leistungen gezeigt und ist dafür auch mit den entsprechenden Ergebnissen belohnt worden. Relativ weit oben in der Tabelle zu stehen ist natürlich immer schön, hat aber zum jetzigen Zeitpunkt der Saison natürlich noch nicht so die ganz große Relevanz. Wichtig ist in erster Linie, jetzt weiter voll konzentriert bei der Sache zu bleiben und nicht nachzulassen - das gilt für jede einzelne Spielvorbereitung und für jedes einzelne Spiel."
Weiter geht es für Zaglebie mit Spielen gegen
Piast Gliwice (A),
Górnik Zabrze (H) und
Legia Warszawa (H).
Medizinbälle in der Weichsel
Irgendwie läuft es nicht wirklich rund für Legia-Coach Dimitry Utschkov. Seine Initiative zur Änderung des Wappens war zügig in der polnischen Bürokratie verpufft, so dass er weiterhin mit dem häßlichen grün-weißen Vereinsabzeichen leben muss. Immerhin konnte er dann doch einen kleinen Erfolg vermelden: Als Einlaufhymne läuft bei Legia nunmehr der Song "Warsaw" von Joy Division. Der russische Trainer kommentiert die Entscheidung wie folgt: "Brauchten unbedingt Gute-Laune-Hit für Mannschaft. Und Rechte von sowjetische Nationalhymne waren nicht zu bekommen." Wie dem auch sei. Vor dem kommenden Spielwochenende war ausgiebiges Konditionstraining bei Utschkov und seinen Untergebenen angesagt. Als Ziel hatte der Coach ausgegeben, die vorhandenen Medizinbälle über die Weichsel hinüberzuwerfen. "Spieler der das schaffen, morgen haben trainingsfrei!" Und so warfen die Kicker um Kapitän Piotr Warzyzyzczyk munter Bälle in den Abendhimmel und in den Fluss. Binnenschiffer achten bitte auf die ausgeschilderten Umleitungen oder informieren sich über Einschränkungen der Verkehsrswege auf den gängigen Internetseiten.
Fazit erstes Saisonviertel
Die ersten neun Spieltage der Ekstraklasa-Saison 2016/2 sind absolviert - ein Viertel der Spielzeit liegt also bereits hinter uns. Zeit für ein kleines Zwischenfazit, auch bei Zaglebie Lubin: Das Team von Coach Floyd belegt aktuell mit 16 Punkten Rang 2 und spielte dabei zuletzt 0:1 bei
Piast Gliwice, 3:3 gegen
Górnik Zabrze sowie 4:0 gegen
Legia Warszawa. Lubin liegt fünf Zähler hinter der Tabellenspitze sowie vier Punkte vor dem ersten Nicht-Europapokalplatz.
Floyd: "Die tabellarischen Abstände sind aktuell für den momentanen Saisonzeitpunkt relativ groß. Es gilt abzuwarten, ob dies für diese Spielzeit von Dauer sein wird oder ob es sich dabei um eine Momentaufnahme handelt. Wir selbst liegen derzeit einigermaßen im Soll, gleichwohl gibt es natürlich Raum zur Verbesserung."
Weiter geht es für Zaglebie mit Spielen gegen
Arka Gdynia (H),
PGE GKS Belchatów (A) und
Cracovia Kraków (H).
Keine Wetterbesserung in Sicht
Mitteleuropa ist weiter im Griff von einem Tiefdruckgebiet, das sich - eingekreist von mehreren Hochs - nicht wirklich von der Stelle bewegt, zumindest noch in den nächsten Tagen. Eine Vorhersage des polnischen Wetterdienstes ist relativ schwer, da Platzregen und Gewitter spontan und stark regional begrenzt auftauchen. Bei Wisla Kraków hoffen die Verantwortlichen, dass das Henryk-Reyman-Stadion nunmehr verschont bleibt. Nach der letzten Wasserschlacht - das Spiel gegen de Lokalrivalen Cracovia Kraków gewann die Mannschaft unter Trainer Christian J. Schmidt knapp mit 1:0 - ist der Rasen mittlerweile wieder getrocknet, aber in einem schlechten Zustand. Sollte Krakau von Regen verschont bleiben, kann der Rasenwart bis zum nächsten ZAT wieder einen einigermaßen bespielbaren Platz herstellen. Immerhin empfängt Wisla Kraków den amtierenden Pokalsieger Piast Gliwice. Auswärts muss das Team aus der Stadt der polnischen Könige bei Ruch Chorzów und bei Górnik Zabrze. Erneut stehen Wisla Kraków zwei schwere Auswärtsspiele an. Es wird schwer sein, die aktuelle Platzierung in der Ekstraklasa zu halten. Man wird die Kontrahenten wohl ziehen lassen müssen ...
Sprung an die Tabellenspitze
Ein perfekter ZAT ist Zaglebie Lubin in der zurückliegenden Runde der polnischen Ekstraklasa gelungen: Neun Punkte konnte das Team von Coach Floyd aus den Spielen gegen
Arka Gdynia (3:0), bei
PGE GKS Belchatów (5:3) und gegen
Cracovia Kraków (3:1) holen. Damit verbesserten sich die Lubiner in der Tabelle von Platz 2 auf Rang 1 und liegen mit nunmehr 25 Punkten aktuell einen Zähler vor dem Ex-Tabellenführer aus Belchatów.
