Attacke
Voll motiviert sind alle mal wieder in Zabrze ,heimlich träumt man von der Meisterschaft aber aussprechen will es keiner. Es wird eine lange Saison und es werden wieder spannende Spiele werden. Viele starke Teams auf hohen Niveau. Direkt am ersten Spieltag schwere Spiele da ist ein guter Saisonstart wichtig. Die Mannschaft hat gut trainiert und das Trainigslager in Bolivien war sehr gut . Die Beine waren schwer und nach einer kurzen Regeneration geht es heute los ! Fans werden das Team wieder zahlreich unterstützen alle Spiele ausverkauft
Startschuss für 2016/3
Es geht endlich wieder los: Eine neue Saison der Ekstrasklasa steht vor der Tür und bei Zaglebie Lubin freut man sich sehr auf den Start der neuen Spielzeit. Der amtierende Vizemeister peilt erneut einen der Spitzenplätze an und fühlt sich laut Coach Floyd gut vorbereitet, um in allen drei Wettbewerben anzugreifen.
Floyd: "Das Ende der letzten Saison liegt mittlerweile ja doch schon eine ganze Weile zurück. Dementsprechend heiß ist jeder in Lubin darauf, dass es nun endlich wieder los geht. Wir brennen darauf, in allen Wettbewerben an denen wir teilnehmen unser Bestes zu geben. Die Ekstraklasa ist eine starke Liga, und eine dementsprechend spannende Saison erwarte ich auch 16/3 wieder. International traue ich den polnischen Teams ebenfalls wieder viel zu. Und es freut mich, dass mit
Jagiellonia Bialystok ein großer Name in die Liga zurückgekehrt ist."
Zum Auftakt geht es für Zaglebie gegen
Ruch Chorzów (H),
Cracovia Kraków (A) und Jagiellonia Bialystok (H).
Heute gestohlen, morgen in Polen
Bei Legia Warschau schaute das versammelte Präsidium am Ende der vergangenen Saison betreten auf die Tabelle, während die Fans vor den Toren des Stadions ausgelassen feierten. Wie gerne hätten die Vereinsoberen den ungeliebten Coach Dimitry Utschkov auf einem Maulesel durch den Hinterausgang wieder in Richtung kasachische Steppe geschickt, doch die Umstände zwangen zu vermeintlich freundlichen Händedrücken in Richtung Trainer. Und während man sich bei Legia noch über die von den Ligakonkurrenten gestohlene Meisterschaft wunderte, freute sich Utschkov, dass er das sich noch an seinen Händen befindliche billige russische Schmieröl für seinen Lada Niva auf den Armani-Sakkos der Clubbosse nahezu porentief reinigen konnte. So mutet es also nicht verwunderlich an, dass das Präsidium bereits die Äxte bereitgelegt hat, um im Falle sportlicher Rückschläge die bekannten Fussballmechanismen durchspielen zu können. Ein erstes Opfer hat der Meistertitel bereits gefordert. Personalchef Ladislav Szymczyk wurde von der Vereinsspitze sofort gefeuert, nachdem man festgestellt hatte, dass sich der Vertrag von Utschkov beim Gewinn der Ekstraklasa automatisch um eine Spielzeit verlängert. Die Trinkhallen, Spielotheken und Gaststätten mit Erwachsenenunterhaltung dürfte es dagegen erfreuen, dass der Russe noch ein wenig in der polnischen Kapitale verbleiben wird.
Neue Saison - neues Glück
Die Schatten der bald startenden Saison fallen auf Vereine der polnischen Ekstraklasa. Die meisten befinden sich aktuell im Trainingslager, wo sie sich auf die neue Saison vorbereiten.
Spannend dürfte die neue Saison werden, denn vier Mannschaften haben die gleichen, hervorragenden Startbedingungen, die sonst nur der amtierende Meister hat: Legia Warszawa muss die Konkurrenz von Vizemeister Zaglebie Lublin sowie der beiden Krakauer Vereine Wisla und Cracovia fürchten. Doch auch die anderen Mannschaften werden es den vier Favorieten auf die Meisterschaft - sofern man jetzt schon davon sprechen kann - dicht auf den Fersen sein. Und mit Aufsteiger Jagiellonia Bialystock betritt ein neuer Verein die Bühne, der - wenn auch aktuell trainerlos - aktiv in das Geschehen eingereifen wird.
International wollen sich alle Mannschaften bestens verkaufen und dafür sorgen, dass Polen in der 5-Jahres-Wertung wieder Boden gut macht. Aktuell belegt man dort den 9. Platz, für die Saison 2017-1 sogar nur den 10. Platz! Famit will und kann sich kein Trainer zufrieden geben. Die Punktejagt geginnt mit der Qualifikation für die Europa Leage.
Allen Trainern einen guten Saisonstart, sowohl national wie auch international!
Guter Start
in Zabrze ist man sehr zufrieden mit dem Start in die neue Saison . Die volle Punktzahl steht auf dem Konto und die Tabellenführung was will man mehr. Jetzt muss es nur noch so weiter laufen und weiter Punkten. Das Team hat sich viel vorgenommen und setzt es super um. Trainer Arek hat es mal wieder geschafft eine Einheit zu bekommen bilden das war in der letzten Saison nicht immer der Fall. Heute der nächste Spieltag und alle sind gespannt ob es weiter so gut läuft. Keine Verletzten zu beklagen und ein volles Haus gegen Cracovia
Ungeschlagen zum Auftakt
Zaglebie Lubin ist gut in die Saison 2016/3 gestartet: Am ersten ZAT gelangen dem Team von Coach Floyd zwei Heimsiege gegen
Ruch Chorzów (3:0) und
Jagiellonia Bialystok (3:2). Auswärts gab es ein spektakuläres 4:4 bei
Cracovia Kraków. Damit liegen die Lubiner nach drei Spieltagen mit sieben Punkten auf Tabellenplatz 2.
Floyd: "Ich denke, man kann sagen, dass wir gut aus den Startlöchern gekommen sind. Gerade zuhause ist es wichtig, sich zu Beginn möglichst keine Blöße zu geben. An diese guten Leistungen gilt es nun in den kommenden Partien anzuknüpfen."
