Gut erholt...
... kommt SVKOWEGER aus dem Wellness Urlaub und will sich nun auf die neue Saison konzentrieren. Nach der anstrengenden Vorbereitung mit einem Trainingslager in Chorzow, hatte sich der Trainer von Widzew ein paar Tage Erholung verdient. Die letzten taktischen Überlegungen, die Altstadt von Krakau bewundern und ein bisschen abspannen. Die Erinnerung an das Derby kam trotzdem täglich... in Form von Aufklebern, auf seinem Bademantel. Diese Rivalität wird an allen Ecken und Enden gelebt und eines ist sicher. Trainer ElGreco ist aufs herzlichste nicht eingeladen seinen Urlaub in Lodz zu verbringen. Saisonziel kann deshalb wieder in erster Linie nur sein, auf jeden Fall vor dem verhassten Team aus Krakau zu landen. Die Fans von Widzew haben jedenfalls wieder einiges vor und so soll es auch nach Krakau wieder eine Autokolonne geben. Insgesamt dürfen 1200 Fans mitreisen und so werden die 3 Stunden fahrt sicher schnell vergehen. Cracovia hat angekündigt keine sanitären Anlagen zur Verfügung zu stellen und hat lediglich 40 Dixiklos geordert. SVKOWEGER findet dies unverschämt, auch wenn er froh ist, dass überhaupt Gästefans anreisen dürfen. "Sollten die Dixiklos nicht ausreichen, werden wir auch unsere Toilette in der Gästekabine bereitstellen, die können eh nicht schlimmer werden".
Hassduell am 1.Mai
Kaum geht die neue Saison los, steht auch schon das erste brisante auf dem Plan. Es ist "der Klassiker" zwischen Cracovia und Widzew. In Krakau bereitet man sich auf eine Invasion Lodzer Fans vor und auch aus Deutschland hat sich einiges an Erlebnisorientierten angekündigt, ist am 1.Mai doch bekanntlich Feiertag im westlichen Nachbarland.
Besonders interessant dürfte sein, ob sich Widzew-Coach von den Strapazen der letzten Saison erholt hat. Man munkelt, dass er sich einige Wochen Wellness-Urlaub im Krakauer Umland gegönnt haben soll. Als er dort erkannt wurde, wurde sein Bademantel allerdings ständig mit Cracovia-Stickern beklebt, während er die Sauna besuchte. Auch die Smoothies sollen in den letzten Tagen merkwürdig nach Chemie geschmeckt haben. Was da wohl los war...?
Die zweite Saison
In seiner Saisonvorschau beschreibt McLover Pogon als schwer einzuschätzen und als Mitfavorit auf die Meisterschaft. Ganz so weit möchte man in Stettin gar nicht denken. Klar, die letzte Saison verlief am Ende doch noch recht erfolgreich mit dem dritten Tabellenplatz, aber besonders souverän wirkte man dabei nicht.
Letztlich steht und fällt die Saison natürlich auch mit einem etwaigen Trainerwechsel. Denn es darf nicht vergessen werden, dass Terrormopp "nur" Interim ist und der Posten jederzeit geräumt werden muss, sollte sich ein fester Trainer für Pogon finden.
Terrormopp selbst ist mit seinem Engagement in Polen aber auf jeden Fall zufrieden. Die Mentalität ist zwar eine ganz andere als in Frankreich, aber die Nähe zur Heimat sorgt für einen schönen Ausgleich zum französischen Tagesgeschäft.
Böse Überraschung
Die ersten drei Spiele sind gespielt und für Pogon Stettin lauerte am dritten Spieltag eine deftige Überraschung der negativen Sorte. Der Aufsteiger Bialystok wollte richtig aufdrehen und war sowohl gegen Cracovia Krakau als auch gegen uns im Torrausch auf fremden Grund. Und so sollte es am Ende nur 4:4 stehen. Ein Ergebnis, das für Pogon natürlich alles andere als optimal ist.
Nach drei Spielen steht man nämlich nur mit vier Punkten da und muss nun zusehen, wo man die fehlenden Zähler zusammen klauben kann. Am nächsten ZAT dürfte das auf jeden Fall schwer werden, denn sowohl Widzew Lodz als auch Polonia Warschau sind nicht dafür bekannt, Heimspiele leicht aus der Hand zu geben. Und dann steht da ja auch noch das Spiel gegen Belchatow an.
Als Interim möchte ich hier kurz noch Werbung in eigener Sache machen: In Torrausch darf jeder Trainer einen Verein auf jedem Kontinent spielen. Als LL für Japan und Südkorea würde ich mich natürlich freuen, wenn ihr nach Asien kommt. In beiden Ländern sind noch Vereine frei.