Floyd: "Großes Kompliment an meine Mannschaft, die in den vergangenen Partien unseren Plan sehr gut umsetzen und ihr Potential sehr gut abrufen konnte. Wenn wir in dieser Form auftreten, sind wir sehr schwer zu schlagen. So kann es also gerne weitergehen."
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Wisla Kraków (A),
Lechia Gdansk (H) und
Ruch Chorzów (A).
EM 2016
Derzeit schauen alle Augen nach Frankreich. Polen trifft dort in der Gruppe C auf Deutschland, Nordirland und die Urkraine. Mit letzterem hat man noch zuletzt die EM ausgetragen, nun kämpft man in der gleichen Gruppe gegeneinander um den Einzug in die nächste Runde. Dabei ist die Ausgangslage für die polnische Nationalmannschaft nicht so schlecht: Genauso wie die deutsche Nationalelf hat Polen sein erstes Match gewonnen. Doch am Donnerstag trifft man auf Deutschland, während die Ukraine es mit Nordirland zu tun bekommt. Alle Wetten stehen hier gegen Polen. Und dann kommt es letztendlich auf das letze Spiel gegen die Ukraine an: Der Sieger der Partie ist sicher weiter. Ist es Polen? Ist es die Ukraine? Nordirland hat zumindest keiner auf der Rechnung.
Doch all das interessiert Christian J. Schmidt, den Trainer von Wisla Kraków, nicht. Er muss seine Mannschaft auf die nächsten Spiele vorbereiten. Und auch die Vorbereitung für die Champions League läuft langsam an. Hier hofft man doch den einen oder anderen Punkt für die 5-Jahres-Wertung zu ergattern und damit die internationalen Startplätze für die nächsten Saisons zu sicheren.
In Ordnung
In Ordnung ist die Fußballwelt in Krakau. Die polnische Nationalmannschaft hat sich bei der Fußball-EM 2016 in Frankreich für das Achtelfinale qualifiziert. Ein 0:1 Sieg gegen die Ukraine reichte aus zum zweiten Platz in der Tabelle, den Sieg in der Gruppe C musste man Deutschland überlassen, die diese Position punktgleich dank des besseren Torverhältnisses verteidigen konnte.
Aber auch in der polnischen Ekstraklasa ist alles in Ordnung. Überraschender Weise konnte Wisla Kraków unter Trainer Christian J. Schmidt die Tabellenführung übernehmen und verdrängte die punktgleiche Mannschaft von Zaglebie Lubin unter Trainer Floyd auf den zweiten Tabellenplatz. Damit wahren aber beide Teams ihre Chance auf die Hinrundenmeisterschaft. Leicht im Vorteil dürfte Wisla Kraków sein, die von den drei verbleibenden Spielen zwei vor heimischem Publikum austragen können. Und auch das "Auswärtsspiel" ist eigentlich keines, immerhin liegt eine erneute Auflage des Stadtderbys gegen Cracovia Kraków an. Doch egal welche Platzierung Wisla Kraków am Ende der Hinrunde in der Tabelle hat, die Mannschaft ist weiterhin im Soll. Alles ist in Ordnung.
Kurz vor Halbzeit
Drei Spieltage stehen noch aus in der Hinrunde der polnischen Ekstraklasa 2016/2. Und kurz vor Ende dieser ersten Saisonhälfte liegt Zaglebie Lubin in der Tabelle auf Rang 2. Das Team von Coach Floyd spielte zuletzt 0:4 bei
Wisla Kraków, 3:1 gegen
Lechia Gdansk und 0:3 gegen
Ruch Chorzów und hat damit nunmehr 28 Punkte auf dem Konto - genauso viele wie Spitzenreiter Wisla.
Floyd: "Die Stimmung hier in Lubin ist gut. Wir liegen im Soll. Die vor ein paar Wochen noch vergleichsweise großen Abstände in der Tabelle haben sich allesamt wieder verringert, sodass es mal wieder richtig eng zugeht hier in der Liga. Nun gilt es, in den letzten Spielen der ersten Saisonhälfte noch einmal das Beste zu geben, um uns eine möglichst gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu erarbeiten."
Weiter geht es für Zaglebie mit Spielen gegen
Piast Gliwice (H),
Górnik Zabrze (A) und
Legia Warszawa (A).
Wo ist Pletikosa?
Natürlich schaut man auch bei Legia derzeit nicht nur auf den heimischen Ligabetrieb, sondern zumindest mit einem halben Auge nach Frankreich. Coach Dimitry Utschkov zeigte sich höchst erfreut über die bisherigen Darbietungen, ist er doch ein entscheidener Gegner des Offensivfussballs und ein großer Freund von robustem Körpereinsatz und müden Nullnummern. Und er hat einen klaren Turnierfavoriten ausgemacht: "Titel kann nur gehen nach Russland. Beste Fans und bestes Support. Auf Platz nur noch Formsache, dass Gegner besiegt werden." Auch einen möglichen Endspielrivalen hat Utschkov schon im Kopf: "Kroatien. Ganz klar. Wir sagen in Russland immer Modric, Rakitic, Slibowitz. Nastrowje! Aber wo sein eigentlich Pletikosa? Stehen seit 50 Jahren in Kasten von Kroaten und diesmal nix da? Dann werden vielleicht doch noch eng mit russische Mannschaft werden Europameister." Bleibt also nur noch die Frage, was der Trainer von Legia Warschau aktuell macht, wenn er nicht die EM am heimischen Röhrengerät verfolgt: "Wie immer. Bier trinken, Bauch kratzen und Nachbarkinder mit Kirschkernen bewerfen." Insofern wundert es auch nicht, dass das Training des Hauptstadtvereins in dieser Woche vom Assistenzcoach geleitet wurde.