Weiter geht es für Lubin mit Spielen gegen
Wisla Kraków (A),
Arka Gdynia (H) und
PGE GKS Belchatów (A).
Arschabwischtechniken
"... kann nicht glauben! Nur ein Treffer bei Google... Wie soll ich daraus machen Thesis für Bettscheller?" Ungläubig schaut Legia-Coach Dimitry Utschkov auf den Bildschirm seines Computers. Nein, da musste er sich wohl oder übel ein anderes Thema für seine Bachelor-Thesis suchen. Denn so ganz ohne Fachliteratur würde das wohl nicht werden mit dem Hochschulabschluss auf dem zweiten Bildungsweg. Wobei Utschkov sich der Tatsache noch nicht ganz bewusst war, dass vor der finalen Thesis ja auch noch einige Prüfungen zu absolvieren waren. Und dies sogar in der von ihm bereits ausgewählten Sozial- und Freizeitpädagogik, bei der man alternativ ja ebenfalls über Trinkgewohnheiten oder die Freude an einer freundschaftlichen Zusammenarbeit mit Einarmigen Banditen schreiben könnte. Überhaupt würden sich so viele Türen für den russischen Zampano öffnen. Wäre da nicht der kleine Makel, dass ein Schulabschluss doch ein nicht ganz unwesentliches Kriterium für die Zulassung an einer westeuropäischen Universität darstellt. Ist halt sehr ungerecht, der kapitalistische Westen. Bleibt nur eine vage Hoffnung in Richtung des heimlichen Ziehvaters im Osten: "Muss ich warten halt, bis bekommen Ehrendoktor von Wladimir-Putin-Uni in Leningrad. Kann man mir doch geben für Völkerverständigung mit Polen, oder nicht? ... Und nun zeig mir dein wunderbares Wackeln mit Popo, Danuta..."
Beim BVB
Den gelungenen Saisonstart - Wisla Kraków konnte sein Heimspiel gegen Neuling Jagiellonia Bialystok sowie eines der beiden Auswärtsspiele für sich entscheiden - konnte Christian J. Schmidt gar nicht mit seinem Team feiern, da er bereits am Freitag Mittag in Krakau im Flieger nach Dortmund saß. Der Trainer von Wisla Kraków war mit seinen Neffen verabredet, um mit ihnen zum Heimspiel des BVB gegen den Sportclub aus Freiburg zu gehen. Nach der Landung in Dortmund fuhr Schmidt, der bereits in seinen jungen Jahren in Dortmund an der FH studierte und sich in der Stadt daher einigermaßen auskannte, mit der Bahn direkt zum Signal-Iduna-Park, dem Stadion der Borussia. Nach einem Einflaufsbummel im Fanshop und einem leckeren Burgeressen in Dortmunds Innenstadt gings am frühen Abend wieder zurück ins Stadion. Um 20:30 Uhr war dann endlich der Anpfiff des 2. Spieltags der Fußball-Bundesliga. Eigentlich war die Partie eine klare Sache, so dachte jeder zumindestens. Doch die Dortmunder taten sich schwer gegen den SC Freiburg. In der zweiten Halbzeit stand es schließlich 2:1 für den BVB. Sowohl Dortmund wie auch Freiburg hatten die Möglichkeit zu einem weiteren Tor, welches dann in der Nachspielzeit für Dortmund fiel und den Endstand 3:1 darstellte. Das Ergebnis war letztendlich deutlicher als die auf dem Platz gespielte Partie.
Weiter geht's - noch nicht viel passiert in der Liga
Zaglebie Lubin besitzt im eigenen Stadion weiterhin eine komplett weiße Weste: Am zurückliegenden ZAT der Ekstraklasa konnte das Team von Coach Floyd sein Heimspiel gegen
Arka Gdynia souverän mit 3:0 gewinnen. Auswärts musste sich Zaglebie dagegen sowohl
Wisla Kraków als auch
PGE GKS Belchatów geschlagen geben (0:3 bzw. 0:2). In der Tabelle sind die Lubiner dadurch um drei Plätze auf Rang 5 zurückgefallen, allerdings nur zwei Punkte hinter der Tabellenspitze liegend.
Floyd: "Wir sind im Soll. Gerade zuhause zeigt die Mannschaft sehr ansprechende Leistungen. In Sachen Auswärtsresultate ist sicherlich noch Luft nach oben, aber daran arbeiten wir bereits. Allgemein ist die Liga tabellarisch noch sehr eng beisammen, bisher hat sich niemand auch nur ein kleines Stückchen von der Konkurrenz absetzen können."
Weiter geht es für Lubin mit Spielen gegen
Lechia Gdansk (A), Meister
Legia Warszawa (H) und
Górnik Zabrze (A).
Geschichte
Was weiß ein nach Warschau verirrter Russe schon von polnischer Geschichte? Es hat den Anschein, Recht wenig.
Krakau, die Königin, Königsstadt der Polen. Ein wahrer Pole muss wenigstens einmal in Krakau auf dem Wawel gewesen sein. Christian J. Schmidt, der Trainer von Wisla Kraków, ist zwar Deutscher, aber dennoch war er schon auf dem Wawel, zweimal sogar, um genau zu sein.
Krakau, die Schöne, die zum Glück weder im ersten noch im zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Seit dem Fall des eisernen Vorhangs hat sich das Stadtbild von Krakau zum Positiven verändert, da nach und nach die alten Häuser renoviert wurden. Auch wenn noch viel zu tun ist, so hat Krakau angesichts der alten Bausubstanz - ob nun renoviert oder nicht - eine große Ausstrahlung.
Krakau, die Gläubige, denn ein keiner polnischen Stadt gibt es so viele Kirchen pro Einwohner wie in Krakau. Ja, die Polen sind ein sehr gläubiges Volks, der Glaube war gerade während der kommunistischen Zeit Orientierung für viele Polen. Und dann der polnische Pabst, Johannes Paul II., der für viele Polen ein Grund ist, stolz auf das Land zu sein. Aber auch für Menschen jüdischen Glaubens ist Krakau mit seinem Stadtteil Kazimierz ein Anziehungspunkt.