Mit weiblicher Power zurück nach oben?
Lech Poznan hat heute morgen eine neue Trainerin vorgestellt, Mariana soll den finanziell klammen und angeschlagenen Verein wieder nach oben führen. In dieser Saison zählt erst mal nur der Klassenerhalt doch mittel- oder langfristig soll der Verein auch wieder international spielen. Dafür muss man auf die Jugend setzen, Mariana hat selber 8 Jahre Fussball gespielt (bevor sie sich dem Kampfsport widmete) und weiss dass man als Frau in diesem Geschäft immer noch belächelt wird. Dass aber nun Ingolstadt ebenfalls eine Frau an der Seitenlinie stehen hat, ist ein tolles Zeichen. Genau wie als Mann, muss man aber auch als Frau gute Resultate liefern sonst bekommt man ebenfalls den Stuhl vor die Tür gesetzt. Lech Poznan steht zurzeit auf Platz 1 doch das wird sich wohl an diesem ZAT ändern.
Alles für unsere Ekstraklasa !
Beginnen möchte ich mit einem großen Dank an unseren Verbandschef McLover für die Leitung der letzten Saison, die hat sehr viel Spaß gemacht. Auch die Startseitentexte sind super und ich lese sie immer gerne.
Aber auch an alle anderen richtet sich das Lob, das war eine richtig interessante, spannende, lustige Saison und schön das wir der Ekstraklasa wieder leben einhauchen.
Also machen wir die polschnische Liga wieder groß!
In der 5 Jahres-Wertung sind wir zwar immer noch Letzter, aber haben unseren Abstand auf die davorliegenden Plätze deutlich verringert. Diese Saison können wir durchaus den Sprung um 2 Plätze nach oben schaffen. Ab Platz 16 hätten wir dann einen direkten Europaleague-Platz statt nur Quali. Leider ist unsere schlechteste Punktzahl erst nach dem Ende von dieser und 2 weiteren Saisons gelöscht. Aber verschaffen wir uns eine gute Ausgangslage, denn mittelfristig ist Platz 10 machbar und das würde 5 Startplätze statt derzeit 4 für die Liga bedeuten.
Übersicht 5-Jahreswertung Ansonsten hoffe ich weiterhin das wir eine aktive Liga bleiben und natürlich auf eine spannende und ereignisreiche Saison.
Grüße aus Zabrze
McLovers Comeback
Die letzten Wochen ist es ruhig geworden in Krakau. Die Nummer zwei der Stadt, Wisla, fristet als Zweitligist ein trauriges Dasein und Cracovia hatte jetzt ein paar Wochen spielfrei. Der Grund: Der polnische Verbandschef McLover reiste durch die Lande und schaute in den Endspurts der verschiedenen europäischen Ligen vorbei. Immer mit dabei, ein großes Arsenal an Pyrotechnik. In Rostock soll er am Sonntag davon besonders viel losgeworden sein, munkelt man. Nun ist er aber wieder da und es steht der dritte Spieltag der Ekstraklasa an. Man darf gespannt sein, wie das Comeback von Topse verläuft, ob SVKoweger wiederkommt, ob Peralta schon mal den Sekt kalt stellen darf und ob McLover noch irgendwo seine Pyroreste abfackelt. Zuzutrauen ist es ihm allemal.
Nun auch noch Topse
Zwei ZATs sind gespielt und Pogon liegt nach sechs Spielen nur auf Rang sieben. Das ist weit weg vom angestrebten Ziel und auch der Rückstand von schon sieben Punkten auf Platz eins macht wenig Mut. Und nun wartetn nicht nur der Meister aus Danzig, sondern auch Legia Warschau, die nun mit Topse einen echten Kracher an der Seitenlinie haben sowie Lech Posen, dessen Trainerin die Liga aufzumischen versucht.
Letztlich erhofft man sich von den drei Spielen wieder Anschluss zu finden. Nicht nur an die Spitze, sondern auch an gute Leistungen, denn zwei ZATs wurden nun mit nur jeweils vier Punkten beendet. Das reicht den hohen Ansprüchen der Stettiner Fans nicht. Die wollen Powerfußball sehen. Mal schauen, was draus wird...