Hinrundenende - Halbzeitfazit
Die Hinrunde der Ekstraklasa-Saison 2016/2 liegt hinter uns - Zeit für ein kleines Zwischenfazit: Zaglebie Lubin beendet die erste Saisonhälfte mit 31 eingefahrenen Punkten auf Tabellenplatz 2, nachdem zuletzt durch ein 4:0 gegen
Piast Gliwice, ein 4:6 bei
Górnik Zabrze und ein 0:5 bei
Legia Warszawa noch drei weitere Zähler eingefahren werden konnten. Damit liegt das Team von Coach Floyd zur Spielzeithalbzeit drei Punkte hinter Tabellenführer
Wisla Kraków und einen Zähler vor dem drittplatzierten
Belchatów.
Floyd: "Es war keine einfache Hinrunde. Aber meine Mannschaft hat gute Leistungen gezeigt und auch gute Resultate eingefahren. Unterm Strich 31 Punkte zu haben ist ok. Das ist eine ordentliche Basis für die Rückrunde. Nun geht es in die entscheidende Hälfte der Saison."
Die Rückrunde startet für Zaglebie mit Spielen gegen Wisla Kraków (H), Piast Gliwice (A) und
Cracovia Kraków (H).
Die Olga von der Wolga
Während Europa über EM und Brexit diskutiert, ticken die Uhren bei Legia-Coach Dimitry Utschkov mal wieder etwas anders. Denn natürlich interessiert ihn nach dem Aus der Russen auf dem nassen französischen Rasen weder der trostlose Kickwettbewerb in Frankreich, noch der suizidale Austritt der Inselaffen aus irgendwelchen neokapitalistischen Wirtschaftsbündnissen. Stattdessen freute sich Utschkov auf ein schon lang herbeigesehntes Weltereignis: "Megastar Olga Pornomarenko bald mit neues Album. Und dann noch Welttour durch Sowjetunion und befreundete Staaten von Warschauer Pakt!" Und da ist es natürlich Ehrensache, dass sich der russische Ästhet und Weltmann schon akribisch auf den Besuch der Olga von der Wolga vorbereitet: "Habe für Konzert extra zweite Unterhose besorgt." Es kann also losgehen. Leider steht das Konzert der russsischen Landpomeranze in der polnischen Hauptstadt noch unter keinem guten Stern, da bis dato nur sehr wenige Tickets verkauft werden konnten. Aber auch da weiß ein Utschkov natürlich Rat, damit seiner Olga auch ein gebührender Empfang bereitet wird: "Habe Mannschaft in Verträge reingeschrieben, dass Konzert von Olga Pflicht! Und dass bis dahin Texte gekonnt sein müssen, ansonsten Stammplatz auf Tribüne!"
Brexit
Die Hinrunde ist Vergangenheit. Wisla Kraków hat das erste Etappenziel erreicht und sich die Herbstmeisterschaft gesichert, auch wenn man das Stadtderby gegen Cracovia Kraków knapp mit 3:2 verloren hat.
Auch die Volksabstimmung in Großbritannien ist Vergangenheit: Der Wähler hat sich leider gegen die Europäische Union (EU) und für den Brexit ausgesprochen. Die Folgen für Großbritannien und für die anderen Mitgliedsstaaten der EU sind nicht absehbar, aber dennoch ernorm. Es bleiben nun zwei Jahre Zeit, über die Konditionen des EU-Austritts Großbritanniens zu verhandeln. Sollte bis dahin keine Einigung erreicht sein, erfolgt der Austritt unkontrolliert. Was das bedeutet, auch für Polen, ist erst recht nicht absehbar. Heute arbeiten viele Polen auf der Insel. Müssen diese in Ihre Heimat zurückkehren, wenn der Brexit vollzogen ist? Und was ist mit den Briten, die gerne in der EU bleiben möchen? Was macht Schottland? Ist der Brexit auch gleichzeitig das Ende von Großbritannien, wie wir es heute kennen? Oder ist es möglich, dass Schottland trotz der Zugehörigkeit zum Vereinigten Königreich in der EU verbleiben kann? Neben den Schotten und den Nordiren, die für den EU-Verbleib gestimmt haben, ist insbesondere die junge Generation der Verlierer des Brexits, beraubt um ihre Zukunft. Wird diese junge EU-freundliche Generation der Insel den Rücken kehren? Und wer soll dann das Gesundheitswesen und Rentensystem finanzieren? Hat die ältere Generation Großbritanniens möglicherweise den Ast abgesägt, auf dem sie selber sitzt? Fragen über Fragen.