Krakau, die Studierte, denn in Krakau steht die zweitälteste mitteleuropäische Universität. Und auch heute dominieren die Studenten die Altstadt in Krakau.
Einmal Krakauer, bitte!
Man hat es schon nicht leicht als Hauptstadtcoach. Vor allem nicht, wenn man es mit der Körperhygiene nicht so eng sieht und die traurigen Lieder von Olga Pornomarenko durch die Altstadtgassen von Warschau krakeelt. Schön war es, wieder in der Wahlheimat zu sein und nicht in diesem schäbigen und völlig überbewerteten Provinznest namens Krakau. Ein wahrhaft schauriger Ort, vor allem wenn Dimitry Utschkov mit seiner Mannschaft auf Angstgegner Cracovia trifft. Gegen dieses Team besitzt der russische Trainer nunmehr eine desaströse Bilanz von fünf Niederlagen in fünf Spielen. Wie gut, dass man wenigstens bei Wisla von Borussia Dortmund träumte und dabei die Vorbereitung auf das Spiel gegen Legia hatte schleifen lassen. Insofern konnte man zumindest eine der beiden Krakauer im Brötchen als genießbar titulieren, während das Cracovia-Exemplar eher für Magenschmerzen und klebrigen Stuhlgang sorgte. Für das Rückspiel wird sich eventuell sogar wieder Coach Utschkov hinter den Herd stellen und eine seiner berüchtigten Kombinationen aus Kartoffeln, Rote Beete und Spirituosen zubereiten. Aber soweit war es ja noch lange nicht. Und so hallten die Hymnen von Olga Pornomarenko weiter durch die menschenleeren Gassen von Warschau, nur unterbrochen von den Dumpfen geräuschen der rastlos Container entladenden lokalen Müllabfuhr.
Magen-Darm oder doch lieber eine Erkältung?
Auch in Krakau grassiert die Krankenwelle: Entweder haben die Menschen einen Magen-Darm-Infekt oder eine Erkältung. Auch vor Christian J. Schmidt, dem Trainer von Wisla Kraków, macht diese Welle keinen Halt. Auch wenn es nur eine Erkältung ist, ist das nicht angenehm: Der krampfhafte Husten reizt die Bronchien, die Stirnhöhlen sitzen zu, was zu Kopfschmerzen führt. Da hilft nur Hühnersuppe, Erkältungstee und regelmäßiges Bestrahlen der Stirn mit einer Infrarot-Lampe, will man auf Antibiotika verzichten. Denn eine Erkältung kommt 3 Tage, bleibt 3 Tage und geht 3 Tage. Also ob nun mit Medikamenten oder ohne, nach 9 Tagen sollte die Erkältung Vergangenheit sein. Das zumindest hofft der Trainer von Wisla Kraków, der das Training seinem Assistenten überlassen muss. Auch die nächsten drei Spiele wird Schmidt verpassen, zumindest live wird er diese nicht ansehen können. Aber möglicherweise erlaubt auch das Verfolgen der Spiele am Fernsehen neue Erkenntnisse, die zu einer Verbesserung des Spiels führen wird. Im Zeitalter der modernen medialen Technik werden Spielzüge ja nicht mehr an dem Sideboard festgehalten, sondern auf Basis vergangener Spiele direkt auf dem Bildschirm. Naja, irgendwann mal muss sich auch Wislas Trainer diesem modernen Schnickschnack öffnen.
Perfekter ZAT
Eine perfekte Ausbeute von neun Punkten aus drei Partien ist der Mannschaft von Zaglebie Lubin am zurückliegenden ZAT der Ekstraklasa gelungen: Sowohl das Heimspiel gegen
Legia Warszawa (1:0) als auch die Begegnungen bei
Lechia Gdansk (4:1) und
Górnik Zabrze (4:2) konnte das Team von Coach Floyd für sich entscheiden. Damit gelang den Lubinern gleichzeitig auch ein Sprung nach vorn in der Tabelle: Von Platz 5 ging es für Zaglebie hinauf bis auf Rang 1.
Floyd: "Kompliment an meine Mannschaft, die zuletzt wirklich exzellente Leistungen gezeigt und sich diese guten Ergebnisse absolut verdient hat. Somit kann man unterm Strich sagen, dass wir ein prima erstes Saisonviertel gespielt haben. Der Tabellenplatz ist nur eine Momentaufnahme, aber die 19 Punkte kann uns schon mal keiner mehr nehmen. Daran gilt es nun in den nächsten Spielen anzuknüpfen."
Weiter geht es für Lubin mit Spielen gegen
Ruch Chorzów (A),
Cracovia Kraków (H) und
Jagiellonia Bialystok (A).
Europa
Wisla Kraków bleibt in der Europa League hinter den selbst gesteckten Zielen zurück. Keines der ersten beiden Spiele konnte gewonnen werden. Und auch national sieht es zunehmend schwerer aus für die Mannschaft unter Trainer Christian J. Schmidt: Trotz der Verbesserung in der Tabelle wird es letztendlich auch vom strategischen Geschick des Deutschen abhängen, ob sein Team diese Saison oben mitspielen kann. Die Voraussetzungen hierfür werden von Spieltag zu Spieltag schlechter. Denn die Konkurrenz ist nicht untätig und versucht, Anschluss an die oberen Plätze in der Tabelle zu halten. Siege gegen die Mannschaften ohne Trainer sind zwar schön, reichen letztendlich aber nicht aus, um sich wesentlich abzusetzen. Und harte Spiele gegen die anderen Mannschaften, darauf hat Christian J. Schmidt bisher verzichtet. Zu groß erschien ihm bisher das Risiko, dass sich einer seiner Spieler ernsthaft verletzten könnte. Und diese Sichtweise gilt immer noch: Wisla Kraków kann nur oben mitspielen, wenn die Mannschaft weitestgehend verletzungsfrei bleibt. Vor diesem Hintergrund heißt es weiterhin: Heimspiele nach Hause bringen!