Schön hier...
aber waren sie schon einmal in Lodz? Während sich um die Schönheit der polnischen Städte gestritten wird, gibt es endlich mal wieder eine Meldung aus Lodz. Der Saisonstart war eine absolute Vollkatastrophe. Die Mannschaft steckte den Absturz am letzten Spieltag von Platz 2 und der Chance auf die Meisterschaft, hin zu Platz 4, gerade noch Europa nicht gut weg. Sichtlich angefressen, musste sich mal richtig ausgesprochen werden. So setzte man alle Spieler und Betreuer in den Flieger und traf sich zum großen (aus)kotzen in Belgrad. Malle kann ja jeder. Da eine Freundschaft zu den Fans von Roter Stern besteht und auch SVKOWEGER Stadt und Leute noch sehr gut von seinem Traineramt kennt, wurde sich mit ein paar Einheimischen die Zeit vertrieben und in den örtlichen Kneipen Tacheles gesprochen. Aufgrund heftiger Unwetter verpasste man dann aber den pünktlichen Abflug und somit auch die 3 angesetzten Ligaspiele. (Gerüchten zufolge wollte die Mannschaft nicht los fliegen da ihr Trainer noch fehlte, da dieser den Ground in Sabac zur Komplettierung der 2. serbischen Liga kreuzte). 2. Mannschaft und A-Jugend machten keinen schlechten Job und holten immerhin 2 Punkte, was 2 Punkte mehr darstellen, als die erste Mannschaft am 1. ZAT holen konnte. Nun ist man wieder da und auch die Stimmung scheint wieder gut zu sein. Immerhin konnte man die letzten 3 Spiele alle gewinnen und die Tabelle wieder ein bisschen erträglicher gestalten.
Krakau ist viel schöner als Stettin
Mit Verwunderung rieb sich El Greco die Augen, als er von den Städtevorlieben Terrormopps lesen musste. Dieser zieht scheinbar tatsächlich Stettin dem schönen Krakau vor. "Wahrscheinlich muss er das sagen, weil er dort Coach ist", so der Cracovia-Coach mit einem Lächeln, aber außer ein bisschen Oderwasser gemischt mit einem Tropfen Ostseenass haben die dort oben ja auch nichts. Da kann er auch bei uns in die Weichsel springen", so der Übungsleiter der Rot-Weißen süffisant. Trotzdem hat er auch warme Worte für den kommenden Gegner. "Terrormopp macht wirklich hervorragende Arbeit in Stettin. Er formt scheinbar jedes Jahr ein Team, welches in der Lage ist Meister zu werden. Ich drücke ihm nach unserem Spiel die Daumen, dass es dieses Jahr reicht. Und ich lade ihn zu einem Stadtbummel durch Krakau ein. Ich bin mir sicher, dass er dann aber gleich hier unten im Süden bleibt anstatt den weiten Rückweg gen Pommern anzutreten."
Zuhause ist's am schönsten
... das denken sich wohl auch die Spieler Pogons. Während man in der Ferne immer wieder Punkte liegen lässt, läuft es daheim doch deutlich besser für die Stettiner. Die Heimtabelle führt man derzeit an und gerade zu dieser Jahreszeit ist die Ostsee auch ein wunderbarer Ort zum Runterkommen. Der Twist ist aber: Es steht wieder ein Spieltag mit zwei Auswärtsspielen an. Heißt das, dass Pogon nach dem ZAT wieder in den unteren Regionen der Tabelle verschwinden wird? Gut möglich.
Am elften Spieltag muss man in den fernen Süden nach Krakau. Kein Meer weit und breit, dort kann es doch gar nicht schön sein. Und anschließend muss man in den fernen Osten nach Bialystok. Auch dort ist für hunderte Kilometer kein Meer in Sicht, dafür nur das öde Weißrussland. Die Motivation muss also woanders herkommen. Mal schauen, was so geht für unsere Ostseeperle.
Zufrieden mit dem Saisonstart
Die neue Trainerin bei Lech Poznan, Mariana, ist sehr zufrieden mit den ersten beiden ZATs in Polen. Es gab zwar jeweils nur einen Sieg zu feiern aber man ist weiterhin Zweiter und der Abstiegsplatz ist schon ein gutes Stück entfernt. Es heisst sber nun konzentriert zu bleiben, denn gleich startet die Qualifikation im Pokal und das heisst für Lech Poznan eine Doppelbelastung. Insgesamt zieht das Team bislang gut mit, die Spieler sind froh dass die ganzen Interimstrainer im Verein weg sind und jetzt wohl Konstanz einkehrt.
Gestern gelandet
Ein wohl einmaliger Vorgang in der Fußballwelt.
Mitten in der Saison macht Górnik Trainer Peralta Urlaub, während sein Team an die Tabellenspitze stürmt. Man könnte meinen die Mannschaft wollte zeigen, dass es ohne den Coach noch viel besser läuft.