Kein gelungener Rückrundenstart
Der Rückrundenauftakt verlief aus Sicht Zaglebie Lubins leider nicht wie erhofft: Während sich die Lubiner daheim gegen
Cracovia Kraków mit 3:0 behaupten konnten, verlor man sowohl auswärts bei
Piast Gliwice (0:5) als auch im heimischen Stadion gegen
Wisla Kraków (1:2). In der Tabelle ist das Team von Coach Floyd dadurch von Platz 2 auf Rang 4 zurückgefallen.
Floyd: "So gut unsere Hinrunde unter dem Strich gelaufen war, so unglücklich war leider unser Start in die zweite Saisonhälfte. Die Heimniederlage gegen Wisla tut punktemäßig und tabellarisch ziemlich weh. Wir müssen nun schauen, dass wir diesen verpatzten Spieltag möglichst schnell erfolgreich abgehakt kriegen und in den nächsten anstehenden Partien wieder zu unserer Hinrundenform zurückfinden."
Weiter geht es für Zaglebie mit Spielen gegen
Arka Gdynia (A),
Legia Warszawa (H) und
Ruch Chorzów (A).
Biertasting
Meister der Hinrunde, geglückter Rückrundenstart, Polen aus der EM ausgeschieden, bescheidener Start in der Champions League ... das alles sind gute Gründe, sich in Krakau mal etwas genauer mit dem holden Gerstensaft auseinanderzusetzen. Gesagt, getan ... wozu gibt es Biertastings? Ein IPA hier, ein Red Ale da, oder doch ein Stoud? Eher kräftig, oder doch ein bischen fruchtiger? Wie ist es mit einer Note dunkler Schokolade in Verbindung mit Vanille? Lecker ist da nur die Antwort. Einfach lecker. Wie gut, dass es in Krakau einen gibt, der britische Biere mag und einen Handel damit aufgezogen hat. Parallel kann abends ein köstliches Bier aus dem reichhaltigen Sortiment getrunken werden. Aktuell versüßt durch die Übertragung aller EM-Spiele der Fußball-Nationalmannschaften von den britischen Inseln, von denen gestern leider mit Wales die letzte aus EM-Turnier geflogen, aber noch einen versöhnlichen Abschluss im Spiel um Platz 3 finden kann. Traurig müssen die Waliser um Gareth Bale nicht sein; Wales war letztendlich die letzte im Turnier verbliebene britische Mannschaft; die englische Fußball-Nationalmannschaft hat man deutlich hinter sich gelassen, muss diese doch mit der Schmach fertig werden, dass die Mannschaft aus dem Mutterland des Fußballs gegen den Fußballzwerg Island ausgeschieden ist.
Polnische Kleingeister
Spießig sind sie halt schon in Polen. Wo gibt es denn so etwas, dass man mit 2,3 Promille den Führerschein abgeben muss? Und dies nur, weil Legia-Coach Dimitry Utschkov euphorisiert vom Auftritt der legendären Olga Pornomarenko im Nachgang noch kurz mit einigen Bekannten in einer schmierigen Haifischbar einen fllüchtigen Umtrunk veranstaltet hatte, bevor er singend in seinen Lancia Delta Integrale gestiegen war. Ausgesprochen uneinsichtig zeigte sich der russische Coach, nachdem er mit einem vereinseigenen Damenrad zum Trainingsgelände von Legia radeln musste: "Die Polen sein komisch. Wodka doch nix Alkohol, sondern Grundnahrungsmittel. Würde man in Russland für Polizist kleine Spende machen und "Schönes Abend" sagen! Mentalität in Polen doof!" Kein Wunder also, dass Utschkov übellaunig in der Legia-Kabine erst einmal eine Roth-Händle anstecken musste, bevor die Sprinkleranlage für die zweite unfreiwillige Berieselung des Tages sorgte. Aber wenigstens das Problem war leicht zu lösen: Ein gezielter Schuss aus der Kleinfeuerpistole von Onkel Ruslam aus Tschetschenien und schon war die moderne Technik außer Gefecht gesetzt. Mehr als warmes Wasser braucht eine Spielerkabine ja wirklich nicht, der Rest war ohnehin nur Beleg der spätrömischen Dekadenz des vor dem Untergang stehenden westlichen Systems.
Wie geht's oben weiter?
Das ist eine gute Frage, auf die der Trainer von Wisla Kraków keine Antwort parat hat. Denn Christian J. Schmidt weiß es nicht. Zum einen kann er nicht in die Zukunft schauen, zum anderen hat er nie eine spirituelle Gabe gehabt: Kartenlesen, in Glaskugeln schauen oder aus sonstigen Dingen die Zukunft ablesen, all das ist ihm fremd. Er weiß nur ein: Wisla Kraków wird von seinen ärgsten Verfolgern stark bedrängt werden. Sechs Punkte sind ein schöner Vorsprung, der letztendlich aber nichts zu sagen hat, denn am nächsten ZAT hat das Team um Trainer Schmidt zwei Spiele auswärts zu bestreiten.
Wie geht's oben weiter? Christian J. Schmidt ist vorsichtig optimistisch. Auch nach dem nächsten ZAT wird Wisla Kraków vermutlich noch Tabellenführer sein. Und dann .... abwarten.