Polnisches Bier
"Es war schon dunkel, als ich durch Vorstadtstraßen heimwärts ging.
Da war ein Nachtclub, aus dem das Licht noch auf den Gehsteig schien.
Ich hatte Zeit und ganz viel Durst, drum trat ich ein.
Da saßen Männer mit braunen Augen und mit schwarzem Haar,
und aus der Jukebox erklang Musik, die fremd und dümmlich war.
Als man mich sah, stand einer auf und schlug auf mich ein.
Polnisches Biiiier, kann ich nie genug von habe,
Noch zwei für mir,
und wenn mich daran labe,
liegt es daran, dass ich träum von die Sowjetunion;
Du Hurensohn!
Polnisches Biiiier, und die ollen blöden Schlager,
Tritt Jukebox ein!
Gib mir noch ein kühles Lager,
in dieser Stadt werd' ich immer nur ein Fremder sein,
und allein." ...
"Danuta... magst Du schlürfen Wodka aus meine Bauchnabel?"
Wieder Remis gegen Cracovia
Auch das zweite Duell der beiden Traditionsclubs Zaglebie und Cracovia in dieser Saison endete unentschieden: 3:3 trennte man sich am zurückliegenden Ekstrasklasa-ZAT im Lubiner Stadion, nachdem es bereits zum Saisonauftakt ein 4:4 der beiden Teams in Krakau gegeben hatte. Außerdem gewann das Team von Coach Floyd mit 3:1 bei
Jagiellonia Bialystok und unterlag knapp mit 0:1 bei
Ruch Chorzów. In der Tabelle sind die Lubiner dadurch trotz insgesamt bereits 23 gesammelter Punkte vom ersten auf den dritten Rang zurückgefallen.
Floyd: "In den Duellen gegen Cracovia geht es immer besonders eng zu. Beide Teams agieren auf einem ähnlichen Niveau, und das spiegelt sich dann natürlich auch immer wieder im Ergebnis wider. Aber wir werden diese Saison ja noch mindestens zwei Mal die Gelegenheit bekommen, sie zu schlagen. Erst einmal gilt unsere Konzentration nun den nächsten Aufgaben. Die Tabellensituation verdeutlicht, dass man es sich nicht leisten kann, auch nur ein kleines Bisschen nachzulassen. In keinem Spiel."
Weiter geht es für Lubin mit Spielen gegen
Wisla Kraków (H),
Arka Gdynia (A) und
PGE GKS Belchatów (H).
Kurz vor Saisonhalbzeit
Die Hinrunde der polnischen Ekstraklasa 2016/3 neigt sich ihrem Ende entgegen und Zaglebie Lubin belegt drei Spieltage vor Saisonhalbzeit weiterhin Rang 3. Das Team von Coach Floyd konnte am zurückliegenden ZAT zwei Heimsiege gegen
Wisla Kraków (5:2) und
PGE GKS Belchatów (5:0) einfahren und damit sein Punktekonto auf nunmehr 29 Zähler hochschrauben. Damit liegt Zaglebie aktuell zwei Punkte hinter Tabellenführer Wisla.
Floyd: "Meine Mannschaft zeigt weiterhin richtig gute Leistungen. Dass wir mit 29 Punkten nach 15 Spielen trotzdem nur Dritter sind, verdeutlicht, welch hohes Tempo derzeit hier in der Liga vorgelegt wird. Man wird sehen, wer dieses Tempo bis zum Schluss durchhalten kann - bzw. ob dies überhaupt jemandem gelingt."
Weiter geht es für Lubin mit Spielen gegen
Lechia Gdansk (H),
Legia Warszawa (A) und
Górnik Zabrze (H).
Keine Macht für Niemand
Während in Polen die lokale Ekstraklasa fröhlich auf das Bergfest zusteuert, blick die Welt nervös in die Vereinigten Staaten. Dort steht in zwei Wochen der viel beachtete Urnengang an, bei dem die Welt den Atem anhält und hofft, dass nicht ein seelenloses Monstrum an die Schalthebel der Macht gelangt. Auch Legia-Coach Dimitry Utschkov lässt das Thema als politisch interessierten Menschen natürlich nicht kalt: "Auf keinen Fall wollen gewissenloses Untier aus Präsidenten von USA. Aber genug über Hillary Clinton. Soll man doch nicht nehmen Frau für so wichtige Job. Will Vladimir Putin wenn schon treffen Frau, dann lieber Heidi Klum oder Danuta aus Eros-Center von um die Ecke... Gut, muss man wohl sein geboren in Amerika, wenn mal wollen will Präsident. Also nix Heidi Klum, die kommen aus kleine Bergdorf in Siebenbürgen. Aber kann vielleicht werden Anwältin aus TV-Serie in avocadofarbenes Kleid mit Blumen über rechtes Brust, die nicht gerade klein ist... Problem aber: ist auch Frau... Kann man also nix anderes machen, als wählen andere Kandidat. Aber wer treten eigentlich an für Republikaner?"
Mutig oder leichtsinnig?
Das ist die Frage zu Wisla Kraków, die man sich in der polnischen Ekstraklasa aktuell stellen muss. Die Mannschaft unter dem deutschen Trainer Christian J. Schmidt konnte bisher die Tabellenführung verteidigen. Sich abzusetzen gelang dem Team aus Krakau hingegen nicht. Die ersten drei Mannschaften sind recht nah bei einander, es trennt sie jeweils nur ein Punkt. Und die beiden ärgsten Verfolger - Legia Warszawa und Cracovia Kraków - haben sehr wohl das Potential, auch um die Meisterschaft mitzuspielen. Daher ist das forsche Auftreten der Spieler von Wisla Kraków riskant, denn am Ende haben sie vielleicht nur das Nachsehen. Möglicher Weise gelangt das Team ja noch in der Hinrunde zu einer gesunden Einstellung zum weiteren Verlauf in der ersten polnischen Liga, trifft man doch im letzten Spiel der Hinrunde ausgerechnet auf den Stadtrivalen Cracovia.