Nach einer ausgiebigen Reise nach Norwegen und über die Lofoten, kehrte er sogleich mit neuen Ideen wieder. So soll das Trainingslager in der Sommerpause aufjeden Fall hoch oben im Norden abgehalten werden. "Nicht nur die Temperaturen sind dort fürs Training viel angenehmer, sondern dort scheint auch den ganzen Tag die Sonne und wenn den ganzen Tag die Sonne schein, kann man auch den ganzen Tag trainieren. Das ist viel effektiver".
Aber komplett ungenutzt blieb die Zeit nicht. So wurde Peralta zu einem Heimspiel des Henningsvaer IL eingeladen um sich diese besondere Spielstätte anzugucken und dem Mythos zu ergünden, warum die Henningsvaerer nie daneben schießen.
"Sollte wir zu irgendeinem Zeitpunkt in der Saison eine Abschlussschwäche entwickeln, werde ich mit dem Team nach Henningsvaer fliegen und dort Torabschlüsse trainieren."
Das Besondere, der Fußballplatz von Henningsvaer liegt auf einer Halbinsel umgeben vom europäischen Nordmeer. Jeder Ball der da neben das Tor fliegt, muss mühsam hinter Felsen aus dem Meer gefischt werden. Das motiviert doch ungemein.
Nun wird Peralta wieder an der Seitenlinie platz nehmen, doch die Mannschaft war auch ohne ihren Trainer kaum zu halten. Manche scherzten schon, dass Peralta sein Team bald aus der Ferne via Skype coacht.
4 Punkte
Lech Poznan hat seine Punkteausbeute im Vergleich zum vergangenen ZAT um einen Zähler erhöht und ist nun Tabellendritter. Es ging also eine Position nach unten doch man liegt weiterhin gut im Schnitt auch wenn man sich bei Lodz einen Sieg gewünscht hätte. Am Ende wurde es jedoch ein 4:4, mit dem keine Mannschaft so richtig leben kann denn Lodz bleibt in der Tabelle im Mittelfeld stecken während Poznan eine Position verloren hat. Der nächste ZAT kündigt sich erneut spannend an, man muss unter anderem gegen den Meister ran der bis jetzt grosse Probleme hat. Das wichtigste Spiel ist aber gegen Legia denn die muss man auf Distanz halten. Das klare Ziel lautet immer noch Klassenerhalt.
Macht hoch die Tür, die Tor macht weit...
... dieses Motto beschreibt die Saison von Cracovia Kraków sehr gut. In den Spielen mit Krakauer Beteiligung rauscht es ordentlich in den Tornetzen, leider meistens im Tor von Cracovia. Vor allem die Torwartposition steht aktuell auf dem Prüfstand. Drei Torwächter hat Cracovia-Coach Greco bereits ausprobiert, keiner konnte die Erwartungen erfüllen. Nun überlegt Greco schon, sich selbst ins Tor zu stellen: "Ja, diese Überlegung muss man anstellen, immerhin habe ich früher immer wieder mal im Training zum Spaß im Tor gestanden", so das wenig überzeugende Argument des Coaches. "Auch wenn ich etwas in die Jahre gekommen bin, das Stellungsspiel macht einiges wett."
Man darf also gespannt sein, ob Greco tatsächlich die Handschuhe überstreift und fortan eine Doppelfunktion im Verein übernehmen wird.
Trainer-Beurlaubung mal anders
Kaum ist er wieder da, lässt Górnik Zabrze unnötig Punkte liegen.
Das kann kein Zufall sein, auch im Verein runzelt man darüber die Stirn. Hinter hervorgehaltener Hand hört man wie im Verein schon der nächste Urlaub des Trainer geplant wird, allerdings ohne das dieser etwas davon weiß.
Unbemerkt soll man schon auf dem Handy des Trainers eine Urlaubsschnäppchen App installiert haben. Dieser wird somit quasi im Stundentakt mit den besten Deals bombadiert. Auch treffen immer mehr Mitarbeiter auf dem Vereinsgelände zufällig den Trainer und berichten ihm über ihre tollen Urlaubserfahrungen und zeigen ihre Bilder mit der Aussage "da musst du unbedingt mal hin, am besten so schnell wie möglich".
Wenn Peralta dann noch hört, dass man ihm von Vereinsseite "keine Steine in den Weg legen wird, denn das sind unbezahlbare Erfahungen fürs ganze Leben", dann wird er hoffentlich bald wieder aus dem Ausland die Spiele seiner Mannschaft verfolgen und diese kann ihre Saison ohne nervige Anweisungen von der Seitenlinie wahrscheinlich erfolgreicher als mit Peralta zu Ende spielen.