Im Fokus steht ferner das internationale Weiterkommen in der Champions League, was sich leider als nicht so leichtes Unterfangen herausgestellt hat: Wisla Kraków belegt in der Gruppe 5 lediglich den letzten Tabellenplatz. Doch noch ist die Hoffnung nicht gestorben, denn alle Mannschaften haben jeweils zwei Siege und zwei Niederlagen und damit je sechs Punkte auf dem Konto. Was der nächste ZAT in der Champions League für Wisla Kraków bringen wird, ist genauso ungewiss wie das weitere Abschneiden in der Ekstraklasa.
Speisen wie Gott in Polen
Die unerträgliche Welle überflüssiger Kochsendungen macht natürlich auch vor Polen nicht hat. Daher musste ein mißmutiger Legia-Trainer Dimitry Utschkov im polnischen Bezahlfernsehen gute Miene zu bösem Spiel machen und unter den Augen eines grenzdebilen TV-Moderators sein Leibgericht zaubern. Eine Aufgabe, die einem Utschkov allerdings nur ein müdes Lächeln abringt. Schließlich könnte man den russischen Coach doch nachts um halb drei vor einer Aral-Tankstelle wecken und sofort wäre er in der Lage, eine wahre Köstlichkeit herbeizuzaubern: "Machst Du auf großes Glas mit Knackwürstchen. Macht Du auch auf Paket mit Toast. Packst Du zwei Knackwurst zwischen zwei Toastbrot. Fertig. Dazu empfehle ich einen Kasten Paderborner Pilsener und als Nachtisch eine Flasche Moskovskaja. Für Frauen alternativ Flasche Slibowitz mit eingelegte Feige." Und während man sich in Polen noch immer fragt, wie man diese feine Komposition nachkockt, ist ein Utschkov gedanklich natürlich schon wieder einen Schritt weiter: "Am Sonntag kommen zum Essen Schwiegermutter Ljubowa. Da geben es kein Slibowitz, sondern eine Flasche Motoröl. Muss man für Besuch sich schon besonderes Mühe geben."
Mit Effizienz zurück auf Rang 2
Zaglebie Lubin ist ein erster Schritt auf dem Weg zurück zu alter Form gelungen: Am zurückliegenden ZAT der polnischen Ekstraklasa gewann das Team von Coach Floyd sowohl gegen
Legia Warszawa (1:0) als auch gegen
Ruch Chorzów (4:3) mit genau einem Tor Unterschied. Bei
Arka Gdynia musste man sich mit 0:1 geschlagen geben. In der Tabelle konnten die Lubiner dadurch die beiden in der letzten Woche verlorenen Plätze wieder zurückerobern. Man liegt nun also wieder auf Rang 2, mit aktuell 40 Punkten auf der Habenseite.
Floyd: "Kompliment an meine Mannschaft. Sich nach so einem nicht geglückten Rückrundenstart in solch einer kniffligen Situation direkt wieder so gut und effizient zu zeigen, ist echt stark. Aber dies ist nur der erste Schritt auf dem Weg den wir gehen wollen und der uns zurück zu unserer Form der Hinrunde führen soll. Die restliche Saison bleibt eine große Herausforderung und es gilt, wirkich jedes einzelne Spiel voll konzentriert und mit einem klaren Plan anzugehen."
Weiter geht es für Zaglebie mit Spielen gegen
PGE GKS Belchatów (H),
Lechia Gdansk (A) und
Górnik Zabrze (H).
Ligapokal aufgepasst: Wo ist PGE GKS Belchatów?
"Wo bin ich?" Das wird sich der Trainer von PGE GKS Belchatów sicher gefragt haben, als er einen Blick auf die Auslosung zum Viertelfinale des REMES Puchar Polski geschaut hat. "Wo bin ich? Wo ist meine Mannschaft?"
Aus bisher unbekannten Gründen scheint PGE GKS Belchatów diese Saison nicht am polnischen Ligapokal teilzunehmen, obwohl die Mannschaft in der letztes Saison Fünfter in der Ekstraklasa und damit die direkte Qualifikation in das Viertelfinale des REMES Puchar Polski geschafft hat. 'Fälschlicher Weise' taucht dafür die Mannschaft von Arka Gdynia auf, die sich als Dritter in der Gruppenphase nicht für das Viertelfinale qualifizieren konnte. Hat PGE GKS Belchatów auf eine Teilnahme zugunsten von Arka Gdynia verzichtet? Oder muss das Viertelfinale im Pokal aufgrund eines Fehlers neu ausgelost werden? Möglicherweise ändert sich auch nur der Gegner für Wisla Kraków, um die Auswirkungen für die anderen Teams der Liga möglichst gering zu halten.
Christian J. Schmidt ist es letztendlich egal, ob der Gegner nun Arka Gdynia oder PGE GKS Belchatów heißt, Hauptsache die Verantwortlichen im polnischen Fußball klären diesen Umstand rasch auf.