Durststrecke
Die letzten drei Spieltage der Hinrunde waren für die Mannschaft von Wisla Kraków eine Durststrecke, denn so wirklich überzeugen konnte das Team von Trainer Christian J. Schmidt nicht. Letztendlich hat die starke Hinrunde am Ende doch von den Spielern ihren Tribut verlangt. Immerhin belegt man noch Platz 2 in der polnischen Ekstraklasa. Herbstmeister ist Trainer Floyed mit Zaglebie Lubin geworden; nicht ganz unverdient, wie man in Krakau meint. Zu Hause hat die Mannschaft aus Lubin eine fast reine Weste, und auch auswärts konnten die Jungs unter Ihrem Trainer überzeugen. Letztendlich stellt sich die Frage, wer von den sechs Mannschaften mit Trainern am Ende der Unglückliche ist, der auf den sechsten Platz landet und in der nächsten Saison nicht international spielen darf. Wohl möglich, dass ein Konkurrent unerwartet Schützenhilfe leistet und sich die Mannschaft, die am Ende nur auf Platz 6 ist, sich über den REMES Puchar Polski international qualifizieren kann. Oder ein polnischer Vertreter gewinnt einen der beiden internationalen Pokale. Ja, es bleibt spannend in der polnischen ersten Liga. Denn auf den Titel haben es noch alle Trainer abgesehen.
Ziemlich konkrete Halbzeitbilanz
"Noch kein konkreter Spitzenreiter" titeln mit etwas zweifelhaftem Duktus die heimischen Gazetten. Dabei bleibt festzuhalten, dass Zaglebie Lubin ziemlich konkret an der Spitze der polnischen Ekstraklasa postiert ist. Ob sich daraus dann der Meistertitel automatisch ableitet, darüber schien sich der beliebteste Chronist Polens dann aber noch kein Bild gemacht zu haben. Anders dagegen Legia-Coach Dimitry Utschkov, für den auch in dieser Saison die Sache ganz klar ist: "Po-Po-Pornomarenko, Pornomarenko, Pornomarenko... die Olga... he, was wollen wieder schmieriges Journalist mit Hipsterbart und Turnschuhen aus Resopalmöbeln? ... Ach so, Meister... Eindeutig... Schale gehen in dieses Jahr wieder nach ZSKA Moskau. Haben schließlich beste Kader in ganzes Universum und schenste Vereinswappen von Welt! ... Ach, wer wird Sieger in Polen? ... Interessiert doch keine Sau! Wahrscheinlich die Wischmob aus Krakau oder Schlaraffia Birkenstock. Ist aber auch egal, solange aus Stereoanlage klingen wunderbare Stimme von einzig wahre Olga aus Sowjetunion." Und während in Warschau die Nachbarschaft mit Discofox aus dem Atommülllager beschallt wurde, durfte man sich zumindest im restlichen Polen über eine geruhsame Nacht freuen.
Lubin ist Herbstmeister
Es ist Halbzeit: Die erste Hälfte der Saison 2016/3 der polnischen Ekstraklasa ist beendet. Und Zaglebie Lubin belegt nach der Hinrunde Tabellenplatz 1! Das Team von Coach Floyd konnte am zurückliegenden ZAT sowohl gegen
Lechia Gdansk (3:2) als auch gegen
Górnik Zabrze (5:1) gewinnen und somit im Klassement sowohl
Belchatów als auch
Wisla Kraków überholen. Außerdem musste man sich auswärts
Legia Warszawa mit 0:1 geschlagen geben. Damit haben die Lubiner nach 18 Spieltagen bei einem Torverhältnis von 46:27 35 Punkte auf dem Konto.
Floyd: "Mit einem Schnitt von knapp zwei Punkten pro Spiel kann man schwer unzufrieden sein. Von daher: Kompliment an meine Truppe für diese wirklich starke Hinrunde. Damit haben wir uns eine gute Basis für die Rückserie erarbeitet. Nicht mehr und auch nicht weniger. Nun geht die Saison dann so richtig richtig los."
Und los geht die Rückrunde für Zaglebie mit Spielen gegen PGE GKS Belchatów (H),
Arka Gdynia (A) und Górnik Zabrze (A).
Mossul statt Innenpolitik
Eigentlich kann man sich bei Legia Warschau kaum beschweren. Ein solider 5. Platz in der Liga, Tuchfühlung zu den Spitzenteams und einen Kader, bei dem Coach Dimitry Utschkov derzeit aus dem Vollen schöpfen darf. Wenn sich nur besagter Trainer nicht derzeit massiv in die lokale Politik eingemischt hätte. Augenscheinlich kein Freund der aktuellen Regierungspartei PiS hatte sich Utschkov dazu herabgelassen, den in Polen äußerst beliebten Parteistrategen Jaroslaw Kaczynski als "humorbefreie Zone" und "spießig wie Abendprogramm von ZDF" zu bezeichnen. Auch der Vergleich, des er lieber einen Abend in einem Schwulenlokal in Mossul verbringen würde als sich auf eine Veranstaltung der PiS zu begeben, bringt dem russischen Expatriate derzeit eher negative Kritiken in den polnischen Staatsmedien ein. Doch wie immer nimmt es ein Utschkov äußerlich gelassen: "In Russland man sagen: Was kümmert Wildschwein, wenn sich reiben Sack an Baumstamm... Gut, es sei denn, Stamm sein Kaktus... Aber Kaktus in sibirische Taiga nur selten gefunden. Sollen schmierige und korrupte Journalisten schreiben was wollen... Nur sagen eines: Marie Curie mag haben erfunden Polonium, aber Benutzung nur sein für Fachkräfte aus Moskauer Lubjanka... Wollte nur man sagen so."