Dreikampf
Überraschend gut läuft es derzeit für Pogon, das nach 15 Spieltagen auf Rang zwei steht. Dabei hat man den Rückstand auf Zabrze mal eben von sieben auf zwei Zähler verkürzt. Starkes Stück. Dass auch Lech Posen so stark mitzieht, lässt die Tabellenspitze gerade zu einem spannenden Dreikampf werden.
Wie Mariana aber schon feststellte: All der Ruhm könnte von kurzer Dauer sein. Pogon hat schwere Doppel-ZATs gegen Lechia Danzig und Lech Posen vor sich. Insbesondere den Meister dürfte man ob seiner starken Reserven noch nicht abschreiben. Generell gilt: Die ersten drei können sich nicht ausruhen und schon rein vom TK her, darf man sich keinen Ausrutscher erlauben. Wir werden sehen, wer sich am Ende durchsetzen kann.
So lange es geht
Perfekter ZAT! Die Spieler von Poznan konnten ihr Glûck nach dem Sieg über Jagiellonia gar nicht fassen. Lechia, Legia und dann Jagiellonia, alles mit A. 3 Siege, 9 Punkte und nun steht Mariana als Trainerin plötzlich voll im Fokus. Kann sie den Aufwärtstrend am nächsten ZAT bestätigen? Die Abstiegssorgen sind etwas weniger geworden, der Vorsprung ist gross aber übermütig sollte man trotzdem nicht werden. Denn bereits der nächste ZAT wird sehr schwer und dann könnte der grosse Vorsprung auf Platz 4 auch schon aufgebraucht sein. Das würde man Mariana im Vorstand nicht übel nehmen aber man hat nun natürlich etwas Blut geleckt und will oben dran bleiben...so lange es geht...
Greco als elfter Mann
Er hat es wirklich getan. Aus lauter Verzweiflung über die zahlreichen Gegentore in dieser Saison stellte sich Cracovia-Coach Greco am vergangenen Spieltag tatsächlich persönlich zwischen die Pfosten. Somit saßen allein 3 Ersatztorhüter auf der Bank, die verständlicherweise eher schlechte Laune schoben. Greco interpretierte seine Position, die er das letzte Mal mit 10 Jahren ausgeführt hatte, recht offensiv. Immer wieder schaltete er sich als elfter Feldspieler mit in das Angriffsgeschehen seines Teams ein. Da er allerdings nicht mehr der Schnellste ist, ging auch das schief und Greco kam regelmäßig zu spät zurück in sein Tor. So konnten die Gegner problemlos Tor um Tor aus der Ferne erzielen. Trotzdem will Greco nicht aufgeben, auch wenn seine (Mit)Spieler schon ob seines Alters zu lästern beginnen.
Hinrunde beendet - Spieler weg
Da staunte Coach Peralta nicht schlecht, als er diese Woche voller Energie auf den Trainingsplatz stürmte und nur eine handvoll Spieler vorfand.
Zur Verwunderung Peraltas interessieren sich seine Spieler für Fußball. So musste er nicht lange suchen, denn das Gegröhle aus dem Vereinsheim war in der ganzen Nachbarschaft zu hören.
Lautstark stimmten sich seine Spieler auf das Spiel der polnischen Nationalmannschaft gegen die Holländer ein.
Auf die Frage, ob man vor dem Spiel nicht noch ein paar Tempoläufe machen wolle, kassierte Peralta nur eisiges Schweigen.
Also nutze er die Zeit um seine Mannschaft zu motivieren, in einer Ansprache die selbst Thorsten Legat (Kasalla) vor Neid erblassen ließe, zeigte er seinen Spieler den Weg von Zabrze zur Nationalmannschaft auf. Jeder könne den Sprung von hier aus in den Fußballolymp schaffen, der erste Schritt ist eine Rückrunde die man mit maximalen Ehrgeiz angeht und in jedem Spiel seine beste Leistung raushaut.
Etwas was die Nationalmannschaft Polens an diesem Tag nicht schaffte...
EM killt den Fokus
Für Pogon geht es in der Liga durchwachsen weiter. Mit zwei krachenden 4:0-Auswärtsniederlagen muss der Tabellendritte ungewohnt oft den Ball aus dem eigenen Tor holen. Daheim hält man dagegen die Serie und kann gegen Legia Warschau gewinnen. Für die Halbzeit der Saison kann man mit dem dritten Rang sehr zufrieden sein. Der Vorsprung auf Platz vier beträgt vier Punkte und Platz eins und zwei sind in Reichweite.