Der Pokal, der Pokal, der hat immer Recht
Eigentlich könnte man doch ganz zufrieden sein bei Legia Warschau. Eine respektable Ausgangsposition in der Liga, und dann hat das Team von Trainer Dimitry Utschkov auch noch das Viertelfinal im Pokal erreicht, der in Polen den kryptischen Namen REMES Puchar Polksi trägt (mit Sicherheit eine Hommage an einen Medikamentenhersteller). Wer nun aber eine Burgfrieden in der polnischen Hauptstadt erwartete, sah sich einmal mehr durch Schnauzbartträger und Legia-Coach Dimitry Utschkov getäuscht: "Erreichen nächste Runde Pokal großes Mist! Nur mehr Arbeit bei nix Pokalprämie in Vertrag. Werden in Viertelfinale schicken Erste Mannschaft Senioren... von Schachabteilung von Legia." Während man sich an anderer Stelle also auf die heiße Phase des K.O.-Wettbewerbes freut, gilt die Konzentration in Warschau also auf die Liga, nicht wahr Herr Utschkov? "Papperlapapp! Konzentration gelten immer darauf, Wodkaflaschen bei Einräumen in Kellerregel nix Unfall passieren. Und nächste Besuch von Schwiegermutter Ljubowa überleben! Hat gesagt, dass der Bortschschschsch nix gut sei gewesen letztes Mal. Dabei ich haben verfeinert mit ganze Flasche Nordhäuser Doppelkorn. Aber haben Recht Schwiegermutti: Produkt auf imperialistisches Westen viel schlecht." Kein Wunder also, dass gemunkelt wird, dass sich das Präsidium von Legia unbestätigten Gerüchten zufolge bereits nach einem Nachfolger für den irrlichternden Coach aus der Russischen Föderation umschaut.
Wieder ganz nah dran an der Spitze
Ein perfekter ZAT ist Zaglebie Lubin geglückt: Aus den zurückliegenden drei Spielen gegen
PGE GKS Belchatów (1:0), bei
Lechia Gdansk (4:2) sowie gegen
Górnik Zabrze (1:0) konnte das Team von Coach Floyd die vollen neun Punkte holen. Dadurch gelang es den Lubinern, in der Tabelle den Rückstand auf Spitzenreiter
Wisla Kraków von sechs auf null Zähler zu verkürzen. Nur noch das Torverhältnis trennt jetzt den Meister der vorletzten von dem der letzten Saison.
Floyd: "Meine Mannschaft zeigt sich derzeit in der Tat von ihrer besten Seite. Sie bringt motiviert und konzentriert Spiel für Spiel ihre Leistung und agiert dabei mit Köpfchen und sehr effizient. Daraus resultieren die guten Ergebnisse der letzten Spieltage und dank dieser haben wir uns wieder zurück in eine gute Position für das Saisonfinale gebracht. Nun beginnt das letzte Saisondrittel und damit die heißeste Phase einer jeden Spielzeit. Diese müssen wir weiterhin genauso angehen wie die zurückliegenden Partien, wenn wir die Saison erfolgreich beenden wollen - und das wollen wir ja. Wir haben Stand jetzt noch nichts erreicht außer uns in eine ordentliche Ausgangslage für den Endspurt gebracht zu haben."
Weiter geht es für Zaglebie mit Spielen gegen Wisla Kraków (A),
Piast Gliwice (H) und
Cracovia Kraków (A).
Das Derby als Wegweiser
Wo geht es hin am Ende der Saison für Cracovia Krakau? Sechs Spiele sind noch zu spielen und Cracovia steht gerade mal so auf einem Platz der zum internationalen Geschäft berechtigen würde. Doch selbst dieser Platz ist nicht sicher, schaut man auf das schwere Restprogramm für die Rot-Weißen (nur noch 2 Heimspiele). Man muss also auswärts punkten, um weiterhin Chancen auf Platz 1-5 zu haben.
Moment mal, Platz 1? Ja, das behauptet zumindest Trainer Schmidt vom Lokalrivalen Wisla. Und genau zu diesem Gegner geht es am nächsten Spieltag. Das Derby gegen Wisla fungiert demnach als Wegweiser für beide Krakauer Vereine. Beide müssen gewinnen, um um die vorderen Plätze mitspielen zu können. Verliert man, droht der Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Ein hoher Druck für beide Teams und man darf gespannt sein, wer am Ende mehr für den Sieg investieren wird.
Trainer Schmidt tippt auf ein Unentschieden - und Coach Wesenberg? Der lässt nur vielsagend verlauten: "Wie könnte ich einem Fachmann wie Schmidt widersprechen", lächelt und verlässt vorzeitig die PK.
Spannung
Eng geht es zu in der Ekstraklasa: Sechs Spieltage vor Schluss der Saison 2016/2 können sich noch so viele Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen wie selten in den vergangenen Spielzeiten. Mit zu diesen Mannschaften zählt auch Zaglebie Lubin: Das Team von Coach Floyd konnte am vergangenen ZAT durch ein 7:5 bei
Wisla Kraków und ein 4:0 gegen
Piast Gliwice sechs weitere wichtige Punkte einfahren. Außerdem gab es ein 0:2 bei
Cracovia Kraków. In der Tabelle liegen die Lubiner damit nunmehr sogar auf Platz 1, allerdings nur durch ein Tor vom Zweiplatzierten (
Legia Warszawa) getrennt. Es geht wirklich sehr eng, intensiv und spannend zu.