Zurück
Zurück an der Spitze der polnischen Ekstraklasa ist Wisla Kraków mit seinem Trainer Christian J. Schmidt. Auch wenn Zaglebie Lubin sich nur über drei Spieltage hat auf Platz 1 halten können, heißt das nicht, dass sich der alte Zustand nicht wieder herstellen ließe. Immerhin profitierte das Team aus Krakau davon, zwei Spiele vor heimischem Publikum gehabt zu haben. Jetzt stehen zwei Auswärtsspiele an ... Und damit kann es zu erneuten Veränderungen in der Tabelle kommen. Was das für Wisla Kraków bedeuten mag, darüber will Christian J. Schmidt erst gar nicht nachdenken. Hoffentlich weiter Platz 1. Augen zu und durch ist seine Devise. Spielpraxis hat seine Mannschaft genug, ist man doch der letzte polnische Vertreter in der Europa League. Und noch greift Wisla Kraków nicht in das Geschehen des Ligapokals ein. Daher genießen die nationale Liga und die Europa League die volle Aufmerksamkeit des Trainers.
Rückrundenauftakt
Zaglebie Lubin ist mit einem 4:2-Heimsieg über
PGE GKS Belchatów in die Rückrunde der Ekstraklasa 2016/3 gestartet. Anschließend musste sich das Team von Coach Floyd dann auswärts sowohl
Arka Gdynia als auch
Górnik Zabrze jeweils mit 0:1 geschlagen geben. In der Tabelle büßte Zaglebie dadurch einen Platz ein und liegt somit mit nunmehr 38 Zählern auf Rang 2.
Floyd: "Was man derzeit in der Liga beobachten kann, ist, dass viele Spiele immer knapper werden - sowohl von den Leistungen, als auch von den Resultaten her. Da können dann auch bereits Nuancen den Unterschied machen, und eine stets hohe Konzentration ist sehr wichtig. Meine Mannschaft kriegt dies in der Regel gut hin, gerade zuhause präsentieren wir uns stabil. So müssen wir weitermachen, uns auf jede einzelne Partie top vorbereiten und uns idealerweise natürlich auch noch in jenen Bereichen verbessern, in denen das möglich ist."
Weiter geht es für Lubin mit Spielen gegen
Lechia Gdansk (H),
Legia Warszawa (A) und
Wisla Kraków (H).
Zurück an der Spitze
Zaglebie Lubin hat Platz 1 der Tabelle der polnischen Ekstraklasa zurückerobert: Am zurückliegenden ZAT konnte das Team von Coach Floyd die maximal möglichen neun Punkte aus drei Spielen holen. 2:0 gegen
Lechia Gdansk, 5:4 bei
Legia Warszawa sowie 1:0 gegen
Wisla Kraków lauteten dabei die Ergebnisse im Einzelnen. Damit liegt Zaglebie nun wieder zwei Zähler vor dem zweitplatzierten Wisla.
Floyd: "Wie bereits gesagt, geht es in der Liga aktuell sehr eng zu - sowohl tabellarisch als auch in jedem einzelnen Spiel. Da tut es natürlich sehr gut, wenn es gelingt, derart konstant Punkte einzufahren, wie es meine Mannschaft aktuell tut. Grundlage dafür ist immer eine gute Vorbereitung auf und eine top Konzentration in den Spielen. Und genau so müssen wir dementsprechend auch weiterarbeiten."
Weiter geht es für Lubin mit Spielen gegen
Cracovia Kraków (A),
Ruch Chorzów (H) und
Jagiellonia Bialystok (A).
Ehre
Es eine Ehre, Trainer von Wisla Kraków sein zu dürfen. Das zumindest ist die Meinung von dem aktuellen Trainer der ersten Mannschaft, Christian J. Schmidt. Noch spielt dieses Team mit um die Meisterschaft in der polnischen Ekstraklasa. Und auch international ist der Verein aus Krakau bisher in dieser Saison recht erfolgreich unterwegs. So führt das Team unter Trainer Schmidt in der Europa League in der Gruppe 7 und steht quasi mit einem Bein bereits in der KO-Runde dieses europäischen Wettbewerbs.
Doch noch ist es ein langer Weg bis zum Ende der Saison. Wenn alles optimal läuft, und träumen muss erlaubt sein, springt am Ende möglicher Weise sogar ein Titel heraus. Schön wäre es. Und wenn Wisla Kraków mit den beiden anderen im europäischen Wettbewerb verbliebenen Mannschaften möglichst lange wichtige Punkte für Polen in der 5-Jahres-Wertung holen kann, ist der Grundstein für ein noch erfolgreicheres internationales Auftreten gelegt.
Utschkov singt, Teil I
In unregelmäßiger Folge wird Legia-Coach in Zukunft einige Klassiker der Neuzeit interpretieren. Begleitet vom Kammerorchester Warschau Ost trägt Utschov heute das Lied "Geboren um zu quälen" vor. Bitte bewahren Sie Ruhe und halten Sie die Notausgänge frei...
Es fällt mir schwer
Ohne mich zu leben,
Mitmenschen von mir
Zigarette abzugeben.
Ich denk so oft
Zurück an das was war,
An jedem so geliebten
Moskva Kneipen-Tag.
Ich stell mir vor
Dass Wodka vor mir steht
Und jeden meiner Wege
An meiner Seite geht.
Ich denke an so vieles seitdem Hündchen nicht mehr frisst
Denn Hasso mir gezeigt
Wie wertvoll das Quälen ist.
Wir waren geboren um zu quälen
Mit den Wunden in die Po
Sich niemals zu erbrechen
Dann wären wir schon froh
Wir waren geboren um zu quälen
Für den einen Augenblick,
Bei dem jeder von uns spürte
Wie wertvoll Quälen ist.
Stress
Die Rückrunde geht wohlmöglich in die entscheidende Phase: Schafft es eine der drei Spitzenmannschaften sich abzusetzen? Oder entscheidet sich die Meisterschaft doch erst am letzten Spieltag? Eines ist zumindest gleich: Die drei besagten Teams greifen im REMES Puchar Polski ein, spielen in der Finalrunde der Europa League und wollen sich die polnische Meisterschaft sichern. Wer hat die Nase vorn? Das ist hier die entscheidende Frage.
Wilsa Kraków zumindest ist voll und ganz zufrieden mit der bisherigen Saison. Man hält Anschluss zum Tabellenführer, hofft auf die nächste Runde in polnischen Ligapokal und hat als Sieger der Gruppe 7 die Finalrunde der Europa League erreicht. Die Chancen, das Achtelfinale zu erreichen, sind gut. Doch eine Garantie gibt es leider nicht. Insgeheim hofft man bei Wisla Kraków auf einen Titel.