Trotzdem gilt die polnische Aufmerksamkeit, trotz der unübertrefflichen Spannung der Torrausch-Liga, derzeit natürlich der Europameisterschaft. Im Ersten Spiel verlor Polen gegen die Käs.. äh Holländer. Gegen Österreich und Frankreich wird es nicht einfacher. Auch wenn der Fokus daher nicht auf der polnischen Liga liegt, wünscht man in Stettin der Nationalmannschaft alles Gute.
Forza Azzurri
Die Europameisterschaft in Deutschland hat ihre Tore geöffnet und die Squadra Azzurra konnte ihren ersten Sieg im ersten Spiel feiern. Dabei gab es allerdings einen bösen Schreck, als Albanien früh mit 1:0 in Führung ging doch Italien konnte reagieren. An die letzte WM in Deutschland denkt Mariana sehr gerne zurück. Es war das erste richtige grosse Event, das sie mitverfolgen konnte und der Sieger hiess am Ende...Italien. Zu den Favoriten gehört man zwar nicht aber das war bei der letzten EM auch der Fall. Wenn man die Gruppenphase übersteht, ist alles möglich. Genau wie hier in Polen, die Hinrunde hat man sensationell überstanden. Nun heisst es den Kampf in der Rückrunde anzunehmen.
Europapokal startet bald
Die polnische Liga geht schon bald in den Endspurt über, da beginnen in der saisonalen Schlussphase die Europapokal Wettbewerbe.
Während Górnik Zabrze und Pogon Szczecin in der Europa- bzw. Conferenceleague antreten, hat Lech Poznan keine zusätzlichen Pflichtspiele unter der Woche. Das könnte natürlich im kräftezerrenden Finale der Saison ein Vorteil sein.
Doch trotzdem will man in Zabrze nicht so leichtfertig wie letztes Jahr ausscheiden. Ein Weiterkommen in die K.O. Phase ist das Ziel. Bei der Auslosung hofft man natürlich auf interessante Gegner und große Namen und nicht welche für die man auf Google Maps erstmal einen Eintrag anlegen muss.
Außerdem ist es im Interesse des eigenen Vereins, aber auch für die ganze polnische Liga, Punkte für die 5-Jahreswertung zu sammeln und den unrühmlichen letzten Platz an Dänemarkoder die Türkei abzugeben.
Alles schön oder?
Nach über einer Woche meldet sich Mariana mal wieder in den Medien und im Vereinschannel zu Wort. Die Saison läuft immer noch zu schön um wahr zu sein. Im Pokal kam man locker eine Runde weiter, in der Liga ist man Erster doch wie lange noch? Die Reserven werden knapper und knapper aber die Top 5 scheint dennoch greifbar wenn nichts Schlimmeres mehr passiert. Irgendwie wird man schon noch ein paar Siege zu Hause holen und dann könnte es für einen Platz in der ersten Tabellenhälfte reichen. Der nächste ZAT wird aber schwierig, Belchatow und Cracovia auswärts sind schwierige Hürden. Es bleibt einem wohl nichts anderers übrig als sich auf das einzige Heimspiel zu fokussieren.
Noch mal mit Wumms!
Sehr verwundert zeigt man sich in Stettin über die Kamikaze-Taktiken von Belchatow. Ein unverständliches Raunen und Zischen fuhr Terrormopp über die Lippen als er nach dem Spiel zu dem Ergebnis befragt wurde. Viel mehr gab es auch von seinen Spielern nicht zu hören. Für Pogon heißt dieses Ergebnis Platz drei, allerdings sind es auch die Punkte drei und vier, die in dieser Saison Zuhause abgeschenkt wurden.
Da tröstet es doch etwas, dass Pogon mit der stärksten Offensive der gesamten Liga da steht. Und der ein paar Tage später wieder gesprächigere Trainer sagte zu den bevorstehenden Spielen: "Das wird nicht einfach. Zabrze und Lodz in ihren eigenen Stadien zu besiegen wird eine echte Hausnummer. Aber wie sagen unsere Stürmer immer so schön: Heute noch mal mit Wumms! Halt auf polnisch."
Keine Aufregung in Zabrze
Den Kampf um die Meisterschaft hat man in Zabrze noch nicht ausgerufen. Klar bietet sich die Möglichkeit, aber es sind noch zu viele Spiele zu spielen, um jetzt schon den Kampf um die Meisterschaft auszurufen.
Wir müssen in dieser Phase zu allererst auf uns und von Spiel zu Spiel gucken. Die Konkurrenz ist sehr stark und vielleicht greift auch noch Lechia Gdansk in den Endspurt ein.