Floyd: "Meine Mannschaft konnte erneut ihre starke Form der vergangenen Wochen bestätigen und richtig gute Resultate einfahren. Sowas spiegelt sich dann natürlich auch irgendwann im Klassement wieder. Die Tabellenführung zum jetzigen Zeitpunkt ist allerdings natürlich nichts weiter als eine schöne Momentaufnahme. Erst recht wenn es in der Liga so eng zugeht wie das diese Saison der Fall ist. Ich denke, diese Spannung tut der Ekstraklasa gut und spricht auch für die Qualität der Liga. Für uns gilt es jetzt logischerweise, auch weiterhin kein Stück nachzulassen und auch - oder erst Recht - im nun bevorstehenden intensiven Saisonfinale voll konzentriert und hochmotiviert alles zu geben, um das uns maximal Mögliche zu erreichen."
Weiter geht es für Zaglebie mit Spielen gegen
Arka Gdynia (H), Legia Warszawa (A) und
Ruch Chorzów (H).
Ein Fremdkörper in Polen
Er ist wahrlich ein unbekanntes Wesen in einer fremden Welt. Während sich Legia-Coach Dimitry Utschkov mit seinem Getränkelaster Nostromo auf dem Rückweg nach Warschau befindet, ereilt ihn über Funk ein merkwürdiges Notsignal aus Krakau. Der Bordcomputer weckt Utschkov, der sich zuvor in einem freudig benebelten Sekundenschlaf befunden hatte. Der Nostromo ändert seinen Kurs und trifft auf der Suche nach dem Signal in einem schäbigen Industriegebiet einer grauen Vorstadt von Krakau ein. Zwischen Fertigungseinheiten für Bürobedarf und dem örtlichen Erotikmarkt führt der Weg von Utschkov auf einen Parkplatz. Im inneren einer verlassenen Autowerkstatt findet der Russe mehrere Tierskelette und ein eiförmiges Gebilde vor. Neugierig und in der Hoffnung auf ein nahrhaftes Riesenspiegelei nähert sich Utschkov der seltsamen Eihülle. Plötzlich reisst besagte Hülle auf und ein glitschiges Etwas schiesst der selbsternannten russischen Trainerlegende blitzartig ins Gesicht. Nach mehreren Atemzügen aber fällt das fremdartige Wesen zersetzt vom Geruch nach drei Tage altem Männerschweiss, Zwiebelmettbrötchen und Brennspiritus sofort von seinem potentiellen Wirt ab und stirbt durch ein beherztes Ausatmen und einen inspirierten Fusstritt des verärgerten Russen. "Werde mich bei Firma beschweren über freche und glibberige Mitarbeiter! Können was erleben! ... Da stehen Telefonnummer von Saftladen! ... Nie gehört... Weyland-Yutani Corp?!"
Abreibung
So hatte sich Christian J. Schmidt das Ergebnis des vergangenen Spieltags nicht vorgestellt: Das Heimspiel gegen Zaglebie Lubin ging mit 5:7 verloren, was für Wisla den Verlust von drei wertvollen Punkten im Kampf um die Meisterschaft bedeutete. Schlimmer noch: Auch Legia Warszawa konnte ein Auswärtsspiel gewinnen, so dass im Ergebnis beide Mannschaften in der Ekstraklasa an Wisla Kraków vorbei zogen. Und das Ungemach für Wisla Kraków ist noch nicht vorbei: Im nächsten Heimspiel trifft die Mannschaft von Trainer Christian J. Schmidt auf den Stadtrivalen Cracovia Kraków. Deren Trainer Thomas Wesenberg scheint ebenfalls ein Wörtchen im Kampf um die polnische Meisterschaft mitreden zu wollen, hat sich die Mannschaft doch langsam eine gute Ausgangsposition zu einem Frontalangriff auf die bisherigen Meisterschaftsanwärter - neben Wisla Kraków sind dies Zaglebie Lubin und Legia Warszawa - erarbeitet. Droht nun in diesem Heimspiel die nächste bittere Niederlage im Kampf um die Titelverteidigung. Es hat den Anschein. Doch eine Blöße wollen sich weder Trainer noch die Mannschaft von Wisla Kraków geben: So ist duchraus ein sehr hart umkämpftes, torreiches Spiel zu erwarten, das gegebenenfalls auch Unentschieden ausgehen kann. Es bleibt spannend im Meisterschaftskampf.
Dampfwalze Cracovia
Noch ein ZAT ist zu spielen und Cracovia Krakau nähert sich überraschenderweise immer mehr der Tabellenspitze. Allein am letzten Spieltag gab es drei Siege am Stück, darunter der wichtige Erfolg im Derby gegen Wisla. Überhaupt gab es in der Rückrunde nur 5 Niederlagen für das Team von Trainer Wesenberg. Auch die Zahl der Gegentore ist drastisch gesunken und nachdem man in der Hinrunde noch auf dem letzten Tabellenplatz stand, findet man sich aktuell auf Platz 4 in der Tabelle wieder. Nun heißt es diese Platzierung zu halten oder geht es im Stile einer Dampfwalze nach weiter nach oben?
Für Trainer Wesenberg war diese Rückrunde jedenfalls Balsam auf die Seele. In der Hinrunde wollte ihn das Präsidium noch aus der Stadt jagen und jetzt ist es ganz leise geworden aus der Chefetage. Doch einen Titel sollte der exzentrische Trainer schon holen. Auf drei Hochzeiten tanzt sein Team noch. Mal sehen was im Endspurt für die Rot-Weißen rausspringt.