Eine ruhige Woche
Vor dem Start in das letzte Viertel der Ekstraklasa-Saison 2016/3 ließ es Zaglebie Lubin noch einmal etwas ruhiger angehen: 3:2 gewann das Team von Coach Floyd am vergangenen ZAT daheim gegen
Ruch Chorzów; auswärts musste man sich sowohl
Cracovia Kraków als auch
Jagiellonia Bialystok mit jeweils 0:2 geschlagen geben. In der Tabelle belegt Zaglebie dennoch weiterhin Platz 1 - mit zwei Punkten Vorsprung vor
Legia Warszawa.
Floyd: "Wir gehen als Tabellenführer in den Endspurt. Das heißt nicht zwangsläufig besonders viel, fühlt sich auf jeden Fall aber mal gut an. Uns ist bewußt, dass wir in den zurückliegenden Wochen konstant gute Resultate eingefahren haben. Ebenso ist uns aber bewußt, dass diese Resultate nicht von selbst kamen, sondern das Ergebnis harter und gründlicher Arbeit sind. Genau so gilt es dementsprechend auch in den kommenden Wochen weiterzumachen, um die Saison mit einem guten Ergebnis zu beenden."
Weiter geht es für Lubin mit Spielen gegen
PGE GKS Belchatów (A),
Arka Gdynia (H) und
Górnik Zabrze (H).
Neulich bei Dalli Dalli
Irgendwann war es dann doch soweit, dass sich sogar Legia-Coach Dimitry Utschkov nicht mehr der medialen Maschinerie entziehen konnte. Vom Präsidium abkommandiert musste der russische Trainer gemeinsam mit Assistenzcoach Kyril Kokakolov bei der polnischen Variante von "Dalli Dalli" antreten, um sich mit den Übungsleitern von Wisla Krakau, Traktor Tscheljabinsk sowie den Warschauer Herzbuben zu messen. Angewidert sass Utschkov in seinem Halbfinale gegen den mit seiner Landsfrau Anna Kournikova angetretenen fiesen Ligarivalen Schmidt in seinem Sessel und musste mit ansehen, wie Kokakolov und er Runde um Runde gegen seine Rivalen zurückfielen. "Widerliches Schmidt nicht nur kapern süßes Anna, sondern auch noch breit grinsend sich absetzen. Typisches Streber aus Provinz!" Doch dann sollte wider erwarten doch noch die Stunde für Dimitry Utschkov schlagen: "Nennen Sie in 20 Sekunden alle Getränke, die man an einem Abend in einer Bar in Lublin zu sich nehmen kann!" Und so konnten die Russen dann doch noch zurückschlagen: "Ein Wodka... zwei Wodka... drei Wodka... vier Wodka... fünf Wodka... sechs Wodka... sieben Wodka... acht Wodka... neun Wodka... zehn Wodka... elf Wodka... zwölf Wodka... dreizehn Wodka... vierzehn Wodka... fünfzehn Wodka... sechszehn Wodka... ... zweiundachzig Wodka... Alka-Seltzer." ... "83 Punkte, macht 6.953 Zloty... wir sind der Meinung, das war SPITZE!!"
21 Punkte
... lautet die offizielle Marschroute von Legia-Coach Dimitry Utschkov für die sechs (!) noch ausstehenden Saisonspiele. Ob der Russe gedanklich die vierte Dimension bereist hat, wo eventuell noch ein Auswärtsspiel bei Alpha Centauri auf dem Programm stehen könnte, oder schlicht mangelhafte Mathematikkenntnisse die Ursache für die Aussage waren, konnte letztlich nicht eindeutig geklärt werden. In jedem Fall steht Legia trotz seines irrlichternden Trainers in einer komfortablen Position, die auch für die kommende Saison den Sprung in einen internationalen Wettbewerb gut möglich erscheinen lässt. Aber das ist für einen Utschkov bekanntlich nur ein Kollateralschaden: "Wollen nicht wieder müssen fahren zu griechischen Schafhirten mit Mundgeruch und Souflaki-Teller. Lieber spielen gegen Traktor Tscheljabinsk, Baltika Kaliningrad oder Luch-Energija Wladiwostok... Obwohl, Reise nach Wladiwostok lieber nicht... viel weit und häßliches Landstrich. Vielleicht man können sich einigen: Auswärtsreise nach Cote d'Azur, Rimini und Marbella. Dann auch spielen gerne Europa. Aber vorher müssen holen noch 21 Punkte, um Bus in Reisebüro chartern zu können." Ob den dann aber wieder Onkel Pavel aus Sibirien sicher durch polnische Fußgängerzonen steuern wird, stand bis zum Redaktionsschluss noch nicht fest.
Ein Fleck auf der weißen Heimweste
Am vergangenen ZAT der polnischen Ekstraklasa musste Zaglebie Lubin sich erstmals in der laufenden Saison im heimischen Stadion geschlagen geben: 1:2 verlor das Team von Coach Floyd daheim gegen
Górnik Zabrze. Des Weiteren spielten die Lubiner 3:0 gegen
Arka Gdynia sowie 0:3 bei
PGE GKS Belchatów. In der Tabelle ging es für Zaglebie dadurch von Platz 1 runter auf Rang 2. Einen Punkt beträgt der Rückstand auf den neuen Spitzenreiter
Wisla Kraków, zehn Tore der Vorsprung vor dem drittplatzierten
Cracovia Kraków.
Floyd: "Ausgerechnet in dieser Phase einer Saison die erste Heimniederlage zu kassieren ist natürlich nicht optimal. Von daher überwiegt natürlich ein eher negativer Eindruck beim Blick auf die letzten Ergebnisse. Aber wir sollten nicht vergessen, dass die Saison noch sechs Spieltage dauert - da kann und wird noch eine Menge passieren, gerade bei einer derart engen Tabellenkonstellation wie wir sie momentan hier in Polen haben."