Zabrze ist derzeit in 3 Wettbewerben gebunden und manchmal könnte man meinen, die finden alle gleichzeitig statt. In der Europaleague gab es nach einem guten Auftakt, eine bittere Auswärtsniederlage gegen Haverfordwest County, was ein Weiterkommen in die KO Phase sehr schwierig macht. Doch gerade daswar dieses Ma, das Ziel von Gornik Zabrze. Ein kleines Wunder ist somit schon jetzt in der Euroleague nötig.
Zu viele Baustellen, zu viele Wettbewerbe, man versucht erstmal gut durchzukommen um am Ende zu gucken, was denn diese Saison wirklich möglich ist.
Saisonziele werden angepasst
Der Klassenerhalt dürfte Lech Poznan nicht mehr zu nehmen sein, das ist aber nicht erst seit dieser Woche klar. Poznan spielt erfrischenden Fussball und mittlerweile hat man viele neue Fans dazu gewonnen, von Cracovia Krakau oder Pogon Szczecin heisst es. Das Saisonziel ist nun ganz klar eine Platzierung in den Top 4. Lechia Gdansk hat zwat noch viel TK aber auch sehr viel Rückstand. Wenn Lech Poznan jetzt die Nerven im Endspurt behält, ist vieles möglich doch die Meisterschaft wohl nicht. Dafür sind die Vorraussetzungen dann doch nicht gegeben. Im Pokal will man das Viertelfinale erreichen doch die 4:3 Niederlage gegen Cracovia schmerzte. Hier dürfte ein Weiterkommen schwierig werden aber aufgeben wird man nicht. Der Fokus bleibt auf der Liga denn eine internationale Qualifikation wäre der Hammer und toll für eine ganze Region.
Ein letztes Aufbäumen
Wie ein taumelnder Untoter wankt Cracovia Kraków durch diese Saison. Jeden Spieltag gibt es ordentlich von den Gegnern auf die Fre..., doch wirklich sterben tut man (zum Glück) nicht. Nur am letzten Spieltag kam mal ungeschoren davon. Der Lohn waren 9 Punkte und auch wenn man sich in Kraków nichts vormacht (es wird weiter hart bleiben), so ist man durch dieses Aufbäumen zumindest dem neuen Ziel Klassenerhalt ein großes Stück näher gekommen. Auf die internationale Rückkehr muss man jedoch weiter warten, das wird auch in der kommenden Saison noch nichts. Aber man bleibt geduldig in Krakau. Immerhin ist alles besser, als die Jahre zuvor in Liga 2., auch wenn Greco bald liefern wird müssen, um seinen guten Ruf in der stolzen polnischen Stadt nicht zu verspielen.
Der letzte macht das Licht aus...
... und zu gerne würde man in Krakau die Lichter ausmachen. Doch weder ist Widzew letzter, noch der dem man die Lichter ausschalten will. Also back to basic und mal wieder auf die Tabelle geschaut. Es bleibt bei einem kurzen Blick, denn erfreuliches lässt sich da nicht erkennen. Auf Platz 7 steht man rum, hat mit unten oder oben nichts zu tun und vor allem, man steht hinter Cracovia. Ob sich das bis zum Ende der Saison noch ändern kann, darf bezweifelt werden. So geht eine Saison langsam zu Ende, die wirklich eine der trostlosesten der letzten Jahr darstellt. Da dies nicht der Anspruch ist, wird und muss sich das wieder ändern. Also ran an den Speck, Hintern hoch, die Saison in Liga, Pokal und EC ordentlich zu Ende bringen und dann wieder von vorne!
In Krakau brennt noch Licht
Eines kann man der Truppe von Cracovia nicht vorwerfen; nämlich dass sie kampflos das Handtuch werfen würden. Noch immer stehen sie wie ein angeschlagener Boxer in der Ringecke und sind sogar mal in der Lage, einen Hieb auszuteilen und dem Gegner weh zu tun, nachdem man davor nur auf die Fre... bekommen hat. Ein schönes Gefühl, auch wenn es am Ende wahrscheinlich zu nichts mehr führen wird. Auch Greco hat nur noch wenig Hoffnung: "Die Saison ist gelaufen, die ersten zwei Drittel der Spielzeit wiegen am Ende zu schwer. Wir sind trotzdem froh, dass wir uns nochmal zeigen konnten und hoffen jetzt, dass wir uns auch die letzten 6 Spiele noch wacker schlagen. Es brennt noch Licht in Krakau, das war uns wichtig zu beweisen."