Die Ruhe vor der Ruhe
Anspannung? Hektik? Unruhe? An anderen Orten in Polen vielleicht, aber nicht im Lager von Legia Warschau und schon gar nicht im Kleinhirn von Trainer Dimitry Utschkov. Dieser plant nämlich mit Hingabe den anstehenden Urlaub bei Familie von Schwiegermutter Ljubowa in Workuta. Da muss die Liga dann halt mal hinten anstehen, zumal dem russischen Bonvivant die verbreitete Hibbeligkeit der Kollegen ohnehin suspekt ist. "Ob werden Meister Sackratte Trittin oder Bitch aus Krakau sein in Hauptstadt völlig egal. Hier man sich freuen über neuen Glücksspielpalast "Freudenspender" mit engebautes Dosenbierautomat und Animation von freundliche Damen aus Moldawien. Diese dann auch wenigstens ohne Bart - nicht so wie Schwiegermutter Ljubowa." Und während Utschkov schon die Reisezahnbürste, das Mückenspray und die Buntstifte mit Branntweingeschmack in der Reisetasche verschwinden liess, streifte ein letzter Blick des Coachs auf das vergiftete Restprogramm. Ach, aber egal, am Ende der Saison bleibt auf jeden Fall immerhin der Sieg am Mannschaftsabend im Niedrige-Hausnummern-Kegeln und die neue majestätische CD vom verkannten Weltstar Olga Pornomarenko. Da konnte einem Utschkov der Endspurt in der Ekstraklasa wahrlich keine schlechte Laune mehr bereiten.
Wieder international
Soviel scheint vor den letzten drei Spielen in der polnischen Ekstraklasa festzustehen! Wisla Kraków wird auch nächste Saison international spielen können. 9 Punkte Vorsprung auf den Sechsten der Tabelle sowie das eindeutig bessere Torverhältnis schließen etwas anderes aus. Doch welcher Platz in der Tabelle wird es letztendlich sein? Die Meisterschaft ist in weiter Ferne gerückt. Sechs Punkte trennen Wisla Kraków und deren Trainer Christian J. Schmidt von aktuellen Spitzenreiter Zaglebie Lubin sowie vom Zweitplatzierten Legia Warszawa. Noch erreichbar scheinen Platz 3 und 4, die von Górnik Zabrze sowie vom Stadtrivalen Cracovia Kraków gehalten werden. Die direkte Teilnahme an den Play-offs der Europa League wie auch eine bessere Platzierung in der Tabelle als Cracovia sind zwei Ziele, für die es sich unverändert lohnt zu kämpfen.
Eines hat Christian J. Schmidt damit also akzeptiert: Er hat die Verteidigung der Meisterschaft at acta gelegt. Wer auch der neue Titelträger sein wird, es wird ein würdiger sein. Wisla Kraków gratuliert bereits vorab dem neuen Meister!
Spannung²
Es bleibt unglaublich eng und spannend im Endspurt der polnischen Ekstraklasa 2016/2: Drei Spieltage vor Schluss liegt nach wie vor Zaglebie Lubin an der Spitze der Tabelle, das Team von Coach Floyd ist dabei mittlerweile aber nur noch durch die Anzahl der geschossenen sowie kassierten Tore vom zweitplatzierten
Legia Warszawa getrennt. Punktestand und Torverhältnis der beiden Clubs sind identisch. Und angesichts der Tatsache, dass der Abstand zu den Verfolgern
Górnik Zabrze,
Cracovia Kraków und Titelverteidiger
Wisla Kraków fünf bzw. sechs Punkte beträgt, scheint es, als dürfte der neue polnische Meister entweder Lubin oder Legia heißen. Doch auch das eine oder andere dieser Teams wird sich vermutlich noch (Außenseiter)Chancen ausrechnen. Am zurückliegenden ZAT konnten die Lubiner übrigens ihre beiden Heimspiele gegen
Arka Gdynia und
Ruch Chorzów mit jeweils 3:0 gewinnen. Auswärts bei Legia unterlag man mit 0:3.
Floyd: "Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ein Meisterschaftsrennen hier in der Ekstraklasa zuletzt derart knapp gewesen ist. Wir und Legia liegen derzeit so gut wie exakt gleichauf, und auch der eine oder andere unserer Verfolger kann und wird sich sicherlich noch Hoffnungen auf den Titel machen. In dieser Liga scheint sowieso schließlich kaum etwas unmöglich zu sein. Vor ein paar Wochen noch sah alles danach aus, als sei Wisla klar auf dem Weg in Richtung Meisterschaft, und nun liegen sie auf einmal nur noch auf Rang 5. Für den neutralen Beobachter kann es eigentlich kaum eine bessere bzw. spannendere Ausgangslage vor dem Saisonfinish geben. Als unmittelbar Beteiligter wünscht man sich natürlich immer eher etwas weniger Spannung, aber andererseits ist es fraglos auch schon eine Auszeichnung und Bestätigung unserer guten Saisonleistung, dass wir bis zuletzt ganz oben im Kampf um die Spitze mit dabei sind. Wir werden auch in den letzten drei Spielen unser Bestmöglichstes geben und dann am Ende sehen, was wir letztlich dafür bekommen."
Zu Ende geht die Saison für Zaglebie mit Spielen gegen
PGE GKS Belchatów (A),
Lechia Gdansk (H) und Górnik Zabrze
(A).