Weiter geht es für Lubin mit Spielen gegen
Lechia Gdansk (A),
Legia Warszawa (H) und Wisla Kraków (A).
Arbeit
Die vergangenen Spieltage waren sehr erfolgreich für Wisla Kraków. In der Europa League hat die Mannschaft erfolgreich den ersten Platz in der Gruppe 7 verteidigt und sich damit direkt für die Finalrunde qualifiziert. Im REMES Puchar Polski hat das Team unter Trainer Christian J. Schmidt erfolgreich die erste KO-Runde erreicht. Und in der polnischen Ekstraklasa hat Wisla Kraków erfreulicher Weise wieder die Tabellenführung übernommen. Man spielt also weiter auf drei "Hochzeiten". Viel Arbeit bedeutet das. Hauptsache, die Mannschaft übernimmt sich nicht. Und hoffentlich bleibt das Team von Verletzungen verschont.
Die nächsten Spieltage versprechen viel Spannung. Neben einer fast ausgeglichen polnischen Liga sind interessante Partien im polnischen Ligapokal und in der Europa League zu erwarten. Wir dürfen uns freuen.
Trainer wackelt
Es war mal wieder keine gute Saison für Górnik Zabrze . Viele taktische Fehler wirft man ihm vor und das Verhältnis zu den Spielern sei verbesserungswürdig so die Sport Zabrze ole. Der Vertrag wurde aber erst kürzlich verlängert und der Verein kann sich keine hohe Ablöse leisten. Der Trainer selbst will davon nichts wissen und sagt das es nächste Saison besser wird. Der letzte Spieltag steht an und man hat noch 2 Heimspiele da kann man vielleicht noch Punkten und nicht ganz abrutschen in der Tabelle. Die Spiele sind ausverkauft wie fast immer . Die Zuschauer sind treu und der 12 te Mann. Es gibt auch vier Verletze Stammspieler und der Kader schon sehr dünn schauen wir mal ob die Kondition reich
Jahresabschluß
Der letzte ZAT der Ekstraklasa-Saison 2016/3 steht an und Zaglebie Lubin geht mit keinem guten Gefühl in diesen: In der zurückliegenden Woche musste das Team von Coach Floyd nämlich gleich drei (!) Niederlagen einstecken. 0:3 bei
Lechia Gdansk, 1:7 gegen
Legia Warszawa und 2:5 bei
Wisla Kraków lauteten dabei die Ergebnisse im Einzelnen. Auch tabellarisch bedeutete dies natürlich einen Rückschlag für Zaglebie, das sich nunmehr nur noch auf Rang 6 statt 2 befindet.
Floyd: "So hatten wir uns den Saisonendspurt natürlich nicht vorgestellt. Aber gut, nun können wir nichts mehr daran ändern. Wir haben die vergangenen Partien analysiert und abgehakt und blicken nun nach vorne. Die Saison ist noch nicht vorbei, wir haben noch drei Spiele zu bestreiten und werden in diesen Partien noch einmal alles geben. Und dann schauen wir eben einfach mal, was am Ende unterm Strich dann dabei herauskommt."
Zum Saisonabschluß stehen für Lubin noch Spiele gegen
Cracovia Kraków (H),
Ruch Chorzów (A) und
Jagiellonia Bialystok (H) auf dem Programm.
Showdown
So spannend war es schon lange nicht mehr! Die Frage, welche Mannschaft den nächsten Meister der polnischen Ekstraklasa stellt kann noch nicht beantwortet werden. Denn rechnerisch sind sechs Mannschaften etwaige Kandidaten, wobei vier nur realistisch gesehen eine wirkliche Chance haben. Eine Umfrage unter den Sportjournalisten Polens ergab leider keinen Favoriten. Nur soviel war aus den Antworten abzuleiten: Der nächste Fußballmeister kommt entweder aud Krakau, aus Warschau oder aus Lublin.
Für Wisla Kraków haben sich zwei der drei möglichen Titel in Luft aufgelöst: In der Europa League hat das Team unter Trainer Christian J. Schmidt unglücklich verloren. Im REMES Puchar Polski hat die Mannschaft immerhin das Finale erreicht. Doch dort gilt Cracovia Kraków als offizieller Favorit. Leider! Aber auch verdient. Nun bleibt nur noch eine Chance. Und hier wagt keiner eine Prognose. Mit etwas Glück kann der nächste polnischen Meister Wisla Kraków heißen. Und wenn nicht: Jede Mannschaft und ihr Trainer, die am Ende der Saison oben steht, ist verdient Meister geworden.
Morgen kommt der Nikolaus
Grimmig blickte der russische Expatriate aus dem roten Tuntenfummel hervor. Warum musste man bei Legia für die Vorweihnachtsfeier des Seniorenfanclubs "Vierzig Promille" ausgerechnet Coach Dimitry Utschkov dazu vergattern, als Nikolaus aufzutreten? Das Präsidium hätte es wissen müssen, dass man einen Utschkov niemals dann auf die Bühne lassen darf, wenn die Stimmung gerade den Siedepunkt erreicht. Denn schon die Begrüßung "Draus von Walde komme ich her, in fünf Jahren geben Euch nicht mehr!" sorgte kaum für große Begeisterung, sondern nur für die ersten fliegenden Stützstrümpfe. Aber das brachte den russischen Trainer erst recht in Wallung: "Blödes Rentnerpack! Müssen schon schmeißen mit Prothesen, damit ich hier von die Bühne verschwinde!" Bei so einer freundlichen Aufforderung ließen sich die angetrunkenen Tattergreise nicht zweimal bitten und sorgten für große Tumulte im Saal. Die eine Viertelstunde später am Versammlungsort eingetroffene Polizei zog eine Bilanz des Schreckens: Acht verletzte Rentner (davon vier mit akutem Bluthochdruck), zerstörtes Mobiliar und verstörtes Servicepersonal. Nur vom Nikolaus war keine Spur mehr zu sagen. Vermutlich hatte er sich durch den Kamin in Sicherheit gebracht und sein Kostüm in einer Spielunke in der Nachbarschaft verbrannt.