Es läuft nicht mehr
Ausgerechnet nach der Änderung der Zielsetzung für diese Saison, läuft bei Lech Poznan nichts mehr zusammen. Nachdem das Ziel Klassenerhalt erfüllt war, wurde das Ziel hoch Richtung Top 5 geschraubt doch seit dem tut sich die Mannschaft schwer. Man ist im Pokal auf bittere Weise ausgeschieden da man zweimal unentschieden spielte. In der Liga verlor man alle Spiele weil man nun zuhause angreifbar ist. Mariana nimmt die Schuld auf sich, sie hat nicht richtig auf das Torkontigent geschaut und nun muss man schauen dass man das neue Ziel doch irgendwie erreicht. Bereits der nächste ZAT wird aber schon wieder schwer und es ist wahrscheinlich dass man in der Tabelle weiter abrutschen wird. Man kann nichts machen ausser aus den Fehlern zu lernen.
Oder wird es Widzew?
Ja die Vorfreude steigt, sicherlich freuen sich die Trainer auf ein tolles Saisonfinale und auch ich freue mich auf die Live-Auswertung. Noch mehr würde man sich aber in Lodz freuen, würde man an der Entscheidung partizipieren. Machen wir doch... könnte man sagen, aber nur Gegner der Meisterkandidaten zu sein, war gar nicht der Anspruch. Naja, Meisterkandidat ist eigentlich nur Lech. In den Duellen gab es bisher viele Toren zu bestaunen, auswärts gab es erst eine 1:4 Niederlage und zu Hause wurde dann auch noch ein 4:4 erzielt. Die Rechnung konnte im zweiten Spiel in Posen jedoch beglichen werden und mit 5:4 ging man als Sieger vom Feld. Nun also das letzte Spiel gegen Lech und zwar zu Hause, man darf gespannt sein, was der Titelkandidat vor hat. Anschließend muss man nach Belchatow, eine Adresse die SVKOWEGER noch zu gut kennt, denn dort liegen seine Torrausch-Wurzeln. Zum Abschluss der Saison kommt noch einmal Gornik nach Lodz. Mitterweile fast trainerlos, was wir jedoch nicht hoffen. Lasset die Spiele beginnen. Egal wie es ausgeht, trotzdem Danke an unseren (korrupten und unfähigen ;) ) Ligaleiter für wieder einmal eine tolle Saison, pünktlich Auswertungen und den tollen Texten. Bitte immer weiter so...
Wird Cracovia zum Meistermacher?
Auch wenn Cracovia Kraków in dieser Saison nie ernsthaft in das Meisterrennen eingreifen konnte, tun sie dies nun am Ende irgendwie doch noch indirekt, denn immerhin entschied man sich am letzten Spieltag alle Kräfte zu bündeln und den bisherigen Spitzenreiter Polonia und nicht den zweitplatzierten Lech anzugreifen. Der Angriff gelang und nun sind die Vorzeichen umgekehrt und Lech liegt vorn. Gelingt Cracovia hier nochmal ein Punktgewinn, ist Marianas Lech wohl endgültig Meisterin. Oder gibt es doch noch einen Überraschungsmeister? Die Live-Auswertung wird das Ergebnis bringen. (Vielen Dank für diesen Service)
Cracovia wird damit allerdings wieder nur indirekt zu tun haben.
Meistertitel greifbar nah
Kann Mariana in ihrer ersten Saison tatsächlich sofort den Meistertitel feiern? Nun wo man so kurz davor steht, will man dies natürlich schaffen aber man hat nicht mehr viele Reserven. Es wird knapp aber so eine Möglichkeit bekommt man wohl nie mehr...es lief am letzten alles für Poznan und dies gilt es nun mit dem Meistertitel zu versüssen. Man muss aber auch sagen dass der letzte ZAT natürlich keine Werbung für Polen war, zwei NMR sind einer zuviel und hoffentlich kommt das nicht mehr vor. Aber der Ligaleiter hat dies trotzdel ganz gut gemacht und meiner Meinung nach bestmöglich gelöst. Auch ansonsten danke für die tollen Texte und Vorfreude auf die Liveauswertung.
Versprochen ist Versprochen
Zum letzten Zat schafft es PolishOracle nun doch noch eine Pressemitteilung abzusetzen. Der Interims Trainer der Gdansk nun schon über 2 Saisons betreut.
An dieser Stelle möchte ich einfach mal sagen, es macht mir Spaß in dieser Liga mitzuwirken, und mit McLover habt ihr einen der besten Ligaleiter.
Ich drücke allen weiterhin die Daumen und wünsche euch einen guten letzten Zat für diese Saison.